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5. Juni 2017

IPPNW-NEWSLETTER VOM 01.06.2017


Ein UN-Atomwaffenverbot wird immer wahrscheinlicher. Am 22. Mai 2017 wurde
in Genf der erste offizielle Vertragsentwurf (Link:
http://www.icanw.de/wp-content/uploads/2017/05/DraftTreaty.pdf )
veröffentlicht. Jetzt müssen wir den Druck auf die Bundesregierung
verstärken: Am 15. Juni 2017 beginnt in New York die zweite
UN-Verhandlungsrunde über einen Verbotsvertrag. Mehr dazu lesen Sie in
diesem Newsletter.

Wenn Sie noch nicht für unsere Anzeige "Frau Merkel, unterstützen Sie das
Atomwaffenverbot!" gespendet und unterzeichnet haben, können Sie dies
hier (Link: https://www.ippnw.de/bit/merkel-anzeige ) online
nachholen. Bis zum 4. Juni 2017 sammeln wir noch Unterschriften. Die
Anzeige schalten wir am 13. Juni 2017 in der Frankfurter Rundschau. Bitte
machen Sie mit und helfen uns, die Atomwaffen zu ächten!
Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

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ERSTER ENTWURF FÜR EIN UN-ATOMWAFFENVERBOT PRÄSENTIERT
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Ein internationales Verbot von Atomwaffen rückt in greifbare Nähe. Der
erste offizielle Vertragsentwurf wurde am 22. Mai 2017 bei den Vereinten
Nationen in Genf veröffentlicht. Die Friedensorganisationen ICAN und
IPPNW Deutschland bewerten das Dokument als Fortschritt auf dem Weg zu
einer atomwaffenfreien Welt. „Der Entwurf ist eine gute Grundlage für
die Verhandlungen im Juni und Juli“, erklärt Xanthe Hall von der
Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). „Wir
hoffen, dass am Ende der Konferenz ein starkes Abkommen beschlossen
wird.“ Sollten sich die rund 130 Staaten nicht einigen, wird es noch
eine weitere Verhandlungsrunde geben. mehr (Link:
https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/erster-entwurf-fuer-ein-un-atomwaffe.html
)
Vertragsentwurf (auf Englisch)  (Link:
http://www.icanw.de/wp-content/uploads/2017/05/DraftTreaty.pdf )
IPPNW-Kampagne "Deutschland wählt atomwaffenfrei" (Link:
https://www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/deutschland-waehlt-atomwaffenfrei.html
)IPPNW-Anzeige "Frau Merkel, unterstützen Sie das Atomwaffenverbot"
(Link:
https://www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/ad-campaign.html )



IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/ban_the_bomb_01.jpg

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DEUTSCHER ÄRZTETAG WARNT VOR VERHARMLOSUNG MÖGLICHER STRAHLENSCHÄDEN
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Die Delegierten des 120. Deutschen Ärztetages 2017 haben anlässlich des
deutschen Ärztetages in Freiburg vor der Verharmlosung möglicher
Strahlenschäden durch die geplante Verteilung von gering radioaktivem
Restmüll aus dem Abriss von Atomkraftwerken gewarnt. Damit stellt sich
die deutsche Ärzteschaft hinter die Position der IPPNW zum AKW-Rückbau
und -Abriss, nachdem sich im vergangenen Herbst bereits die
Landesärztekammer Baden-Württemberg in einer Entschließung gegen das
geltende Verfahren zur Freimessung ausgesprochen hatte. mehr
(Link:
https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/deutscher-aerztetag-warnt-vor-verhar.html
)
Entschließung des 120. Deutschen Ärztetages 2017 (Link:
http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/120.DAET/120DaetBeschlussProt_2017-05-26.pdf
)Gutachterliche Stellungnahme im Auftrag der IPPNW (Link:
https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Stilllegung_Atommuell/Intac_Neumann_2016_IPPNW-Stellungnahme_AKW-Rueckbau_Freigabe.pdf
)


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/akw_lubmin_01.jpg

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DEUTSCHLAND BRAUCHT KEINE BEWAFFNUNGSFÄHIGEN KAMPFDROHNEN
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Die Bundeswehr darf beim Rüstungskonzern Airbus fünf israelische Drohnen
bestellen und bewaffnen. Das entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf
am 31. Mai 2017. Damit kann der Haushaltsausschuss den Kauf der
Flugroboter Ende Juni offiziell beschließen. Das Friedensforum
Düsseldorf, Attac und die DFG-VK hatten mit einer Mahnwache gegen
Kampfdrohnen vor dem Oberlandesgericht protestiert. Das
Verteidigungsministerium hat einen Vertrag mit der Firma Airbus für die
Anschaffung der Heron-TP-Drohnen des israelischen Herstellers IAI
ausgehandelt. Dagegen hatte der US-amerikanische Konkurrent General
Atomics geklagt. mehr (Link:
https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/deutschland-braucht-keine-bewaffnung.html
)
Weitere Informationen über die Drohnen-Kampagne (Link:
http://attac-drohnenkampagne/ )Website des Films "National Bird"
(Link: http://nationalbird-derfilm.de )



IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/StoppKillerDrones_400px_01.jpg

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URANANREICHERUNG BEENDEN: KEINE UNTERSTÜTZUNG DER US-ATOMWAFFEN-PRODUKTION
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Die deutsch-niederländisch-britische Atomfirma „Urenco“ sieht keine
rechtlichen Hindernisse, angereichertes Uran für die Herstellung von
Tritium zur Verwendung in US-amerikanischen Atomwaffen zu liefern. Das
geht aus einem Bericht des US-Energieministeriums (2014) hervor. Auch  das
„Joint Committee“, das staatliche Überwachungsorgan über die
Tätigkeiten der Urenco habe dem zugestimmt. In diesem Gremium sitzt auch
die Bundesregierung – mit Veto-Recht. Die IPPNW fordert die
Bundesregierung auf, öffentlich klar zu stellen, dass Uran, das mit
Urenco-Technologie hergestellt wird, nicht zur Atomwaffenproduktion
verwendet wird. Zudem erneuert die Ärzteorganisation ihre Forderung, die
Urananreicherung in Deutschland zu beenden. mehr (Link:
https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/urananreicherung-beenden-keine-unte.html
)

Bericht des US-Department of Energy (Link:
https://www.gao.gov/assets/670/666505.pdf )



IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/urenco_protest_NL_01.jpg

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KEINE VERLETZUNG VON GRUNDRECHTEN, BERÜCKSICHTIGUNG DES SCHUTZES DER FAMILIE UND DES KINDESWOHLS
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Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt die Verletzungen von Grundrechten
wie das Recht auf Leben und die körperliche Unversehrtheit sowie den
Schutz der Familie. In den letzten Wochen haben Abschiebungsversuche in
Bayern zu massiven Verletzungen der seelischen Gesundheit bei den
betroffenen Familien geführt. Mehrfach mussten laut der Bayrischen
Ärzteinitiative für Flüchtlingsrechte Kleinkinder kinder- und
jugendpsychiatrisch behandelt werden, weil sie durch Versuche der
bayerischen Behörden, ihre Familien abzuschieben, massiv traumatisiert
wurden. mehr (Link:
https://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/keine-verletzung-von-grundrechten-b.html
)


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/manching_01.jpg
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