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22. Juli 2017

Unterschiede von PV-Anlagen und Kleinwindenergieanlagen

Unterschiede von PV-Anlagen und Kleinwindenergieanlagen



Deutschland ist ein Solaranlagen-Land. Alleine an Solarstromtechnik (Photovoltaik) waren Ende 2016 rund 1,5 Millionen Anlagen mit einer Gesamtleistung von 41.000 MW installiert. Eine grandiose Marktentwicklung. Belastbare Zahlen zu installierten Kleinwindkraftanlagen gibt es nicht. Man kann in Deutschland von über 20.000 Windanlagen mit einer Leistung unter 100 kW ausgehen.
Viele an einer Kleinwindanlage interessierte Personen besitzen eine PV-Anlage. Häufig lassen sich Fehler bei der Planung von Kleinwindkraftanlagen darauf zurückführen, dass unbewusst die Regeln von Solaranlagen zugrunde gelegt werden. Nach dem Motto: Nach der eigenen Solarstromanlage wird jetzt ein Kleinwindrad gekauft, das wird ähnlich einfach umzusetzen sein. Doch Planung und Auswahl von Kleinwindanlagen folgen einer anderen Logik.

Turkey: International pressure mounts on Turkey as world leaders demand release of jailed activists

 
Just days after six human rights defenders were remanded in pre-trial custody in Turkey, the European Commission has joined governments and world leaders, including Angela Merkel, to demand their immediate and unconditional release.
 
Speaking today a European Commission spokesperson called for the “immediate release of these people”. This call follows similar demands by the governments of Germany, the US, France, Belgium, Ireland and Austria.
 
“The jailing of these six human rights activists – including the director of Amnesty International Turkey - has spurred world leaders to break their silence on the ongoing human rights crisis in Turkey. They are now coming together with remarkable speed and speaking with uncommon unity. Momentum is growing and now is the moment for other world leaders to speak out,” said John Dalhuisen, Europe Director for Amnesty International.
 
“The global demand on Turkish authorities to immediately and unconditionally release these six is growing ever louder as is the wider call that Turkey end the brutal crackdown that has ravaged the country for the last year. Whilst those responsible for the bloody coup must be brought to justice, this cannot be used as a cover to eliminate all forms of peaceful dissent.”
 
European Commission - “We call for the release of these people.” (20/7/17)
 
United States - “These politically-motivated arrests were carried out to frighten and suppress those willing to stand up for human rights in Turkey...I call on Turkish authorities to release Idil Eser and her fellow activists without delay or condition.” (18/7/17).
 
Angela Merkel – “This is another case where, in our view, innocent people are caught up in the wheels of the justice system and end up in detention…We declare our solidarity with [Peter Steudtner] and all the others arrested…the German government will do all it can, on all levels, to secure his release.” (18/7/17)
 
Germany – “Claims of terrorist links are absurd. It is appalling to accuse Amnesty and other rights organizations of terrorism.” (18/7/17)
 
France - “France remains concerned by the recent arrests that targeted Turkish officials of Amnesty International as well as other journalists and human rights defenders. We call for their quick release.” (18/7/17)
 
Belgium – “The Minister calls on the Turkish authorities to drop all charges against the 11 people in question, immediately and without conditions.” (17/7/17)
 
Austria – “This is a transparent attempt to intimidate and silence human rights defenders. We will press for their immediate release at all levels.” (20/7/17)
 
Ireland – “The targeting of human rights activists is not an activity we expect to see in a country which respects basic human rights and the rule of law, and I call on the Turkish authorities to release those arrested.” (20/7/17)
 
For more information contact press@amnesty.org or stefan.simanowitz@amnesty.org or 0044 (0) 20 7413 5566 or 0044 (0)7799 650791
 

BACKGROUND
 
International responses:
 
European Commission: https://ec.europa.eu/avservices/video/player.cfm?ref=I141694
 
US: https://democrats-foreignaffairs.house.gov/news/press-releases/engel-statement-arrest-detention-amnesty-international-director-turkey
 
France: http://www.diplomatie.gouv.fr/fr/dossiers-pays/turquie/evenements/article/turquie-q-r-extrait-du-point-de-presse-du-18-juillet-2017
 
Angela Merkel: https://m.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2017/07/2017-07-19-rede-merkel-kienbaum.html
 
Germany: http://www.auswaertiges-amt.de/EN/Infoservice/Presse/Meldungen/2017/170719-Botschafter_TUR.html

Belgium:
https://diplomatie.belgium.be/en/newsroom/news/2017/didier_reynders_concerned_about_detention_human_rights_defenders_turkey
 
Ireland:
https://www.dfa.ie/news-and-media/press-releases/press-release-archive/2017/july/mfat-on-detentions-in-turkey/
 
Austria:
https://www.facebook.com/bundeskanzler.christian.kern/posts/841408166014494









FREE IDIL! FREE TANER!
Die Angriffe auf Menschenrechtsverteidiger_innen in der Türkei haben mit den jüngsten

Inhaftierungen eine neue Stufe erreicht. İdil Eser und Taner Kılıç wird die Unterstützung einer
terroristischen Organisation vorgeworfen. Dieser Vorwurf ist absurd und entbehrt jeglicher
Grundlage.


Fordern Sie ihre sofortige Freilassung: amnesty.de/tuerkei

www.attac.de  24.-29.8.: Rote Linie gegen den Kohleabbau – für Klimagerechtigkeit!

www.attac.de  24.-29.8.: Rote Linie gegen den Kohleabbau – für Klimagerechtigkeit!



24.-29.8.: ROTE LINIE GEGEN DEN KOHLEABBAU – FÜR KLIMAGERECHTIGKEIT!

Gemeinsam mit dem Bündnis Ende Gelände ruft Attac während der Aktionstage im rheinischen Braunkohlerevier vom 24. bis 29. August zu Massenaktionen zivilen Ungehorsams auf. In diesem Jahr ist Ende Gelände Teil von vielfältigen Protesten, Camps und Workshops, die eine rote Linie gegen den Abbau von Braunkohle ziehen.

Das rheinische Revier ist zu einem Symbol der Umweltzerstörung und eines auf fossile Energieträger bauenden Wirtschaftssystems geworden – genau hier streiten wir für eine sozial-ökologische Wende!

Kriminelle Energie in der Autoindustrie ist erschreckend

„Spätestens jetzt wird niemand mehr daran glauben können, dass es sich um einen reinen VW-Skandal handelt. Sollten sich die heutigen Meldungen zu Absprachen in der Automobilindustrie bestätigen, dann hätten die betreffenden Konzerne damit nicht nur die Zulieferer geschädigt, sondern auch ihre Kunden und vor allem die Gesundheit der in Innenstädten lebenden Menschen. Und das dabei zu Tage getretene Maß an krimineller Energie in der Branche wäre wirklich erschreckend“, kommentiert Herbert Behrens (DIE LINKE), ehemaliger Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zum Abgasskandal, die heute veröffentlichten Berichte über Absprachen der Automobilindustrie über die Preisgestaltung und die Konfiguration von Abgasnachbehandlungssystemen. Behrens weiter:

„Minister Dobrindt hat trotz eindeutiger Hinweise auf Abschalteinrichtungen aus seiner Untersuchungskommission allen Herstellern die Absolution erteilt, die deren Verwendung nicht selbst zugegeben haben. Das macht ihn zum Teil des Kartells und disqualifiziert ihn als Minister vollkommen. Daher ist der angekündigte Diesel-Rettungsgipfel angesichts der neuesten Enthüllungen eine Farce. Hier wird niemand die richtige Schlussfolgerung ziehen und den schrittweisen Ausstieg aus der Dieseltechnologie beschließen. Dabei sollte allen Beteiligten klar sein, dass sich unter dem Credo ‚der Diesel ist tot, es lebe der Diesel‘ eine ganze Branche Richtung Abgrund bewegt, was zig-tausende Arbeitsplätze gefährdet.“

Gorch Fock

„Du kannst Dein Leben nicht verlängern und Du kannst es auch nicht verbreitern. Aber Du kannst es vertiefen!“

Gorch Fock

Chicha - Tracimy głowy - EFKA - Ełk - 14.07.2017





Alexander Schubert: Lecture @ Next Generation / ZKM





Alexander Schubert - HELLO (Remake) [Decoder Ensemble]



Veröffentlicht am 18.07.2017
New version with Remake Video in HD quality.
Filmed at Kampnagel, Hamburg 2016.


Written for and commissioned by:
Quasar Saxophone Quartet
http://quasar4.com/

Performed by Decoder Ensemble
http://decoder-ensemble.de/

HELLO
For {any number of} instruments, live-electronics and video
2014
Program Notes
Hello is a audio-visual piece in which the projection serves as a score to be interpreted by the ensemble. The video consists of gestures performed by the composer in his living room. The piece comes in eight movements and is an invitation into the personal world of Alexander Schubert. Please enjoy.

All other info on the piece can be found here:
http://www.alexanderschubert.net/work...

Video Documentation: Adrian Schmidt
http://adrianschmidt.org/

Den guten Seemann erkennt man bei schlechtem Wetter.

Den guten Seemann erkennt man bei schlechtem Wetter.

Aus der Toskana

Max Frisch

Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

Max Frisch

Politischer Druck für die Pipeline/WWF kritisiert Landesregierung im Nord Stream 2 Anhörungsverfahren

Stralsund (ots) - In einem fünftägigen Anhörungsmarathon wurden Folgen und Genehmigungsfähigkeit der Pipeline Nord Stream II erörtert und bewertet - die vielen Zweifel am Projekt konnten nicht ausgeräumt werden, bilanziert der WWF. Im Gegenteil: Es wurde beispielsweise deutlich, dass erhebliche Sicherheitsrisiken der Pipeline im Zusammenhang mit einen Bundeswehr-Schießgebiet nicht gutachtlich aufgeklärt werden sollen. Nord Stream lehnte es ab, Pipelinestücke von 3 Metern Länge für eine Risikostudie zur Verfügung zu stellen. Zu Umweltfragen bleiben nach der Anhörung vor allem Fragezeichen: Der Ausgleich von Umwelteingriffen lässt sich nicht beurteilen, weil die vorgelegten Unterlagen dazu allenfalls als grobe Skizze zu werten sind. Diese Minimalinformationen zur Kompensation wurden sowohl von Umweltschützern als auch von weitere Fachbehörden, Kommunen und Institutionen kritisiert. Auch die Einwendungen von WWF und weiteren Umweltverbänden wegen einer falschen Berechnungsmethode für die Naturschutzeingriffe konnten nicht aufgeklärt werden.

"Es entsteht der Eindruck, dass Landes-und Bundesregierung den Druck der Pipelinebetreiber auf eine schnelle Genehmigung an die Genehmigungsbehörden weitergeben wollen", kritisiert Jochen Lamp, Leiter des WWF-Ostseebüros, der die Erörterung im Verhandlungssaal verfolgt. "Das Bergamt Stralsund als zuständige Fachbehörde muss seine Entscheidung aber unabhängig und frei von politischen Wünschen treffen können nachdem alle Einwände hinreichend abgewogen wurden".

Die Landesregierung in Stralsund bereitet dem Projekt jedoch bereits den Weg. Trotz der erheblichen Planungsunsicherheiten will die Landesregierung Schutzgebiete im Bereich des Greifswalder Boddens/Strelasund bereits vorsorglich ausweiten, damit künftige Umwelteingriffe die Schwellenwerte des Naturschutzes nicht überschreiten werden. "Statt Eingriffe und damit Umweltfolgen zu minimieren, soll einfach die Fläche vergrößert werden, um damit rechnerisch eine Verhältnismäßigkeit herzustellen", kritisiert Jochen Lamp. Die klare Aussage der Bauern und Landbesitzer "keinen Quadratmeter Land" für die Nord Stream Pipeline herzugeben, vergrößert die Zweifel des WWF, dass die Kompensationen auf Rügen überhaupt durchsetzbar sind.

Für den WWF ist es nicht hinnehmbar, dass in der Ostsee ein riesiges Bauwerk genehmigt und errichtet wird, obwohl weder Probleme bei Sicherheit und Naturschutzausgleich ausgeräumt werden können noch überhaupt ein Bedarf besteht, der den Bau rechtfertigen würde. Eine so langfristige Investition in zusätzliche Infrastruktur für fossiles Gas widerspricht den Klimazielen Deutschlands und der EU bis 2050 treibhausgasneutral zu sein. Angesichts der offenkundigen Planungsmängel und der von verschiedenen Parteien vorgetragenen Zweifel hält WWF das Projekt derzeit für nicht genehmigungsfähig. "Sollte auf Grundlage der vorliegenden Planung eine Genehmigung erteilt werden, wäre dies aus Sicht des WWF eine Einladung, diesen Beschluss vor Gericht überprüfen zu lassen", so Lamp.

Selfie Domino



Veröffentlicht am 13.07.2017
Wait for it..... 0:11 is when the action happens. This took place at my mate Simon Birch's art installation The 14th Factory in Los Angeles, when a lady tried to crouch down and pose in front of a pillar holding a sculpture to take a picture. She accidentally leant on it and the rest is history... $200,000 worth of art destroyed!

The room contains 60 crown-formed sculptures and is titled 'Hypercaine'. The rest of The 14th Factory is one of its kind..... Go visit before it closes end of July (or before a few more pieces break)

FOLTER, REPRESSION UND VERTREIBUNG IN DER TÜRKEI

Verhaftungen von MenschenrechtlerInnen in der Türkei


Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung
anlässlich der jüngsten Verhaftung von MenschenrechtlerInnen auf, sich
für alle aus politischen Gründen Verfolgten, Vertriebenen und
Inhaftierten einzusetzen. Dazu gehören HDP-Abgeordnete,
-BürgermeisterInnen und -Mitglieder, GewerkschafterInnen,
JournalistInnen, ÄrztInnen, FrauenrechtlerInnen, VertreterInnen ziviler
Vereine, Personen, die verhaftet wurden unter dem Verdacht auf
„Terrorunterstützung“ ohne gerichtsverwertbare Beweise. Deutsche
Waffenlieferungen an den NATO-Partner Türkei müssen verboten werden,
auch die Auslagerung von Waffenproduktion in die Türkei, wie es zur Zeit
von Rheinmetall mit Panzern geplant ist.

Eine Reisegruppe der IPPNW fand im März 2017 in der Türkei, besonders im
Südosten, bedrohliche Entwicklungen vor, die sich seitdem weiter
verschärft haben: Folter bei Festnahmen und in Polizeigewahrsam ist an
der Tagesordnung und die Täter bleiben straffrei. Zahlreiche, vor allem
kurdische BürgermeisterInnen wurden verhaftet ohne Nachweis von
Amtsverfehlungen. Abgeordnete und weitere PolitikerInnen der HDP, u.a. die
Ko-Vorsitzenden, sind seit Monaten im Gefängnis ohne Aussicht auf ein
rechtsstaatliches Verfahren oder Entlassung. ÄrztInnen stehen vor
Gericht, weil sie ihrer ethischen Verpflichtung gehorchend, Patienten ohne
Ansehen der Person behandelt und die Schweigepflicht eingehalten haben.

Zehntausende LehrerInnen, AkademikerInnen, RichterInnen, StaatsanwältInnen
und Angestellte des öffentlichen Dienstes wurden aus politischen Gründen
entlassen. JournalistInnen, die ihre Arbeit gemacht und dabei
regierungskritische Artikel geschrieben haben, wurden entlassen und sind
zum Teil in Haft. Nahezu alle regierungskritischen Zeitungen und
Fernsehsender wurden geschlossen. Zahlreiche Vereine und zivile Gruppen,
die sich für die Belange der Bevölkerung und soziale Unterstützung
einsetzen, wurden verboten.

Alle, die es noch wagen, der Politik der Regierung nicht zuzustimmen,
werden eingeschüchtert und verfolgt. Es gibt eine massive Stimmungsmache
gegen RegierungskritikerInnen, die so weit geht, dass über politische
Themen nicht mehr rational kontrovers diskutiert wird. PolitikerInnen und
andere Personen, die nicht die Regierungsmeinung vertreten, werden
verhaftet.

Die IPPNW hat in Briefen an Bundeskanzlerin Angela Merkel und
Außenminister Sigmar Gabriel appelliert, die türkische Regierung zudem
an ihre Verpflichtung zu erinnern, Folter zu unterbinden und die Folterer
zu bestrafen. Zudem müsse Deutschland sich für eine internationale
Untersuchung der Kriegshandlungen in Cizre und anderswo einsetzen und eine
Anklage wegen der dokumentierten Kriegsverbrechen vor dem Internationalen
Strafgerichtshof fordern. Ziel aller Bemühungen müsse es sein, Schritte
zum friedlichen und gleichberechtigten Zusammenleben aller Menschen in der
Türkei zu stärken, den einmal begonnenen Friedensprozess wieder zu
beleben und Vertrauen, Toleranz und Respekt in der Gesellschaft der
Türkei wieder aufzubauen.

Den Bericht der IPPNW-Delegationsreise in die Türkei vom 16. bis 31. März
2017 finden Sie unter https://issuu.com/ippnw/docs/akzente_tuerkei_17_web

Offshore-Windenergie: Zwei neue Offshore-Windparks am Netz – Höheres Ausbauvolumen gefordert

108 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 626 Megawatt (MW)
gingen bis 30. Juni 2017 an das Netz // Nordsee-Windparkprojekte Sandbank und
Veja Mate wurden planmäßig fertiggestellt und der Zubau geht kontinuierlich
voran // Ergebnisse der ersten Offshore-Ausschreibungsrunde sind ein
Meilenstein - sie unterstreichen das Vertrauen in Innovationskraft und
Kostensenkungspläne der Offshore-Industrie // Politik ist gefordert,
industriepolitische und energiewirtschaftliche Chancen zu nutzen und den
Offshore-Ausbaudeckel auf mindestens 20 GW bis 2030 und 30 GW bis 2035
anzuheben // Jahresproduktion von Offshore-Windenergie: 2015 – 8.285 GWh,
2016: 12.365 GWh, 1. Halbjahr 2017: 8.480 GWh (bereits ca. 70% der
Gesamtleistung des Vorjahres)


Berlin (iwr-pressedienst) - Im ersten Halbjahr 2017 speisten 108
Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 626 MW in Deutschland
erstmals in Netz ein. Damit waren zum 30. Juni 2017 insgesamt 1.055 Anlagen
mit einer Leistung von 4.749 MW am Netz. Arbeitsgemeinschaft
Offshore-Windenergie (AGOW), Bundesverband WindEnergie (BWE), Stiftung
OFFSHORE-WINDENERGIE, VDMA Power Systems und WAB e.V. bewerten den Zubau des
zurückliegenden Halbjahres positiv. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet die
Branche mit rund 900 MW Zubau. Die Offshore Windenergie hat im ersten Halbjahr
2017 bereits 8.480 GWh Strom produziert. Das sind rund 70% der gesamten
Vorjahresarbeit.

Kostensenkungspotenzial nutzen – in Deutschland und Europa
Die Ausschreibungsergebnisse in Deutschland unterstreichen nachdrücklich die
Innovationskraft und Kostensenkungspotenziale der Offshore-Windindustrie.
Erstmals wurden dabei Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien
bezuschlagt, die ab Mitte der 20er Jahre ohne EEG-Förderung auskommen sollen
und sich über den Strommarkt refinanzieren werden. Neue zuverlässige und
leistungsstärkere Anlagen mit größerem Rotordurchmesser, insgesamt
größere Windparkprojekte, Innovationen bei Gründungsstrukturen, bessere
Betriebs- und Wartungskonzepte sowie günstigere Finanzierungskonditionen
haben zu einer deutlichen Senkung der Stromgestehungskosten geführt. 

Durch diesen Paradigmenwechsel ergeben sich für die nächste Bundesregierung
Chancen, die energiewirtschaftlichen und industriepolitischen Potentiale der
Windenergie auf See durch eine Anhebung der Ausbauziele auf mindestens 20 GW
bis 2030 und mindestens 30 GW bis 2035 zu nutzen. Ebenso wurden die
entsprechenden politischen und technologischen Bedingungen geschaffen, um den
notwendigen Netzausbau voranzutreiben. Mit der Begrenzung des Zubaus von
Offshore-Windenergie im EEG 2014 von zuvor 25 GW auf jetzt 15 GW bis 2030
sollten vor allem die Kosten der Energiewende gedämpft werden. 
 
Auch auf europäischer Ebene hat die Offshore-Industrie im Juni 2017 in einer
‘Gemeinsamen Erklärung‘ einen ambitionierteren Zubau bis 2030 gefordert.
Die Industrie bekräftigt dabei ihre Bereitschaft zu einem jährlichen Zubau
von 6 GW in Europa bis 2030. Ein jährlicher Zubau von mindestens 4 GW wäre
für weitere Kostensenkungen notwendig. Regierungsvertreter der belgischen,
dänischen und deutschen Regierung würdigen in der Erklärung die bereits
erreichten Kostensenkungen und sprechen sich ebenfalls für einen
signifikanten Ausbau bis 2030 aus. Zudem sollen auf europäischer Ebene
verstärkt Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Investitionen in
Offshore-Projekte, Netze und Infrastrukturen anzureizen.

Deutsche Technologieführerschaft weiter stärken
Die derzeitigen Ausbauziele der Bundesregierung, die in den 20er Jahren einen
jährlichen Zubau zwischen 500 und 840 MW vorsehen, bremsen die Entwicklung
der Offshore-Windindustrie am Standort Deutschland. Ein starker Heimatmarkt,
verlässliche politische Rahmenbedingungen und substanzielle Ausbauvolumina
sind jedoch notwendig, damit die Technologieführerschaft der
Offshore-Windindustrie in Deutschland gehalten und  durch Skaleneffekte im
Wettbewerb weitere Kostensenkungen erreicht werden können. Weitere
Arbeitsplätze, zu den bereits vorhanden 20.000, entstehen nur dann, wenn
deutsche Unternehmen auch weiterhin am internationalen Ausbau der Windenergie
auf See beteiligt sind und erfolgreich Exportmärkte beliefern können.
Zusätzlich müssen kurzfristig weitere Testmöglichkeiten für Prototypen und
innovative Komponenten von Offshore-Projekten in deutschen Gewässern
vorgesehen werden, für die regulatorische Rahmenbedingungen angepasst werden
müssen. Nur durch Investitionen in Forschung und Entwicklung und ein
ambitioniertes Marktvolumen kann Deutschland seine Rolle als
Technologieführer ausbauen.

Netzausbau und Sektorenkopplung: Energiewende erfolgreich umsetzen
Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien hängt der Erfolg der Energiewende
in Deutschland wesentlich vom Netzausbau und dem Fortschritt der
Sektorenkopplung ab. Daraus resultiert eine ganzheitliche Umstellung unseres
Energiesystems, bei der neue Netzinfrastruktur zügig entsteht und Wärme- und
Mobilitätssektoren ihre Abhängigkeit von CO2-intensiven fossilen
Energieträgern perspektivisch reduzieren. 

Darüber hinaus sollten die verschiedenen technischen Möglichkeiten genutzt
werden, um Netzengpässe an Land vorübergehend oder dauerhaft zu überwinden.
Dazu zählen insbesondere Maßnahmen zur verbesserten Netzauslastung.
Außerdem sollten die notwendigen Must-Run Kapazitäten überprüft werden. 
Auch sollte über eine Erhöhung der Transparenz und die Einführung von mehr
Wettbewerb bei Offshore-Netzanbindungen nachgedacht werden, z.B. durch
kostensenkende Ausschreibungen. Die Unternehmen der Offshore-Windindustrie
möchten diesen gesamtgesellschaftlichen Prozess mit allen Beteiligten aus
Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aktiv gestalten. 


Über die jährlichen Zahlen „Status des Offshore-Windenergieausbaus in
Deutschland“
In der Analyse der Deutschen WindGuard werden seit 2012 die Ausbauzahlen für
die Windenergie auf See gesondert von jenen der Windenergie an Land erhoben.
Die Auftraggeber sind VDMA Power Systems, Bundesverband WindEnergie BWE, die
Stiftung Offshore-Windenergie und die Windenergie Agentur WAB sowie die
Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie AGOW. 

Über WAB e.V.
WAB e.V. (Windenergie-Agentur) ist das führende Unternehmensnetzwerk für
Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die
Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 350
Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergie-Industrie, der
maritimen Industrie sowie der Forschung an.

Offshore-Windenergie schützt Meeresfauna und -flora

Offshore-Windenergie schützt Meeresfauna und -flora



Ein bizarrer Streit hat sich um die Windparks im Meer entwickelt. Umweltschützer klagen gegen Offshore-Windparks und Berufsfischer wollen endlich in den Parks fischen, weil der Artenreichtum von Fischen dort so groß ist.
Da die Windkraftanlagen einen guten Schutz für viele Meerestierarten bieten, haben Berufsfischer ihre Begehrlichkeiten zum Fischen in den Offshore-Windparks angemeldet, so berichtete es die Ostseezeitung am 19.7.2017. Sie sehen den Fischreichtum, der sich in den von der Schleppnetzfischerei befreiten Offshore-Windgebieten in kurzer Zeit entwickeln konnte.

Neue Studie beweist: Windkraft stellt keine Bedrohung für den Bestand des Mäusebussards dar

Studie wertete umfangreichen Datensatz unter Berücksichtigung essentieller Parameter zu den Auswirkungen von Anlagen auf Vogelarten in Deutschland aus
Berlin, 10.06.16
Entgegen den Ergebnissen einer Progress-Studie, gefährden Windparks den Bestand von bedrohten Vogelarten nicht. Zu dieser Erkenntnis kommt eine jüngst vom Umweltbüro KohleNusbaumer in Lausanne veröffentlichte Studie, in deren Mittelpunkt die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf den Bestand des Mäusebussards stand. Vielmehr handle es sich hierbei um ein Scheinproblem.
Die pdf aktuelle Studie (1.81 MB) belegt, dass die Bestände von Greifvögeln, wie auch anderer, als windsensibel eingestuften Vogelarten, parallel zum forcierten Ausbau der Windenergie in Deutschland einen historischen Höchststand erreicht haben. Mittlerweile stellt der Mäusebussard die mit Abstand am häufigsten vertretende Greifvogelart dar: gegenwärtig gibt es zwischen 80.000 und 135.000 Brutpaare im gesamten Bundesgebiet
Die Erhebung verweist viel mehr auf eine fehlerhafte Schlussfolgerungen: Zwar übertrifft der Mäusebussard mit 373 registrierten Windkraftopfern andere Greifvogelarten, unter Einbezug der Bestandsgröße relativiert sich dieses Bild jedoch. Im Vergleich zum seltenen Seeadler, weisen Mäusebussarde eine 50-mal geringere Wahrscheinlichkeit auf, Opfer einer Windkraftanlage zu werden.
„Die Behauptung, Windkraft wirke sich negativ auf den Bestand bedrohter Vogelarten aus, wie sie von Windkraftgegnern seit Jahren aufgestellt wird, ist wissenschaftlich schlicht nicht haltbar. Die neuste Studie mit korrekter Bewertung der Auswirkungen der Windenergie auf den Mäusebussard belegt, dass sich Klimaschutz und der Erhalt der Artenvielfalt nicht widersprechen. Es ist dringend notwendig, dieses Vorurteil ein für alle mal aus der Welt zu schaffen“, sagt Hans-Josef Fell, ehemaliger Bundestagsabgeordneter Bündnis ´90/Die Grünen und Mitautor des EEGs. „Im Gegenteil die Windkraft ist unverzichtbar für den Klimaschutz und hilft damit die Erderwärmung zu bekämpfen, die heute schon Hauptursache für den Artenschwund auf der Erde ist“, so Fell weiter. 
In der Fundkartei für Kollisionsopfer der Vogelschutzwarte Brandenburg nimmt der Mäusebussard nach absoluten Zahlen den ersten Platz ein. „Trotz des ersten Platzes entspricht die Zahl der Funde wegen der Häufigkeit des Mäusebussards nur einem Anteil von verschwindend geringen 0,01 % der Verluste“, so Dr. Oliver Kohle, Autor der Studie vom Umweltbüro KohleNusbaumer. „Der Rückgang der Verluste durch das Stromnetz ist 100-mal höher als die Zunahme durch die Windenergie.“
Nicht zuletzt schüren solche fehlerhaften und unvollständigen Analysen die Konflikte mit den Naturschutzorganisationen. Basierend auf den inkorrekten Aussagen der Progress-Studie fordert der NABU aktuell eine Kopplung des Windenergieausbaus an die allgemeine Populationsentwicklung, bei abnehmenden Beständen sollen gar bestehende Anlagen abgebaut werden. Eine entsprechende Umsetzung ließe allerdings andere, viel schwerwiegendere Gründe für den Rückgang von Populationen, wie beispielsweise die Ausweitung der intensiven Landwirtschaft, vollkommen außeracht. Die Studie des Schweizer Umweltbüros deckt die Fehlerhaftigkeit und die Regressivität dieser Forderungen auf und weist darüber hinaus die erfolgreiche Koexistenz von Mäusebussarden und Windkraftanlagen nach.

Weniger Zucker? Wie Supermärkte an neuen Produkten feilen | Greenpeace Magazin

Weniger Zucker? Wie Supermärkte an neuen Produkten feilen | Greenpeace Magazin



Zum Frühstück Schokoflocken, später noch ein Knusperriegel: Süßes steht bei vielen Deutschen ganz oben auf dem täglichen Speiseplan. In den Supermärkten haben selbst scheinbar gesunde Produkte oft einen hohen Zuckergehalt. Mediziner halten das für gefährlich. Jetzt will die Branche umsteuern – sagt sie zumindest.

2017 als Jahr des Klimaprotests: Wie Aktivisten mit der hohen Belastung umgehen | Greenpeace Magazin

2017 als Jahr des Klimaprotests: Wie Aktivisten mit der hohen Belastung umgehen | Greenpeace Magazin



G20, Klimacamp, Kohleprotest, COP23 in Bonn – für Klimaschutzaktivisten gibt es dieses Jahr viel zu tun. Manch einem kann das zu viel werden, zuweilen droht gar ein Burnout. Dagegen hat die Szene Schutzmechanismen entwickelt.

Fahrverbote oder Nachrüstung? Was auf Dieselauto-Kunden und Hersteller zukommt | Greenpeace Magazin

Fahrverbote oder Nachrüstung? Was auf Dieselauto-Kunden und Hersteller zukommt | Greenpeace Magazin



Müssen Dieselautos künftig draußen bleiben? Was will Daimler mit seiner groß angelegten Rückrufaktion bewirken? Und warum könnte die Entscheidung eines Gerichts wegweisend sein? Fragen und Antworten zu den aktuellen Entwicklungen im Diesel-Abgasskanal.​

Frau Merkel, sagen Sie Nein zu Glyphosat! | foodwatch

Frau Merkel, sagen Sie Nein zu Glyphosat! | foodwatch



Die EU-Kommission will den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat für weitere zehn Jahre zulassen. Weitere zehn (!) Jahre Glyphosat, das die WHO-Krebsforschungsagentur als „wahrscheinlich krebserregend“ einstuft! Jetzt können nur noch die Mitgliedsstaaten die Neuzulassung stoppen. Frankreich hat bereits angekündigt, gegen Glyphosat zu stimmen. Die Bundesregierung ist indes zerstritten: Umweltministerin Barbara Hendricks ist gegen die Zulassung, Landwirtschaftsminister Christian Schmidt ist dafür – jetzt kommt es auf Bundeskanzlerin Angela Merkel an. Fordern Sie Frau Merkel auf dafür zu sorgen, dass Deutschland Nein sagt zu Glyphosat! 
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