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28. Juni 2017

G20 geh!




Veröffentlicht am 24.06.2017
Ach wie gerne hätten wir Hamburger*innen die Innenstadt sogar einen ganzen Monat zugemacht - für den G20!
Und wie gerne wären wir alle zusammengerückt und hätten die ganze Welt freudig begrüßt – wenn sie alle eingeladen wären.
Wie gerne hätten wir uns in Diskussionsforen wiedergefunden, in denen endlich Resultate gegen Krieg, Hunger, Armut und Klimakatastrophe zu erwarten gewesen wären – aber leider darf der Wille der Völker dort nicht anwesend sein. Die Türen sind fest verschlossen.
Deshalb nutzen wir den G20, um den Mächtigen der Welt zu zeigen – ihr seit nicht in unserem Namen hier.

#fitgegenG20 in Hamburg 2017




Veröffentlicht am 23.06.2017
+++ #fitgegenG20 +++

Du denkst, subversive Kleidung und Achtsamkeit reichten, um sich politisch zu positionieren? Du denkst, es genüge, sich von rechtsextremen Parteien abzugrenzen? Du denkst, dass jede ihres Glückes Schmiedin sei?

Doch wie kann jede ihres Glückes Schmiedin sein, wenn die Schmiede jemand anderem gehört? Wenn schon entschieden ist, wer überhaupt schmieden darf, mit welchem Werkzeug und mit welchem Material?

Die unsichtbaren, strukturellen Machtgefälle, die unsere globale Weltgesellschaft beherrschen, verfügen über uns alle. Der zeitgenössische Kapitalismus ist in alle Regionen der Erde vorgedrungen. Die härteste Ausbeutung ist in ein Nord-Süd-Gefälle verschoben worden. Der Norden akkumuliert seinen Reichtum auf Kosten des Südens, auch innerhalb Europas.

Die Charaktermasken, die Personifikationen der ökonomischen Verhältnisse treffen sich am 7. und 8. #Juli in Hamburg zum Harmonie vorgaukelnden Mauschel-Stelldichein. Hier werden neue Kriege geschmiedet, schmutzige Deals beschlossen, Öl in bereits schwelende Konflikte gegossen, durch Zusammenkunft von Despoten Menschenrechte und Gleichheit auf den Amboss gelegt und unter dem Euphemismus „Weltpolitik gestalten“ zertrümmert. Die Asche, die davon übrigbleibt, will man uns als soziale Gerechtigkeit verkaufen. Doch Asche brauchen wir nicht.

Kommt zu den Demonstrationen und Blockaden vom 6.-8. Juli nach #Hamburg.

- 6.7. "Welcome to Hell" Demo - 19 Uhr Fischmarkt

- 7.7. "#BlockG20 – colour the red zone!" (#Blockade)

- 7.7. "Die Logistik des Kapitals lahmlegen!" (Blockade)

- 7.7. Bildungsstreik - Gegen G20 - Für selbstbestimmtes Lernen! - 10:30 Uhr Deichtorplatz

- 7.7. "#G20 entern - Kapitalismus versenken!" Demo - 20 Uhr #Reeperbahn

- 8.7. "Grenzenlose Solidarität statt G20" #Demo - 13 Uhr Deichtorhallen (Hbf)

#noG20 #blockG20 #G20 #welcometohell #hamburg

Verdruckst, verlogen und verzockt. – Frank Stauss

Verdruckst, verlogen und verzockt. – Frank Stauss



Das verschwurbelte und verstammelte „go“ der Kanzlerin zur Homoehe erinnert sehr an Günter Schabowskis Maueröffnung aus Versehen. Muss man als Schwuler Angela Merkel jetzt dankbar für die Ehe für alle sein? Keine fünf Sekunden. Für dieses unwürdige, zum Himmel stinkende und dann auch noch völlig verstolperte taktische Manöver nach über zwölf Jahren Vollblockade der CDU-Vorsitzenden kann man sich nur fremdschämen.

scinexx | Zwei Milliarden Klimaflüchtlinge bis 2100?: Steigende Meeresspiegel könnten Massenflucht aus Küstengebieten auslösen

scinexx | Zwei Milliarden Klimaflüchtlinge bis 2100?: Steigende Meeresspiegel könnten Massenflucht aus Küstengebieten auslösen



Massenhafte Küstenflucht: Bis zum Jahr 2100 könnte ein Fünftel der Weltbevölkerung zu Klimaflüchtlingen werden – wenn der Klimawandel ungebremst weitergeht. Denn die steigenden Meeresspiegel könnten dann eine Massenflucht aus den dicht bevölkerten, aber zunehmend überfluteten Küstenregionen auslösen. Bereiten sich die Länder darauf nicht vor, könnten nutzbare Flächen im Landesinneren knapp werden, warnen Forscher.

scinexx | Zwei Milliarden Klimaflüchtlinge bis 2100?: Steigende Meeresspiegel könnten Massenflucht aus Küstengebieten auslösen

scinexx | Zwei Milliarden Klimaflüchtlinge bis 2100?: Steigende Meeresspiegel könnten Massenflucht aus Küstengebieten auslösen



Massenhafte Küstenflucht: Bis zum Jahr 2100 könnte ein Fünftel der Weltbevölkerung zu Klimaflüchtlingen werden – wenn der Klimawandel ungebremst weitergeht. Denn die steigenden Meeresspiegel könnten dann eine Massenflucht aus den dicht bevölkerten, aber zunehmend überfluteten Küstenregionen auslösen. Bereiten sich die Länder darauf nicht vor, könnten nutzbare Flächen im Landesinneren knapp werden, warnen Forscher.

Urlaub: Kreuzfahrt-Boom setzt Werften und Hafenstädte unter Druck

Urlaub: Kreuzfahrt-Boom setzt Werften und Hafenstädte unter Druck



Hamburg . Kreuzfahrten sind schwer angesagt. In Deutschland, in Europa und weltweit reisen immer mehr Passagiere auf den schwimmenden Hotels. Doch es wird eng - auf den Werften, die Kreuzfahrtschiffe bauen, und auch in den Hafenstädten, die sie ansteuern.

Schifffahrt: Das schmutzigste Gewerbe der Welt bleibt auf Kurs - WELT

Schifffahrt: Das schmutzigste Gewerbe der Welt bleibt auf Kurs - WELT



Die Weltflotte von 90.000 Schiffen bläst jedes Jahr unfassbare Mengen Schadstoffe in die Luft. Daran beteiligt ist die Kreuzfahrt. Ein Kreuzfahrt-Ranking des NABU bringt Erschreckendes ans Tageslicht.

27. Juni 2017

Degenhardt TV: Entstehung der "Schmuddelkinder" (Dokumentation)




Veröffentlicht am 03.12.2010
http://www.franz-josef-degenhardt.de/
http://fjdegenhardt.blogspot.com/

Ein Beitrag aus der Reihe "Rückblende" der ARD . Erinnert wird an die Frühzeit von F.J.Degenhardt, vor allem an die Entstehung des Stück "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern", die Zeitumstände, die Rezeption des Stücks damals und heute.
Zu Wort kommen Weggefährten und Freunde wie Oss Kröher und Klaus Hoffmann, aber auch Reinhard Klimmt und Oskar Lafontaine.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach´s wie deine Brüder,

so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor.
Er schlich aber immer wieder durch das Gartentor
und in die Kaninchenställe,
wo sie sechsundsechzig spielten
um Tabak und Rattenfälle,
Mädchen unter Röcke schielten,
wo auf alten Bretterkisten
Katzen in der Sonne dösten,
wo man, wenn der Regen rauschte,
Engelbert, dem Blöden lauschte,
der auf einem Haarkamm biß,
Rattenfängerlieder blies.
Abends, am Familientisch, nach dem Gebet zum Mahl,
hieß es dann: Du riechst schon wieder nach Kaninchenstall.
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach´s wie deine Brüder!

Sie trieben ihn in eine Schule in der Oberstadt,
kämmten ihm die Haare und die krause Sprache glatt.
Lernte Rumpf und Wörter beugen.
Und statt Rattenfängerweisen
mußte er das Largo geigen
und vor dürren Tantengreisen
unter roten Rattenwimpern
par coeur Kinderszenen klimpern
und, verklemmt in Viererreihen,
Knochen morsch und morscher schreien,
zwischen Fahnen aufgestellt
brüllen, daß man Freundschaft hält.
Schlich er abends zum Kaninchenstall davon,
hockten da die Schmuddelkinder, sangen voller Hohn:
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach´s wie deine Brüder!

Aus Rache ist er reich geworden. In der Oberstadt
hat er sich ein Haus gebaut, nahm jeden Tag ein Bad.
Roch, wie bessre Leute riechen,
lachte fett, wenn alle Ratten
ängstlich in die Gullis wichen,
weil sie ihn gerochen hatten.
Und Kaninchenställe riß er
ab. An ihre Stelle ließ er
Gärten für die Kinder bauen.
Liebte hochgestellte Frauen,
schnelle Wagen und Musik,
blond und laut und honigdick.
Kam sein Sohn, der Nägelbeißer, abends spät zum Mahl,
roch er an ihm, schlug ihn, schrie: Stinkst nach Kaninchenstall.
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach´s wie deine Brüder!

Und eines Tages hat er eine Kurve glatt verfehlt.
Man hat ihn aus einem Ei von Schrott herausgepellt.
Als er später durch die Straßen
hinkte, sah man ihn an Tagen
auf ´nem Haarkamm Lieder blasen,
Rattenfell am Kragen tragen.
Hinkte hüpfend hinter Kindern,
wollte sie am Schulgang hindern
und schlich um Kaninchenställe.
Eines Tags in aller Helle
hat er dann ein Kind betört
und in einen Stall gezerrt.
Seine Leiche fand man, die im Rattenteich rumschwamm.
Drum herum die Schmuddelkinder bliesen auf dem Kamm:
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach´s wie deine Brüder!

G20-Abrüstung (neues-deutschland.de)

G20-Abrüstung (neues-deutschland.de)



René Heilig hofft, dass vom Protest in Hamburg vor allem Zeichen der Menschlichkeit ausgehen.

Kommentar CDU-Wahlkampfstrategie: Steigen Sie in den Ring, Frau Merkel! - taz.de

Kommentar CDU-Wahlkampfstrategie: Steigen Sie in den Ring, Frau Merkel! - taz.de



Plötzlich ist was los im beginnenden Wahlkampf. Die Union brüllt: „Unwürdig!“ Die SPD brüllt zurück: „Heult doch, ihr Wattebäuschchen-Loser!“ Und natürlich, das vorab, ist es falsch, Angela Merkel als Antidemokratin hinzustellen. Wenn Martin Schulz der Kanzlerin einen „Anschlag auf die Demokratie“ vorwirft, hat das etwas verzweifelt Überdrehtes. Der Sozialdemokrat beißt nachts vermutlich weinend ins Kopfkissen, weil er kein Rezept gegen die populäre Kanzlerin findet.

"Ich habe noch nie so etwas Brutales gesehen": Wie eine Fahrkartenkontrolle in München völlig eskalierte | Natalija Miletic

"Ich habe noch nie so etwas Brutales gesehen": Wie eine Fahrkartenkontrolle in München völlig eskalierte | Natalija Miletic



Der folgende Artikel ist ein Augenzeugenbericht. Die Darstellung der Bahn weicht von diesen Schilderungen ab. Eine ausführliche Stellungnahme der Bahn befindet sich am Ende des Artikels.

Glyphosat: Kalifornien stuft Monsanto-Pestizid als potenziell krebserregend ein - SPIEGEL ONLINE

Glyphosat: Kalifornien stuft Monsanto-Pestizid als potenziell krebserregend ein - SPIEGEL ONLINE



Kalifornien wird das Pestizid Glyphosat ab Juli als potenziell krebsauslösend einordnen. Damit geht der Streit um Gesundheitsgefahren in die nächste Etappe, Hersteller Monsanto hat bereits Widerspruch angekündigt.

Hier feiern die Berliner Partypolizisten vor G20-Einsatz – B.Z. Berlin

Hier feiern die Berliner Partypolizisten vor G20-Einsatz – B.Z. Berlin



Bier, Shisha, Sex im Freien! Berliner Polizisten, die zum bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg waren, feierten in der Kaserne in Bad Segeberg recht heftig, mussten nach Hause. Hier die Fotos.
von Axel Lier, Peter Rossberg und Marco Zitzow

Hamburg schickt Berliner Partypolizisten nach Hause! – B.Z. Berlin

Hamburg schickt Berliner Partypolizisten nach Hause! – B.Z. Berlin



Es ist einer der größten Polizeiskandale der vergangenen Jahre! Drei Berliner Einsatzhundertschaften sind von der Hamburger Polizei aus der Hansestadt verwiesen worden. Grund: ungebührliches Verhalten!
von Axel Lier und Peter Rossberg

Piraten-Enten gegen Castoren | EWS Schönau

Piraten-Enten gegen Castoren | EWS Schönau



15 CASTOREN MIT HOCHRADIOAKTIVEM ATOMMÜLL SOLLEN ÜBER DEN NECKAR SCHIPPERN – IN EIN UMSTRITTENES ZWISCHENLAGER. HUNDERTE TRANSPORTE BUNDESWEIT KÖNNTEN FOLGEN.

Gründachkataster zeigen ungeahnte Potenziale - Umweltbewusst Bauen

Gründachkataster zeigen ungeahnte Potenziale - Umweltbewusst Bauen



Das Ergebnis der Mainmetropole: Bereits 3.100 Gebäude mit Gründächern, eine Gesamtfläche von knapp 1 Million Quadratmeter Dachbegrünung. 

Leitstudie: dena startet breiten Dialog zur integrierten Energiewende


Berlin (ots) -
 - Kuhlmann: "Wir wollen einen verlässlichen Orientierungsrahmen 
schaffen"
- Über 120 Experten diskutieren Leitfragen der Energiewende

Über 120 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik haben sich bei einem Dialogforum der Deutschen Energie-Agentur (dena) in Berlin daran beteiligt, Leitfragen zur Umsetzung einer integrierten Energiewende zu identifizieren und Lösungsansätze zu diskutieren. Bei der integrierten Energiewende geht es darum, alle Energieerzeuger und alle Verbrauchssektoren aufeinander abzustimmen und zu einem intelligenten Energiesystem zu verbinden, so dass die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung erreicht werden können. Im Fokus der Diskussionen standen die Handlungsfelder Industrie und Mobilität sowie die Bedeutung internationaler Rahmenbedingungen und aktueller Trendthemen wie Digitalisierung, Dezentralisierung und Urbanisierung.

Die dena veranstaltete das Dialogforum im Rahmen ihrer im Februar gestarteten Leitstudie Integrierte Energiewende. Ziel der Studie ist es, Wissen und Anforderungen der Wirtschaft für eine erfolgreiche Ausgestaltung der zweiten Phase der Energiewende verfügbar zu machen und letztendlich realisierbare Pfade für die Erreichung der klimapolitischen Ziele zu identifizieren. Kern der Studie ist der sektorübergreifende Diskurs, aufbauend auf vier sektorspezifischen Modulen (Energieerzeugung und -verteilung, Gebäude, Industrie, Mobilität) und begleitet von einem dafür eingerichteten Beirat unter Leitung von Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer, Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen und Mitglied im Direktorium des Projekts "ESYS Energiesysteme der Zukunft (Phase 2)" der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, acatech.

"Szenarien und Analysen, die im Wesentlichen von Akteuren eines Sektors allein getragen werden, berücksichtigen in der Regel die Anforderungen und Realitäten anderer ebenfalls wichtiger Sektoren nur unzureichend. Dem wollen wir mit dem Projekt und dem begleitenden Diskurs entgegenwirken. Ein kompliziertes, aber sicher auch notwendiges Unterfangen, zu dem wir alle konstruktiven Akteure herzlich einladen", sagte Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, zur Eröffnung des Dialogforums. Neben den Klimazielen betrachtet die Studie die volkswirtschaftlichen Kosten sowie die Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit und die gesellschaftliche Ak-zeptanz. Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis zum Jahr 2050 im Vergleich zum Jahr 1990 um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren.

"Mit der dena-Leitstudie Integrierte Energiewende wollen wir einen verlässlichen Orientierungsrahmen für Wirtschaft und Politik schaffen, der wiederum eine wichtige Grundlage für die zu tätigenden Investitionen ist. Um eine tragfähige Basis für die Studie zu erhalten, brauchen wir den Austausch mit Experten aus allen Bereichen", sagte Kuhlmann. "In der Leitstudie arbeiten wir eng mit mehr als 50 Studienpartnern aus den Bereichen Mobilität, Industrie, Gebäude sowie Energieerzeugung und -verteilung zusammen. Mit unserem Dialogforum öffnen wir diesen Kreis, um zusätzliche Anregungen und Perspektiven für die Studie zu erhalten."

Die Partner der dena-Leitstudie

Mehr als 50 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft sind an der Erarbeitung der dena-Leitstudie Integrierte Energiewende beteiligt, darunter Energieversorger, Netzbetreiber, Beratungsunternehmen, Industrieunternehmen aller Branchen sowie Wirtschaftsverbände und Forschungsinstitute.

Weitere Informationen zur dena-Leitstudie unter: www.dena.de/integrierte-energiewende.

EU-EnergieministerInnen wollen Energieverschwendung nicht stoppen

Deutscher Naturschutzring

Berlin/Luxemburg (ots) - Die europäischen EnergieministerInnen haben sich gestern Abend auf eine nur unzureichende Ausgestaltung der Effizienzpolitik bis 2030 geeinigt. Die MinisterInnen verwässerten den Richtlinienentwurf zur Steigerung der Energieeffizienz deutlich, so dass es nach 2020 nur noch begrenzt Anreize für nationale Effizienzsteigerungen geben wird.

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) kritisierte das Ergebnis als vergebene Chance. "Der Klimawandel wartet nicht - das zeigt auch die aktuelle Hitzewelle in Europa. Das Pariser Klimaabkommen der Bundesregierung zwingt uns, unsere Wirtschaft bis 2050 CO2-frei zu bekommen. Die Anstrengungen dafür sind groß, aber gerade in der Steigerung der Effizienzsprünge machbar. Mit einem verbindlichen Energiesparziel von 40 Prozent könnte Europa bis 2030 seine Treibhausgasemissionen um 50 Prozent verringern. Das wäre gerade in Zeiten, in denen das Pariser Klimaabkommen europäische Führung braucht, ein wichtiges Signal", sagte Kai Niebert, DNR-Präsident.

Der DNR bedauert die Entscheidung auch aufgrund der weiteren positiven Auswirkungen von Energieeffizienz neben dem Klimaschutz. "Energieeffizienz schützt Menschen in Städten vor schlechter Luft, bewahrt VerbraucherInnen vor hohen Energierechnungen und kalten Wohnungen und schafft regionale Arbeitsplätze. Trotz der Anstrengungen einzelner Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, legt die insgesamt mutlose Entscheidung der MinisterInnen der Effizienzwende unnötig Steine in den Weg", sagte Antje Mensen, DNR-Referentin für europäische Klima- und Energiepolitik.

Nach der Entscheidung der EnergieministerInnen muss nun das Europäische Parlament eine Haltung zur Effizienzpolitik finden. Der Positionsentwurf wurde Ende letzter Woche vorgestellt, die Abstimmung im federführenden Energieausschuss ist für Mitte Oktober anberaumt. In der Vergangenheit haben die Europaabgeordneten sich für ein verbindliches Energieeffizienzziel von 40 Prozent ausgesprochen. "Mit einer effizienz-starken Position kann das europäische Parlament beweisen, dass es seine Rolle als demokratisch gewähltes Organ der EU wahrnimmt und die Zukunft ihrer BürgerInnen in den Mittelpunkt stellt", so Hermann Ott, Mitglied im DNR-Präsidium.

http://ots.de/iP53c

Keine Energiewende ohne KWK

REECO GmbH

Reutlingen (ots) - Novelle des KWKG verdoppelt Fördervolumen auf 1,5 Milliarden EUR pro Jahr - Stromerzeugung aus KWK-Anlagen soll bis 2020 auf 110 Terawattstunden erhöht werden - in den letzten 5 Jahren 30.000 neue KWK-Anlagen zugelassen

Um die Ziele der Bundesregierung, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu senken, zu erreichen, sind Effizienzmaßnahmen von entscheidender Bedeutung. Dabei werden die Sektoren Strom und Wärme in den nächsten Jahrzehnten immer stärker zusammenwachsen. In diesem Kontext spielt die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eine besondere Rolle, da KWK-Anlagen die bei der Herstellung von Strom entstehende Wärme nutzbar machen - bspw. als Wärmeenergie für öffentliche und private Verbraucher.

Mit dem neuen Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) setzt die Bundesregierung Anreize für Investitionen in hocheffiziente und CO2-arme KWK-Anlagen, um den Anteil der Stromerzeugung aus KWK zu erhöhen. Werden bereits etwa 80 % der Fernwärmeerzeugung durch KWK bereitgestellt, wurde das bisher auf die Gesamtnettostromerzeugung bezogene relative Ziel (25 % KWK-Anteil bis 2020) durch das absolute Mengenziel von 110 Terawattstunden bis zum Jahr 2020 sowie 120 Terawattstunden bis 2025 ersetzt. Das große Interesse an der Technologie zeigen auch die aktuellen Zahlen des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) - so wurden allein in den letzten 5 Jahren rund 30.000 Anlagen neu zugelassen.

Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der KWK für Immobilien- und Energiewirtschaft, Industrie, Handel, Gewerbe, Gesundheitswesen und Kommunen zeigt die interCOGEN®, Deutschlands einzige KWK-Messe mit begleitenden Fachkongressen, am 28. und 29. Juni in der Messe Karlsruhe.

Zukunft braucht Ehrlichkeit + Umweltverband WWF begrüßt Motto des deutschen Bauerntags und warnt davor wissenschaftliche Fakten zu leugnen.


Berlin (ots) - Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland erklärt anlässlich des deutschen Bauerntags in Berlin:

"Zukunft sichern. Bauern stärken. So lautet das Motto des diesjährigen Bauerntags. Dieser Forderung schließt sich der WWF gerne an. Wer die Zukunft der deutschen Landwirte sichern will, muss vor allem deren betriebswirtschaftliche Grundlage erhalten: unsere Natur. Das jetzige System entzieht sich allerdings in weiten Teilen selbst die eigene Produktionsgrundlage, indem es die natürlichen Ressourcen ausbeutet und zerstört. Eine starke, zukunftssichere Landwirtschaft kann nur erreicht werden, wenn sich Deutschland endlich an eine grundlegende Erneuerung der Agrarpolitik wagt und nachhaltiges Wirtschaften belohnt.

Die Fakten sind eindeutig: Nitrat im Grundwasser oder ein dramatisches Artensterben in unserer Kulturlandschaft sind die Folgen einer jahrelangen Fehlentwicklung. Doch nicht nur der Natur geht es schlecht. Leidtragende der Intensivierung sind auch die Bauern. Die Zahl der Familienbetriebe nimmt seit Jahrzehnten ebenso ungebremst ab, wie die Akzeptanz in weiten Teilen der Gesellschaft für eine Landwirtschaftspolitik, die Natur- und Umwelt missachtet.

Doch anstatt sich einer faktenorientierten Diskussion zu stellen, bezweifelt der Präsident des Deutschen Bauerverbands in einem aktuellen Zeitungsinterview die wissenschaftlichen Beweise für die vom Agrarsektor verursachten Natur- und Umweltprobleme. Nur weil einem die Ergebnisse nicht gefallen, darf man nicht die Augen vor dem verschließen, was zahlreiche Wissenschaftler seit Jahren immer wieder bestätigen. Das erinnert in fataler Weise an Politiker, die behaupten der Klimawandel sei eine Erfindung Chinas. Eine Vogelstrauß-Mentalität hilft nicht bei der Suche nach Lösungen. Wir müssen Wege finden, den Landwirten und deren Familien beim wirtschaftlichen Überleben, dem Schutz der Natur und den natürlichen Lebensgrundlagen zu helfen.

In Deutschland werden jedes Jahr rund fünf Milliarden Euro an Steuergeldern für Agrar-Direktzahlungen verwendet. Mit diesem Geld sollten wir eine Landwirtschaft gestalten, von der Bauern ebenso profitieren wie die Natur."

130.000 Euro für öko-soziale Projekte im globalen Süden


Berlin (ots) - Hand in Hand-Fonds bewilligt rund 130.000 Euro für Graswurzel-Initiativen in Afrika, Lateinamerika und Asien - Rapunzel Naturkost GmbH und Deutsche Umwelthilfe (DUH) helfen mit Fondsgeldern auch 200 von Überschwemmungen betroffenen Familien in Peru

Im Juni 2017 hat der Hand in Hand-Fonds Zuschüsse in einer Gesamthöhe von über 130.000 Euro bewilligt. Sie fließen in 25 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Fördersumme wird sich im Laufe des Jahres noch erhöhen. Bei der Auswahl der Förderprojekte legten die Initiatoren des Fonds, das Unternehmen Rapunzel Naturkost und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Wert auf ein größtmögliches Einbeziehen der jeweiligen lokalen Bevölkerung sowie eine nachhaltige Wirkung.

Zu den aktuell bezuschussten Förderprojekten zählt auch eine Soforthilfe für 200 von schweren Überschwemmungen betroffenen Familien im Norden von Peru. Das Land litt im Frühjahr unter heftigen, wochenlangen Regenfällen mit katastrophalen Folgen. Das für die Regenstürme verantwortliche Phänomen El Niño tritt seit mehreren Jahren häufiger und verstärkt auf, denn der Klimawandel verschärft solche Wetterextreme. El Niño lässt die Wassertemperatur des Pazifiks auf Werte ansteigen, die fünf Grad oder mehr über der Durchschnittstemperatur liegen. Im März 2017 kamen außergewöhnlich hohe Wellen hinzu.

"Die Deutsche Umwelthilfe kämpft auf vielen Ebenen für den Klimaschutz. Wir sehen in Peru und auch anderenorts bereits jetzt dramatische Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels. Wir sind froh, dass wir die Not der Bevölkerung in der Region Piura lindern konnten", sagt Michael Hadamczik, Leiter Marketing und Finanzen bei der DUH. Den obdachlos gewordenen Menschen haben die Deutsche Umwelthilfe und Rapunzel schnell und unbürokratisch Hilfe geleistet. Bereits im April hat der Hand in Hand-Fonds 10.000 Euro für Trinkwasser und Nothütten bereitgestellt. Die Kleinbauernkooperative Norandino ist Mitglied eines regionalen Hilfsnetzwerks im Norden von Peru und hatte den Hand in Hand-Fonds um Hilfe gebeten.

An die im zentralen Hügelland von Nepal aktive Gesellschaft für sozial nachhaltige Agrarprojekte Kaule e.V. geht ein Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro für ein landwirtschaftliches Projekt, das soziale und ökologische Verbesserungen einschließt. Der Verein unterstützt bereits seit Jahren die Kleinbauernfamilien in der Region um das Dorf Kaule dabei, Agroforstwirtschaft aufzubauen. Diese Nutzungsform erhält Waldlebensräume und wirkt damit dem Abholzen und der Bodenverschlechterung entgegen. Die Kleinbauern wollen ihren Anbau und die Ernährung mit Hilfe von Obstgehölzen, darunter Kiwi, Avocado, Apfel und Mandel, diversifizieren. Dank Hand in Hand-Fonds können 2000 Setzlinge beschafft werden, die die Bauern für einen symbolischen Preis erwerben. "Besonders gut gefällt uns, dass die Arbeit von Kaule e.V. sich eng an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert und deren Selbstbestimmung stärkt", sagt Gila Kriegisch, Teamleiterin Marketing bei Rapunzel Naturkost.

Als Leuchtturm-Projekte unterstützt der Hand in Hand-Fonds drei Solarprojekte in einer ländlichen Region Kameruns mit jeweils 5.000 Euro. Partner ist dabei Log-Ikwo-in-Kamerun-Nachhaltig e.V. Der in Log-Ikwo (Kamerun) aufgewachsene und in Stockach (Baden-Württemberg) lebende Ingenieur für Elektrotechnik Paul Ngwé hat den Verein gegründet. In seinem Heimatdorf wird er eine Solarwasserpumpe installieren. In zwei Nachbardörfern, die ebenfalls nicht ans Stromnetz angeschlossen sind, will er mit Hilfe der Förderung Photovoltaikanlagen für ein Mädchen-Waisenhaus und für eine Krankenstation errichten. Für die Wartung der Solaranlagen und kleine Reparaturen werden die Nutzer in allen drei Dörfern jeweils eine Gemeinschaftskasse einrichten und Verantwortliche benennen, die von Ngwé eine handwerkliche Schulung erhalten. Laut Ngwé zeigen Erfahrungen aus früheren Projekten, dass die Anlagen auf diese Weise dauerhaft funktionsfähig erhalten bleiben. Seine Methodik des Wissenstransfers wollen die Träger des Hand in Hand-Fonds auch für Solarprojekte in anderen Regionen oder Ländern verfügbar machen.

Hintergrund:

Der Hand in Hand-Fonds besteht seit 1998 als Gemeinschaftsinitiative von Rapunzel Naturkost und der Deutschen Umwelthilfe. Sein Ziel ist eine gerechtere Welt und lebenswerte Umwelt. Der Fonds speist sich aus einer regelmäßigen Spende des Naturkostherstellers. Rapunzel spendet jedes Jahr ein Prozent des Einkaufswertes seiner Hand in Hand-Rohwaren in den Fonds. Das firmeneigene Hand in Hand-Siegel mit strengen Kriterien für Ökologie und fairen Handel entwickelte der Biopionier vor 25 Jahren.

Die Deutsche Umwelthilfe bringt ihre Erfahrung aus internationalen Netzwerken und ihr Know How ein und sammelt zusätzliche Spenden. Gemeinsam entwickeln die Partner den Fonds stetig konzeptionell weiter.

Seit Bestehen des Hand in Hand-Fonds flossen 1,3 Millionen Euro in mehr als 300 Projekte in 52 Ländern. In zwei Konferenzen pro Jahr beraten Rapunzel und DUH über die Vergabe von Zuschüssen. Für eine Projektförderung im Herbst 2017 können sich gemeinnützige Organisationen ab sofort bewerben.

 Spendenkonto: 
Deutsche Umwelthilfe e.V., Verwendungszweck: Hand in Hand-Fonds 
GLS Bank Bochum, IBAN: DE44 4306 0967 8040 4311 00
Links: Mehr über Rapunzel: http://www.rapunzel.de/hand-in-hand-fonds.html

Mehr über den Hand in Hand-Fonds: http://www.duh.de/zielgruppen/internationales/hand-in-hand-fonds/

Luftreinhalteplan für Reutlingen verfehlt sein Ziel – Deutsche Umwelthilfe fordert deutliche Nachbesserungen und generelles Diesel-Fahrverbot auch für Euro 6


Deutsche Umwelthilfe kritisiert die 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Reutlingen als unzureichend – Seit sieben Jahre überschrittene Grenzwerte für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid müssen spätestens ab Januar 2018 deutlich unterschritten werden – Wichtigste Maßnahme ist die Ausdehnung der Dieselfahrverbote auch für Euro 6 Diesel – Scheibengipfeltunnel ist keine Lösung

Berlin/Reutlingen, 26.6.2017: Der vom Regierungsbezirk Tübingen vorgelegte Maßnahmenkatalog wird nicht dazu führen, dass die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) zum 1. Januar 2018 in Reutlingen eingehalten werden. Damit wird wissentlich weiter gegen EU-Recht verstoßen. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in ihrer Stellungnahme, die sie am 22.6.2017 an das Regierungspräsidium Tübingen übermittelt hat. Die DUH fordert die Einführung von generellen Diesel-Fahrverboten auch für Euro 6 Diesel-Fahrzeuge und benennt in ihrer Stellungnahme weitere Maßnahmen wie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und die Einführung einer City-Maut.

Das Regierungspräsidium Tübingen will den Menschen noch weitere Jahre die hohen Überschreitungen der Grenzwerte zumuten. Dies bestätigt ebenfalls das vom Regierungspräsidium Tübingen in Auftrag gegebene Fachgutachten. Dieses verwendet veraltete Emissionsfaktoren für Euro 5 und 6 Dieselfahrzeuge, um Prognosen für die Luftqualität zu erstellen. Im April 2017 hatte das Umweltbundesamt die realen Stickoxid-Emissionen insbesondere für die aktuell verkauften Dieselfahrzeuge erheblich heraufsetzen müssen. Hinzukommt, dass vor allem im Winterhalbjahr viele Euro 6 Diesel sogar schmutziger sind als 15 Jahre alte Euro 4 Diesel. Dies belegen Messungen der DUH im Rahmen ihres Emissions-Kontroll-Instituts. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit der Ausdehnung von Dieselfahrverboten auf alle Abgasstufen. Ausnahmen dürfen nur für die Fahrzeuge gelten, die auf der Straße den Euro 6 Abgasgrenzwert von 80 mg NOx/km unterschreiten.

Die ursprünglich vorgeschlagene Umgestaltung der Lederstraße als zentrale Maßnahme hat das Regierungspräsidium schon vor Ende der Beteiligungsfrist (23.6.2017) wieder zurückgenommen. Geplant war eine Reduktion der Fahrspuren zugunsten von Fahrradverkehr und öffentlichem Verkehr. Ohne diese Maßnahme, so die Befürchtung der DUH, wird die Eröffnung des Scheibengipfeltunnels zu mehr Autoverkehr in Reutlingen und damit auch zu mehr Schadstoffen führen.

„Dieses Zurückrudern zeigt, dass selbst die verantwortlichen Behörden den vorliegenden Plan nicht ernst nehmen. Anstatt sich endlich um den Gesundheitsschutz der Bürger zu kümmern, und dies auch so klar wie der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter auszusprechen, baut Reutlingen weiter an der autogerechten Stadt und lässt seine Menschen im Dieseldunst stehen“, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. „Mit diesem Luftreinhalteplan ist eine Grenzwertunterschreitung in den nächsten Jahren faktisch ausgeschlossen. An der Einführung von Diesel-Fahrverboten ab Januar 2018 führt kein Weg vorbei. Reutlingens Mobilitätskonzept muss sich grundsätzlich wandeln und den Fuß- und Fahrradverkehr und saubere Busse stärker in den Fokus nehmen.“

Doch selbst unter den von den Tübinger Behörden gewählten optimistischen Annahmen wird mit einer legalen Luftsituation in Reutlingen innerhalb er nächsten Jahre nicht gerechnet. Für Resch ist das inakzeptabel: „Spätestens zum 1. Januar 2018 müssen alle Grenzwerte deutlich eingehalten werden. Die Bürger in Reutlingen müssen endlich saubere Luft atmen können.“ Die verbindlichen Grenzwerte für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid gelten seit 2010.

Die DUH hatte am 27. Januar 2012 Klage gegen das Land Baden-Württemberg wegen Überschreitung der Grenzwerte der 39. Bundesimmissionsschutz-Verordnung in Reutlingen eingereicht. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen entschied am 23. Oktober 2014, dass das Regierungspräsidium Tübingen den für Reutlingen geltenden Luftreinhalteplan so zu ändern hat, dass dieser die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung der Luftqualitätsgrenzwerte enthält.

Links:
Stellungnahme der DUH: http://l.duh.de/p170626

Hintergrundpapier Klagen für saubere Luft: http://l.duh.de/klagen

EU-Energieminister lassen Chance für mehr Klimaschutz verstreichen


Deutsche Umwelthilfe kritisiert Ergebnis des gestrigen Energieministerrats – Es gelang nicht, sich auf ein verbindliches Ziel zur Effizienzsteigerung zu einigen – Nur Deutschland und Frankreich forderten eine ambitionierte Richtlinie – EU-Parlament muss nachschärfen

Berlin, 27.6.2017: Die Energieminister der EU trafen sich gestern zum Energieministerrat. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert, dass es trotz des vielfach beschworenen Prinzips „Efficiency First“ nicht gelungen ist, sich auf ein verbindliches Ziel zur Effizienzsteigerung zu einigen. Die Europäische Kommission hatte das ohnehin niedrig angesetzte Ziel von 30 Prozent Effizienzsteigerung bis 2030 im Vergleich zu 2005 vorgeschlagen. Um das Ziel weiter zu schwächen, sollen die jährlichen Einsparungen von 1,5 Prozent ab 2026 auf nur 1 Prozent gedrosselt werden. Darüber hinaus wurden Schlupflöcher eingebaut, die dazu führen, dass erneuerbare Energien auf das Effizienzziel angerechnet werden, wenn sie direkt im Haus produziert werden, oder dass Einsparungen die bereits vor 2020 erfolgt sind, noch bis 2030 angerechnet werden können. Obwohl sich die neubelebte Deutsch-Französische Achse für eine starke und ambitionierte Richtlinie aussprach, konnten sie sich am Ende nicht gegen die Ost- und Südeuropäischen Mitgliedstaaten durchsetzen.

Das Ergebnis kommentiert Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH:

 „Wir bedauern sehr, dass sich die EU-Energieminister, nur eine Woche nachdem die EU offiziell den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen verurteilt hat, auf diesen schwachen Kompromiss geeinigt haben. Jetzt ruhen unsere Hoffnungen auf dem Europäischen Parlament, welches sich für ein verbindliches 40-Prozent Ziel bis 2030 und eine Schließung aller Schlupflöcher einsetzen muss. Im Oktober werden die Parlamentarier über ihre Position abstimmen. Sie müssen hier ein Gegengewicht zum Rat bilden, um im Trilog mit Europäischer Kommission und Rat eine starke Effizienzrichtlinie zu erreichen. Auch die deutsche Regierung muss sich weiterhin für die europäischen Effizienzziele einsetzen, besonders vor dem Hintergrund, dass die Europäische Kommission erst vor zwei Wochen beschlossen hat, die Beschwerde der DUH und des BUND gegen Deutschland offen zu halten.“

Eine Studie der europäischen Coalition for Energy Savings hat berechnet, dass jedes weitere Prozent an Energieeinsparung bis 2030 zu 336.000 neuen Arbeitsplätzen führen und den europäischen Privathaushalten durchschnittlich 29 Euro pro Jahr an Energiekosten ersparen würde.

Auf der Sitzung der Energieminister wurde ebenfalls eine gemeinsame Position zur Europäischen Gebäude-Effizienz-Richtlinie (EPBD) beschlossen. Diese legt fest, dass bis 2030 jährlich 3 Prozent des europäischen Gebäudebestands renoviert sowie Ladeinfrastrukturen in Neubauten mit mehr als 10 Parkplätzen installiert werden müssen. Die DUH begrüßt diese Vorschläge und weist darauf hin, dass die Sanierungsrate in Deutschland zurzeit nur bei bescheidenen 1 Prozent liegt.

Hintergrund zur Beschwerde an die EU-Kommission:
Die DUH hat gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland in ihrer Beschwerde an die EU-Kommission vom Juli 2016 die unzulässigen Einsparungen der deutschen Regierung unter den derzeitigen Regelungen angeprangert. 

Online-Spende für die Vielfalt

Online-Spende für die Vielfalt



Großkonzerne nehmen sich alles heraus. Auch Patente auf Leben. Sie setzen Macht und Geld ein, um ihre kurzsichtigen Interessen durchzubringen: Doch damit vernichten sie die Vielfalt. Wir sind nur ein kleiner Verein, aber wir wollen das nicht zulassen. Und wir sind nicht allein. Tausende Menschen wie Sie stehen hinter uns. Und wir haben Partner in anderen Ländern. Gemeinsam schaffen wir es, in den Regierungen und bei den verantwortlichen Institutionen gehört zu werden. 

Bundesverkehrsminister Dobrindt verweigert weiterhin Aufklärung bei falschen CO2-Angaben und will die Abgasmessungen in den Schoß der Autokonzerne legen


Deutsche Umwelthilfe fordert industrieunabhängiges behördliches Prüfinstitut

Berlin, 27.6.2017: Zum heute vom Bundesverkehrsministerium veröffentlichten "Zweiten Bericht der Untersuchungskommission Volkswagen" erklärt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH): 

"Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt präsentiert sich einmal mehr als Vertreter der Autokonzerne innerhalb der Bundesregierung. Anstatt schonungslos die Wirkungsweise von Abschalteinrichtungen auch zur Vortäuschung niedriger CO2-Werte aufzudecken, verteidigt er mit einem Gefälligkeitsgutachten die trügerischen Herstellerangaben. Nur bei zwei der getesteten Pkw, die die DUH bereits 2015 und 2016 als Problem-Fahrzeuge benannt hat, dem Opel Zafira Diesel 1.6 und dem Smart Diesel, sind die Abweichungen so hoch, dass auch Rechentricks und der Verzicht auf die Ermittlung korrekter Ausrollwerte nicht halfen, die Werte zu beschönigen. Beeindruckend ist auch der Vorschlag des Bundesverkehrsministeriums, zukünftig die Spritverbrauchs- und Abgasmessungen durch einen von der Automobilindustrie finanzierten, neu zu gründenden Verein durchführen zu lassen. Das ist der Offenbarungseid im Verbraucherschutz. Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung einer Branche, die seit Jahren bei Abgas- und Verbrauchswerten betrügt, die Selbstkontrolle überträgt. Was wir brauchen ist ein industrieunabhängiges behördliches Prüfinstitut, idealerweise am Umweltbundesamt angegliedert. Die amerikanische Umweltbehörde EPA ist dafür ein Vorbild."

Versteckt – verteilt – verharmlost: Broschüre zum AKW-Abriss und Atommüll – | umweltFAIRaendern.de

Versteckt – verteilt – verharmlost: Broschüre zum AKW-Abriss und Atommüll – | umweltFAIRaendern.de



Atomausstieg? Aber alles strahlt weiter. Beim geplanten Abriss der Atommeiler fällt nicht nur hochradioaktiver Atommüll an, sondern auch zahlreiche kontaminierte bzw. leicht strahlende Abfälle, die nicht endgelagert werden sollen. Derartige kontaminierte Beton- und Stahlabfälle dürfen unterhalb einer Radioaktivitäts-Schwelle entweder schlicht recycelt oder aber deponiert werden. Damit werden diese gering strahlenden Abfälle in der Umwelt verbreitet. Die “Bürgerinitiative Atommüll Einlagerung Stopp Harrislee” (BAESH) hat eine Broschüre zu dem Thema vorgelegt, die auch online verfügbar ist.

26. Juni 2017

G20@Hamburg: “Grundrechte verteidigen – Hamburg ist unsere Stadt” – Aufruf unterstützen! – | umweltFAIRaendern.de

G20@Hamburg: “Grundrechte verteidigen – Hamburg ist unsere Stadt” – Aufruf unterstützen! – | umweltFAIRaendern.de



Mit allen Mitteln arbeitet der rot-grüne Senat daran, die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg zu kanalisieren. Mit einer Allgemeinverfügung hat er fast 40 Quadratkilometer zwischen der Innenstadt und dem Flughafen zur demonstrationsfreien Zone erklärt. Auch sonst wird der Senat nicht müde, ein Klima von Angst vor gewalttätigen Demonstranten zu verbreiten. Unter anderem deshalb will der auch ein Camp für die TeilnehmerInnen der geplanten Demonstrationen zum G20-Gipfel nicht zulassen. Eine Initiative – mit Beteiligung von umweltFAIRaendern – hat in der letzten Woche unter dem Titel “Grundrechte verteidigen – Hamburg ist unsere Stadt” einen Appell veröffentlicht, in dem zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen den rot-grünen Senat dazu auffordern, Grundrechte zu gewährleisten, statt abzuschrecken und ein Klima der Angst zu schaffen.
Der Aufruf ist hier online und kann dort auch unterschrieben werden!

Die richtige Kühlschranktemperatur einstellen und Vorräte richtig lagern




Veröffentlicht am 26.06.2017
Obst, Gemüse und Salate sind voll mit wertvollen Inhaltsstoffen – doch bis sie auf deinem Teller landen, kann viel davon verloren gehen. Wir zeigen, wie du die ideale Kühlschrank-Temperatur einstellen und Lebensmittel optimal lagern kannst.

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Elektroauto e.GO Life: preiswerte Kampfansage an Tesla & Co.

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Mit dem e.GO Life macht ein kleines Aachener Startup Elektroautos endlich bezahlbar. Nach Abzug der Elektroauto-Prämie kostet der Viersitzer gerade einmal rund 12.000 Euro. Eine klare Kampfansage an Tesla, VW & Co.

Pflanzen, die Ungeziefer und lästige Insekten vertreiben - Utopia.de

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Um Insekten und Ungeziefer zu vertreiben, muss nicht immer gleich auf chemische Mittel zurückgegriffen werden. Es gibt Pflanzen, die die lästigen Insekten auf natürliche Weise fernhalten. Wir zeigen dir, welches Kraut wogegen gewachsen ist.

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Nachhaltige Versicherungen, grüne Rente oder Krankenkasse? Es geht!

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Versicherungen stecken unser Geld in Atom- und Ölkonzerne, finanzieren damit Streubomben-Munitionsfabrikanten, sorgen dafür, dass Kohle- und Kernkraftwerke die Umwelt zerstören. Dabei geht es auch anders: mit einer nachhaltigen Versicherung, grünen Rente oder Krankenkasse.

Gebrauchte Bücher verkaufen oder kaufen: die besten Plattformen

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Auf Plattformen wie Momox, Booklooker & Co. lassen sich schnell und einfach gebrauchte Bücher verkaufen und kaufen. Wo es die besten Preise gibt und worauf du beim Bücherkauf und -verkauf achten solltest, sagen wir dir in diesem Beitrag.

2. Juli 2017, G20-Protest: Mit Booten und Bannern für eine andere Politik

Aktion der G20 Protestwelle auf dem Jungfernstieg

Hamburg, 26. Juni 2017 – Einen Vorgeschmack auf die Großveranstaltung am 2. Juli boten heute zahlreiche AktivistInnen, die am Jungfernstieg demonstrierten und dort u.a. einen „G20 Protestwelle“-Schriftzug aus großen roten Buchstaben bildeten. Zehntausende Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet wollen am kommenden Sonntag in Hamburg für eine andere Politik der G20 protestieren. Die geplante Bootsdemo auf der Binnenalster, zudem ein Protestmarsch durch die Innenstadt und ein Bannermeer auf dem Rathausmarkt bilden zusammen ein kraftvolles Signal an die Staats- und Regierungschefs der G20. Die Organisatoren der G20 Protestwelle stellten dies heute auf einer Pressekonferenz vor.
Sie fordern von den Staats- und Regierungschefs der G20 konkrete Weichenstellungen für eine Politik, die soziale Ungleichheit bekämpft, gerechten Welthandel schafft, die Demokratie stärkt und für Klimaschutz eintritt. Das Bündnis der G20 Protestwelle, das Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, Gewerkschaften, Bürgerrechts- und kirchliche Organisationen vereint, lädt alle HamburgerInnen ein, am 2. Juli zu Land und zu Wasser friedlich, bunt und ausdrucksstark für eine andere Politik zu demonstrieren.
Uwe Hiksch von den NaturFreunden Deutschlands und Anmelder der G20 Protestwelle macht deutlich, dass am 2. Juli eine große Protestwelle gegen die neoliberale Politik der G20-Staaten durch Hamburg rollen wird: “Mit einer Bootsdemonstration auf der Binnenalster, einem kreativen Protestmarsch mit vielen Kinderwagen und Luftballons und einem bunten Bannermeer aus Transparenten und Schildern werden Zehntausende ihre Forderungen an die Regierungschefs der G20-Staaten richten. Denn eine andere G20-Politik ist dringend nötig.“
Berthold Bose von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) stellt klar, dass sie endlich Taten sehen wollen: "Die Mächtigen der Welt müssen bei ihrer Anreise nach Hamburg wissen: So wie bisher darf es nicht weitergehen. Nötig sind Chancengleichheit, eine faire Globalisierung und die Umverteilung des Reichtums, hier bei uns, aber auch weltweit. Unternehmen müssen in die Pflicht genommen werden, für menschenwürdige Arbeit in globalen Lieferketten sorgen.“
Jörn Kalinski von Oxfam Deutschland fordert, dass sich die G20 auf konkrete Maßnahmen verständigen müssen, mit denen sie die Ungleichheit bekämpfen: “Notwendig sind Investitionen in Bildung, Gesundheit und soziale Sicherung. Denn die soziale Ungleichheit hat weltweit dramatische Ausmaße angenommen, auch in vielen G20-Ländern. Das behindert die Armutsbekämpfung, sprengt den sozialen Zusammenhalt und ist eine Gefahr für die Demokratie."
Maria-Luisa Werne vom Netzwerk Solidarische Landwirtschaft sieht die G20 Protestwelle als Signal gegen den Wachstumswahn und die Autokratie-Bestrebungen von wenigen Herrschenden: "Dagegen stellen wir basisdemokratische Konzepte, das Recht auf Selbstbestimmung und Ernährungssouveränität. Menschenrechte und Gemeinwohl sind wichtiger als Börsenkurse und ungerechte Handelsabkommen zugunsten multinationaler Konzerne!"
Malte Siegert vom Naturschutzbund (NABU) fordert Tempo beim Klimaschutz, um die Lebensgrundlage zu schützen: “Trumps Ausstieg muss mit ambitionierteren Anstrengungen der übrigen Staaten beantwortet und isoliert werden. Deutschland muss den eigenen Treibhausgas-Ausstoß deutlich reduzieren um glaubhaft globale Klimaschutz-Staaten zusammenhalten zu können.”

G20-Gipfel: Ausländische Sicherheitsleute wollen in Deutschland Waffen tragen - SPIEGEL ONLINE

G20-Gipfel: Ausländische Sicherheitsleute wollen in Deutschland Waffen tragen - SPIEGEL ONLINE



Welche Sicherheitsleute der G20-Staaten dürfen beim Gipfel in Hamburg Waffen tragen? Neun Länder haben entsprechende Anträge gestellt. Ärger gibt es mit den Bodyguards des türkischen Präsidenten Erdogan.

Neue Fake News Kampagne der INSM gegen Erneuerbare Energien

Neue Fake News Kampagne der INSM gegen Erneuerbare Energien



Erneut versucht die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mit einer Kampagne gegen die Erneuerbare Energien in den Bundestagwahlkampf einzugreifen.
Mit Verleumdungskampagnen gegen die Erneuerbaren Energien als angebliche Energiepreistreiber hatte sie schon vor Jahren das Feld für verheerende EEG-Novellen bereitet, die nur ein Ziel kannten: Den Ausbau der Erneuerbare Energien massiv einzudämmen.

Der Postillon: SPD sichert sich Stimmen von Leiharbeitern, Hartz-IV-Empfängern und armen Rentnern durch Auftritt von Gerhard Schröder

Der Postillon: SPD sichert sich Stimmen von Leiharbeitern, Hartz-IV-Empfängern und armen Rentnern durch Auftritt von Gerhard Schröder



Dortmund (dpo) - Das war ein cleverer Schachzug! Durch einen Auftritt von Altbundeskanzler Gerhard Schröder auf dem SPD-Parteitag in Dortmund hat Kanzlerkandidat Martin Schulz einen wichtigen Schritt unternommen, um sich die wertvollen Stimmen von rund einer Million Leiharbeitern4,4 Millionen Hartz-IV-Empfängern2,5 Millionen Minijobbern sowie 5,7 Millionen von Altersarmut betroffenen Rentnern zu sichern. 

CDU, Grüne, FDP: 1000 Euro? „Jamaika“-Koalition will Grundeinkommen für alle testen | shz.de

CDU, Grüne, FDP: 1000 Euro? „Jamaika“-Koalition will Grundeinkommen für alle testen | shz.de



CDU, Grüne und FDP planen in Schleswig-Holstein ein Pilotprojekt für ein Bürgergeld.

25. Juni 2017

Harley Days: Laut, dreckig, gesundheitsschädigend | Die Linke. Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft

Harley Days: Laut, dreckig, gesundheitsschädigend | Die Linke. Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft



Ein Kommentar von Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher
Am Sonntag ist es also wieder so weit: Bei den diesjährigen Harley Days fahren wieder tausende Motorradfahrer_innen quer durch Hamburg. Etwa 50.000 Teilnehmer_innen werden diesmal erwartet, wie der Veranstalter am Freitag mitteilte.
Das Problem: Wegen der hohen Abgaswerte und der enormen Lärmentwicklung sind viele Hamburger_innen zunehmend genervt – und das völlig zu Recht! Zur Erinnerung: Im letzten Jahr hat der NABU während der sonntäglichen Biker-Parade durch die Innenstadt Lärmmessungen durchgeführt – mit einem erschreckendem Ergebnis: Bis zu 110 Dezibel wurden gemessen. Das ist lauter als ein Presslufthammer in 10 Meter Entfernung!

Die Regierung lügt: Stimmung ist nie gegen Flüchtlinge gekippt! | Neue Linkswende

Die Regierung lügt: Stimmung ist nie gegen Flüchtlinge gekippt! | Neue Linkswende



Die Regierung versucht uns einzureden, die Stimmung gegenüber Flüchtlingen sei gekippt und die Solidarität der Österreicher_innen habe nach dem Sommer 2015 stark abgenommen. Die SPÖ/ÖVP-Koalition rechtfertigt damit eine Asylrechtsverschärfung nach der anderen und Bundeskanzler Kern redet von Zuwanderungsbeschränkungen. Studien widerlegen die Behauptungen der Regierung klar.

Steuerskandal Cum-Ex: Abhaken, weitermachen | Das Erste - Panorama - Meldungen

Steuerskandal Cum-Ex: Abhaken, weitermachen | Das Erste - Panorama - Meldungen



Haken dran und abgelegt - es geht ja bloß um 31,8 Milliarden Euro. Man mag es nicht glauben, aber genauso gehen die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen im Bundestag mit dem größten Steuerraub in der Geschichte der Bundesrepublik um. Da haben Banken, Börsenmakler und Anwälte den Staat über ein Vierteljahrhundert hinweg um unfassbare Summen an Steuergeldern gebracht. Doch in der Regierung, in deren Reihen jene sitzen, die den Skandal schon früher hätten unterbinden können, sieht man keinen Anlass, Konsequenzen zu ziehen.

Der Postillon: Asterix-Comics wegen Verherrlichung von Doping aus dem Handel genommen

Der Postillon: Asterix-Comics wegen Verherrlichung von Doping aus dem Handel genommen



Berlin (dpo) - Ist das das Aus für die unbeugsamen Gallier? Wie der Ehapa-Verlag am Mittwoch mitteilte, werden alle Bände der beliebten Asterix-Reihe von Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo umgehend aus dem Handel genommen. Damit reagiert der Verlag auf eine Untersuchung der Nationalen Anti-Doping Agentur Deutschland (NADA), die jahrelanges flächendeckendes Doping bei den beliebten Comicfiguren nachweisen konnte.

Argumente für die Millionärsteuer



Veröffentlicht am 24.06.2017
Eine erste Auswahl von Argumenten für die Millionärsteuer - gesammelt bei Team Sahra. Gerne verbreiten und so gemeinsam Druck machen für mehr soziale Gerechtigkeit.


.ausgestrahltNews | 50.000 bilden 90 km lange Menschenkette


Was für ein schöner Tag! Gemeinsam organisiert von belgischen, niederländischen und deutschen Anti-Atom-Initiativen sind heute quer durch drei Länder so viele gegen Atomkraft auf die Straße gegangen wie schon seit Jahren nicht mehr.

Hier findest Du erste Bilder und einen noch wachsenden Pressespiegel: https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/tihange-menschenkette/

50.000 Menschen bildeten Hand in Hand ein Band des Protestes über 90 Kilometer. Eine ganze Region wehrt sich – mit überregionaler Unterstützung – gegen die atomare Bedrohung. Europäische Zivilgesellschaft gegen europäische Atomwirtschaft. Und nicht umsonst hieß diese Aktion „KettenreAktion Tihange“. Denn der Protest gegen die belgischen Riss-Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 ist nur der Anfang.

Für .ausgestrahlt – wir haben die regionalen Organisator*innen nach Kräften unterstützt – war und ist es ein besonderes Anliegen, dass es eben nicht nur um die belgischen Reaktoren geht. Denn die Region um Lüttich, Maastricht und Aachen, die heute mit der Menschenkette verbunden wurde, ist genauso durch französische, niederländische und deutsche Atomkraftwerke bedroht.

Und dazu kommt: Wir Menschen aus Deutschland sollten aus meiner Sicht nur dann Forderungen gegenüber der belgischen Regierung bezüglich Tihange und Doel erheben, wenn wir auch hierzulande unsere „Hausaufgaben“ machen. Zum Beispiel durch die Schließung der Brennelementefabrik in Lingen, die auch Belgien mit Brennstoff versorgt. Oder eben auch durch eine deutlich schnellere Abschaltung der acht noch immer laufenden AKW.

Ich weiß: In der Anti-Atom-Bewegung renne ich da offene Türen ein. Wir müssen das aber denjenigen Politiker*innen aus fast allen Parteien sagen, die in den letzten Tagen so vollmundig die Anliegen der Menschenkette unterstützt haben. Es gibt keine Unterscheidung in „böse“ ausländische und „gute“ deutsche AKW. Jeder Reaktor kann jeden Tag durchbrennen. Und deswegen müssen sie alle vom Netz.

Die Menschenkette macht Mut, für dieses Ziel weiter zu streiten. Noch vor wenigen Wochen wurden die Organisator*innen von nicht wenigen für verrückt erklärt angesichts dieses riesigen Projekts: 90 Kilometer, drei Sprachen, große Unterschiede der atompolitischen Ausgangssituationen, Protestkulturen und versammlungsrechtliche Rahmenbedingungen in den drei Ländern. Sie haben sich aber nicht beirren lassen und ihr großes Ziel konsequent verfolgt – mit einem riesigen Erfolg am heutigen Tag.

Das kann allen ein Vorbild sein: Setzen wir uns große Ziele und treten mit viel Energie dafür ein – dann können wir Erstaunliches erreichen.

Attac: "Von uns geht keine Gewalt aus" - ZDFmediathek

Attac: "Von uns geht keine Gewalt aus" - ZDFmediathek



Alle geplanten Proteste zum G20-Gipfel sollen friedlich verlaufen, sagt Thomas Eberhardt-Köster vom Attac-Koordinierungskreis. Protestiert werde u.a. für einen "gerechten Welthandel, statt Freihandel" und gegen die "Art und Weise, wie in Hamburg …

After 4 Years Of Not Throwing Away His Trash This Photographer Created A Powerful Photo Series | Bored Panda

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Fotograf Antoine Repessé sammelt über mehrere Jahre seinen Müll und macht eine eindrucksvolle Fotoserie.

Bundesamt schlägt Alarm: Auf Feldern stirbt die Natur aus | svz.de

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Immer weniger Insekten und Vögel, ganze Biotope verschwinden. Bundesamt schlägt Alarm: Eine Agrarwende muss Tiere retten

\"Da wird mir schlecht\" - Hamburg 1

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"Da wird mir schlecht" - Thalia Intendant Joachim Lux ist empört darüber, dass Beethovens 9. Sinfonie auf der Grundlage von Friedrichs Schillers Gedicht "An die Freude" vor den Staatsgästen auf dem G20-Gipfel in der Elbphilharmonie aufgeführt wird. Musikfan und Förderer Frank Otto hält dagegen. Eine nicht alltägliche Kontroverse.

Firmen durften Rekultivierung ignorieren : Bergamt bei Kiesabbau im Zwielicht | svz.de

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Rund um Mühlberg ignorieren manche Firmen Auflagen zur Rekultivierung – Landtag schaltet sich ein und pocht auf Recht und Ordnung

Atomkraft: Diese interaktive Karte zeigt das Strahlenrisiko - SPIEGEL ONLINE

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Zehntausende wollen am Sonntag gegen marode AKW hinter der deutschen Grenze demonstrieren. Wie groß ist das Risiko, dass im Ernstfall eine nukleare Wolke über Ihren Wohnort zieht? Unsere interaktive Karte gibt eine Einordnung.

Papst Franziskus kritisiert Waffenbranche - SPIEGEL ONLINE

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"Sie sagen das eine und tun das andere": Beschäftigte und Unterstützer der Waffenbranche können sich laut Papst Franziskus nicht ernsthaft als christlich bezeichnen.

Deutsch-französisches Energieforum Straßburg

Deutsch-französisches Energieforum Straßburg



Die Wahl des neuen französischen Präsidenten Macron, seine neue absolute Parlamentsmehrheit und vor allem die Ernennung des Umweltminister Hulot schaffen Hoffnung auf eine Veränderung der alten, atomverkrusteten Energiepolitik Frankreichs - so der Tenor auf dem zweitägigen deutsch-französischen Energieforum in Straßburg letzte Woche, organisiert von der deutschen Energieagentur DENA und der französischen Forschungseinrichtung ADEME.

24. Juni 2017

Abgasskandal: VW-Manager von USA weltweit zur Fahndung ausgeschrieben - SPIEGEL ONLINE

Abgasskandal: VW-Manager von USA weltweit zur Fahndung ausgeschrieben - SPIEGEL ONLINE



In der Abgasaffäre setzt die US-Justiz ihren harten Kurs gegen frühere VW-Manager fort. Fünf von ihnen wurden nun einem Bericht zufolge zur weltweiten Fahndung ausgeschrieben, ein sechster sitzt bereits in Haft.

Kraftwerksbauer: ″Solarausbau stärkt Wirtschaftskraft″ | Wissen & Umwelt | DW | 23.06.2017

Kraftwerksbauer: ″Solarausbau stärkt Wirtschaftskraft″ | Wissen & Umwelt | DW | 23.06.2017



Solarstrom ist oft die günstigste Energie. Die Wirtschaft wird deshalb gestärkt, wenn Solarkraft ausgebaut wird, sagt Kraftwerksbauer Bernhard Beck. Derzeit fehle aber das Wissen - so werde weltweit "fehlinvestiert".

Erneuerbare Energien als Schlüssel zum Überleben

Erneuerbare Energien als Schlüssel zum Überleben



Gibt es ein Dilemma zwischen Windrädern und Artenschutz? Nein, der Zielkonflikt ist marginal, wenn man sich die Alternative vor Augen führt, schreibt Anton Hofreiter im Gastbeitrag. 
VON ANTON HOFREITER

Schlappe für OB Fritz Kuhn: Keine Mehrheit für Fahrverbote im Gemeinderat - Stuttgart - Stuttgarter Zeitung

Schlappe für OB Fritz Kuhn: Keine Mehrheit für Fahrverbote im Gemeinderat - Stuttgart - Stuttgarter Zeitung



Der Gemeinderat in Stuttgart wird voraussichtlich alle Pläne für Fahrverbote ab 2018 ablehnen. Doch letztlich entscheidet das Land darüber.
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