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31. August 2014

Grundrechte ǀ Kinder an die Macht — der Freitag

Grundrechte ǀ Kinder an die Macht — der Freitag



Grundrechte
Bereits zum zweiten Mal unternimmt Manuela Schwesig den
Vesuch, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Das müsste längst
selbstverständlich sein 

Dr. Ella, Lehmitz, Reeperbahn, Kiez, Hamburg, 30.08.2014, No.4




Dr. Ella, Lehmitz, Reeperbahn, Hamburg, 30.08.2014, No.4

nachdem auf dem BÄM! nix ging, war das naheliegendste das LEHMITZ!

https://www.facebook.com/DoktorElla


http://wideblick.blogspot.de/

Über das Mutigste, was ein Jugendlicher heute tun kann – radikale Schulkritik | Funkenflug

Über das Mutigste, was ein Jugendlicher heute tun kann – radikale Schulkritik | Funkenflug



Das ist der wirkliche Grund, warum Eltern ihre Kinder zur Schule
schicken und Jugendliche weiterhin zur Schule gehen. Wir lernen die
Dinge in der Schule nicht, weil wir sie brauchen und die Schule sie so
gut vermittelt, sondern, weil wir nach 13 Jahren still sitzten und Dinge
tun, die andere vorgeben, ein modernes Ritual des Erwachsenwerdens,
eine “Reifeprüfung” bestanden haben, die uns einen höheren
gesellschaftlichen Wert gibt.

Vorwärts in die Vergangenheit! Durchblick durch einige „reichsideologische“ Nebelwände Von Gerhard Schumacher

Vorwärts in die Vergangenheit! - vorwaerts_in_die_vergangenheit.pdf



Vorwärts in die Vergangenheit!
Durchblick durch einige „reichsideologische“ Nebelwände
Von Gerhard Schumacher

Die große Öko-Lüge - nur jeder fünfte Deutsche achtet auf das Thema Nachhaltigkeit

Die große Öko-Lüge - nur jeder fünfte Deutsche achtet auf das Thema Nachhaltigkeit



Nur jeder fünfte Deutsche berücksichtigt beim Kauf eines Produktes das
Thema Nachhaltigkeit, nur 13 Prozent achten aktiv auf Infos über
ökologische und soziale Standards. Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung Accenture und des Medienunternehmens Havas. Befragt wurden 30.000 Personen aus 20 Ländern. 

58. Sendung - Leben mit der Energiewende TV




Veröffentlicht am 06.08.2014
Leben mit der Energiewende TV zu Gast auf dem 3. Klimacamp in Hohenmölsen. Dort kämpft man in der Region verzweifelt gegen die Braunkohle. Weitere Dörfer sollen devastiert werden. Und als besonderen Hit soll sogar einen nagelneue Autobahn abgerissen werden. Die abgebaute Braunkohle verschwindet nach Tschechien, denn dort hat man aus Gründen des Umweltschutzes mit dem Abbau von Braunkohle aufgehört.

Aufzeichnung vom Klimacamp in Hohenmölsen


Dr. Ella, Lehmitz, Reeperbahn, Hamburg, 30.08.2014, No.3





Dr. Ella, Lehmitz, Reeperbahn, Hamburg, 30.08.2014, No.3



https://www.facebook.com/DoktorElla


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Felix Kubin & Mitch And Mitch LIVE @ Le Temps Machine 12.12.2013




Veröffentlicht am 15.01.2014
Felix Kubin & Mitch And Mitch LIVE @ Le Temps Machine
Le 12 décembre 2013 avec FUTUR et AMNESIE (Ego Twister Records)

check Felix Kubin at gagarinrecords.com

also check http://letempsmachine.com/#/agenda/fe...

www.letempsmachine.com


Leiter eines Pflegeheims klagt den Staat und sich selbst an

Leiter eines Pflegeheims klagt den Staat und sich selbst an

Der nächste Ausflug geht nach Stalingrad - Christoph Sieber 30.08.2014 - die Bananenrepublik|





Veröffentlicht am 31.08.2014
Bananenrepublik auf http://www.facebook.com/Stimmbuerger - Google+: https://plus.google.com/u/0/106701079... und https://twitter.com/Stimmbuerger Quelle: http://www1.wdr.de/fernsehen/unterhal...

Zweiter-Upload-Kanal: http://www.youtube.com/user/Bananenre...
Backup-Kanal: http://www.youtube.com/user/diebanane...

Tags:
Bananenrepublik, Pirat, Piraten, Piratenpartei, Linke, Politik, Korruption, korrupt, Kartell, Energie, Stimmbürger, Stimmbuerger, humor, lustig, Kabarett, Satire, Pirat, Piraten, Piratenpartei, Linke, Montagsdemo, Berlin, Lars, Mährholz, Christoph, Siebers, Mitternachtsspitzen, Die, Anstalt, Qualitätspresse, Ukraine, Russland, Putin, USA, Drohnen, Obama, Syrien, Irak, ISIS, FSA, IS, EU, NATO, Krieg, Frieden, Sozialschmarozer, AfD, Schuldenkrise, Guthabenkrise, Bankenkrise, Eurokrise, Europa, Frontex, Partei, diePartei, Satire, NATO, Rasmussen, Russland, Obama, USA, Zbigniew, Brzeziński, EU, Ukraine, MH17,MH17-Absturz, Kampfflugzeug, ISIS, Kiew, Ukraine, Syrien, Irak, NSA, Snowden, Verschwörungstheorie, Krieg, Feindbild, Putinversteher, Natoversteher, Qualitätsjournalismus, Kommission, Europa, Merkel, Freihandelsabkommen, Parlament, Freihandel, FUCK, the, EU, Nuland, Assoziierungsabkommen, DCFTA, TTIP, CETA, Sanktionen, Medwedw, MH370,

Dr. Ella, Lehmitz, Reeperbahn, Hamburg, 30.08.2014, No.1






Kindersklaven (1/4)





Hochgeladen am 15.02.2011
Der 10-jährige Junge sitzt auf dem Boden eines schmutzigen Kellers und stickt Perlen auf Stoff, 14 Stunden am Tag. „Los jetzt, arbeite weiter!", blafft ihn sein Aufseher an. Der Junge duckt sich und macht weiter. Die Chancen, dass der Zehnjährige seine Eltern jemals wieder sieht, sind gering; er ist Hunderte von Kilometern von ihnen entfernt und wurde von ihnen für umgerechnet 20 Euro verkauft - als Kindersklave. Wenn Eltern nicht „freiwillig" verkaufen, werden Kinder sogar entführt. Der kleine Junge heißt Sumit und produziert im indischen Neu Delhi Souvenirs, die dann in Deutschland verkauft werden. Das Geschäft mit Kindersklaven läuft erstklassig.

♥ DIY Deo ♥ Natron-Deo selber machen





Veröffentlicht am 28.03.2013
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Moin,
wenn dir "zerstört Stinkstoffe" als Erklärung nicht ausreicht, schau mal hier vorbei:
http://www.chemieunterricht.de/dc2/ti...
Da siehst du auch, warum das Wasser abkühlen sollte, bevor das Natron eingerührt wird: Die Lösung würde alkalischer werden und das könnte zu Hautreizungen führen. Also sei vorsichtig :)

Ich benutze schon länger keine Deos mehr, die Aluminium als Wirkstoff enthalten. Das Zeug ist echt nicht gut für uns, es wird mit Alzheimer und Brustkrebs in Verbindung gebracht.
Dazu gibts eine sehr aufschlussreiche Doku in der Arte-Mediathek - "Die Akte Aluminium": http://videos.arte.tv/de/videos/die-a...

Das Problem war ein Deo zu finden, das keine bösen Inhaltstoffe hat (Aluminium ist da erst der Anfang...) und trotzdem wirkt. Ich hab mich ein wenig durch die Naturkosmetik probiert, aber es war nichts dabei, was bei mir funktioniert hätte. (Hab aber auch nie mehr als 3-4 Euro für ein Deo bezahlt, kann sein, dass ich bei den Höherpreisigeren Erfolg gehabt hätte)
Das selbst gemachte Natron-Deo funktioniert erstaunlich gut :)

Falls es bei dir nicht wirken sollte, kannst du probieren zusätzlich die Bakterien mit einem PH-Sturz zu killen. Also vor dem Duschen die Haut mit Zitronensaft einreiben, dann gleich wieder abwaschen. Das ist AHA-Säure, also nicht zu lange auf der Haut lassen!
Das kannst du 2-3 mal machen, danach sollte das Natron-Deo ausreichen. Die Klamotten sollten auch gründlich gereinigt werden, eine normale 30-Grad-Wäsche reicht manchmal nicht aus.

Der Nachteil an Natron ist, dass es auf Dauer den Säureschutzmantel der Haut angreifen könnte. Ich mische da momentan einen Teelöffel rein, aber es könnte sein, dass bei dir 1/4 TL schon ausreicht. Je nachdem, wie fein die Zerstäuber-Dosierung ist und natürlich wieviel "Stinkstoffe" es zu zerstören gibt ^.^

Ach ja, schau doch mal bei LyTheBeee vorbei, sie hat auch schon ein Video zu Natron als Deo gemacht: http://www.youtube.com/watch?v=bbzv-O...

Weil viele gefragt haben, hab ich ml gesucht und hier einen günstigen Zerstäuber ergoogelt: http://amzn.to/17GlJ3X Ich selber nehme aber immer leere Sprühflaschen von leeren Deos, Gesichtswässerchen oder Haarmittelchen :)
Übrigens: Schüttel die Flasche immer gut durch, ich hab meinen letzte Sprühflasche geschrottet, weil sich Natronpulver drin festgesetzt hat.

Bis bald!

Musik: machinimasound.com - Remember The Dreams
Timelaps: Openfootage.net

17. September 2014 ab 19.00 Uhr: Vernissage und Comic-Release: Stefano Ricci - Die Geschichte des Bären

 17. September ab 19.00 Uhr
Vernissage und Comic-Release: Stefano Ricci - Die Geschichte des Bären

Im Rahmen des Reeperbahn-Festivals laden wir gemeinsam mit der kulturreich Galerie zur Vernissage und Comic-Release ein.
Veranstaltungsort: kulturreich Galerie, Wexstraße 28.


Nach einer Einführung von Prof. Anke Feuchtenberger (HAW Hamburg) wird Stefano Ricci seine Bücher signieren. Neben der Präsentation von Originalzeichnungen wird auch neues und unveröffentlichtes Material vorgestellt werden, dass an die "Geschichte des Bären anknüpft".

Ricci vermengt in seiner Arbeit Autobiografisches, Fiktives und tragische Familiengeschichte zu einem literarischen Ganzen, das neue Maßstäbe im Comic setzt.

Einen längeren Text zur Ausstellung ist hier auf unserer Website zu finden.

Nach der Vernissage wird die Ausstellung vom 18. bis 24. September, jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet sein.

5. September 2014 um 19.00 Uhr: 4 Jahre Strips & Stories: Musik-Bingo

 5. September um 19.00 Uhr
4 Jahre Strips & Stories: Musik-Bingo

Am 5. September ist die diesjährige Kreativ Nacht St. Pauli terminiert. Zum nun bereits 7. Mal können an diesem Abend ab 18.00 Uhr zwischen Paulinenplatz und Reeperbahn Künstler_innen und Kreativbetriebe in ihren Ateliers, Geschäften, Wohnungen und Hinterhöfe besucht werden.


Zum Anlass unseres 4jährigen Jubiläums beglücken wir euch dieses Jahr wieder mit unserem legendären MUSIK-BINGO. Wir spielen mehrere Runden und bereiten schon fleißig abstruse Playlists vor. Wer Spaß an den beliebtesten TV-Melodien unserer Jugend und den schlimmsten Rockballaden aller Zeiten hatte, wird auch diesmal wieder einen guten Abend bei uns verbringen. Gewinnen kann man natürlich auch etwas.

Außerdem gibt es an dem Abend Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Performances.
Hier finden sich noch weitere Informationen.

Die Veranstaltung findet bei uns im Laden statt.

STAMP 2014 - Nightparade - Sa, 23. August 2014 ab 20.00 Uhr, Hamburg, Teil 3






STAMP Nightparade entlang der Großen Elbstraße, Sa, 23. August 2014 ab 20.00 Uhr


http://wideblick.blogspot.de/

FRN: Buschleute In Botswana: Wegen Fracking Vor Vertreibung!

FRN: Buschleute In Botswana: Wegen Fracking Vor Vertreibung!



Buschleute In Botswana: Wegen Fracking Vor Vertreibung!

Audio

11:42 min

Anti-Fracking-Initiativen verbuchen Erfolge - Überregional - kreiszeitung-wochenblatt.de

Anti-Fracking-Initiativen verbuchen Erfolge - Überregional - kreiszeitung-wochenblatt.de



Fracking: Den Kampf angesagt: Immer mehr Bürger engagieren sich in BIs gegen den Einsatz der lebensfeindliche Technik 

30. August 2014

BERNHARD HEINZLMAIER "Performer, Styler, Egoisten" Über eine Jugend, der die Alten die Ideale abgewöhnt haben





Der Autor:
Bernhard Heinzlmaier ist seit über zwei Jahrzehnten in der Jugendforschung tätig. Er ist Mitbegründer des Instituts für Jugendkulturforschung und seit 2003 ehrenamtlicher Vorsitzender. Hauptberuflich leitet er das Marktforschungsunternehmen tfactory in Hamburg.




Der Neoliberalismus ist ein Gas (Deleuze). Einem Gas kann man kaum Grenzen setzen. Aus der Ökonomie kommend strömt es ungehindert in alle Diskurse und Lebenswelten ein. Ökonomische Imperative greifen auf alle Sphären der Gesellschaft über – Schule, Familie, Kultur, Bildung usw. 

Die Gesellschaft ist zum Anhängsel des Marktes geworden.
In verschulten und autoritär reglementierten Universitäten, in denen Bildung durch die unkritische Akkumulation von Fachwissen und dessen Abprüfung im geistlosen Multiple-Choice-Verfahren verdrängt wird, werden die Jugendlichen systematisch für die Verwendung im Markt hergerichtet. Kritische Reflexionen sind nicht mehr gefragt.
Bildung als Erziehung zur Freiheit, Bildung der „Gesinnung und des Charakters“ (Humboldt) – längst verabschiedet und auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. 

Am Ende verlässt schön verpacktes Humankapital die bildungsökonomisch hocheffizienten Ausbildungsfabriken.
Doch die gut ausgebildeten Ungebildeten sind ängstliche Kreaturen. Mit begrenztem Horizont und engem Herz geht diese neue Elite durch die Welt, die Angst im Nacken, von anderen, ebenso „coolen“ Charakteren wie sie selbst aus dem Feld geschlagen zu werden.



 
196 Seiten, Hardcover
13,5 x 21,5 cm
Originalausgabe
© 2013 Archiv der Jugendkulturen Verlag KG, Berlin
2. Auflage Juli 2013

ISBN 978-3-943774-43-6




Buch bestellen & Quelle:
http://shop.jugendkulturen.de/publikationen-des-archivs/321-performer-styler-egoisten-9783943774436.html

Kulturforscher : "Auf dem besten Wege in die absolute Verblödung" - Nachrichten Panorama - DIE WELT

Kulturforscher : "Auf dem besten Wege in die absolute Verblödung" - Nachrichten Panorama - DIE WELT



Der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier beklagt die zunehmende
Verdummung der heranwachsenden Generation. Schuld sei ein
Bildungssystem, in dem nur nach ökonomischen Aspekten unterrichtet
werde.

IPPNW UNTERSTÜTZT KLAGE GEGEN ATOMWAFFENSTAATEN IN DEN HAAG

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IPPNW PRESSEMITTEILUNG
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Datum: 29.08.2014
IPPNW UNTERSTÜTZT KLAGE GEGEN ATOMWAFFENSTAATEN IN DEN HAAG
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Internationaler Tag gegen Atomtests, IPPNW-Weltkongress in Kasachstan

Die internationale Ärzteorganisation IPPNW unterstützt die Klage der
Republik der Marshallinseln gegen die Atomwaffenstaaten vor dem
Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Das gab die Organisation beim
IPPNW-Weltkongress in Kasachstan zum Internationalen Tag gegen Atomtests
bekannt. Ziel der Klage ist es, die Atomwaffenstaaten für die eklatante
Verletzung des Völkerrechts und den Verstoß gegen den
Atomwaffensperrvertrag zur Rechenschaft zu ziehen. Den Staaten USA,
Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Israel, Indien, Pakistan und
Nordkorea wird vorgeworfen, ihre Verpflichtungen zur nuklearen Abrüstung,
die aus Art. VI des Atomwaffensperrvertrags und dem
Völkergewohnheitsrecht hervorgehen, nachhaltig zu verletzen.

In dem Schreiben an das US-Bundesbezirksgericht argumentieren IPPNW, PSR
(US-Sektion der IPPNW) und pax christi international, dass das Risiko
eines Atomkrieges erheblich und die Folgen für die Menschheit
katastrophal seien. Laut einer IPPNW-Studie zur "Nuklearen Hungersnot"
würden im Falle eines regionalen Atomkriegs mit dem Einsatz von ca. 100
Atomwaffen bis zu zwei Milliarden Menschen aufgrund sinkender Temperaturen
und weltweiter Ernteausfälle sterben.

Die internationale Ärzteorganisation hält zur Zeit ihren 21. Weltkongress
in der kasachischen Hauptstadt Astana ab. In Kasachstan testete die
Sovietunion über 40 Jahre lang ihr Atomwaffenarsenal. Atomtestopfer und
ÄrztInnen aus der Region berichteten von den Folgen für Mensch und
Umwelt beim IPPNW-Kongress. Die gesundheitlichen Folgen für die Menschen,
die vom radioaktiven Fallout betroffen wurden, werden erst heute langsam
verstanden. "Bis zu 1,5 Millionen Menschen waren direkt durch die Tests
betroffen - Krebserkrankungen, Fehlbildungen und andere strahleninduzierte
Krankheiten sind die direkte Folge. Das wahre Ausmaß der gesundheitlichen
Effekte wird vermutlich nie bekannt werden," so der stellvertretende
IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen.

Am 29. August 1991 wurde das Atomtestgelände in Semipalatinsk geschlossen,
2012 wurde dieses Datum zum Internationalen Tag für die Beendigung der
Atomtests erklärt. Am 30.8. wird eine IPPNW-Delegation Semej (ehemals
Semipalatinsk) und Kurchatov-Stadt besuchen und sich mit Betroffenen aus
der Region treffen.

Führende Politiker, internationale Nichtregierungsorganisationen,
hochrangige Experten und Nobelpreisträger in der ganzen Welt haben ihre
Unterstützung für Aufarbeitung der Atomtestära bekundet. So erklärte
der Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu: „Wir müssen
fragen, warum diese Staats- und Regierungschefs weiterhin ihre Versprechen
brechen und ihre Bürger und die ganze Welt dem Risiko einer schrecklichen
Verwüstung ausliefern. Dies ist eine der fundamentalsten moralischen und
rechtlichen Fragen unserer Zeit."

Paritätischer Wohlfahrtsverband bleibt weit hinter seriösen Forderungen


Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat eine Mini-Erhöhung der Hartz IV Regelleistungen gefordert. Gerade einmal um 15 Prozent sollen die Regelbedarfe steigen, so Ulrich Schneider, Hautgeschäftsführer des Verbandes gegenüber der „Passauer Neuen Presse“... Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/wohlfahrtsverband-fordert-hartz-iv-mini-erhoehung-90016228.php

Holger Burner - 150 Jahre SPD





Veröffentlicht am 11.08.2013



Master Al & S1 ft. Holger Burner - Kapitalismus ist Gott





Veröffentlicht am 08.09.2012
Downloadet das volle Album unmarktwirtschaftlich, schnell und kostenlos unter: http://www.file-upload.net/download-7...


Die harmonische Entfaltung von Kindern ist ein natürlicher und darum langsamer Prozess. Unsere Aufgabe ist es, die rechten Bedingungen dafür zu schaffen, aber nicht, den Prozess zu beschleunigen. Bringen wir es als Erwachsene fertig, diese inneren Prozesse nicht durch unsere Ungeduld zu stören, sondern ihnen den nötigen Nährstoff zu liefern, so lernt das Kind auf eigenen Füssen zu stehen und nicht sein Leben lang von äußerer Führung abhängig zu sein. Rebeca Wild


Holger Burner - Unterschicht




Holger Burner - Aufwachen





Hochgeladen am 07.11.2008

No border No nation - Koljah und Tai phun




Hochgeladen am 01.12.2007
Tolles Lied von Koljah und Tai phun
hip hop partisan

Anarchist Academy - Ein schönes Lied







Hochgeladen am 06.02.2008
Anarchist Academy - Ein schönes Lied
schlechtes Video - aber geiler Song ;)
Ein wenig Theorie gibt es auf:
http://projekte.free.de/schwarze-katze/

Anarchist Academy - Es ist die Systematik







Anarchist Academy – Es ist die Systematik

Was geht vor, hey, in unserer Welt, kannst du es begreifen, weißt du, wer die Weichen stellt?
Warum lebst du hier und warum stirbt er da? Glaubst du, was du liest, man, glaubst du, es ist wahr?
Was sie dir sagen und was sie dir erzähln, du bist ein freier Mensch, ja, denn du kannst ja wählen…
Wählen kannst du, wählen ja wen? Irgendwelche Pisser, die auf ner Liste stehn…
Kennst du diese Leute, hast du sie gesehn? Und weißt du, was sie vorhaben, kannst du sie verstehn?
Die Frage, die du stelln musst mein Freund, die ist leicht: Warum sind sie arm und warum sind wir reich?
Die Leute sind sehr traurig, wenn sie Babys sterben sehn, es ist die Systematik, die sie nicht verstehn.
Das Ganze ist sehr einfach und stets das gleiche Raster: ich schlag dir auf die Fresse und schenk dir dann nen Pflaster.


Refrain: Es ist immer dasselbe, das müsst ihr verstehn, es ist die Systematik, es ist das System!
Es ist immer dasselbe, das müsst ihr verstehn, es ist die Systematik, es ist das System!


Erst machen wir 'nen Krieg, dann machen wir 'nen Sieg, dann schicken wir zwei Ärzte und fühln uns furchtbar lieb…
Glaubst du noch an Moral? An echte Menschlichkeit? Hey, dich regiert das Geld, ja weißt du jetzt bescheid?
Es ist der Initiator von Elend, Tod und Leid, von Bonzen und Pralinen und von Vergänglichkeit.
Nur durch das Geld, sind wir, was wir sind und deshalb tun wir alles, was es uns bestimmt.
Unsere Probleme sind: Pickel, spröde Lippen, ein kaputter Fernseher oder keine Kippen, kein Schal dabei oder kalte Pfoten, kleine Katastrophen für den Konsumidioten…
Keiner von uns weiß, was Hunger wirklich ist und was es bedeutet, wenn du ein Flüchtling bist.
Blöd und verweichlicht, so wolln sie uns sehn, nur weil wir es übersehn, können sie ihr Ding drehn.


Refrain: Es ist immer dasselbe, das müsst ihr verstehn, es ist die Systematik, es ist das System!
Es ist die Systematik, das müsst ihr verstehn, es ist die Systematik, es ist das System!


Fahre dein Auto, befolge alle Schilder, fresse auch dein Fleisch und wichs auf Pornobilder.
Mache keine Fehler, leb nich ungesund, geh zur Polizei und verpflichte dich beim Bund.
Das ist ihr Programm und es ist so, wie es ist, was hör ich da: „Es ist nicht so, du bist ein Anarchist!“
Durch unsre Dekadenz sterben Menschen überall, das ist leider so, doch das ist hier der Fall.
Nach Afrika brachten wir Rassismus und Tod, nach Asien und Amerika genau die gleiche Not.
Durch das Blut der Armen wird hier der Bonze fett, spendet mal nen Hunni und findet sich sehr nett.
Unsre Fahnen hängen, wie die Winde wehn und unser Weg is der, den die Führer gehen!


Refrain: Es ist immer dasselbe, hey das müsst ihr verstehn, es ist die Systematik, es ist das System! Es ist die Systematik, es ist das System, es ist die Systematik, das müsst ihr verstehn… Es ist die Systematik, es ist das System, es ist die Systematik, es ist das System, es ist die Systematik, das müsst ihr verstehn, es ist die Systematik, das System, es ist die Systematik, ihr müsst das verstehn!!! Es ist die Systematik, Systematik, es ist die Systematik, es ist das System, es ist die Systematik, das müsst ihr verstehn, es ist die Systematik, das System!!!

Anarchist Academy - Wenn die Nacht am tiefsten ist




Hochgeladen am 26.11.2008
Anarchist Academy - Wenn die Nacht am tiefsten ist.
schlechtes Video - aber geiler Song ;)
Ein wenig Theorie gibt es auf:
http://projekte.free.de/schwarze-katze/

Anarchist Academy - Spiel nicht mit den Schmuddelkindern (Anarchist version)







Anarchist Academy - Weltweit





Veröffentlicht am 05.07.2013
Album erhältlich unter www.anarchist-academy.de
Song "Weltweit".
Album "No World Order" - Release 07/2013

Polizeigewalt - Bullenschweine!!! was sind das fuer seelische Krueppel?!!!






Veröffentlicht am 24.08.2014
http://www.truth.getweb4all.com/umset...
Polizeigewalt - Bullenschweine!!! was sind das fuer seelische Krueppel?!!!
Und ich druecke mich mit "BULLLENSCHWEINEN" sehr wohl sehr richtig aus und jeder anstaendige Polizist (von denen es leider kaum welche gibt) wird sich nicht dort einordnen und den Ausdruck ebenfalls fuer RICHTIG erklaeren und unterstuetzen!!!
http://www.truth.getweb4all.com/umset...
Zur Altersbeschraenkung:
Eigentlich muessten alle Kinder dies zu sehen bekommen, denn nur die Kinder werden die Welt veraendern - bloede, wenn sie alle zu Vollsklaven konditioniert wurden/werden...
Quelle: Stasibook

Die "KRR"-FAQ - Grundgesetz ungleich Verfassung?

Die "KRR"-FAQ - Grundgesetz ungleich Verfassung?



Das Grundgesetz ist angeblich keine Verfassung. Dies ergebe sich aus der Haager Landkriegsordnung (HLKO). Wirklich?

James Joyce

„Das Leben eines Entwurzelten scheint mir viel weniger verächtlich, als das Leben eines Menschen, der sich mit der Tyrannei des Durchschnitts abfindet.“

James Joyce

Friedrich Hebbel

Das Leben ist die Kategorie der Möglichkeit. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.
 

Friedrich Hebbel

Curt Goetz

„Takt ist die Fähigkeit, einem anderen auf die Beine zu helfen, ohne ihm dabei auf die Füße zu treten.“

Curt Goetz

Chinesisches Sprichwort

 Jede Minute, die du lachst, verlängert dein Leben um eine Stunde.
 

Chinesisches Sprichwort

Andre Kostolany

„Es gibt alte Piloten und es gibt kühne Piloten, aber es gibt keine alten, kühnen Piloten.“

Andre Kostolany

Arthur Schnitzler

Wie der Mensch sich ärgert, so ist er.

Arthur Schnitzler

Paul Claudel

„Die Ordnung ist die Lust der Vernunft, aber die Unordnung ist die Wonne der Phantasie.“

Paul Claudel

Heinrich Nordhoff

Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.

Heinrich Nordhoff

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Stille zwischen den Noten ist genauso wichtig wie die Noten selbst.

Wolfgang Amadeus Mozart

Der tägliche Wahnsinn im Supermarkt | Supermarkt-Produkte, die kein Mensch braucht

Der tägliche Wahnsinn im Supermarkt | Supermarkt-Produkte, die kein Mensch braucht



Der tägliche Wahnsinn im Supermarkt

Irrwitzige Produktionswege, Verpackungsorgien und
Verbrauchertäuschung an jeder Ecke. Bei jedem Einkauf  begegnen uns
Bilderbuch-Beispiele für die verrückte Welt unserer Konsumgesellschaft.
Utopia zeigt Supermarkt-Produkte, die kein Mensch braucht.

5 Argumente gegen Fisch | Utopia.de

5 Argumente gegen Fisch | Utopia.de
















Nachhaltig konsumieren

5 Argumente gegen Fisch

Gesund, schmackhaft, ein unbedenkliches Naturprodukt –
mindestens einmal die Woche gehört Fisch auf den Speiseplan. Oder? Es
gibt auch gute Gründe, auf den Verzehr von Fisch zu verzichten.

IPPNW ZUM GAZA-KRIEG: STOPP ALLER WAFFENEXPORTE

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IPPNW ZUM GAZA-KRIEG: STOPP ALLER WAFFENEXPORTE
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Endlich ist eine Waffenruhe für Gaza in Kraft getreten. Die IPPNW hatte in
einer Erklärung vom 7. August 2014 ein anhaltendes Schweigen der Waffen
in der Konfrontation in und um Gaza gefordert und von der Bundesregierung
und den EU-Staaten verlangt, mehr Druck auf alle beteiligten
Kriegsparteien auszuüben. Um einer weiteren Ausweitung der schon
bestehenden humanitären Katastrophe Einhalt zu gebieten, forderte die
IPPNW zudem ein komplettes Waffenembargo für alle am
israelisch-palästinensischen Konflikt direkt beteiligten Kriegsparteien
und ein Aussetzen des EU-Assoziierungsabkommens. Lesen Sie mehr ...
(Link:
http://www.ippnw.de/presse/presse-2014/artikel/3402c2c68b10486c0eabfd9937566c5a/ippnw-zum-gaza-krieg-waffenstillsta.html
)

ÄRZTEORGANISATION KRITISIERT TABUBRUCH DEUTSCHER AUSSENPOLITIK

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ÄRZTEORGANISATION KRITISIERT TABUBRUCH DEUTSCHER AUSSENPOLITIK
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Ausgerechnet am Antikriegsstag wird sich der Deutsche Bundestag zu einer
Sondersitzung treffen, um über deutsche Waffenlieferungen in die
umkämpften Gebiete des Iraks zu debattieren. Die IPPNW hat die
Waffenlieferungen als erneuten Tabubruch deutscher Außenpolitik
kritisiert. "Mit dieser Entscheidung konterkariert die Bundesregierung ihr
Versprechen einer zurückhaltenderen Waffenexportpolitik und ignoriert
einmal mehr den Willen der Bevölkerung, die sich laut einer Forsa-Frage
zu fast zwei Dritteln gegen Waffenlieferungen ausgesprochen hat", erklärt
die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst. Deutschland werde so zur
Kriegspartei in einem Land, dessen Bevölkerung seit Jahrzehnten
schreckliche Gewalterfahrungen machen muss, insbesondere seit dem
Irakkrieg der USA und ihrer Unterstützer 2003. Lesen Sie mehr...
(Link:
http://www.ippnw.de/presse/presse-2014/artikel/56abaf541b93c61438386147c337d9f3/aerzteorganisation-kritisiert-tabubr.html)
IPPNW-Irakkinderhilfe (Link:
http://www.ippnw.de/aktiv-werden/irak-kinderhilfe.html )

29. August 2014

Asozial in der DDR (Teil 1 von 3)




Hochgeladen am 27.10.2010
Dokumentation über politisch Verfolgte in der DDR, die vom Staat als "asozial" bezeichnet wurden.






Deutsche Waffen in den Irak? I’m not convinced!

Deutsche Waffen in den Irak? I’m not convinced!

Energielabel für Staubsauger: Keine Angst vor wenig Watt


Energielabel für Staubsauger Meldung
Ab dem 1. September müssen Staubsauger, die neu auf den Markt kommen, ein Energielabel tragen und die europäische Ökodesign-Verordnung erfüllen. Die begrenzt den Stromhunger der Staubsauger auf maximal 1 600 Watt. Geräte mit 2 000 Watt und mehr sollen vom Markt verschwinden. Müssen Verbraucher dann dreimal so lange saugen? test.de erläutert das Energielabel, die neuen Anforderungen und ihre Folgen.

Was unterscheidet Ökodesign-Verordnung und Energielabel?

EU-Ökodesign-Verordnung und Energielabel-Verordnung der Europäischen Kommis­sion ergänzen sich gegen­seitig. Die Ökodesign-Verordnung stellt Mindest­anforderungen auf, die Staubsauger einhalten müssen. Sie legt unter anderem fest, wie viel Energie ein Staubsauger höchs­tens verbrauchen darf und wie gut er wenigs­tens saugen muss. Mit Hilfe des Energielabels wiederum sollen Verbraucher stromsparende, saug­starke sowie leise Modelle leichter erkennen als bisher und bevor­zugt kaufen.
Tipp: Im Produktfinder Staubsauger finden Sie Test­ergeb­nisse, Preise, Fotos und Ausstattung für insgesamt 74 Boden­staub­sauger. Sie können in der Daten­bank ganz leicht Geräte heraus­filtern, die gut saugen und viel Strom sparen.

Was steht auf dem Energielabel?

Die auf dem Label stehenden Energieeffizienz­klassen reichen von A bis G. Besonders stromsparende Modelle bekommen die Klasse A. Das Label weist auch den Stan­dard-Jahres­verbrauch eines Gerätes in Kilowatt­stunden aus. Er errechnet sich für alle Staubsauger gleichermaßen aus 50 Reinigungs­gängen in einem Muster­haushalt mit 87 Quadrat­metern. Auf jeweils einer Skala von A für beste bis G für schlechteste Leistung lässt sich außerdem ablesen, wie gut ein Sauger Teppich- und Hartboden säubert und den einge­saugten Staub filtert. Zusätzlich informiert das Label noch darüber, wie laut ein Modell auf Teppichboden saugt. Angegeben ist der Schall­leistungs­pegel in Dezibel (dB).

Ab wann sind Staubsauger mit Energielabel auf dem Markt?

Das Label ist ab dem 1. September 2014 Pflicht. Es gilt für klassische Staubsauger sowie Hybridmodelle, die mit Netz­strom und wahl­weise mit Akku saugen. Saugroboter oder Nass-/Trockens­auger bekommen es nicht. Hersteller und Anbieter müssen ihre Geräte künftig mit Label ausliefern und Händler es gut sicht­bar an den Geräten anbringen. Veraltete Modelle wie 2 000-Watt-Sauger darf der Handel noch ohne Label verkaufen, voraus­gesetzt sie befanden sich am Stichtag inner­halb der EU-Grenzen. Wie lange die Strom­schlu­cker also noch ein Thema sind hängt davon ab, wie schnell die Händler den Bestand verkaufen können.

Was ist das Ziel der EU-Ökodesign-Verordnung?

Staubsauger sollen künftig weniger Strom verbrauchen und trotzdem gut funk­tionieren. Die Ökodesign-Verordnung begrenzt die Leistungs­aufnahme eines Saugers auf höchs­tens 1 600 Watt und den Stan­dard-Jahres­verbrauch auf maximal 62 Kilowatt­stunden pro Jahr. Damit der geringere Energieverbrauch nicht zu Lasten der Sauber­keit geht, bestimmt sie, wie viel Staub ein Gerät mindestens aufsaugen muss.

Warum sind ab 2017 nur noch 900 Watt erlaubt?

Die EU-Kommis­sion geht davon aus, dass sich Staubsauger in den nächsten Jahren tech­nisch verbessern werden. Deshalb soll im September 2017 die zweite Stufe der Ökodesign-Verordnung in Kraft treten. Dann dürfen Staubsauger nur noch maximal 900 Watt ziehen. Zudem müssen sie saug­stärker werden, Mindest­anforderungen für die Filterung der ausgeblasenen Luft erfüllen, Schlauch und Motor Halt­barkeits­prüfungen über­stehen. Und: Die Laut­stärke des Saugers wird beschränkt, auf höchs­tens 80 Dezibel.

Müssen Verbraucher dann dreimal so lang saugen?

Nein. Das ist nicht zu befürchten. 1 600 Watt, ab dem Jahr 2017 nur noch 900 Watt – die Begrenzung der Leistungs­aufnahme hat zwar für viel Wirbel in der Öffent­lich­keit gesorgt. Immerhin haben viele Anbieter jahr­zehnte­lang mit hohen Watt­zahlen geworben. Fakt ist aber: Watt­zahlen informieren nicht über die Qualität eines Saugers, sondern über seinen Stromhunger. Entscheidend für eine hohe Saug­leistung ist, dass Gerät und Düse insgesamt gut konstruiert und aufeinander abge­stimmt sind. Dann genügen auch weniger als 900 Watt, wie die Tests der Stiftung Warentest zeigen. Im Test vom Februar 2014 reichten einem der Testsieger sogar 870 Watt fürs Siegertrepp­chen.

Warum prüft die Stiftung Warentest künftig noch Staubsauger?

Die Tests der Stiftung Warentest sagen mehr aus als ein Energielabel, das Hersteller und Anbieter ihren Geräten mitgeben. Eine Schwäche der neuen Verordnung ist: Die Saug­leistung auf Hartboden bezieht sich nur auf Böden mit Ritzen, zum Beispiel Dielen. Ein hierauf optimierter Sauger schiebt auf Parkett den Dreck eher vor sich her und hinterlässt unzufriedene Kunden. Die Stiftung Warentest prüft umfang­reicher: Im vergleichenden Warentest müssen die Geräte nicht nur zeigen, wie gut sie Staub von Teppich- und Hartboden sowie aus Ritzen saugen, sondern auch Fasern von Pols­tern und Teppichen entfernen. Fünf Nutzer prüfen ihre Alltags­tauglich­keit, beur­teilen etwa die Gebrauchs­anleitung, Auf- und Abbau der Geräte und wie gut sie sich auf Teppich- und Hartboden manövrieren lassen. Auch suchen die Tester nach Schad­stoffen und prüfen die Halt­barkeit des Motors und Geräts, des Kabels und Schlauchs sowie der Düsen. Die Tests laufen weiter. Gute, energieeffiziente Staubsauger finden Sie im Produktfinder Staubsauger.

Tod im Labor - Warum Tierversuche sinnlos sind




Hochgeladen am 04.09.2011
Tod im Labor - Warum Tierversuche sinnlos sind

Der Film wirft einen Blick hinter die verschlossenen Türen der Tierversuchsanstalten und geht der Frage nach dem vermeintlichen Sinn von Tierversuchen nach.

Was geschieht mit den Tieren im Versuch?
Ist es gute Wissenschaft?
Warum werden Tierversuche gemacht?
Geht es auch ohne Tierversuche?

Ein Film von Animal Aid, bearbeitet und synchronisiert von Ärzte gegen Tierversuche. Jeder kann helfen, Tierversuche abzuschaffen. Macht mit: http://www.aerzte-gegen-tierversuche....

Mehr Infos: www.aerzte-gegen-tierversuche.de



Gerichtsentscheidung: Wieder Sorgerecht für Schulverweigerer | Nachrichten | hr-online.de

Gerichtsentscheidung: Wieder Sorgerecht für Schulverweigerer | Nachrichten | hr-online.de



Schulverweigerer-Eltern aus Ober-Ramstadt haben das Sorgerecht für ihre
vier Kinder zurückerhalten. Dies entschied das Oberlandesgericht
Frankfurt - obwohl die Eltern ihre Kinder weiter nicht zur Schule
schicken. 

Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther

„Ein guter Schulabschluss ist kein
Indikator für Intelligenz, sondern von
guter Anpassungsfähigkeit.“

Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther

Die Freilernerzeitschrift

Die Freilernerzeitschrift




Die Freilerner



Zeitschrift für selbstbestimmtes Leben und Lernen



Die Freilernerzeitschrift ist die
Weiterentwicklung des bisherigen "Rundbrief der Initiative für
selbstbestimmtes Lernen" und wird nun vom BVNL herausgegeben.

Bundeswehr ǀ Willst du mit uns spielen? — der Freitag

Bundeswehr ǀ Willst du mit uns spielen? — der Freitag



Bundeswehr
Die deutsche Armee hat Nachwuchssorgen und wirbt daher auch
Kinder und Jugendliche. Das empört nicht nur Kinderschutzorganisationen,
sondern selbst die Vereinten Nationen 

Der Postillon: Stiftung Warentest: 80 Prozent aller Kinder nicht für Spielzeug geeignet

Der Postillon: Stiftung Warentest: 80 Prozent aller Kinder nicht für Spielzeug geeignet

CO2 aus Kraftwerken: Unsere Luft wird immer dicker - n-tv.de

CO2 aus Kraftwerken: Unsere Luft wird immer dicker - n-tv.de



CO2 aus KraftwerkenUnsere Luft wird immer dicker


Eigentlich sollen sinkende CO2-Emissionen den Klimawandel bremsen.
Doch "wir investieren massiv in Technologien, die das Problem
verschlimmern": Zunehmend werden Kraftwerke gebaut, die Kohle, Öl oder
Gas verbrennen - im letzten Jahrzehnt mehr als in denen davor.



Geschäfte auf dem Rücken der Elefanten + Immer mehr Elefanten in Sri Lanka für Tourismus entführt


konfisziertesElefantenkalbColombo(c)Privat 










München, 22. Juli 2014. 

Elefantenreiten gehört zu den beliebtesten Urlaubsaktivitäten in Asien und zunehmend auch Afrika. Damit Touristen „Elefanten hautnah“ erleben, werden in Sri Lanka und Thailand Elefantenkälber illegal eingefangen und brutal gezähmt, um als Touristenattraktion zu dienen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife fordert deshalb Reiseanbieter auf, Elefantenreiten ebenso aus dem Programm zu streichen wie Angebote, die direkten Kontakt mit Elefanten versprechen.

Für viele Reisende ist die Begegnung mit Elefanten ein Höhepunkt ihres Asienurlaubs. Die Tourismusindustrie bedient diese vermeintliche Tierliebe: Urlauber können auf den Tieren reiten, sie bei Tempelprozessionen bestaunen oder auch in einem Camp für einen Tag Elefantenpfleger spielen.

Touristen wird dabei vermittelt, dass sie den Elefanten etwas Gutes tun. Sie ahnen nicht, dass ihre Tierliebe allzu oft ausgenutzt wird, um mit wild gefangenen Elefanten Kasse zu machen: Die angeblichen Waisen werden oft einfach aus der Wildnis eingefangen, damit sie als Touristenattraktion Geld bringen.

Illegaler Handel mit Elefantenkälbern nimmt zu

In Sri Lanka wurden in den letzten sieben Jahren mindestens 70 Elefantenkälber aus der Natur geraubt. Nach Thailand wurden innerhalb von zwei Jahren mindestens 79 wilde Elefanten gebracht, meist aus Myanmar. Die Dunkelziffer ist vermutlich weitaus höher.
In Thailand werden die Tiere an dubiose Elefantencamps verkauft, in denen Touristen, darunter sogar Kleinkinder, direkten Kontakt mit den Wildtieren haben können. In Sri Lanka werden wilde Elefanten an Hotels, Tempel und  Freiwilligen-Projekte verkauft oder vermietet.

Nur noch etwa 2500 bis 3200 Elefanten leben in Thailand in der Wildnis, in Gefangenschaft sind es 3000 bis 4000. Sri Lanka hat noch eine Population von wenigen Tausend wilden Elefanten; weniger als 200 Tiere leben in Gefangenschaft. Der boomende Tourismus auf der Insel verlangt nach immer mehr Elefanten, auch wenn es verboten ist, die Tiere aus der Wildnis zu holen.

Elefantenreiten: grausame Domestizierung für den Touristenspaß

"Problematisch ist der Elefanten-Tourismus nicht nur wegen der zunehmenden Anzahl an illegalen Wildfängen, sondern auch weil die Tiere brutal misshandelt werden, um sie für den Umgang mit Menschen gefügig zu machen", sagt Daniela Freyer von Pro Wildlife.

"Die Tourismus-Industrie hat die Nachfrage nach nachhaltigen Reisen erkannt. Wir haben die großen Reiseveranstalter informiert und hoffen, dass sie nun ihre Versprechungen von nachhaltigem Tourismus einlösen und Angebote aus dem Programm nehmen, die direkten Kontakt mit Elefanten versprechen".

Elefantenwaisenhaus in Pinnawela

In der Kritik steht auch das Elefantenwaisenhaus in Pinnawela, ein beliebtes Ziel in Sri Lanka, das auch große Reiseunternehmen im Angebot haben. Dabei entspricht die Einrichtung nicht den Mindestandards, auf die sich viele Veranstalter berufen. Es beherbergt mehr als 80 Elefanten. Für ein paar Extra-Dollars dürfen Besucher sie streicheln und füttern. Zudem sind die Tiere angekettet, es fehlt ihnen an Platz, Schatten, Futter und sauberem Trinkwasser. Viele Elefanten haben Wunden, die vom Anketten herrühren. Zudem wird die Einrichtung in Pinnawela immer wieder mit dem Elefanten-Handel in Zusammenhang gebracht. Anstatt in die Freiheit entlassen zu werden, wurden einzelne Tiere an Zoos oder Tempel abgegeben, wo sie unter noch schlechteren Bedingungen leben.

>> Lesen Sie mehr zum Thema Elefantentourismus
>> Pro Wildlife unterstützt das Elephant Transit Home auf Sri Lanka: Dort werden die Elefantenwaisen nicht angekettet und als Tourismusattraktion genutzt, sondern auf die Wiederauswilderung vorbereitet

Walblut am Fischfilet + Deutsche Supermarkt-Kunden unterstützen indirekt Islands Finnwaljagd


Finnwalverarbeitung_Iceland_2009(c)DagurBrynjolfsson. 
















München, 10. Juli 2014. 


Wer in deutschen Supermärkten Fisch aus Island kauft, finanziert möglicherweise indirekt, dass in Island bedrohte Finnwale gejagt werden. Der Grund: Der Chef von Islands einziger Walfang-Firma ist auch Aufsichtsrats-Vorsitzender von HB Grandi, einem der größten Fischexporteure Islands. Die beiden Firmen sind eng verflochten. Die Organisationen Whale & Dolphin Conservation (WDC) und Pro Wildlife fordern nun deutsche Fischlieferanten und Supermärkte auf, ihre Handelsbeziehungen mit HB Grandi zu überdenken. Doch selbst Unternehmen, die sich Nachhaltigkeit groß auf die Fahnen schreiben, antworten oft nur ausweichend.

Was hat Walfang mit Fisch aus dem Supermarkt zu tun?

26 bedrohte Finnwale sind seit Anfang Juni in Island getötet worden – 128 weitere sollen in den nächsten Wochen gejagt werden. Der Walfang des Landes ist in der Hand eines einzigen Unternehmers, Kristján Loftsson. Der ist nicht nur Geschäftsführer und einer der Hauptaktionäre von Islands einziger Finnwalfang-Firma, Hvalur hf, sondern gleichzeitig auch Vorstandsvorsitzender des Fischereiunternehmens HB Grandi. Hvalur hf wiederum besitzt über 40 Prozent der Anteile von HB Grandi. Deutschland ist einer der Hauptabnehmer von HB Grandi-Produkten. "Das Geld, das deutsche Kunden für Fisch ausgeben, kann dem Walfang in Island zugutekommen", kritisiert Astrid Fuchs von Whale & Dolphin Conservation (WDC).
In Fertigungshallen von HB Grandi werden auch die getöteten Finnwale verarbeitet, die zu einem Großteil nach Japan exportiert werden. Der internationale Handel mit Finnwal-Fleisch  ist durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (engl. Cites) seit 1977 verboten.

21 Handelsketten und Fischgroßhändler hat WDC angeschrieben und auf die Verbindung zwischen HB Grandi und dem Walfang in Island hingewiesen, darunter Edeka, Rewe, Tegut und Metro. Die meisten Unternehmen distanzierten sich nicht klar von HB Grandi oder blieben eine Antwort schuldig. Lediglich der Discounter Norma und der Fischimporteur First Fimex bestätigten, nicht bei HB Grandi zu kaufen, weder direkt noch über Zwischenhändler. 

Zu den wichtigsten Zulieferern deutscher Supermärkte zählt Deutsche See, die bis heute Fisch von HB Grandi bezieht und auch weiterhin daran festhalten will. Der Fisch-Großhändler rühmt sich hoher Umweltstandards und strenger Einkaufrichtlinien, wirbt auf seiner Website gar mit der Auszeichnung als "Deutschlands nachhaltigstes Unternehmen". Doch HB Grandis Verbindung zum Walfang anerkennen will Deutsche See nicht. "Gerade Unternehmen, die sich Nachhaltigkeit so groß auf die Fahnen schreiben, sollten Verantwortung übernehmen und sicherstellen, dass sie nicht indirekt den Walfang unterstützen", fordert Sandra Altherr von Pro Wildlife.

Nachhaltigkeit – ein dehnbarer Begriff

Mehrere Supermarktketten beteuern zwar, dass sie Walfang ablehnen und dass Nachhaltigkeit die Basis ihrer Fisch-Einkaufspolitik sei. Doch eine Absage an HB Grandi und seine Zwischenhändler wollten diese Unternehmen öffentlich nicht erteilen. "Immerhin kündigte ein Handelskonzern an, in einen "kritischen Dialog" mit seinen Lieferanten zu treten. Ein anderes Unternehmen räumt ein, dass es schon vor einiger Zeit begonnen habe, alternative Bezugsquellen zu sondieren", berichtet Fuchs. "Wiederum andere haben in persönlichen Gesprächen zugesichert, auf ihre Zulieferer einzuwirken. Wenn die Handelsketten glaubwürdig bleiben wollen, sollten sie Nachhaltigkeit ernst nehmen und den Walfang nicht nur auf dem Papier ächten", so Fuchs. Wie das geht, macht beispielsweise Frosta vor: Das Unternehmen achtet genau darauf, wer hinter seinen Fischlieferanten steht, und kauft nicht bei HB Grandi oder Unternehmen, die sich am Wal- oder Delfinfang beteiligen.

Island untergräbt den Schutz von Walen

Island nutzt juristische Schlupflöcher, um das kommerzielle Walfangmoratorium und das internationale Handelsverbot zu unterwandern. Im Dezember 2013 gab die Regierung in Reykjavik für die Jahre 2014-2018 erneut eine jährliche Fangquote für 154 Finnwale und 229 Zwergwale frei. Island genehmigt immer wieder den Export von Walfleisch  – zuletzt die Rekordmenge von 2.000 Tonnen, die Ende März nach Japan verschifft wurde.

Beide Organisationen haben online-Protestaktionen gestartet:

>> Protestaktion Pro Wildlife
>> Protestaktion WDC

Deutsche gehören zu den aktivsten Großwildjägern


Trophäenjagd verstößt gegen Tier- und Artenschutz

Jagdtrophaen(c)JErbenova 












München 2. Juli 2014. 

Die Schießwut der US-Amerikanerin Kendall Jones sorgt derzeit international für Schlagzeilen. 
Dem fragwürdigen Hobby bedrohte Tiere zu schießen, gehen aber auch viele Deutsche nach. 

Bei deutschen Jagdreiseveranstaltern und auf Jagdmessen können Jäger den Abschuss von Elefanten, Nashörnern, Löwen, Leoparden, Eisbären und anderer gefährdeter Arten buchen - ganz legal. Mit Genehmigungen des Bundesamtes für Naturschutz dürfen sie sogar Jagdtrophäen von Arten einführen, die  international durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (engl. CITES) geschützt sind. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife kritisiert die Trophäenjagd als unvereinbar mit dem Schutz bedrohter Arten und dem deutschen Tierschutzgesetz. Demzufolge dürfen Tiere nur aus vernünftigem Grund getötet werden.

„Die Behauptung, dass die Trophäenjagd zum Naturschutz beiträgt und die einheimische Bevölkerung davon profitiert, ist unhaltbar“, kommentiert Daniela Freyer, Biologin bei Pro Wildlife. „In bedeutenden Jagdreiseländern wie Tansania und Simbabwe sind die Bestände von Elefanten und Löwen eingebrochen. Die exzessive Trophäenjagd in diesen Ländern trägt nicht, wie häufig behauptet, dazu bei, die Wilderei einzudämmen, sondern gefährdet das Überleben bedrohter Arten noch zusätzlich. In Namibia sorgt derzeit der Abschuss der letzten Wüstenelefanten-Bullen für weltweite Kritik. Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung und die EU diesem Missbrauch endlich einen Riegel vorschieben und solche Trophäeneinfuhr verbieten“, so Freyer.

Deutscher Umweltbeamter schießt Elefanten

Bisher ist wenig bekannt, dass viele Deutsche diese grausame Leidenschaft teilen und ganz vorne mit dabei sind, wenn es um den Abschuss gefährdeter Arten im Ausland geht. Für weltweite Empörung sorgte vor vier Monaten die Jagdreise eines hochrangigen deutschen Beamten aus dem Thüringer Umweltministerium, der sich mit dem Abschuss eines Elefanten in Botsuana gebrüstet hatte. Botsuana hat seit Jahresbeginn ein Moratorium für die Trophäenjagd auf öffentlichem Boden erlassen, um seine Wildtierbestände besser zu schützen. Dort hat man auch erkannt, dass der Fototourismus im Vergleich zur Jagd ein Vielfaches an Einnahmen und Jobs generiert.

Für eine Elefantenjagd zahlen deutsche Großwildjäger etwa 40.000 Euro, der Abschuss eines kapitalen Löwen kostet bis zu 50.000 Euro. Den Profit machen die überwiegend ausländischen Jagdreiseveranstalter, bei der einheimischen Bevölkerung bleiben hiervon nur wenige Cent oder gar nichts hängen. Zahllose Berichte belegen die massive Korruption in der Großwildjagd – und dass auch der Abschuss einzelner Tiere fatale Konsequenzen hat: Denn Trophäenjäger haben es auf die größten und erfahrensten Tiere abgesehen, die für den Erhalt der Art besonders wichtig sind. Studien belegen, dass wegen der Trophäenjagd genau diese Tiere fehlen. Eine aktuelle Untersuchung aus dem Grenzgebiet zwischen Botsuana, Südafrika und Simbabwe hat ergeben, dass es dort in weniger als zehn Jahren keine großen Elefantenbullen mehr geben wird, wenn die Großwildjagd weitergeht wie bisher.

>> Weitere Informationen zur Trophäenjagd finden Sie hier.

Nach Fukushima: Tepco verliert die Kontrolle - Unternehmen - FAZ

Nach Fukushima: Tepco verliert die Kontrolle - Unternehmen - FAZ



Nach Fukushima
Tepco verliert die Kontrolle




Mehr als drei Jahre nach dem Atomunglück von Fukushima
sickert weiter radioaktiv belastetes Wasser ins Meer. Der
Kraftwerkbetreiber Tepco wollte das mit einem Eiswall im Boden
verhindern. Doch der hält nicht.





BUND fordert Ausstieg aus Braunkohleverstromung. Erster Schritt: Stilllegung der 24 ältesten Kohlemeiler per Gesetz




Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Laufzeit älterer Braunkohlekraftwerke per Gesetz zu begrenzen. Nur so lasse sich das nationale Klimaschutzziel von minus 40 Prozent Kohlendioxid bis 2020 noch erreichen. "Bleibt die Kohleverstromung in alten und ineffizienten Braunkohlekraftwerken so lukrativ wie heute, kann die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele abschreiben", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger vor der Presse in Berlin.

"Mit 25 Prozent ist der Anteil des Braunkohlestroms am deutschen Strommix viel zu hoch. Der einzige Weg, von den hohen CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken wegzukommen, ist ein zügiger Ausstieg aus der Braunkohleverstromung", sagte Weiger. Erforderlich sei zunächst ein Gesetz, das die Laufzeit der 24 ältesten und ineffizientesten Braunkohlemeiler auf je 35 Jahre begrenze. "Bis 2020 können und müssen jene Braunkohlemeiler abgeschaltet werden, die vor 1985 in Betrieb gingen. Den Gesetzesvorschlag dafür übermitteln wir Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und erwarten die umgehende Prüfung. Eine erfolgreiche Klima- und Energiepolitik duldet keinen Aufschub", sagte der BUND-Vorsitzende.

Die in den letzten Jahren angestiegene Braunkohleverstromung und die daraus resultierenden hohen CO2-Emissionen machten die Erfolge beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland wieder zunichte, kritisierte die BUND-Energieexpertin Daniela Setton. Alte Braunkohlemeiler, die pro erzeugte Kilowattstunde Strom mehr als ein Kilogramm CO2 ausstießen, würden auf Hochtouren laufen. Klimaschonenden Gaskraftwerken, die als Ergänzung der erneuerbaren Energien für die Energiewende vorübergehend unverzichtbar seien, drohe hingegen das Aus. Hauptursache dafür sei der darniederliegende Handel mit Emissionszertifikaten. "Der Preis für CO2-Zertifikate ist absehbar dauerhaft zu niedrig - mit verheerenden Konsequenzen für den Klimaschutz und die Energiewende. Deshalb muss die Bundesregierung jetzt handeln und den klimaschädlichsten Energieträger, die Braunkohle, mit gesetzlichen Maßnahmen sukzessive vom Markt verdrängen", forderte Setton.

Rund die Hälfte der heutigen Braunkohlekapazitäten, etwa 10 Gigawatt, würde nach dem Gesetzesvorschlag des BUND bis 2020 stillgelegt. Dies beträfe die 24 ältesten Kraftwerksblöcke in Deutschland, die meisten davon in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg.

"Noch ist die Kohleverstromung für ein Drittel der CO2-Emissionen in unserem Land verantwortlich. Kommt das Gesetz zum Abschalten der ältesten Braunkohlemeiler, verringern sich die CO2-Emissionen der Braunkohleverstromung um jährlich rund 90 Millionen Tonnen. Mit einem solchen Gesetz werden außerdem moderne Gaskraftwerke wettbewerbsfähiger und die Erlöse für erneuerbaren Strom steigen", sagte Energieexpertin Setton.

Den Braunkohle-Ausstiegsplan des BUND finden Sie im Internet unter: www.bund.net/pdf/laufzeitbegrenzung-kohle

NABU-Umweltsteuer auf Getränkeverpackungen ist rechtlich zulässig




Berlin (ots) - Der Einführung einer Umweltsteuer auf Getränkeverpackungen in Deutschland steht aus rechtlicher Sicht nichts im Weg. Das belegen zwei vom NABU in Auftrag gegebene Gutachten. Der NABU fordert seit Jahren zusätzlich zum Pfand eine solche Abgabe auf Getränkeverpackungen, um der stetig steigenden Menge von Einwegplastikflaschen im Getränkemarkt Einhalt zu gebieten.

"Von einzelnen Experten und Industrie ins Feld geführte Zweifel über die rechtliche Zulässigkeit einer Getränkeverpackungssteuer konnten durch unser Rechtsgutachten ausgeräumt werden. Das wird auch von einem zweiten unabhängigen Gutachter bestätigt. Jetzt braucht es allein den politischen Willen, um die Einwegflut zu stoppen", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller und appellierte an Umweltpolitiker und Umweltministerium, entsprechend zu handeln. Eine lenkende Steuer sei ein wirksames und effizientes Mittel, um die Menge an umweltschädlichen Einwegplastikflaschen endlich zu verringern.

Mit einer zusätzlichen Umweltabgabe könnten 400.000 Tonnen Plastikmüll und 1,5 Millionen Tonnen CO2 jährlich vermieden werden. Das 2003 eingeführte Einwegpfand hat zwar zur Reduzierung von Müll in der Landschaft durch Plastikflaschen geführt, das Ziel, zukünftig 80 Prozent aller Getränke in Mehrwegflaschen, Schlauchbeuteln oder Getränkekartons abzufüllen, aber nicht erreicht. Die umweltfreundlichen Behälter haben lediglich einen Marktanteil von unter 50 Prozent. Viele Verbraucher suchen in den Discountern heute vergeblich nach umweltfreundlichen Alternativen zur Einweg-Plastikflasche oder Getränkedose. Die Steuer würde diese stärker belasten als umweltfreundliche Getränkeverpackungen. So würden Verbraucher nicht nur die Umwelt sondern auch ihren Geldbeutel schonen.

Kritiker einer Umweltabgabe haben bisher auf vermeintliche rechtliche Hürden der Steuer hingewiesen, wie z.B. die Unvereinbarkeit mit gängigem deutschem und europäischem Wettbewerbsrecht, die mögliche erdrosselnde Wirkung auf den Getränkesektor oder die Diskriminierung von ausländischen Abfüllern.

"Die jetzt veröffentlichten Gutachten machen klar, dass die Ziele und das Lenkungskonzept der Steuer mit der Berufsausübungsfreiheit, also dem deutschen Grundgesetz, sowie dem europäischen Binnenmarkt und Umweltrecht, also dem primären und sekundären europäischen Unionsrecht vereinbar sind. Sowohl das Gutachten wie auch die Stellungnahme zum Gutachten kommen zu dem Schluss, dass eine Getränkeverpackungssteuer die konsequente Fortführung der Verantwortung von Getränkeherstellern und Händlern zur Schonung von Ressourcen und Umwelt ist", so NABU-Leiter Ressourcenpolitik Benjamin Bongardt.

Die Hauptpunkte in den rechtlichen Einschätzungen zur Getränkeverpackungssteuer sind: Der Gesetzgeber hat im Steuerrecht einen sehr großen Gestaltungsspielraum. Zudem haben Abfüller und Händler auf dem deutschen und europäischen Getränkemarkt viele Möglichkeiten auf die Steuer zu reagieren, sei es durch den Austausch von umweltschädlichem Verpackungsmaterial oder durch einen Umstieg auf die Abfüllung in Mehrweggebinden sowie durch mehr Einsatz von Sekundärmaterialien. Die Steuer kann klar diskriminierungsfrei gestaltet werden, da es in- und ausländischen Produzenten auf dem europäischen Markt mit im Grundsatz gleichen Wirtschaftsbedingungen möglich ist, Rohstoffe für ihr Verpackungsmaterial zu besorgen.

"Auch der Kunde wird in seiner Handlungsfreiheit nicht übermäßig eingeschränkt. Vielmehr bekommt der Einzelhandel Anreize, wieder Mehrwegverpackungen in sein Sortiment aufzunehmen und damit den Verbrauchern eine Wahl für umweltfreundliche Getränkeverpackungen zu erleichtern", so Bongardt.

Die Gutachten und weitere Informationen zum NABU-Vorschlag für eine Getränkeverpackungssteuer finden Sie unter www.NABU.de/getraenkeverpackungssteuer.

EU-Energieeffizienzlabel hilft jetzt auch beim Staubsaugerkauf / Energieverbrauch, Staubaufnahme und Lautstärke von Staubsaugern auf einen Blick vergleichbar

Berlin (ots) - Ab dem 1. September 2014 kennzeichnet ein neues EU-Label alle in der EU erhältlichen Staubsauger. Das Label informiert Verbraucher auf einen Blick über die Energieeffizienzklasse, den durchschnittlichen Energieverbrauch pro Jahr, die Reinigungsleistung, die Geräuschentwicklung und die Staubabgabe. Die verschiedenen Modelle lassen sich somit leichter miteinander vergleichen. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur (dena) stellt unter www.stromeffizienz.de alle Informationen rund um das neue Label zur Verfügung.

Bisher konnten sich Verbraucher beim Kauf eines neuen Staubsaugers vor allem an unterschiedlichen Wattzahlen orientieren. Diese geben allerdings keine Auskunft über die eigentlichen Qualitätsmerkmale, wie die Saugkraft oder die Lautstärke. Dank verbesserter Motoren und Ventilatoren, verbesserter Luftführung und Filter und optimierter Saugdüsen können Hersteller heute eine gute Saugleistung auch bei verringerter Wattzahl sicherstellen. Auch Staubemissionen und Lautstärke waren bislang nicht einheitlich ausgewiesen.

Deutlich aussagekräftiger als die Wattzahl sind daher Angaben über die Reinigungsleistung. Diese werden im unteren Bereich des Labels getrennt nach verschiedenen Bodenarten wie etwa Teppich und Hartböden ausgewiesen. Zusammen mit den Angaben zur Staubemission, dem maximalen Schallleistungspegel und der Qualität der Staubaufnahme bietet das Label eine gute Orientierungshilfe bei der Auswahl eines Staubsaugers.

Parallel zur Markteinführung des EU-Labels für Staubsauger tritt auch die EU-Ökodesign-Verordnung zu Staubsaugern in Kraft. Diese formuliert verschiedene Mindestanforderungen an neue Staubsauger. Werden diese nicht erreicht, dürfen Geräte in der EU nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Das Ziel von EU-Label und EU-Ökodesign ist die Halbierung des Energieverbrauchs von Staubsaugern bis 2020 ohne Komfortverlust. Weitere Informationen zum Staubsauger und den Labelinhalten im Einzelnen unter www.stromeffizienz.de/energielabel.

Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Tierschützer fordern Stopp von Traumschiff-Anlandungen auf den Färöer-Inseln wegen Walmassaker

Hagen (ots) - Unbeirrt von Warnungen und Protesten des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) wollen die Kreuzfahrtunternehmen AIDA, TUI und Hapag Lloyd weiterhin die Färöer-Inseln im Nordatlantik anlaufen, obwohl das große Risiko bestehe, dass Gäste Augenzeugen von grausamen und blutigen Wal- und Delfinabschlachtungen in der Nähe der Anlandungshäfen werden und sich in Restaurants mit dem hochgradig kontaminiertem Walfleisch vergiften könnten.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller war kürzlich erneut auf die europäischen Inselgruppe gereist, um sich von der Gefährdung zu überzeugen. Ortmüller warnt: "Es ist unverantwortlich und gefährlich Anlandungen und Landgänge durch Kreuzfahrtunternehmen auf den Färöer-Inseln anzubieten. Alleine im letzten Jahr wurden 1.534 Meeressäuger zwischen Juli und November an den Stränden und in den Häfen brutal abgeschlachtet. Am Donnerstag dieser Woche wurden fünf artengeschützte Schnabelwale gefangen und getötet. Das ist kein Traumschiff-Besuch dort, sondern diese Gemetzel können zu einem traumatisches Erlebnis für Gäste mit ihren Kindern werden. Bei den öffentlichen Massakern an den Grindwalen und anderen Delfinarten färbt sich der gesamte Strand- beziehungsweise Hafenbereich blutrot und die Luft ist erfüllt mit einem bestialischen Todesgeruch. Das Fleisch der Tiere ist hochgradig mit Methyl-Quecksilber und PCB's belastet und wird teilweise undeklariert in Restaurants für etwa 45 Euro und auf Märkten den Einheimischen und Touristen angeboten."

Die AIDAbella und HapagLloyd mit der MS Europa wollen trotz der Warnungen planmäßig im September 2014 die Färöer-Inseln anlaufen. Der TUI-Besuch mit Mein Schiff steht alljährlich im Sommer an. Die AIDA-Umweltbeauftragte Monika Griefahn, vormals Greenpeace-Funktionärin und niedersächsische Umweltministerin, schrieb auf Druck des WDSF im letzten Jahr schon einen Brief an den Färöer-Premierminister Kaj Leo Johannesen und forderte den Walfang zu stoppen und alternativ Whale-Watching-Touren anzubieten. Der Vorsitzende von HapagLloyd-Kreuzfahrten, Karl J. Pojer, wiederholte in einem Schreiben vom 25. August 2014 an Johannesen jetzt diese Forderung nach den WDSF-Protesten. Nach dem AIDA-Appell wurden die Massaker an den Grindwalen und Delfinen jedoch unbeirrt fortgesetzt.

Dem WDSF ist die Haltung der Kreuzfahrtunternehmen unverständlich. Die Tierschutzorganisation ruft jetzt zum Boykott und zu Demonstrationen gegen AIDA, TUI und HapagLloyd auf. Ortmüller: "Wenn angeblich umweltbewusste Unternehmen durch ihre Anlandungen auf den Färöer-Inseln die Infrastruktur und damit mittelbar das Töten der Meeressäuger durch Landgänge von Tausenden Gästen noch fördern und diese auch noch in Gefahren begeben, muss man diese unverantwortlichen Kreuzfahrtbetreibern stoppen. Wenn sie nicht doch noch zur Vernunft kommen, werden wir vor den Firmenzentralen aber auch vor den Privathäusern der Geschäftsführer Demonstrationen gegen diesen Frevel durchführen."

In Stellungnahmen von AIDA und HapagLloyd an das WDSF heißt es, dass die Unternehmen kein Walfleisch auf ihren Schiffen anbieten und ihre Gäste vor dem Verzehr an Land warnen würden. Auf ihre planmäßigen Anlandungen wollen sie jedoch nicht verzichten.

Von TUI Cruises erhielt das WDSF bisher keine Antwort auf sein Protestschreiben. Der deutsche TUI-Konzern, Mitinhaber von TUI Cruises, hatte erst kürzlich mit dem WDSF kooperativ aus Tierschutzgründen vereinbart, weltweit keine Delfinshows mehr anzubieten.

Auf den Facebook-Seiten der Kreuzfahrtunternehmen hagelte es harsche Kritiken. Hapag Lloyd nahm seine Seite kurzerhand vom Netz und auf der AIDA-Facebookseite wurden kritische Nutzer und der WDSF-Geschäftsführer gesperrt. Das WDSF selbst erreichte mit seinem Protestaufruf über 40.000 Nutzer.

Deutsche Umwelthilfe trauert um ihren Bundesgeschäftsführer Michael Spielmann



Radolfzell/Berlin, 29.8.2014: Michael Spielmann, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, ist am letzten Dienstag nach langer Krankheit verstorben. Michael Spielmann führte seit Juli 2012 gemeinsam mit Jürgen Resch die Geschäfte der DUH. Er wurde 54 Jahre alt und hinterlässt seine Frau und seinen Sohn.

Der Diplom-Politologe und studierte Volkswirtschaftler war der DUH seit 1999 als ehrenamtliches Mitglied des Vorstands und später als dessen stellvertretender Vorsitzender eng verbunden. Bevor er Bundesgeschäftsführer der DUH wurde, bei der er die Bereiche Energie, Naturschutz und Kommunaler Umweltschutz verantwortete, war er für die renommierte Heinz-Sielmann-Stiftung sowie in führenden Positionen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland tätig. Von 2001 bis 2008 leitete er als Geschäftsführer den Landesverband Baden-Württemberg, von 1993 bis 1998 den Landesverband Thüringen. Michael Spielmann engagierte sich darüber hinaus über 20 Jahre lang in zahlreichen Ehrenämtern, darunter auch in der Naturstiftung David, deren Präsident er war.

Die Deutsche Umwelthilfe trauert um ihren liebenswerten, humorvollen und charismatischen Vorgesetzten, Kollegen und Freund, der sich als Führungspersönlichkeit vor zwei Jahren mit  leidenschaftlichem Engagement seiner neuen Tätigkeit gewidmet hat. Michael Spielmann hatte viele Ideen für die Zukunft der Deutschen Umwelthilfe. Diese in die Tat umzusetzen, ohne dass er selbst die Entwicklung miterleben kann, stimmt traurig. Michael Spielmann hat die Arbeit der DUH sehr bereichert und wird als Mensch und Leitfigur fehlen.

Amnesty: Verschwindenlassen ist ein weltweit verbreitetes Verbrechen


Zum morgigen Tag der Opfer des Verschwindenlassens fordert Amnesty von Deutschland „Verschwindenlassen“ ins Strafgesetzbuch aufzunehmen

BERLIN, 29.08.2014  – Zum morgigen „Internationalen Tag der Opfer des Verschwindenlassens“ fordert Amnesty International von der Bundesregierung dieses Verbrechen als eigenen Straftatbestand einzuführen. Gleichzeitig macht die Menschenrechtsorganisation heute mit einer Kunstaktion auf das weltweit verbreitete Verbrechen aufmerksam. „Staatliche Stellen lassen Menschen von einer Minute auf die andere von der Bildfläche verschwinden und entziehen sie so jedem gesetzlichen Schutz“, sagt Maria Scharlau, Amnesty-Expertin für internationales Recht. „Meist ist das Verschwindenlassen der erste Schritt zu Folter und Mord. Angehörige finden in der Ungewissheit um das Schicksal der Opfer oft lebenslang keine Ruhe.“

Deutschland hat die UN-Konvention gegen das Verschwindenlassen 2009 ratifiziert. Dennoch ist sie noch nicht vollständige umgesetzt: Im deutschen Recht fehlt ein Straftatbestand, der explizit das „Verschwindenlassen“ unter Strafe stellt. Bestehende Straftatbestände erfassen die Schwere der Tat nur unzureichend. Eine angemessene Bestrafung wird so verhindert. „Die Verjährungsdauer des Verbrechens ist bisher zu kurz. Häufig werden relevante Beweise erst mit einem Regimewechsel nach langen Jahren an die Oberfläche gespült. Eine Strafverfolgung der Täter wird dadurch nahezu unmöglich“, sagt Scharlau. „Auch wenn hierzulande dieses Verbrechen nicht vorkommt, muss  sich Deutschland am internationalen Kampf gegen diese besonders grausame Form staatlicher Willkür beteiligen.“
 
In Deutschland laufen mindestens zwei Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Verschwindenlassen. Einerseits erwirkte die Staatanwaltschaft München Haftbefehle gegen die Entführer des 2003 von der CIA verschleppten und mehrere Monate festgehaltenen Deutschen Khaled El Masri. Andererseits ermittelt die Staatsanwaltschaft Krefeld gegen den Deutschen Hartmut Hopp. Hopp war als führendes Mitglied der Colonia Dignidad in Chile mutmaßlich am Verschwinden und der Folter von politischen Gefangenen beteiligt.
 
„Wirkungsvolle Maßnahmen gegen das Verschwindenlassen sind gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum weltweiten Kampf gegen Folter, da Opfer des Verschwindenlassens regelmäßig auch gefoltert werden“, sagt Maria Scharlau, Völkerrechtsexpertin bei Amnesty International. Amnesty International startete im Mai eine internationale Kampagne zum Schutz vor Folter unter dem Titel „Stop Folter“.
 
Das Verwindenlassen wurde vor allem als Verbrechen der Militärdiktaturen in Lateinamerika in den 1970er und 80er Jahren bekannt. Es ist aber nach wie vor weltweit verbreitet. Aktuell beobachtet Amnesty Fälle von Verschwindenlassen in Ländern wie Mexiko, China, Nigeria, Thailand oder der Dominikanischen Republik. Sprunghaft angestiegen ist die Zahl der Verschwundenen in Syrien. Auch die USA ließen im Rahmen des sogenannten Kriegs gegen den Terror Verdächtige entführen und in Geheimgefängnissen einsperren.
Bei der Kunstaktion auf dem Berliner Litfaßplatz malt Nicholas Kashian die Portraits der Verschwundenen Juan Almonte Herrera (Dominikanische Republik), Prageeth Eknaligoda (Sri Lanka), Héctor Rangel Ortiz (Mexiko) und Sombath Somphone (Laos) auf das Pflaster – die Portraits „verschwinden“ in der Sonne innerhalb von Minuten.

28. August 2014

Hamburg, Du graue Perle! Lass Dich nicht zuqualmen!




Veröffentlicht am 20.05.2014
Mit bloßem Auge ist es schon von Weitem erkennbar: Tiefschwarze Abgaswolken wehen den Hafenbesuchern um die Nase. Sie werden von Schiffsschloten ausgestoßen und enthalten jede Menge giftiger Schadstoffe. Beim Hamburger Hafengeburtstag haben wir nachgemessen - mit erschreckendem Ergebnis: Wer sich häufig am Hafen aufhält oder in der Nähe eines Kreuzfahrtterminals wohnt, lebt gefährlich. Und die Abgase wehen bis weit ins Hinterland.

Allein in Europa sterben jährlich 50.000 Menschen vorzeitig an den Folgen der Abgasbelastung. Wir fordern deshalb: Partikelfilter für alle Schiffe!

Mehr unter: www.NABU.de/schiffe



NABU-Kreuzfahrtranking 2014: Erste Anbieter nehmen Kurs auf Umweltschutz




Hamburg (ots) - Vertreter des NABU stellten am heutigen Donnerstag in Hamburg eine Rangliste der umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiffe in Europa vor. Demnach setzte sich der deutsche Marktführer AIDA Cruises mit seiner Ankündigung, umfassende Abgastechnik auf allen Schiffen einbauen zu wollen, an die Spitze des aktuellen Kreuzfahrt-Rankings.

Vorjahressieger TUI Cruises fiel zurück, da auch der jüngste Flottenzugang, die "Mein Schiff 3" und die kommenden Schiffe "Mein Schiff 4" bis "Mein Schiff 6" immer noch über keinen Rußpartikelfilter verfügen und die eingebauten Stickoxid-Katalysatoren lediglich die Abgase der Hilfsmotoren, nicht aber der Hauptmaschinen reinigen. Das Ranking umfasst alle 28 Schiffsneubauten für den europäischen Kreuzfahrtmarkt im Zeitraum 2014 bis 2019 und bewertet die Umweltfreundlichkeit eines Schiffes anhand des verwendeten Kraftstoffs sowie der eingesetzten Abgastechnik.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: "'Geht nicht, gibt's nicht, brauchen wir nicht' - mit diesen Standardaussagen haben sich die Kreuzfahrtanbieter lange Zeit gegen moderne Abgassysteme auf ihren Ozeanriesen gesperrt. Mit der Ankündigung von AIDA Cruises, die gesamte Flotte mit moderner Abgastechnik in Form von Rußpartikelfilter und Stickoxid-Katalysator auszustatten, kommt endlich Bewegung in den Markt. Der deutsche Marktführer setzt sich damit weltweit an die Spitze der Branche. Unsere Analyse zeigt aber auch, dass sich die meisten Anbieter weiterhin weigern, den Schadstoffausstoß ihrer Schiffe auf ein Minimum zu reduzieren."

Noch im Dezember 2011 hatte der NABU AIDA Cruises mit dem Umwelt-Negativpreis "Dinosaurier des Jahres" ausgezeichnet und damit das Umweltproblem der Schiffsabgase prominent adressiert.

NABU-Leiter Verkehrspolitik Dietmar Oeliger: "Seit dem an AIDA Cruises verliehenen Umwelt-Dino und den Rankings der vergangenen beiden Jahre können wir deutliche Verbesserungen bei einzelnen Reedereien erkennen. Allerdings handeln nicht alle Akteure aus reinem Altruismus, sondern bereiten sich auf eine Verschärfung der Abgaswerte in Nord- und Ostsee ab 2015 vor. Dann werden strengere Vorschriften zum Schwefelgehalt der Kraftstoffe gelten, die nur mit einem Wechsel auf höherwertigen Schiffsdiesel oder Flüssiggas eingehalten werden können. Ein Abgaswäscher, der sogenannte Scrubber, ermöglicht leider fast allen Reedereien, auch künftig mit dem billigeren, aber giftigen Schweröl zu fahren, das im Falle von Havarien zu Umweltkatastrophen riesigen Ausmaßes führt."

Laut dem internationalen Verkehrsexperten Axel Friedrich sind vor allem die enormen Abgasmengen das zentrale Problem der Kreuzfahrtschiffe, hinter das alle anderen Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsbemühungen der Unternehmen zurücktreten. "Der Luftschadstoff Dieselruß, der von den in dicht besiedelten Hafenstädten ankernden Schiffen in die Luft geblasen wird, verursacht Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkte, aber auch Krebs und trägt nach Kohlendioxid am deutlichsten zum Klimawandel bei. Doch auch Schwefel- und Stickoxide schaden der menschlichen Gesundheit und sensiblen Ökosystemen und müssen daher dringend reduziert werden. Daher muss die Verwendung von schwefelarmen Kraftstoffen sowie der Einsatz von Rußpartikelfiltern und Stickoxid-Katalysatoren auch in der Hochseeschifffahrt obligatorisch sein."

Malte Siegert, Leiter Umweltpolitik des NABU Hamburg, verwies am Beispiel von Hamburg zudem auf die Situation der Hafenstädte: "Die zunehmende Abgasbelastung durch die wachsende Zahl von Kreuzfahrtanläufen in Hamburg, Rostock oder Kiel ist alarmierend. Ein Mittel zur Senkung der Emissionen sind Landstromanschlüsse, die jedoch verpflichtend genutzt werden sollten. Der NABU fordert eine Bonus-Malus-Regelung für alle Schiffe. Reeder, die den Landstrom nutzen, sollten Rabatte bei den Hafengebühren erhalten. Alle anderen Reedereien, die die Motoren ihrer Schiffe ohne Abgastechnik in den Häfen weiter laufen lassen, sollten hingegen mit einem Malus belegt werden, also höhere Gebühren zahlen."

Hintergrundpapier:

www.NABU.de/kreuzfahrtranking2014

Link zum Messvideo: https://www.youtube.com/watch?v=Q7cjw0U490U
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