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31. August 2015

Billigpreise bei Milch und Schweinefleisch: Tiere, Umwelt, Landwirte und Konsumenten die Leidtragenden


VIER PFOTEN: Überproduktion ist Folge kurzsichtiger EU-Agrarpolitik

Hamburg, 31. August 2015 – Die derzeitigen Billigpreise bei Milch und Schweinefleisch sind laut der international tätigen Tierschutzstiftung VIER PFOTEN Folge einer kurzsichtigen europäischen Agrarpolitik und nicht nur für Landwirte, sondern vor allem auch für Tiere, Umwelt und Konsumenten ein großer Schaden. 

Dr. Martina Stephany (33), Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN:
„Nachdem seit Jahrzehnten Subventionen für intensiv wirtschaftende landwirtschaftliche Betriebe vergeben werden, ist es nicht verwunderlich, dass es nun durch die Überproduktion zu großen Problemen gekommen ist. Das Schlimme dabei ist, dass diese verfehlte Politik auf dem Rücken der Tiere, deren Bedingungen unter der intensiven Produktion extrem schlecht sind, ausgetragen wird. Gleichzeitig werden Landwirte nicht fair entlohnt, die Umwelt leidet unter einer falschen Bodenbewirtschaftung, und die Konsumenten kaufen qualitativ immer schlechtere Nahrungsmittel.“

Eine Lösung sieht VIER PFOTEN auf politischer Ebene in einer völligen Umstrukturierung der rein auf wirtschaftliche Maximierung ausgelegten EU-Landwirtschaftsstrategie. 

Dr. Stephany:
„Die EU darf nicht, so wie jetzt, einfach nur der Verwalter eines riesigen Landwirtschaftsbudgets sein. Die einzelnen Mitgliedsstaaten, die diese Politik ja schließlich lange mitgetragen haben, sind gefordert, gemeinsam eine nachhaltige Landwirtschaft aufzubauen. Es muss eine Struktur geschaffen werden, in der die Arbeit von Landwirten, die Umwelt und auch die Bedürfnisse von Tieren sowie von Konsumenten ihren entsprechenden Stellenwert haben.“

VIER PFOTEN appelliert an die Verbraucher, sich bewusster zu ernähren und vor allem den Konsum von Fleisch zu reduzieren. 

Dr. Stephany:
„Wenn alle weniger Fleisch und tierische Produkte essen, dafür aber auf bessere Haltungsbedingungen der Tiere achten und damit auch bereit sind, einen höheren Preis zu zahlen, leisten wir schon einen sehr wertvollen Beitrag. Einerseits helfen wir den Tieren, andererseits aber auch der Umwelt, den Landwirten und unserer eigenen Gesundheit.“

Filmtipp: How to change the world | Utopia News

Filmtipp: How to change the world | Utopia News



Greenpeace kennt heute jeder – die spektakuläre
Entstehungsgeschichte des NGOs kaum jemand. Der sehr sehenswerte
Dokumentarfilm „How to change the world“ zeigt in eindrucksvollen
Aufnahmen die Anfänge der Umweltschutzorganisation, die die Welt
verändert hat.

Wie gut sind vegetarische und vegane Schnitzel?

Wie gut sind vegetarische und vegane Schnitzel?



Sie sind im Mainstream angekommen: Schnitzel ohne
Fleisch, teils sogar vollkommen pflanzlich. Sind das nun leckere
Alternativen  oder bloß schlechte Ersatzprodukte? Utopia hat sich mal
ein paar davon in die Pfanne gehauen.

JA Solar soll Module für Kapazität von 70 MW an Moree Solar Farm in Australien liefern

Shanghai (ots/PRNewswire) - JA Solar Holdings Co., Ltd. (JA Solar), einer der weltweit größten Hersteller von hochleistungsfähigen Solarstromprodukten, verkündete heute, dass der australische Solarpark Moree Solar Farm (MSF) mit einer Kapazität von 70 MW mit der Installation der Solarmodul-Ladungen, die seit Juni durch JA Solar geliefert wurden, begonnen habe. Als exklusiver Lieferant von MSF wird JA Solar mit der Lieferung von JAP6-315- und JAP6-310-Modulen fortfahren, bis der gesamte Bedarf nach Modulen für eine Kapazität von 70 MW gedeckt ist. Zu Beginn des Jahres wurde MSF von IJ Global als beste Solarunternehmung in 2014 in der Region Asien-Pazifik ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird für Exzellenz, Leistung und Innovation in den Bereichen Energie und Infrastruktur-Finanzierung verliehen.

Logo - http://photos.prnewswire.com/prnh/20150522/218046LOGO [http://photos.prnewswire.com/prnh/20150522/218046LOGO]

MSF befindet sich 10 km südlich von Moree im nördlichen New South Wales. Das Projekt befindet sich im Besitz von Fotowatio Renewable Ventures ("FRV"). Die Projektfinanzierung von insgesamt 164 Mio. USD einschließlich eines Zuschusses i. H. v. 102 Mio. USD von der Australian Renewable Energy Agency und 47 Mio. USD an Fremdfinanzierung von der Clean Energy Finance Corporation wurde im August 2014 gesichert und der Bau des Parks begann im November 2014.

"Moree Solar Farm ist zurzeit der größte im Bau befindliche Solarpark in Australien. Wenn er fertiggestellt ist, wird MSF genug Strom produzieren, um das Äquivalent von knapp 15.000 Haushalten in New South Wales mit Strom zu versorgen und die Verschmutzung durch jährlich knapp 95.000 Tonnen CO2 zu senken. Zudem werden während des Baus über 100 Stellen geschaffen", erklärt Andrea Fontana, Australia Country Manager von FRV.

"Die Nachfrage auf dem australischen Markt konzentrierte sich in der Vergangenheit auf Aufdachanlagen für private Betreiber. Da JA Solar ein führender Anbieter von PV-Modulen in Australien ist, liegt der Schwerpunkt schon länger auf der Belieferung dieses Marktes mit seinen hocheffizienten monokristallinen und polykristallinen Siliziummodulen für Aufdachanlagen. Wir freuen uns jetzt sehr, dass wir nicht nur ein Großprojekt wie Moree Solar Farm in Australien erleben, sondern auch ein wichtiger Teilnehmer bei diesem Projekt sein können. Wir sind davon überzeugt, dass die Eröffnung von MSF das Fundament für zukünftige potentielle Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen größerer Solarprojekte in Australien legt", ergänzte Xie Jian, President und COO von JA Solar.

2014: 7 Millionen Liter Jauche und Gülle bei Unfällen freigesetzt

Wiesbaden (ots) - Im Jahr 2014 traten bei Unfällen rund 7 Millionen Liter Jauche, Gülle und Silagesickersaft sowie vergleichbare in der Landwirtschaft anfallende Stoffe (JGS) unkontrolliert in die Umwelt aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 58,7 % der bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen insgesamt freigesetzten Menge von rund 11,9 Millionen Litern.

Insgesamt 2 539 Unfälle ereigneten sich beim Transport sowie beim Lagern, Abfüllen und Umschlagen (LAU-Anlage), beim Herstellen, Behandeln und Verwenden (HBV-Anlage) und beim innerbetrieblichen Befördern von wassergefährdenden Stoffen, einer mehr als 2013. Die freigesetzte Menge lag gegenüber 2013 um 7,1 % höher. Davon konnten rund 4,6 Millionen Liter (39 %) nicht wiedergewonnen werden, rund 7,3 Millionen Liter wurden zum Beispiel durch Umpumpen oder Umladen in andere Behälter zum Schutz der Umwelt zurückgewonnen.

Bei der nicht wiedergewonnenen Menge handelte es sich zu fast der Hälfte (rund 2,3 Millionen Liter) um JGS. JGS sind nicht in Wassergefährdungsklassen eingestuft. Bei entsprechend großen freigesetzten Mengen oder besonderen örtlichen Verhältnissen können sie jedoch zu einer Gefahr für Gewässer und Boden werden.

Der überwiegende Teil der Schadstoffe (10,9 Millionen Liter) wurde 2014 bei insgesamt 815 Unfällen in Anlagen und freigesetzt. Dazu gehören 98 Unfälle mit JGS, bei denen 6,8 Millionen Liter freigesetzt wurden.

Hauptursache bei den JGS-Unfällen in Anlagen war menschliches Fehlverhalten (56 %). Materialmängel wie zum Beispiel Korrosion von metallischen Anlageteilen, Alterung von Anlageteilen aus sonstigen Werkstoffen sowie das Versagen von Schutzeinrichtungen waren in 22 % aller Unfälle Hauptursache.

1 724 Unfälle wurden 2014 beim Transport wassergefährdender Stoffe gezählt, die meisten davon mit Straßenfahrzeugen (1 614; 94 %). Hierbei wurden rund 1 Million Liter Schadstoffe freigesetzt, von denen 0,4 Millionen Liter (40 %) nicht wiedergewonnen wurden.

IPPNW-NEWSLETTER VOM 31.08.2015


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

was können wir gegen den wachsenden Unfrieden in der Welt tun? Die
IPPNW-Konferenz „Unser Rezept für Frieden: Prävention“ vom 2.-4.
Oktober 2015 in Frankfurt a.M. sucht Antworten und will unterschiedliche
Erfahrungen ziviler Konfliktbearbeitung als „Best Practice“
präsentieren. Die Konferenz beschäftigt sich mit den Ursachen aktueller
Kriege und Fluchtbewegungen, den Folgen der herrschenden
Wirtschaftsordnung und Alternativen dazu, der Annäherung an die "Natur
des Menschen" anhand neurobiologischer Erkenntnisse bis hin zu den
Spaltungstendenzen in unserer Gesellschaft. Den
Konferenz-Eröffnungsvortrag am Freitag, 2. Oktober 2015 um 19 Uhr hält
Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz, Journalistin und Autorin, zum Thema
"Deutschland Verantwortung für den Frieden". Für diesen Vortrag gibt es
auch Tageskarten zu 15 Euro. Melden Sie sich noch heute an
(Link: http://www.kultur-des-friedens.de/ ).

In diesem Newsletter finden Sie zudem eine IPPNW-Erklärung zum
Ukrainekrieg anlässlich des morgigen Weltfriedenstags sowie eine
Stellungnahme zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
Mit freundlichen Grüßen
Angelika Wilmen

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UKRAINEKRIEG: VERTRAUENSBILDENDE MASSNAHMEN STATT MANÖVER
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Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt die aktuellen
Bemühungen um einen vollständigen Waffenstillstand und den überwachten
Abzug schwerer Waffen. Gleichzeitig appelliert sie an die Bundesregierung,
sich stärker für vertrauensbildende Maßnahmen zwischen NATO und
Russland einzusetzen. Militärmanöver in Ost-Europa höhlen die
NATO-Russland-Grundakte weiter aus. Die dafür vom
Verteidigungsministerium eingeplanten zusätzlichen 20 Millionen Euro
wären eine gute Investition in Zivile Konfliktbearbeitung, zum Beispiel
in den Ausbau ziviler Strukturen wie der OSZE. Diese war jetzt beim
Zustandekommen der Vereinbarungen zwischen der Regierung in Kiew und den
Kämpfern in der Ostukraine vermittelnd tätig und ist für die
Überwachung ihrer Umsetzung unabdingbar. Lesen Sie mehr
(Link:
http://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/vertrauensbildende-massnahmen-statt.html
)
IPPNW-akzente "Krieg in der Ukraine: Frieden in Europa nur mit ziviler
Konfliktbearbeitung" (Link:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Akzente_Ukraine_2015.pdf
)IPPNW-akzente im IPPNW-Shop bestellen (Link:
http://shop.ippnw.de/no_cache/produkte/produktdetails/CH/a8f0dff32432852ccbe0e4a36ed2af4c/produkt/301/kategorie/2.html
)


IMAGES:
http://news.ippnw.de/uploads/pics/Ost-Ukraine.jpg

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ATOMTESTSTOPPVERTRAG MUSS ENDGÜLTIG IN KRAFT TRETEN
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Die deutsche Sektion der IPPNW unterstützt die Bemühungen von
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, die acht Staaten, die den
Atomteststoppvertrag bisher nicht unterzeichnet haben, zur Ratifizierung
zu drängen. Vor allem müsse Steinmeier jedoch die USA in die Pflicht
nehmen, dem Vertrag im US-Kongress zuzustimmen. Der damalige US-Präsident
Bill Clinton hatte den Atomteststoppvertrag 1996 unterschrieben. Seitdem
weigert sich der US-Kongress aber, den Vertrag zu ratifizieren. Sollte der
Vertrag in den USA in Kraft treten, könnten auch China, Indien, Israel,
Nordkorea und Pakistan folgen, die bisher ebenfalls noch nicht ratifiziert
haben. Auch Iran und Ägypten müssen noch zustimmen, bevor der Vertrag in
Kraft treten kann. Die Parlamente der anderen Atomwaffenstaaten in
Russland, Großbritannien und Frankreich haben dem Vertrag bereits
zugestimmt. Lesen Sie mehr (Link:
http://www.ippnw.de/presse/artikel/de/ippnw-atomteststoppvertrag-muss-end.html
)
IPPNW-Ausstellung "Hibakusha weltweit" (Link:
http://www.nuclear-risks.org/de/start.html?L=3 )Informationen zur
Geschichte von Atomwaffentests auf Atomwaffen A-Z (Link:
http://www.atomwaffena-z.info/geschichte/atomwaffentests/auflistung-aller-tests.html
)



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http://news.ippnw.de/uploads/pics/moruroa_01.jpg

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RASSISMUS MACHT KRANK - MEDIZIN GEGEN AUSLÄNDERHASS
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Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) setzen sich für eine
vielfältige Gesellschaft ein, die Schutz, Entfaltungsmöglichkeiten und
Gerechtigkeit bietet. Wir verurteilen jegliche Form von rassistisch
motivieren Handlungen. Wir fordern die Menschen in Deutschland auf, sich
mit Geflüchteten zu solidarisieren. Einsatz für Flüchtlinge ist
Friedensarbeit und Menschenrechtsarbeit. Kaum jemand verlässt einfach so
seine Familie, sein Zuhause, seine Freunde, sein gewohntes Umfeld, um sich
auf eine lebensgefährliche Reise zu begeben, auf der es keinen Schutz und
keine Garantien gibt. Lesen Sie mehr (Link:
http://www.ippnw.de/presse/artikel/de/rassismus-macht-krank-medizin-gege.html
)
IPPNW-Statement zum Herunterladen (Link:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Soziale_Verantwortung/IPPNW_Statement_Medizin_gegen_Auslaenderhass.pdf
)



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http://news.ippnw.de/uploads/pics/plakatauslaender.jpg

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UKRAINE-KONFLIKT FÜHRT DIE WELT AN DEN RAND EINES ATOMKRIEGES
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Die IPPNW-Präsidenten Ira Helfand (USA) und Vladimir Garkavenko (Russland)
haben sich in einem eindringlichen Appell an die Präsidenten der USA und
Russlands, Barack Obama und Wladimir Putin, gewandt. Sie fordern die
Politiker auf, die Führung zu übernehmen und die gefährliche Situation
im Ukrainekrieg zu entschärfen. Beide Staaten müssten klar stellen, dass
der Konflikt eine Anwendung von Atomwaffen nicht rechtfertige. Sowohl die
USA als auch Russland haben Atomwaffen in der Region stationiert. Beide
Staaten planen Manöver in der Region, die atomare Systeme miteinbeziehen.
Die Bereitstellung und der potentielle Einsatz dieser Waffen seien eine
Gefahr für den Weltfrieden. Lesen Sie mehr (Link:
http://www.ippnw.de/presse/artikel/de/ukraine-konflikt-fuehrt-die-welt-an.html
)
IPPNW-Brief an Obama und Putin (englisch) (Link:
http://peaceandhealthblog.com/2015/08/11/ukraine-conflict/ )IPPNW-Brief an
Obama und Putin (deutsch) (Link:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/IPPNW_Brief_Obama_Putin_deutsch.pdf
)IPPNW-Vorstandserklärung zum Ukraine-Krieg (Link:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Ukraine_Vorstandsposition_150422.pdf
)


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http://news.ippnw.de/uploads/pics/obama_putin_01.jpg

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DIE RÜCKKEHR ZUM FRIEDENSPROZESS IN DER TÜRKEI IST DRINGEND ERFORDERLICH
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Die Friedensorganisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des
Atomkrieges" solidarisiert sich mit allen Menschen und Initiativen in der
Türkei, die den Friedensprozess in der Türkei und in der Region
wiederbeleben wollen. Sie fordert:
– Sowohl die Waffen der PKK als auch des türkischen Militärs müssen
schweigen, Anschläge und Polizeirazzien enden.
– die sofortige Aufhebung der Kontaktsperre von Abdullah Öcalan.
Lesen Sie mehr (Link:
http://www.ippnw.de/presse/artikel/de/die-rueckkehr-zum-friedensprozess-in.html
)
Zum Artikel: "Türkei quo vadis - Thesen zur Neuorientierung der Türkei"
von Andreas Buro (Link:
http://www.ippnw.de/startseite/artikel/de/tuerkei-quo-vadis.html )Bei uns
zu bestellen: Reisebericht der Kurdistan-/Türkeidelegation 2015
(Link:
http://shop.ippnw.de/no_cache/produkte/produktdetails/CH/a8f0dff32432852ccbe0e4a36ed2af4c/produkt/301/kategorie/2.html
)


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Impressum: 
  http://www.ippnw.de/system1/metanavigation/impressum.html

Testberichte Kinderteppiche - ÖKO-TEST Online - www.oekotest.de

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Kinderteppiche laden Kinder zum Toben und Träumen ein. Im Test
überzeugte die Qualität der meisten Matten. In vier Teppichen stecken
allerdings sehr problematische Inhaltsstoffe, das Haba-Produkt ist aus
unserer Sicht nicht verkehrsfähig.

Bonner Klimaverhandlungsrunde vor Paris: Nach den Vorverhandlungen wird es nun Ernst / Germanwatch: Ohne fünfjährliche Verbesserungsrunden ist das Zwei-Grad-Limit nicht erreichbar

(BUP) Am heutigen Montag startet in Bonn die vorletzte UN-Klimaverhandlungsrunde in der Vorbereitungsphase des Pariser Klimagipfels. Ein informelles Ministertreffen in Paris hat vor einem Monat einen weitgehenden Konsens dazu erreicht, dass es im 5-Jahres-Rhythmus Nachbesserungen für die in Paris vereinbarten Minimalziele der Staaten geben soll. Dies ist notwendig, weil die bislang von den Staaten eingereichten Ziele noch nicht ausreichen, um den globalen Temperaturanstieg auf weniger als 2°C zu begrenzen. "In Bonn kommt es darauf an, dass wirkungsvolle Nachbesserungsrunden alle 5 Jahre im Verhandlungstext verankert und dann in Paris beschlossen werden, nicht ein zahnloser Review", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer bei Germanwatch. "Ohne Nachbesserungsrunden würde der Klimaschutz auf die lange Bank geschoben und erst ab 2030 neue Klimaziele festgelegt". Bleiben die Ziele der Staaten bis 2030 unverändert, ist es nicht mehr erreichbar, den Klimawandel möglichst weit unter der Hochgefahrengrenze von maximal 2° C zu begrenzen.

Bals fordert: "In Paris muss ein Abkommen verabschiedet  werden, das alle 5 Jahre wirkungsvoll mehr Klimaschutz von Ländern einfordert. Wenn man sich als internationale Gemeinschaft das Ziel setzt, den globalen Temperaturanstieg auf weniger als 2 Grad zu begrenzen, dann braucht man auch ein Abkommen, das dazu die Möglichkeit lässt. Die Durchbrüche bei Wind- und Sonnenenergie sowie Speichertechnologien zeigen, dass es schon in 5 Jahren neue Handlungsspielräume geben kann, um bis Mitte des Jahrhunderts aus Kohle, Öl und Gas auszusteigen. Wir brauchen deshalb alle 5 Jahre Nachbesserungsrunden für Klimaziele und Klimafinanzierung."

Auch geht es in Bonn um die Frage, ob eine Gruppe von Verhandlungsleitern ein Mandat bekommt, in den nächsten Wochen den bislang politischen Text in einen gründlich weiterentwickelten Rechtstext zu übersetzen, der die Grundlage des Abkommens sein kann. Wenn dies nicht gelingt, könnte sich die französische Präsidentschaft des im Dezember stattfindenden Klimagipfels gezwungen sehen, einen eigenen Text als Verhandlungsgrundlage zu erstellen und es würde - wie beim Kopenhagen-Gipfel 2009 - ein gefährliches Gerangel entstehen, ob dieser Text von den anderen Staaten als Grundlage für ein Abkommen akzeptiert wird.

Krebserregender Abfall aus Biodieselanlage übers Internet als Pflanzenkohle verkauft – Minister Jost: Auch zwei Besteller aus dem Saarland

(BUP) Umwelt- und Verbraucherschutzminister Reinhold Jost warnt vor dem Kauf von so genannter Pflanzenkohle von einer Biodieselanlage in Warburg. Die zuständige Bezirksregierung in Detmold fand bei einer Kontrolle heraus, dass bei der auf der Anlage betriebenen Holzvergasungsanlage die anfallenden Rückstände als „Pflanzenkohle“ in Verkehr gebracht wurden. Erste Analysen im Rahmen der Düngemittelüberwachung ergaben, dass die „Pflanzenkohle“ aus Holzvergaserrückständen und Filterstäuben als krebserregend einzustufen ist. Es wurde unverzüglich ein Verkaufsstopp der vermeintlichen „Pflanzenkohle“ veranlasst.

„Hier wurde ein Produkt aus Holzvergaserrückständen und Feinstäuben mit sehr gesundheitsschädlichen Stoffen fälschlicherweise als Pflanzenkohle vertrieben. Die zuständige Bezirksregierung informierte uns umgehend, dass 2 Privatpersonen aus dem Saarland Pflanzenkohle über das Internet von dem Betrieb erworben haben. Diese wurden von Mitarbeitern des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) aufgesucht, sodass die belastete Pflanzenkohle nun sichergestellt werden kann“, so Jost. Auf verschiedenen Internetseiten wie www.pflanzenkohle.de, ebay.de und amazon.de wurde das entsprechende Produkt für unterschiedliche Verbrauchszwecke vermarktet. Jost: „Es handelt sich hierbei um einen Einzelfall. Grundsätzlich besteht kein Risiko beim Einsatz von Pflanzenkohle im Garten oder der Landwirtschaft.“

Pflanzenkohle wird durch moderne Pyrolyseanlagen hergestellt, sodass möglichst keine Umweltbelastungen auftreten. Sie kann zur Bodenverbesserung oder als Kompostierzusatz verwendet werden. Pflanzenkohle ist Trägerstoff für Düngemittel, findet aber auch im Bereich der Futtermittelzusätze und medizinischen Gebrauch Verwendung.

Waldaktie auch international erfolgreich – erste Baumpflanzungen in Togo

(BUP) Das Ende 2010 gestartete Projekt „Waldaktie der Savanne“ erreicht derzeit einen weiteren Meilenstein, in dem nun die Voraussetzungen für umfangreiche Baumpflanzungen geschaffen wurden.

„Ich freue mich sehr, dass die Waldaktie dazu beiträgt, traditionelle Wirtschaftsweisen in Togo wieder zu beleben. Gerade vor dem Hintergrund der derzeitig zu beobachtenden Flüchtlingsströme muss es auch unser Ziel sein, Gesellschaften in den gefährdeten Gebieten zu stabilisieren. Die Menschen müssen eine Perspektive haben und wenn wir dazu ein kleines Stück beitragen können, sollten wir dies tun. Daher sehe ich die Waldaktie der Savanne als ein Stück Hilfe zur Selbsthilfe“, sagte Umweltminister Dr. Till Backhaus.

„Es hat etwas länger gedauert, aber Bäume in der Savanne zu pflanzen ist deutlich anspruchsvoller als Pflanzungen in Deutschland“, der Vorsitzende des Vereins Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit (DAZ e. V.) Hinrich Kuessner. Für die in Togo nun entstehenden Wälder steht nicht nur der Klimaschutz im Vordergrund. Vielmehr bilden die Bäume den Lebensraum für Wildbienen und sind Voraussetzung für Projekte der Agroforst. „Unser Ziel ist es, die Imkerei als die traditionelle Ökonomie der Region wieder zu etablieren und den Menschen hier die Möglichkeit zu geben, ihren Lebensunterhalt im Einklang mit der Natur zu bestreiten“, so Hinrich Kuessner. „Außerdem können durch Agroforst Ernteerträge erhöht und so in einer Hungerregion Ernährung verbessert werden. Wer uns unterstützen möchte, kann dies sehr gut und einfach durch den Kauf von Waldaktien der Savanne tun.“ Neben der Verbesserung der ökonomischen Situation der Menschen und der von den gepflanzten Bäumen erbrachten Ökosystemleistungen konnte auch ein wichtiger Impuls für die Menschen gegeben werden.

Die Erzeugnisse, in erster Linie Honig und Wachs, werden in Togo selbst und in dem angrenzenden Benin vermarktet. Für die Imkerfamilien können deutliche Einkommensverbesserungen erreicht werden. Insbesondere gilt dies für die Trockenzeit im Februar/März, in der viele Familien der Savanne vom Hunger bedroht sind. Zur Umsetzung des Projektes wurden verschiedene Infrastruktureinheiten geschaffen. So wurde beispielsweise eine Baumschule eingerichtet und eine Ausbildung für Agroökologie gestartet.

Hintergrundinformationen:

Die Waldaktie (www.waldaktie.de) wurde im Jahre 2007 in Mecklenburg-Vorpommern als Klimaschutzprojekt entwickelt und gestartet. Im Mittelpunkt steht die Kohlendioxidbindung der aufwachsenden Bäume. Die Klimawälder erbringen jedoch weitere Ökosystemleistungen, etwa durch die Verbesserung der Wasserqualität oder die Erhöhung der Biodiversität. Bislang konnten etwa 700.000 Euro für zusätzliche Aufforstungen in Mecklenburg-Vorpommern eingenommen werden

Die Waldaktie der Savanne (www.waldaktie-savanne.de) wurde Ende 2010 durch den Vorsitzenden des Vereins Deutsch-Afrikanische-Zusammenarbeit (DAZ e. V.) und ehemaligen Landtagspräsidenten Mecklenburg-Vorpommerns Hinrich Kuessner sowie Umweltminister Dr. Till Backhaus gestartet. Bislang konnten 1000 Waldaktien der Savanne verkauft werden. Hauptpflanzgrund ist nicht die Klimaschutzleistung der Bäume, sondern die Reetablierung der traditionellen Imkerei als Rückgrat.

Quelle: regierung-mv.de

NOLYMPIA - GRUPPE GUTZEIT




Veröffentlicht am 20.05.2015
Was haben wir davon? Keinen Cent mehr auf dem Gehaltskonto, auf der Rente oder auf dem BAFÖG-Konto. Dafür aber steigende Mieten und Belastungen des Hamburger Haushaltes. Genau wie bei der Elbphilharmonie. Zahlen tun immer nur wir, das Volk. Gewinner sind wie immer: Die Reichen: Die Schmarotzer.

Olympia-Umfrage: Die Daten von Faktenkontor | FAIRspielen.de

Olympia-Umfrage: Die Daten von Faktenkontor | FAIRspielen.de

30.08.2015: Kommunen: Entweder Flüchtlinge oder guter Kita-Lohn (neues-deutschland.de)

30.08.2015: Kommunen: Entweder Flüchtlinge oder guter Kita-Lohn (neues-deutschland.de)



Deutschen Städte- und Gemeindebunds im Tarifstreit kompromisslos:
Werden »schon wegen der großen Flüchtlingsbelastung keine Zugeständnisse
machen«

[15/09] Totale Eclipse + Jealousy Mountain Duo + Kalicia Katakov @ Le Picolo

[15/09] Totale Eclipse + Jealousy Mountain Duo + Kalicia Katakov @ Le Picolo

Ab in die Natur! Start für Elbe-Schülercamps in Pirna



Deutsche Umwelthilfe organisiert zum 20. Mal Exkursionen zur Umweltbildung für Kinder – Noch bis 10.9.2015 erforschen über 100 Schülerinnen und Schüler die Natur an der Wesenitz – Diskussion mit dem Staatssekretär für Kultus über Umweltschutz in der Region

Berlin/Pirna, 31.8.2015: Wie wird aus Wasser Energie und wie sauber ist die Elbe? Antworten auf diese Fragen geben die beiden viertägigen „Elbe-Schülercamps“ der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Rahmen ihres Projekts „Schulen für eine Lebendige Elbe“. Vom 31. August bis 3. September und vom 7. bis 10. September gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Lehrkräften in Pirna an der Wesenitz – einem Nebenfluss der Elbe – auf Entdeckungstour, um mehr über die Natur und den Naturschutz zu erfahren. Am 3.9.2015 diskutieren die Jugendlichen dann mit dem sächsischen Staatssekretär für Kultus, Frank Pfeil, Vertretern des  Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und der Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt (LANU) sowie dem DUH-Bundesvorsitzenden Harald Kächele über ihre Ideen für den Umweltschutz. 

„Es ist jedes Mal eine große Bereicherung, Schülerinnen und Schüler zu sehen, die etwas über Fließgewässer und wie diese sich schützen und nutzen lassen, lernen“, sagt Ines Wittig, Projektmanagerin für Umweltbildung bei der DUH. Wittig, die Kindern und Jugendlichen seit über 18 Jahren den Wert der Natur vermittelt, ist überzeugt: „Das Wissen, das die Jugendlichen in den vier Tagen sammeln, geht nicht verloren. Die Kinder nehmen viele Erfahrungen mit nach Hause, und das kommt am Ende nicht nur der Elbe, sondern der ganzen Umwelt zugute.“

Bei einer Exkursion entlang des Liebethaler Grunds begeben sich die Schülerinnen und Schüler im Alter von elf bis 16 Jahren entlang der Schluchten- und Gebirgslandschaft der Sächsischen Schweiz auf Spurensuche von Malern und Musikern, denen die Kulisse einst als Inspiration gedient hat. Auf dem Programm steht auch eine Aktion mit dem Umweltmobil der LANU: Die Jugendlichen werden zu Forschern und nehmen Proben des Fließgewässers. Die Eindrücke und gewonnenen Kenntnisse präsentieren die Schüler am Ende mit eigenen Ideen für den regionalen Umweltschutz.

Das Programm des 19. Elbe-Schülercamps ist unter http://l.duh.de/p310815 erhältlich. Das 20. Camp findet am selben Ort mit ähnlichem Programm statt.

Hintergrund:

Die Deutsche Umwelthilfe engagiert sich seit 1997 mit der Kampagne „Lebendige Flüsse“ an Rhein, Neckar, Lippe, Weser, Werra, Spree und weiteren Flüssen. 1997 rief sie das Umweltbildungsprojekt „Schulen für Lebendige Elbe“ ins Leben, in dessen Rahmen Schulen Aktionen für den Naturschutz planen. Während der mehrtägigen Schüler-Camps lernen die Jugendlichen darüber hinaus, ökologische mit gesellschaftlichen und kulturellen Themen in Verbindung zu bringen. Die „Schulen für eine Lebendige Elbe“ werden von Kyocera gefördert. Die Elbe-Schüler-Camps in Sachsen werden unterstützt vom  Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und der LANU.

Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich an:

Ines Wittig, Projektmanagerin Umweltbildung
Mobil: 0160 5321056, Mail: wittig@duh.de      

Greenpeace-Kommentar: US-Präsident muss Zeichen setzen



Anchorage/Hamburg, 31. 8. 2015 – US-Präsident Obama wird heute auf der Arktis-Konferenz in Anchorage, Alaska, eine Rede vor hochrangigen Regierungsvertretern der Arktis-Anrainerstaaten sowie weiterer Staaten wie auch Deutschland halten. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf den Auswirkungen des Klimawandels sowie der künftigen Zusammenarbeit der Staaten in der Arktis. Auch die Ausbeutung der Arktis durch die Öl-und Gasindustrie wird debattiert werden. Unterdessen setzt der Ölkonzern Shell seine umstrittene Ölsuche vor der Küste Alaskas fort. Es kommentiert Larissa Beumer, Arktis-Expertin von Greenpeace:

„Wir begrüßen es, dass Präsident Obama die Auswirkungen des Klimawandels, die in der Arktis besonders drastisch sind, in den Mittelpunkt seiner Arbeit rückt. Aber er kann nicht auf der einen Seite darüber sprechen, wie wichtig und dringend der Klimaschutz ist, und gleichzeitig Shell die Erlaubnis geben, im Arktischen Ozean nach Öl zu suchen. Präsident Obama muss seinen Worten Taten folgen lassen und die Ölförderung im Arktischen Ozean zum Tabu erklären, wenn er nicht seine Glaubwürdigkeit verlieren will. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die vermuteten Öl- und Gasreserven aus dem Arktischen Ozean im Boden bleiben müssen, wenn wir unter einem globalen Temperaturanstieg von 2°C bleiben wollen.“

Bericht aus einer mittelgroßen Stadt im Norden Rumäniens - Die Störenfriedas

Bericht aus einer mittelgroßen Stadt im Norden Rumäniens - Die Störenfriedas



Diese Stadt liegt unweit von der ungarischen Grenze. Die ungarische
Bevölkerung bildet eine starke Minderheit. Sie wird ausgegrenzt, aber
nicht so sehr wie eine andere Minderheit, die Roma Bevölkerung.

Geheimniskrämerei bei Freihandelsabkommen geht weiter: EU und Bundesregierung lehnen Herausgabe des CETA-Verhandlungsmandates ab



Berlin, 31. August 2015. Das Verhandlungsmandat für das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA bleibt Verschlusssache. Auf Anfrage der Verbraucherorganisation foodwatch lehnten sowohl das Bundeswirtschaftsministerium als auch die Europäische Kommission und der Europäische Rat die Veröffentlichung des Dokuments ab. Im Zuge der Debatte über das Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA hatten sich alle Akteure für mehr Transparenz ausgesprochen.

foodwatch kritisierte es als völlig unverständlich, dass das CETA-Verhandlungsmandat vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden soll. Das europäisch-kanadische Abkommen ist bereits fertig ausverhandelt und muss nur noch politisch beschlossen werden. In dem Mandat ist festgehalten, welchen Auftrag die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten der Europäischen Kommission für die Verhandlungen erteilt haben. "Durch einen Vergleich des Verhandlungsmandats mit dem vorliegenden Vertragsentwurf ließe sich bewerten, ob sich das Verhandlungsergebnis im Rahmen des Auftrags bewegt oder nicht - genau das ist offenbar unerwünscht", erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Das Verhandlungsmandat zum geplanten TTIP-Abkommen hatte die Europäische Kommission erst nach langem Hin und Her und auf großen öffentlichen Druck hin publik gemacht - was die TTIP-Befürworter als große Transparenzinitiative verkauften. Es sei nicht nachvollziehbar, so Bode, weshalb bei CETA andere Maßstäbe gelten sollten.

Unter www.ceta-mandat.foodwatch.de startete foodwatch heute eine E-Mail-Aktion an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sowie Ratspräsident Donald Tusk mit dem Ziel, die Veröffentlichung des CETA-Verhandlungsmandates zu erreichen.

Mit unterschiedlichen Begründungen hatten dies sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Instanzen abgelehnt. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte sich für nicht zuständig: "Das CETA-Mandat ist ein EU-Dokument, Sie müssten sich hierzu daher bitte an die EU-Kommission wenden", schrieb ein Sprecher in einer E-Mail an foodwatch. Die Europäische Kommission verwies schriftlich an den Rat: "Die EU-Kommission kann Ihnen da leider nicht weiterhelfen, Sie müssten sich hier an den Rat wenden, der das Mandat erteilt hat und seine Zustimmung zur Freigabe geben muss." Von einem Sprecher des Europäischen Rates erhielt foodwatch die lapidare Antwort: "Wir können Ihnen das CETA-Verhandlungsmandat nicht senden, weil es sich nicht um ein öffentliches Dokument handelt. Das tut mir leid." (Übersetzung durch foodwatch, englischer Original-Wortlaut: "We cannot send you the CETA negotiating mandate as it is not a public document. I am sorry about that.").

Link:E-Mail-Protestaktion von foodwatch zur Veröffentlichung des CETA-Verhandlungsmandates: www.ceta-mandat.foodwatch.de

30. August 2015

Hamburg: Olympia-Bewerbung im Rückwärtsgang – Zustimmung sinkt! | FAIRspielen.de

Hamburg: Olympia-Bewerbung im Rückwärtsgang – Zustimmung sinkt! | FAIRspielen.de



Kein guter Wochen-Auftakt für die Freunde der Hamburger Olympia-Bewerbung. „Unterstützung für Olympia sinkt in Hamburg laut Befragung“ schreibt Jens Meyer-Wellmann im Abendblatt mit Bezug auf eine soeben veröffentlichten repräsentativen Umfrage. Demnach liegt die Zustimmung (bei bundesweit und in Hamburg befragten) nun unter 50 Prozent und damit deutlich unter den Werten vom März, als der Deutsche Olympische Sport Bund gefragt hatte. Nach der schweren Kritik des Rechnungshofs hinsichtlich der Planung, der Kostenrisiken und dem viel zu frühen Referendums-Termin dürften die Daten die Olympia-Planer sicherlich aufschrecken. Olympia in Hamburg ist noch längst keine ausgemachte Sache! - See more at: http://fairspielen.de/hamburg-olympia-bewerbung-im-rueckwaertsgang-zustimmung-sinkt/#sthash.K1F2Kvu9.dpuf

lasry baschet les structures sonores 1965




Veröffentlicht am 30.08.2015
lasry baschet les structures sonores 1965

Pairola Blues von jetzmann - Postsaisonales Heimkino im Dienste des empathischen Realismus


Pairola Blues from jetzmann on Vimeo.

Postsaisonales Heimkino im Dienste des empathischen Realismus

Lucius Annaeus Seneca

„Nirgendwo ist der, der überall ist.“

Lucius Annaeus Seneca

Berthold Auerbach

„Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.“

Berthold Auerbach

Wenn man lange genug wartet, wird das schönste Wetter.

Wenn man lange genug wartet, wird das schönste Wetter.

Aus Japan

Gustav Knuth

„Morgen nennt man den Tag, an dem die meisten Fastenkuren beginnen.“

Gustav Knuth

Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser fordert verbindliche Klimaschutzziele


(BUP) Ab Montag finden in Bonn Vorverhandlungen zur Welt-Klima-Konferenz im Dezember statt. „In Paris müssen verbindliche Ziele vereinbart werden. Nur durch klare Signale an die Bürgerinnen und Bürger, sowie die Unternehmen erreichen wir die notwendigen Investitionen in grüne Technologien, die für die Zielerreichung so dringend nötig sind. Außerdem brauchen wir belastbare Mechanismen, um die Umsetzung der Ziele zu überprüfen. Bis zur Weltklimakonferenz bleibt nicht mehr viel Zeit, deshalb müssen in den Vorverhandlungen jetzt die richtigen Weichen gestellt werden“, fordert Dr. Beatrix Tappeser, Staatssekretärin im Hessischen Umweltministerium.

Brasilien und Deutschland haben letzte Woche gemeinsam die Erreichung des 2-Grad-Ziels durch die vollständige Ausrichtung der Energiesysteme auf Erneuerbare Energien konkretisiert. „Es ist ein positives Zeichen für Paris, dass nun erstmals ein Schwellen- und ein Industrieland gemeinsam ihre langfristigen Klimaziele erklären. Allerdings werden sich beide Länder auch an den kurz- und mittelfristigen Zielen messen lassen müssen. In Deutschland gilt dies für das immer noch nicht sichergestellte 40%-Reduktionsziel bis 2020. Brasilien will bald sein 2030-Ziel vorstellen“, so Staatssekretärin Dr. Tappeser.

Hessen hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden und mindestens eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von 90% zu erreichen. Derzeit wird unter breiter Beteiligung gesellschaftlicher Akteure der „Integrierte Klimaschutzplan Hessen 2025“ entwickelt. Dieser legt einen Schwerpunkt auf die konkrete Umsetzung der zu beschließenden Maßnahmen.

Bild: umweltministerium.hessen.de / HSTK / HMUKLV / Beatrix Tappeser

Massive Kritik an Sigmar Gabriel: Waffenexporte auf Rekordkurs - Politik - Tagesspiegel

Massive Kritik an Sigmar Gabriel: Waffenexporte auf Rekordkurs - Politik - Tagesspiegel



Massive Kritik an Sigmar Gabriel Waffenexporte auf Rekordkurs

Von











Als Wirtschaftsminister wollte
Sigmar Gabriel dafür sorgen, dass Deutschland weniger Waffen exportiert.
Nun exportierte Deutschland allein im ersten Halbjahr 2015 so viele
Rüstungsgüter wie im gesamten Jahr 2014. Die Opposition läuft Sturm.

Janusz Korczak

„Kinder werden nicht erst zu Menschen, sie sind es schon. Ja!
Sie sind Menschen, keine Puppen.
Man kann ihren Verstand ansprechen – sie antworten uns;
sprechen wir zu ihren Herzen – fühlen sie uns.“ 


Janusz Korczak

Arno Stern

„Kinder sollen das Leben ernst nehmen, sagt man. Dabei sollte gerade das Spielen ernst genommen werden.“
 

Arno Stern

Gerald Hüther

"Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, als arbeitender Mensch zu funktionieren, sondern als lebender Mensch zu existieren."

Gerald Hüther

«Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei» | Beruf & Berufung

«Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei» | Beruf & Berufung



«Die heutige Wirtschaftswelt basiert auf Wachstum statt auf Ethik – dadurch werden Menschen gefördert, die funktionieren, aber nicht mehr sie selbst sind», sagt Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie an der Universität Göttingen. Der 62-Jährige kritisiert, dass wir uns von der Unterhaltungsindustrie verführen lassen und damit nicht nur unser eigenes Hirn ruinieren, sondern auch das unserer Kinder.

Interview:
Mathias Morgenthaler

Zurück in die Zukunft: Bald nur noch Strom von der Sonne - News - Schweizer Radio und Fernsehen

Zurück in die Zukunft: Bald nur noch Strom von der Sonne - News - Schweizer Radio und Fernsehen



Utopie oder realistische Prognose? Markt- und Technologieforscher Tony
Seba der Universität Stanford sieht eine schöne neue Welt, die mit
Sonnenenergie angetrieben wird, in der der Autobesitz obsolet wird und
es in den Städten viel mehr Platz hat. 

Frühe Jahre: "Wissensdurst wird durch Klugscheißerei verdorben" - SPIEGEL ONLINE

Frühe Jahre: "Wissensdurst wird durch Klugscheißerei verdorben" - SPIEGEL ONLINE



"Oh, hast du einen schönen Turm gebaut! Aber guck mal, der Papa kann
einen noch größeren!" So etwas ist tödlich. Der Vater mischt sich ins
Spiel ein, statt das Kind zu ermutigen, und verdirbt ihm so den Spaß am
Turmbauen. Ein vorbildlicher Vater schickt das Kind auf seiner Suche
nach Antworten auf den richtigen Weg. Kinder müssen von Erwachsen
inspiriert werden, nicht angeleitet.

Märchen | ein Text von Gerald Hüther

Märchen | ein Text von Gerald Hüther



Für Kongressband Märchenkongress in Bad Karlshafen, Herbst 2005

Weshalb Kinder Märchen brauchen
Neurobiologische Argumente für den Erhalt einer Märchenerzählkultur

Video "Interview mit Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther" | Exakt - die Story | ARD Mediathek

Video "Interview mit Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther" | Exakt - die Story | ARD Mediathek



Interview mit Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther


24.06.2015 | 07:34 Min. | Verfügbar bis 22.06.2016 | Quelle: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Was
sollte ein Kindergarten leisten? Wie wichtig sind soziale Fähigkeiten?
Wie wird Wissen verankert? Ein Gespräch mit Hirnforscher Prof. Dr.
Gerald Hüther.

Ist das Grundschulwissen in wenigen Monaten erlernbar? - ☼ ✿ ☺ Informationen und Inspirationen für ein Bewusstes, Veganes und (F)rohes Leben ☺ ✿ ☼

Ist das Grundschulwissen in wenigen Monaten erlernbar? - ☼ ✿ ☺ Informationen und Inspirationen für ein Bewusstes, Veganes und (F)rohes Leben ☺ ✿ ☼

Sommerreise 2015: Besuch des Ozeaneum zum Thema Meeresmüll




Veröffentlicht am 27.08.2015
Während ihres Aufenthaltes in Stralsund besucht die Ministerin unter anderem das Ozeaneum, um sich dort über den Schutz des Schweinswals sowie aktuelle Fragen des Meeresmülls zu informieren.

Weitere Informationen:
Themenseite Sommerreise http://www.bmub.bund.de/Sommer15

Gehaltsunterschiede - Frauen sind nicht schuld - Karriere - Süddeutsche.de

Gehaltsunterschiede - Frauen sind nicht schuld - Karriere - Süddeutsche.de




Frauen arbeiten lieber Teilzeit im Kindergarten als
Vollzeit im Ingenieursbüro, verhandeln schlecht und streben nicht in
Führungspositionen? Vielleicht. Aber dass Männer deutlich mehr
verdienen, hat trotzdem andere Ursachen. Die gilt es zu ändern.










Kommentar von Barbara Galaktionow

Alleinerziehende Mütter - Kultur - Süddeutsche.de

Alleinerziehende Mütter - Kultur - Süddeutsche.de




Alleinerziehende Mutter zu sein, bedeutet in
Deutschland ein Armutsrisiko. Die Frauenbewegung hatte immer die Männer
im Blick, nicht aber die Allmacht der Märkte.











Von Susan Vahabzadeh

Alleinerziehende Mütter - Kultur - Süddeutsche.de

Alleinerziehende Mütter - Kultur - Süddeutsche.de




Alleinerziehende Mutter zu sein, bedeutet in
Deutschland ein Armutsrisiko. Die Frauenbewegung hatte immer die Männer
im Blick, nicht aber die Allmacht der Märkte.











Von Susan Vahabzadeh

Achtung bei Aluminium in Lebensmitteln - News – | ||| | || CODECHECK.INFO

Achtung bei Aluminium in Lebensmitteln - News – | ||| | || CODECHECK.INFO



Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat seine Stellungnahme zu Aluminium in Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten überarbeitet.

planet e: Zeitbombe im Trinkwasser - ZDF.de

planet e: Zeitbombe im Trinkwasser - ZDF.de



 Zeitbombe im Trinkwasser
Nitrat belastet das Grundwasser

Deutschland gehört zu den größten Trinkwasserverschmutzern in der EU: Kot und Urin aus der Massentierhaltung gefährden unser Wasser. Denn diese Gülle wird auf die Felder gekippt und sickert ins Grundwasser. Die Zahlen sind dramatisch: Der Nitrat-Grenzwert  wird in der Hälfte aller Messstellen in Deutschland nicht mehr eingehalten. Dabei kann der Stoff beim Menschen Krebs auslösen. Brüssel schlägt Alarm.

Hanseatisches Oberlandesgericht verkündet Urteil im Prozess um cholesterinsenkende Margarine Becel pro.activ



- Termin: Dienstag, 1. September 2015, 10 Uhr im Hanseatischen Oberlandesgericht, Sievekingplatz 2, 20355 Hamburg (Sitzungssaal 210, 1. Stock)

Berlin/Hamburg, 30. August 2015. Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg wird am kommenden Dienstag (1. September 2015, 10 Uhr) ein Urteil im Prozess um die umstrittene cholesterinsenkende Margarine Becel pro.activ erwartet. Die Verbraucherorganisation foodwatch hatte Hersteller Unilever vorgeworfen, Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen zu verschleiern und Risiken für Verbraucher in Kauf zu nehmen. Vor der Pressekammer geht es in zweiter Instanz um die Frage, ob der Nahrungsmittelkonzern Aussagen zur Sicherheit des Produkts weiter verbreiten darf (Az 7 U 7/13).

Unter Verwendung von Zitaten eines Wissenschaftlers hatte Unilever im Jahr 2011 in einer Pressemitteilung behauptet, dass es bei Becel pro.activ "aus wissenschaftlicher Sicht ... keinen Hinweis" auf Nebenwirkungen gebe. "Das ist nachweislich falsch", erklärte foodwatch-Klageführer Oliver Huizinga. "Eine ganze Reihe wissenschaftlicher Studien hat Hinweise darauf geliefert, dass die der Margarine in hoher Konzentration zugesetzten Pflanzensterine das verursachen könnten, was sie eigentlich verhindern sollen: Ablagerungen in den Gefäßen und damit ein erhöhtes Risiko auf Herzkrankheiten. Unilever kann die Sicherheit seines Produktes nicht belegen." Ziel der Klage ist es, dem Konzern die weitere Verbreitung seiner Aussage untersagen zu lassen.

In der mündlichen Verhandlung am 28. Juli tendierte das Oberlandesgericht jedoch dazu, das Unilever-Zitat - wie bereits die Vorinstanz - als bloße "Meinungsäußerung" einzustufen. Darauf zielte auch die Verteidigung von Unilever ab, eine solche "Meinung" dürfte der Hersteller schließlich weiterhin verbreiten, egal ob sie wahr oder unwahr ist. foodwatch sieht in dem Zitat dagegen eine "Tatsachenbehauptung". Diese wäre nur dann zulässig, wenn Unilever einen Beleg für ihre Richtigkeit vorlegen könnte. Der Vorsitzende Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht sagte, dass die Aussage "in einer Werbeanzeige schon eine gefährliche Sache" wäre - in einer Pressemitteilung jedoch eine zulässige Meinungsäußerung sein könnte. Die aus Verbrauchersicht entscheidende Frage, nämlich wie sicher bzw. riskant Becel pro.activ tatsächlich ist, spielte bei der Verhandlung keine Rolle.

In erster Instanz hatte das Landgericht Hamburg die foodwatch-Klage am 14. Dezember 2012 abgewiesen - ebenfalls ohne die Unilever-Aussage auf ihren Wahrheitsgehalt oder das Produkt auf seine Sicherheit hin zu überprüfen (Az 324 O 64/12).

"Unilever stellt ein Quasi-Medikament mit unbekanntem Nutzen und möglichen Risiken für jedermann zugänglich ins Kühlregal, nimmt sich einen Wissenschaftler, der mit seiner Autorität alle vorhandenen Hinweise auf Nebenwirkungen einfach leugnet, und entzieht sich einer Faktenprüfung, weil die Aussage über die Sicherheit des Produkts nur eine 'Meinung' sein soll - damit darf der Konzern nicht durchkommen", erklärte foodwatch-Klageführer Oliver Huizinga. "Wenn dieses Modell Schule macht und sich Verbraucher nicht einmal darauf verlassen können, dass die Aussagen von Wissenschaftlern über mögliche Risiken eines Lebensmittels wahr sein müssen, haben wir ein ernsthaftes Problem."

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatte bereits 2008 in einer Stellungnahme festgehalten, dass der Verzehr von Lebensmitteln mit zugesetzten Pflanzensterinen von gesunden Menschen ohne Cholesterinproblem "ausdrücklich vermieden werden sollte" und diese Empfehlung mit möglichen Gesundheitsrisiken begründet. Die französische Lebensmittelsicherheitsbehörde ANSES wies zudem erst 2014 auf den fehlenden Beleg für einen gesundheitlichen Nutzen hin. Es gebe keinen Beweis, dass Lebensmittel mit zugesetzten Pflanzensterinen Herzkrankheiten vorbeugen.

foodwatch forderte Unilever auf, die Becel pro.activ-Margarine nicht länger frei für jedermann im Supermarkt anzubieten, sondern das Produkt wie ein Medikament zu behandeln und es im Falle einer arzneimittelrechtlichen Zulassung auf Rezept in der Apotheke zu verkaufen. Dies würde sicherstellen, dass gesunde Menschen ohne erhöhten Cholesterinspiegel nicht länger mithilfe eines Brotaufstrichs ohne Not an ihren Blutwerten herumdoktern und dass Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen des Produkts vor einer Zulassung umfassender untersucht werden müssten.

Link:
Informationen und E-Mail-Aktion zu Becel pro.activ: tinyurl.com/becelproactiv  

Das sind die Grundrechte von Hartz IV Beziehern!



Diese Rechte besitzen Hartz IV Bezieher! Gerade Betroffene, die erstmals einen Hartz IV Antrag stellen müssen, kennen ihre grundlegendsten Rechte nicht. Dies ist eine kleine Übersicht, um sich im Alltag orientierten zu können. Bitte teilt diesen Artikel per Mail oder auch in den sozialen Netzwerken, damit wirklich Jede/r Bescheid weiß... Weiter:
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/das-sind-die-rechte-von-hartz-iv-beziehern-361686.php

Eigene Krankenversicherung für bisher familienversicherte Hartz IV-Bezieher ab 2016


Die Familienversicherung von Hartz IV-Beziehern läuft Ende 2015 aus. Ab dem 1. Januar 2016 müssen sie zu eigenständigen Mitgliedern ihrer Krankenkasse werden. Leistungsrechtlich kann diese Änderung beispielsweise bei Sanktionen und dem Zusatzbeitrag der Krankenkassen eine Rolle spielen. Weiter:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/keine-familienversicherung-fuer-hartz-iv-bezieher-361684.php

29. August 2015

Kampfente - Berichte aus dem SuE: SuE gegen Rassismus

Kampfente - Berichte aus dem SuE: SuE gegen Rassismus


DAS GEHT GAR NICHT!

Der Städte- und Gemeindebund in Person von Herrn Landsberg und Frau
Lohse reitet auf der derzeit sehr modernen Welle der
Rassismusunterstüzung um den Tarifkonflikt des SuE in eine neue Phase zu
treiben. (Quelle)
Ich habe mir bis heute ja einiges von Seiten der Arbeitgeber und ihren
UnterstützerInnen vorstellen können, aber diese "Argumentation" war
sogar für die phantasievollste Kampfente so nicht vorhersehbar:
Geflohene
und diejenigen die sie hier in Deutschland unterstüzten sollen
gegeneinander ausgespielt und aufgewogen werden. Wir kennen es seit
Monaten, das Gejammer um die leeren Kassen, die ach so hohen Kosten der
sozialen Aufgaben des Staates die der Bund den Kommunen aufdrückt, und
um die bösen ErzieherInnen in den Kitas, die es den Eltern unmöglich
machen ihren Berufen nachzugehen. Ja, wir sind in Phase drei ,  aber damit haben wir nicht rechnen können.

Angebliche "VerantwortungsträgerInnen" agieren als geistige BrandstifterInnen

Kosten für Flüchtlinge heizt Kita-Streit an

Kosten für Flüchtlinge heizt Kita-Streit an



In der Flüchtlingsdebatte in Deutschland werden ganz neue Fronten
aufgemacht. Wegen den steigenden Ausgaben für Asylbewerber, die vor
allen Dingen die öffentlichen Haushalte treffen, geben sich die Kommunen
in einer Frage kompromisslos: für höhere Gehälter von Kita-Beschäftigten sei dann kein Geld mehr da.

This is how garbage islands have formed in the last 35 years




Veröffentlicht am 21.08.2015
NASA sought to visualize the so-called 'ocean garbage patches' using data collected over 35 years in partnership with NOAA. The result is simply mesmerizing.


Tomlab Advance Base - Trisha Please Come Home

Mark Twain

„Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann. Es ist aber auch das einzige, was Grund dazu hat.“

Mark Twain

Friedrich Schiller

„Nicht in die ferne Zeit verliere dich. Den Augenblick ergreife. Der ist dein.“

Friedrich Schiller

Anpassung des Rundfunkbeitrags: ARD braucht 400 Millionen Euro pro Jahr mehr | tagesschau.de

Anpassung des Rundfunkbeitrags: ARD braucht 400 Millionen Euro pro Jahr mehr | tagesschau.de



Alle zwei Jahre müssen die
öffentlich-rechtlichen Sender ihren Finanzbedarf erklären. Ein
unabhängiges Gremium errechnet dann, ob der Rundfunkbeitrag verändert
werden soll. Heute hat die ARD ihre Zahlen für die kommenden Jahre
vorgelegt.

Von Astrid Corall, NDR

Weltgebetstag am 01.09.2015: Bewahrung der Schöpfung + Grüne mahnen zur verantwortungsvollen Energiepolitik

Am 10.08.2015 gab der Vatikan die Entscheidung von Papst Franziskus bekannt, den 1. September, beginnend in diesem Jahr, als „Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung“ zu begehen. Damit soll unterstrichen werden, dass Umweltschutz und Klimaschutz praktisches Handeln hervorrufen müssen, um „glaubwürdig und wirkungsvoll“ zu sein. Dazu erklärt Dorothea Frederking, energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
 
„Die Botschaft des Papstes richtet sich an Politik und alle in unserer Gesellschaft. Bewahrung der Schöpfung heißt verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit unseren Lebensgrundlagen, so dass auch künftige Generationen von Mensch und Tier im Einklang mit der Natur leben können. Für Sachsen-Anhalt bedeutet das vor allem eine verantwortungsvolle Energiepolitik. Konkret heißt das: Kein neues Braunkohlekraftwerk, kein neuer Braunkohletagebau im Burgenlandkreis, kein Neuaufschluss eines Erdgasfeldes im Drömling! Stattdessen brauchen wir den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Entwicklung und Anwendung von Langzeitenergiespeichern."
 
„Der Papst macht damit klar, dass es ein Weiter so wie bisher nicht geben darf. Dies muss auch die Landesregierung endlich erkennen. Der Klimawandel kann nur dann abgemildert werden, wenn wir den Ausstoß von Kohlendioxid drastisch reduzieren und konsequent und zügig den Weg zu 100% Erneuerbaren Energien beschreiten. Weiterhin müssen wir Maß halten und uns auch den Herausforderungen zur Senkung des Energieverbrauches stellen. Beispielsweise können Transporte reduziert werden, wenn das regionale Wirtschaften bei Lebensmitteln wieder stärker in den Fokus rückt."
 
„Folgt man dem Papst und den christlichen Werten, muss der Schutz von Umwelt, Klima und unseren Lebensgrundlagen das Ziel von uns allen sein und der wichtigste Beitrag dazu ist die konsequente Energiewende. Wir haben es alle selbst in der Hand, was aus unserem Planeten wird. Übernehmen wir gemeinsam Verantwortung.“
 
Weitere Informationen:
Auch die Bürgerinitiative „Kein CO2-Endlager Altmark“ macht auf den von Papst Franziskus errichteten „Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung“ am 01. September aufmerksam. Sie verfasste einen offenen Brief an den bekennenden Katholiken Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, in dem sie ihn zum Überdenken seiner Energiepolitik bittet. Dieser Brief ging heute u.a. an alle Landtagsabgeordneten.

Warum vegan noch nicht genug ist

Warum vegan noch nicht genug ist



Was gibt’s heute zu essen, was ziehen wir an?
Ganz egal, Hauptsache vegan! Das scheinen immer mehr Verbraucher so zu
sehen – doch sie sollten genauer hinschauen.

Bienensterben – was kann ich dafür? | Utopia News

Bienensterben – was kann ich dafür? | Utopia News



Vielleicht werden wir uns irgendwann keinen Honig
mehr aufs Frühstücksbrötchen schmieren können. Doch das weltweite
Bienensterben könnte weitaus ernstere Folgen haben. Nur: Was hat das
eigentlich mit uns zu tun?

Das Geldsystem




Veröffentlicht am 27.08.2015
Droht ein neuer Crash mit neuen Börsenbeben rund um den Globus, 15 Jahre nach der Implosion der „Dotcom“-Blase?
Investoren pumpen immer mehr Geld in Start-ups, das Zauberwort in Wirtschaftskreisen.
Während Firmenbewertungen immer steiler himmelwärts klettern, werden auch die Rufe der Kritiker lauter: Einige der Tech-Stars seien höher bewertet als viele „Fortune 500“-Firmen, blieben trotz kühner Visionen aber Umsätze und Profite schuldig. Wir sehen genau die gleichen Warnsignale wie vor dem Crash der Dotcom-Blase“.
Ständig in der Wirtschaftsgeschichte folgten beachtlichen Höhenflügen schmerzhafte Bruchlandungen.

Freihandelsabkommen CETA: Bundeswirtschaftsministerium bestätigt Gefahr fehlender demokratischer Kontrolle - Regulierung ohne parlamentarische Zustimmung möglich

 

Berlin, 27. August 2015. Durch das geplante CETA-Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Kanada könnten Regulierungsvorhaben zukünftig ohne parlamentarische Zustimmung beschlossen werden. Der kurz vor der Unterzeichnung stehende Vertragstext sieht vor, dass in einem Expertengremium, dem sogenannten "CETA Joint Committee", völkerrechtlich bindende Beschlüsse eigenständig getroffen werden können - ohne dass das Europäische Parlament oder die nationalen Parlamente darüber mitentscheiden dürfen. Das hat das Bundeswirtschaftsministerium der Verbraucherorganisation foodwatch bestätigt. In einem Schreiben vom 25. August 2015 erklärte das Ministerium von Sigmar Gabriel: "Die allgemeine Verfahrensvorschrift in Art. 30 Art. X.03 (S. 449 des CETA-Entwurfs) sieht vor, dass das CETA Joint Committee in den im Vertrag genannten Fällen Entscheidungen treffen kann." Zwar werde "diese Vorschrift im Rahmen der aktuell laufenden Rechtsförmlichkeitsprüfung voraussichtlich eine Klarstellung erfahren" - ob und wie genau, bleibt aber unklar. Sicher ist: Eine direkte Einbindung der Parlamente nach Vertragsschluss ist weiterhin nicht vorgesehen.

"Das Schreiben des Ministeriums bestätigt die im CETA-Abkommen enthaltene reale Gefahr, dass die geplanten Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Kanada und den USA die Demokratie aushöhlen. Expertengremien können hinter verschlossenen Türen weitreichende Entscheidungen fällen, die Millionen Bürger betreffen - ohne dass gewählte Abgeordnete mitreden dürfen", kritisierte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. "Wir sind nicht gegen Freihandel, doch wir wollen nicht, dass unter dem Vorwand des Freihandels unsere Demokratie den Interessen der Konzerne geopfert wird. Dass Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel erst auf Anfrage zugeben muss, dass das CETA-Abkommen demokratische Grundsätze in Frage stellt und noch dazu nicht entschieden dagegen Widerstand leistet, ist beschämend. Der Vorgang beweist: Wir Bürger dürfen der Regierung bei CETA, aber auch bei TTIP nicht trauen. Nicht nur die EU-Kommission sondern auch unsere eigene Regierung vertuscht die wahren Risiken der Freihandelsabkommen."

Das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA sieht - ähnlich wie das TTIP-Abkommen mit den USA - eine enge Zusammenarbeit der Unterzeichnerstaaten bei zukünftigen Regulierungsvorhaben vor ("regulatorische Kooperation"). Eine parlamentarische Kontrolle ist dabei aber bisher nicht festgelegt. Zwar muss das Europäische Parlament einmalig über den fertig ausgehandelten CETA-Vertrag abstimmen. In Expertenausschüssen wie dem "CETA Joint Committe" könnten allerdings auch nach Vertragsunterzeichnung weitreichende Ergänzungen und Änderungen an dem Vertragstext vorgenommen werden - ohne Zustimmung der Abgeordneten. foodwatch hatte die mangelnde demokratische Kontrolle bei den Freihandelsabkommen TTIP und CETA bereits im Juli dieses Jahres kritisiert und dazu eine Analyse des Instituts für Völkerrecht und Europarecht der Universität Göttingen veröffentlicht.

Das CETA-Abkommen ist fertig ausgehandelt und steht kurz vor der Ratifizierung durch Kanada und die EU. Es dient in vielen Bereichen als Blaupause für das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und USA.

Gourmet-Öle: 11 von 25 sind „mangelhaft“ – und viele mit kritischen Schadstoffen belastet


Das Ergebnis der Untersuchung von Gourmet-Ölen ist erschreckend: 11 Produkte sind „mangelhaft“, zwei davon nicht verkehrsfähig, die beiden hätten gar nicht verkauft werden dürfen. Viele der getesteten, vermeintlich erlesenen Produkte enthalten bedenkliche Stoffe, von Lösemitteln bis zu potenziell krebserregenden Substanzen. Die Stiftung Warentest hat für ihre September-Ausgabe von test 25 Speiseöle der Sorten Lein-, Walnuss-, Sesam-, Traubenkern- und Arganöl getestet, darunter 16 Bioprodukte. Die Öle kosten bis zu 112 Euro pro Liter.

Gourmet-Öle sind bei Feinschmeckern beliebt, gelten als erlesen, köstlich und gesund. Doch viele Öle sind ihr Geld nicht wert: Die Tester fanden etliche, mitunter gesundheitlich bedenkliche, sogar krebserregende Schadstoffe. Lediglich sieben Öle sind „gut“, darunter auch ein günstiges Leinöl für 11,80 Euro pro Liter. 

Immerhin kann die Stiftung Warentest pro Sorte mindestens ein „gutes“ Öl empfehlen, außer bei Traubenkernöl. Hier lauten die Qualitätsurteile einmal „Ausreichend“ und zweimal „Mangelhaft“: In zwei von drei geprüften Traubenkernölen wiesen die Tester potenziell krebserregende Mineralölbestandteile nach. Bei einem der Öle lassen verschiedene Analysewerte darauf schließen, dass es mehr als 10 Prozent fremdes Speiseöl enthält.

In einem Walnussöl fanden die Tester zwei kritische Weichmacher, in einem anderen ungesunde Transfettsäuren – jeweils in hohen Gehalten. Ein Sesamöl enthielt Xylole, Ethylbenzol und Toluol – Lösemittel, die bisher in keinem der vielen Speiseöl-Tests der Stiftung Warentest nachgewiesen wurden. Zwei Leinöle hätten wegen zu hoher Gehalte an krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) gar nicht verkauft werden dürfen.

Auch geschmacklich enttäuschten einige Produkte: So schmecken die beiden mit 95 bzw. 112 Euro pro Liter teuersten Produkte im Test, zwei Arganöle, deutlich käsig. Sie sind wie auch zwei sensorisch fehlerhafte Leinöle im test-Qualitätsurteil „mangelhaft“.

Der ausführliche Test Gourmet-Öle ist unter www.test.de/gourmetoele abrufbar und erscheint auch in der September-Ausgabe der Zeitschrift test, ab 28.08.2015 am Kiosk.

[.ausgestrahltNews] Wer zahlt für die Folgen der Atomkraft?

.ausgestrahlt-Newsletter
27. August 2015
es schreibten: Jochen Stay, Julia Schumacher
Lesen, Handeln und Weiterschicken!
Liebe Freundinnen und Freunde, wer bezahlt die Folgen der Atomkraft-Nutzung? Die Auseinandersetzung um diese Frage spitzt sich in diesen Wochen zu. Die Rückstellungen der AKW-Betreiber sind zu niedrig und nicht sicher. Zudem will sich Eon durch die Konzern-Aufspaltung ganz aus der Verantwortung ziehen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel arbeitet an einem Gesetz, um Letzteres zu verhindern. Nach bisheriger Gesetzeslage müsste Eon nur fünf Jahre nach der Aufspaltung für die Folgekosten der Atomkraft haften. Danach ist nur noch das abgespaltene neue Unternehmen „Uniper“ verantwortlich. Geht Uniper irgendwann pleite, ist Eon fein raus und der Staat muss einspringen. Gabriel will diese Befristung aufheben – aber Kanzleramtsminister Altmaier ist wohl dagegen. Geht Gabriels Vorhaben jedoch auf, so kommentiert eine an den Plänen beteiligte Person der Nachrichtenagentur Reuters "macht die Aufspaltung keinen Sinn mehr". Dazu ein Kommentar von Fritz Vorholz auf zeit.de: http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-08/energiewende-akw-atommuell Mehr Infos: https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/badbank/kampagnen-chronik Falls Du noch nicht dafür unterschrieben hast, dass die Atomwirtschaft die Folgekosten zahlen soll: https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/badbank Herzliche Grüße Jochen Stay und das ganze .ausgestrahlt-Team -------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis -------------------------------------------------------------------------- 1. Fragwürdig: Hendricks’ Nationales Entsorgungsprogramm 2. Unglaubwürdig: Vattenfalls Stilllegungsantrag für Krümmel 3. Fesselnd: „Der Radfahrer von Tschernobyl“ 4. Blick über den .ausgestrahlt-Tellerrand ------------------------------------------------- 1. Fragwürdig: Hendricks’ Nationales Entsorgungsprogramm ------------------------------------------------- Mitten im Sommerloch legte Bundesumweltministerin Hendricks das so genannte „Nationale Entsorgungsprogramm“ (Napro) für die langfristige Lagerung des in Deutschland produzierten Atommülls vor. Das Napro lässt viele Fragen unbeantwortet. Und an manchen Stellen werden Antworten nur vorgetäuscht: Danach sollen die schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus Asse II sowie aus der Urananreicherungsanlage Gronau nun angeblich doch nicht im Schacht Konrad landen, sondern zusammen mit dem hochradioaktiven Müll in ein – noch zu definierendes – Langzeit-Lager gebracht werden. Das Papier ist kaum mehr als eine Absichtserklärung. Denn ob und wie die Vermengung des Abfalls sicherheitstechnisch überhaupt funktionieren kann, scheint fragwürdig. Hendricks schiebt den Ball erstmal weiter – die Atommüll-Kommission solle nun über ihren Vorschlag beraten. Hier der Kommentar der AG Schacht Konrad: http://bit.ly/1UeL9Lm ------------------------------------------------- 2. Unglaubwürdig: Vattenfalls Stilllegungsantrag für Krümmel ------------------------------------------------- Der Dauer-Pannenreaktor Krümmel bei Hamburg steht seit Mitte 2007 fast ununterbrochen still. 2011 war er einer der acht Meiler, die nach Fukushima endgültig abgeschaltet wurden. Betreiber Vattenfall weigerte sich dennoch mehr als vier Jahre, einen Stilllegungs-Antrag zu stellen. Damit hat der Konzern den Abriss unnötig verzögert und die Bevölkerung gefährdet – denn auch ein abgeschaltetes AKW birgt Risiken! Vorgestern verkündet der Konzern, den Stilllegungsantrag nun endlich nachgeholt zu haben. Die Schadensersatzklagen vor Gerichten und Schiedsgerichten hält Vattenfall trotzdem aufrecht. Und macht sich damit schlichtweg unglaubwürdig. Die .ausgestrahlt-Presseerklärung dazu: https://www.ausgestrahlt.de/kruemmel ------------------------------------------------- 3. Fesselnd: „Der Radfahrer von Tschernobyl“ ------------------------------------------------- Abenteuerroman, Krimi, Liebesgeschichte und fesselndes Sachbuch in einem: Als Vorgeschmack auf den 30. Jahrestag von Tschernobyl im nächsten Jahr haben wir jetzt den tollen Roman „Der Radfahrer von Tschernobyl“ in unseren Shop aufgenommen. Das Buch von Javier Sebastián beschreibt sehr einfühlend den Alltag der Menschen, die Jahre nach dem GAU in die Nachbarstadt Prypjat zurückkehren und versuchen, dort zu leben. https://www.ausgestrahlt.de/tschernobyl-buch ------------------------------------------------- 4. Blick über den .ausgestrahlt-Tellerrand ------------------------------------------------- Zahlreiche Anti-Atomgruppen rufen im September zu Aktionstagen gegen Urantransporte auf: http://www.urantransport.de/aktionstage.html Unser Filmtipp: Die äußerst sehenswerte ZDF-Doku zum Atommüll-Desaster in Deutschland: http://bit.ly/1V7l6Ir _______________________________________________ .ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation. Wir unterstützen AtomkraftgegnerInnen, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen. Mit diesem Newsletter informieren wir über Kampagnen, Aktionen und politische Entwicklungen. Mehr über .ausgestrahlt: http://www.ausgestrahlt.de/ueber-uns

Das brutale Schlachten von Thunfischen - Animal Equalty





Veröffentlicht am 01.06.2012
Das Schlachten in Carloforte

Jedes Jahr, vom späten Mai bis in den frühen Juni, werden hunderte von Blauflossenthunfischen auf der Wanderung in ihre Laichgebiete in Fallen, den „tonnaras" , gefangen. „Tonnaras" sind ein komplexes System aus Netzen, in dem die Thunfische gefangen und anschließend geschlachtet werden. Jedes Jahr leiden und sterben tausende von Individuen während des weithin bekannten „Thunfischschlachtens von Carloforte" auf der Insel San Pietro.

Im Mittelmeer werden Thunfische hauptsächlich in mobilen Fallen gefangen. Während des Schlachtens von Carloforte vor der südwestlichen Küste Sardiniens werden jedoch immer noch fixierte Fallen eingesetzt.

Auf der Wanderung in ihre Laichgebiete sind die Thunfische gezwungen durch ein System aus feststehenden Netzen zu schwimmen, die in mehrere abgeschlossene Bereiche führen. Nachdem sie diese „Netztunnel" passiert haben, erreichen sie die „Tötungszone", wo die Tiere dicht zusammengetrieben und geschlachtet werden. All dies geschieht begleitet von „Tötet sie!"-Schreien der „Rias", ein Wort aus dem Arabischen, welches diejenigen bezeichnet, die für das Töten verantwortlich sind. Zu Beginn des Massakers werden die Thunfische mithilfe der mobilen Netze in der „Todeszone" nach oben an die Wasseroberfläche getrieben. Aus Mangel an Platz und Wasser stoßen die Tiere so lange gegeneinander, bis sie völlig erschöpft sind. Zwangsläufig verletzen sie sich dabei. Kurz darauf werden Harpunen in ihre wehrlosen Körper gebohrt. Das sich so ergebende Bild, von tausenden sterbenden, in Panik um sich schlagenden Individuen übersteigt alle Vorstellungen.

weitere Infos unter
www.animalequality.de
http://thekillingoftuna.org/

Heizung – austauschen oder ausbessern + Kostenloser Vortrag in der Verbraucherzentrale, Dienstag, 8. September 2015



Der Herbst und damit auch die nächste Heizsaison rücken näher. Schornsteinfeger berichten, dass drei Viertel aller Anlagen in deutschen Heizungskellern nicht auf dem Stand der Technik sind und unnötig viel Energie verschwenden. Eine neue Heizungsanlage lohnt sich daher. Sie bringt Kosteneinsparung, Wertverbesserung der Immobilie, Klimaschutz und Wohlbehagen. 

Seit Jahresanfang müssen nach der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) sogar alle Öl- und Gasheizungen, die vor 1985 in Deutschland installiert wurden, ausgetauscht werden. Bisher galt eine Tauschpflicht nur für Heizungen, die vor 1978 eingebaut wurden. Zudem dürfen zukünftig Heizungskessel nur noch maximal 30 Jahre genutzt werden. Ausgenommen von der Austauschpflicht sind Kessel mit einem hohen Wirkungsgrad, sowie Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die seit 1. Februar 2002 in diesen Häusern mindestens eine Wohnung selbst nutzen. Im Falle eines Eigentümerwechsels ist die Pflicht vom neuen Eigentümer innerhalb von zwei Jahren zu erfüllen.

Durch eine moderne Heizungsanlage lassen sich bis zu 30 Prozent Energiekosten einsparen. Ab Ende September soll ein EU-Label für Energieeffizienz auch bei Heizungen die Auswahl erleichtern. Allerdings spielt auch die Einbausituation und die richtige Bedienung eine große Rolle, die durch das Label naturgemäß gar nicht abgebildet werden kann. „Hier besteht trotz und teilweise sogar wegen des Effizienzlabels erheblicher Beratungsbedarf“, sagt Michael Hell, Energieberater der Verbraucherzentrale Hamburg. Vor der Anschaffung einer neuen Heizungsanlage sollten sich Interessenten daher von unabhängigen Fachleuten beraten lassen.

Doch auch, wenn kein Austausch des Heizkessels nötig oder möglich ist, lassen sich schon mit einfachen Maßnahmen Brennstoffverbrauch und Schadstoffausstoß drosseln. Der Energieberater Michael Hell informiert in einem Vortrag kostenlos über die wichtigsten Aspekte energieeffizienten Heizens: von der optimalen Anlagennutzung über umweltfreundliche Techniken bis hin zu aktuellen Fördermitteln.

Termin:  Dienstag, 8. September 2015, 18.30 bis 20.30 Uhr
Referent: Michael Hell, Diplom-Physiker und Energieberater
Ort:   Verbraucherzentrale Hamburg, Kirchenallee 22
Kosten:  unentgeltlich
Anmeldung: erforderlich unter www.vzhh.de oder Tel. (040) 24 832-250

Kunst gegen Nazis: Aktionskünstler machten irritierte Rechtsextremisten in Dorstfeld zu unfreiwilligen Statisten - Nordstadtblogger

Kunst gegen Nazis: Aktionskünstler machten irritierte Rechtsextremisten in Dorstfeld zu unfreiwilligen Statisten - Nordstadtblogger



Es ist eine ungewöhnliche Zeitreise von fünf Philosophen. Menschen
aus dem Jahr 2099 haben sich nach Dortmund begeben, um sich auf die
Suche nach der Neonazi-Gefahr zu machen und die Mitmenschen der
damaligen Zeit vor diesem Übel zu warnen.



Aktionskünstler machten auf die Suche nach dem „Nazi-Nest“ in Dorstfeld

28. August 2015

Braunkohlenplan für geplanten Vattenfall-Tagebau ist rechtswidrig + Umweltverbände und Betroffener reichen Klage gegen Welzow-Süd II ein

Gemeinsame Presseerklärung von Greenpeace, BUND Brandenburg und GRÜNE LIGA 

Braunkohlenplan für geplanten Vattenfall-Tagebau ist rechtswidrig
Umweltverbände und Betroffener reichen Klage gegen Welzow-Süd II ein

Potsdam, 28. 8. 2015 – Der Braunkohlenplan für den Vattenfall-Tagebau Welzow-Süd II ist rechtswidrig und muss daher für unwirksam erklärt werden. Dies begründet eine 50-seitige Klageschrift im Auftrag von Greenpeace, BUND Brandenburg und GRÜNE LIGA. Die Umweltschützer reichen heute gemeinsam mit einem Betroffenen Normenkontrollklage beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ein. Wird der Klage stattgegeben, muss das langwierige Planverfahren für die geplante Kohlegrube neu aufgerollt werden. Die Zukunft des Tagebaus Welzow-Süd II wäre wieder offen. Die Klageschrift online: http://gpurl.de/biuOb
Die Klageschrift belegt detailliert Rechtsverstöße des Braunkohlenplans. In einem solchen legt die Landesregierung die Rahmenbedingungen für den Abbau von Braunkohle fest. Die Klage legt unter anderem dar, dass die Landesregierung bei ihrem Beschluss des Braunkohlenplans im Jahr 2014 die energiepolitische Notwendigkeit nicht realistisch eingeschätzt hat. Die Energiewende macht Strom aus konventionellen Kraftwerken zunehmend überflüssig. „Es ist absurd anzunehmen, dass Braunkohlekraftwerke in der Lausitz weit über das Jahr 2030 hinaus unter Volllast laufen werden“, sagt Karsten Smid, Energie-Experte von Greenpeace. „Deutschlands Energieversorgung braucht die Braunkohle aus Welzow-Süd II nicht, unsere Klimaschutzziele verbieten diesen Tagebau sogar. Der Braunkohlenplan muss gestoppt werden.“
Braunkohlenplan mit realitätsfernen Annahmen
Der Braunkohlenplan ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Genehmigung des Tagebaus. Auch jeder weitere Schritt kann rechtlich angegriffen werden. Dadurch droht die Genehmigung für Vattenfall oder einen neuen Eigner zu einem sehr langwierigen Prozess zu werden. Rechtsanwältin Roda Verheyen hält den aktuell beklagten Braunkohleplan für stark mangelhaft. „Die Prognose, dass die Braunkohle aus Welzow-Süd II noch bis 2042 gebraucht wird, ist so realitätsfern, dass sie sich gegen Grundrechte der Betroffenen, Wasser- und Naturschutzrecht nicht durchsetzen kann. Die Rechtswirkungen des Planes sind erheblich – auch bevor die bergrechtliche Zulassung kommt. Er muss daher für unwirksam erklärt werden“, so Verheyen.
Im geplanten Tagebau Welzow-Süd II sollen 200 Millionen Tonnen Braunkohle abgebaut werden, die bis in die 2040er Jahre in den Lausitzer Braunkohlekraftwerken verbrannt werden würden. Dabei würden etwa 200 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 entstehen. „Mit weiteren Tagebauen wie Welzow-Süd II wird Deutschland sein Ziel, bis zum Jahr 2050 den CO2-Ausstoß um 80 bis 95 Prozent zu senken, klar verfehlen“, sagt Axel Kruschat, Geschäftsführer des BUND Brandenburg.
Die Belastung von Grund- und Oberflächenwasser durch Tagebaue hat mittlerweile besorgniserregende Ausmaße erreicht. Eine Studie weist nach, dass vor allem aktive Tagebaue die Qualität des Trinkwassers in Brandenburg und Berlin gefährden. „Viele Umweltfolgen sind im Braunkohlenplan nicht ausreichend berücksichtigt. Es ist absurd neue Tagebaue zu planen, ohne die Folgen der bisherigen im Griff zu haben“,  sagt René Schuster von der GRÜNEN LIGA.
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