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19. August 2017

NABU: Die Hälfte für die Natur - 50 Prozent der deutschen Meeresschutzgebiete müssen nutzungsfrei bleiben


Kiel (ots) - Um auf die bedrohte Vielfalt in den heimischen Meeren aufmerksam zu machen, ist der NABU unterwegs auf einer zehntägigen Segelreise durch die Nord- und Ostsee. Zur Halbzeit der "NABU macht Meer-Tour" machte die Crew des Traditionsseglers "Ryvar" am heutigen Samstag in Kiel fest. Dort stand die Debatte um die Zukunft der deutschen Meeresschutzgebiete im Mittelpunkt. "Mindestens 50 Prozent der Fläche der ausgewiesenen Meeresschutzgebiete Deutschlands müssen der Natur vorbehalten sein. Sonst können wir den zunehmenden Verlust der Artenvielfalt nicht stoppen. Es ist unerträglich, dass dort wo Schweinswale, Rochen und seltene Seevögel eine sichere Zuflucht finden sollen, tausende Schiffe fahren, Rohstoffe abgebaut und mit Grundschleppnetzen und Stellnetzen gefischt werden darf", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion vor dem Kieler Landtag diskutierte der NABU mit dem Staatssekretär des Bundesumweltministeriums Jochen Flasbarth und Vertretern des Landesumweltministeriums und des Deutschen-Segler-Verbands.

Etwa 45 Prozent der deutschen Nord- und Ostsee stehen unter dem Schutz von Natura 2000. Dazu zählen die Meeresschutzgebiete nach Fauna-Flora-Habitat- und Vogelschutz-Richtlinie. Doch bis heute stehen viele der bereits vor mehr als zehn Jahren ausgewiesenen Flächen nicht unter rechtlich-verbindlichem Schutz und haben kein regulierendes Management, welches die Artenvielfalt wirklich sichert. "Es ist traurig, dass erst ein Blauer Brief und ein Vertragsverletzungsverfahren aus Brüssel dazu führen, dass Bewegung in die Umsetzung des marinen Natura-2000-Netzwerkes kommt. Wir haben viel Zeit verloren und immer wieder blockieren sektorale Wirtschaftsinteressen und einzelne Ministerien dringend notwendige Meeresschutzmaßnahmen", kritisierte Kim Detloff, NABU-Meeresschutzexperte. Nach aktueller Roter Liste gelten ein Drittel der Arten und Lebensräume in Nord- und Ostsee als gefährdet.

Neben der Diskussion um die Zukunft der Meeresschutzgebiete ging aus Kiel ein weiteres Signal zum Schutz von Nord- und Ostsee aus. In einem Schiffskorso segelten Aktive des Deutschen-Segler-Verbands, des Deutschen Kanu-Verbands und des Verbands Deutscher Sporttaucher gemeinsam mit dem NABU und der "Ryvar" am Kieler Landtag ein. Das Bild steht für das Engagement der Verbände gegen die zunehmende Vermüllung der Meere, Flüsse und Seen. Auf der gemeinsamen Internetplattform www.gewässerretter.de können Müllfunde gemeldet, Reinigungsaktionen organisiert und nützliche Tipps zur Müllvermeidung abgerufen werden.

Hintergrund

Die Kieler Aktionen sind Teil der "NABU macht Meer"-Segeltour vom 15. bis 25. August. Entlang der Route von Warnemünde über Fehmarn, Kiel, Husum, Cuxhaven bis nach Hamburg macht der NABU auf die faszinierende und gleichermaßen bedrohte Vielfalt an unseren Küsten aufmerksam. Mit an Bord der "Ryvar" sind Wissenschaftler des Instituts für Technische und Angewandte Physik Oldenburg und der Universität Magdeburg-Stendal, die Untersuchungen zu Mikroplastik und Unterwasserschallbelastung durchführen.

Mehr Informationen zur "NABU macht Meer" Segeltour: www.nabumachtmeer.de

Mehr informationen zu Meeresschutzgebieten: www.NABU.de/meeresschutzgebiete

Mehr Informationen zum Thema Plastik: www.meere-ohne-plastik.de

Europas Jugend: "Demokratie ist so OUT"




Veröffentlicht am 18.08.2017
Freie Wahlen und Gewaltenteilung? UFFFF ist das lame :( ...so jedenfalls scheint die Stimmung in mittlerweile großen Teilen von Europas Jugend zu sein. Umfragen zufolge ist es nur noch knapp jedem zweiten Europäer unter 30 Jahren überhaupt wichtig, in einer Demokratie zu leben. Das Vertrauen in die Politik und Institutionen ist bei vielen verschwunden. Und so scheint eine wichtige Frage vor den anstehenden Bundestagswahlen nicht nur zu sein: Regiert in Deutschland bald Martin Schulz oder Angela Merkel? Sondern: Herrscht in Europa bald noch Demokratie oder Diktatur?

Der Berg kreißte und gebar nicht mal eine Maus - RLS

Der Berg kreißte und gebar nicht mal eine Maus - RLS



«Dieselgipfel – was für eine peinliche Inszenierung» so Die Zeit am 2. August: «Für die einen gelten Gesetze, für die anderen werden Gipfel veranstaltet.» Ähnlich kritisch äußern sich Umwelt- und Naturschutzverbändeverbände, Verkehrsinitiativen, DIE LINKE und einige Grüne.

18. August 2017

Philipp Angst geht nach Costa Rica, um Bäume zu pflanzen - Neue Rottweiler Zeitung

Philipp Angst geht nach Costa Rica, um Bäume zu pflanzen - Neue Rottweiler Zeitung



DEISSLINGEN – Philipp Angst reist nach Costa Rica, um dort in einem Regenwald-Projekt mitzuarbeiten. Doch zuvor wird der 20-Jährige im Deißlinger Hagestall und im Schwarzen Lamm in Rottweil den Film „Der Schamane und die Schlage“ zeigen, um auf seine Reise aufmerksam zu machen und auch Spenden für das Projekt zu sammeln.

windy plastic bag from you went gospel on me by Leaf Kickers

Umwelt, Klima, Energie - Was wollen die Parteien? | Greenpeace Magazin

Umwelt, Klima, Energie - Was wollen die Parteien? | Greenpeace Magazin



Ohne Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen kommt in diesem Sommer (fast) kein Wahlprogramm aus. Aber was heißt das für die konkrete Politik? Da gehen die Pläne der Parteien weit auseinander.

Berlin (dpa) - Ein Umweltministerium hat Deutschland erst seit gut drei Jahrzehnten - seit der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Verkehr, Landwirtschaft, Energiepolitik, diese Ressorts haben alle irgendwie mit Klima- und Naturschutz zu tun. Aber wie sehr müssen sie sich danach richten? Das sehen die Parteien ganz unterschiedlich.

Die Energiewende muss verteidigt werden | EWS Schönau

Die Energiewende muss verteidigt werden | EWS Schönau



DIE BUNDESTAGSWAHL IM HERBST ENTSCHEIDET DARÜBER, WIE ERNST WIR DIE ENERGIEWENDE NEHMEN. EIN INTERVIEW VON BENJAMIN VON BRACKEL.

Greenpeace: Voices of change. Shot on Canon 5dmkII

Greenpeace: Voices of change. Shot on Canon 5dmkII from Philip Bloom on Vimeo.

Interview mit Niko Paech - ZDFmediathek

Interview mit Niko Paech - ZDFmediathek



Interview mit Niko Paech



Der Umweltökonom fordert radikales Umdenken beim Thema Energie.

Verkehrsopfer: Die ungezählten Toten | ZEIT ONLINE

Verkehrsopfer: Die ungezählten Toten | ZEIT ONLINE



Der Streit um Lärm und saubere Luft handelt von Grenzwerten und Fahrverboten – es geht aber um Menschenleben. Wie viele Opfer fordert der Straßenverkehr wirklich? Eine Rechnung mit Unbekannten.

Friedrich Schiller

„Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn! Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen.“

Friedrich Schiller

Rastatt-Desaster der Bahn wirft Schlaglicht auf S21-Risiken

„Wenn die Deutsche Bahn AG sich außerstande sieht, weniger als hundert Meter Tunnelstrecke in einem relativ erprobten Untergrund sicher durchzuführen – wie soll sie dann 17,6 Kilometer Tunnelbaustrecken im nicht erprobten, deutlich risikoreicheren Anhydrit bei Stuttgart 21 sicher realisieren können?“, fragt die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Sabine Leidig, mit Blick auf die Sperrung der Rheintalbahn zwischen Rastatt und Baden-Baden. „Diese Sperrung wirft ein ebenso bezeichnendes wie düsteres Licht auf die Deutsche Bahn AG und das Großprojekt Stuttgart 21.“ Leidig weiter:

„Offensichtlich hat die Deutsche Bahn AG mit extremem Risiko und unsachgemäß die Tunnelarbeiten vorangetrieben. Dabei hatte sie im Vorfeld dieser Arbeiten betont, dass an dieser Stelle ein ´absolut sicheres´ und zugleich ´neuartiges Tunnelbauverfahren´ - das einer Vereisung des Bodens – zur Anwendung kommt. Just Vergleichbares wird auch bei den Tunnelbauarbeiten für Stuttgart 21 gesagt: Wenn die Deutsche Bahn AG bei Rastatt eine kurze Tunnelstrecke unter nicht bebautem Gebiet nicht meistern kann, wie soll sie dann 60 Kilometer S21-Tunnelstrecken unter der Landeshauptstadt Stuttgart, in der mehr als 600.000 Menschen leben, solide und dauerhaft sicher durchführen können? Es ist doch der immer noch geheim gehaltene Bericht, den KPMG und Ernst Basler + Partner für den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG erstellten und der seit November 2016 ans Licht der Öffentlichkeit gelangte, in dem es explizit heißt, dass di  e S21-Tunnelbauten in Anhydrit mit hohen und nicht abschätzbaren Risiken verbunden sind. 


DIE LINKE fordert erneut die umgehende Veröffentlichung des KPMG-Basler-Berichts sowie die Diskussion desselben im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG und im Gemeinderat der Stadt Stuttgart jeweils unter Hinzuziehung von unabhängigen Fachleuten und des Bundesrechnungshofs, ein sofortiges Moratorium bei S21 - Baustopp für alle S21-Arbeiten und die seriöse Prüfung seitens der DB AG, der Stadt Stuttgart und des baden-württembergischen Landtags der Alternativen zu Stuttgart 21 - wie sie in der Untersuchung ‚Umstieg 21‘ im Sommer 2016 vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 entwickelt wurden.“

Karl Jaspers

Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich verstanden werde.

Karl Jaspers

"betrifft:" - Die Spritfresser - Warum sparsame Autos keine Chance haben



Veröffentlicht am 26.03.2012
Ein Blick in die Autohäuser genügt: schnittige Sportwagen, tonnenschwere SUVs und hochmotorisierte Kleinwagen sind auf dem Vormarsch. Und das trotz stetig steigender Spritpreise. Verbrauchsarme Fahrzeuge: Fehlanzeige. Zwar beteuern alle Autobauer, dass sie mit neuen Dieselmotoren wesentlich sparsamer daherkommen als in der Vergangenheit.
Doch die motortechnischen Innovationen verpuffen, wenn die Autos immer schwerer, stärker und schneller werden. Der 3-Liter-Lupo von VW dagegen verschwand ebenso sang- und klanglos wieder vom Markt wie der sparsame Audi A2 oder der Eco-Corsa von Opel. Die Kunden verlangen eben nach Komfort und Fahrspaß, argumentiert die Autoindustrie. Das stimmt nicht, halten Kritiker wie der Schweizer Nicolas Hayek dagegen: Die deutsche Autoindustrie habe es bis heute einfach nicht geschafft, ein effizientes und kostengünstiges Auto zu bauen.
Dabei gaben die europäischen Autokonzerne ein Versprechen ab: Bis 2008 wollen sie den durchschnittlichen Verbrauch ihrer Fahrzeugflotte auf rund 5,5 Liter senken. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 140 Gramm pro Kilometer. Wie die Autobauer dieses Versprechen einlösen wollen, bleibt ihr Geheimnis. Selbst Anbieter wie Mini oder Smart bauen Autos, die zwischen 5 und 9 Liter verbrauchen - viel zu viel für ein Auto dieser Größe. Wo sind sie, die spritsparenden Autos? Warum tun sich die Autokonzerne so schwer, echte Alternativen zu präsentieren? Eine Spurensuche in der Welt der Spritschlucker.

STROMSPEICHER: FORDERUNGEN & FÖRDERUNGEN



Veröffentlicht am 14.08.2017
Leben mit der Energiewende TV - 326. SENDUNG - Erstausstrahlung: 14.08.2017

STROMSPEICHER-FORDERUNGEN & FÖRDERUNGEN

Energiespeicher sind auf dem Wachstumskurs. Doch die politischen Rahmenbedingungen stimmen nicht. Mieterstrommodelle werden politisch torpediert, Anreize für Stromspeicher gibt es keine, und auch die technischen Standards müssen klar definiert sein. Dafür kämpft der BVES.

Weitere Informationen: www.bves.de

Gast: Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer BVES - Bundesverband Energiespeicher e.V.

Moderation: Frank Farenski, Leben mit der Energiewende TV
Aufzeichnung von der INTERSOLAR 2017
Informationen über unseren TV-Sender: www.warroom.tv

Wenn Rassismus ehrlich wäre l Wohnungsbesichtigung



Veröffentlicht am 11.08.2017

Öl in der Arktis vor Gericht



Veröffentlicht am 11.08.2017
Diese Menschen bringen Regierungen weltweit und die größten Verschmutzer vor Gericht und setzen sich für unser Klima ein. Lass sie nicht allein.

Zeig ihnen deine Unterstützung für ihre Klage gegen Öl in der Arktis: https://www.savethearctic.org/de/peop...

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Zum Schulanfang: Hefte & Stifte für den Schulstart 2017 ohne Gifte

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Bevor zum Schulanfang die Kinder in die Bildungseinrichtungen strömen, werden sie mit neuem Schulzeug ausgestattet – für den Schulbeginn empfiehlt Utopia nachhaltigeres Schulzeug.

Ökostrom: So wechselst du ganz einfach den Stromanbieter



Veröffentlicht am 16.08.2017
Den Stromanbieter wechseln – das trauen sich noch immer nur wenige. Dabei ist der Wechsel zu einem besseren Anbieter sinnvoll und obendrein ganz einfach. Utopia zeigt in diesem Video, dass jeder es kann.

Mehr Infos: https://utopia.de/ratgeber/umstieg-oe...

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