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24. November 2017

Erich Fromm

Habgier und Frieden schließen einander aus.

Erich Fromm

8 Lebensmittel, die du nicht einfrieren solltest - Utopia.de

8 Lebensmittel, die du nicht einfrieren solltest - Utopia.de



Einfrieren ist eine praktische Methode, um Lebensmittel aller Art haltbar zu machen. Aber nicht allen Nahrungsmitteln bekommt das Tiefkühlen.

"Kauf-nix-Tag": Diesen Samstag kaufen wir nichts! - Utopia.de

"Kauf-nix-Tag": Diesen Samstag kaufen wir nichts! - Utopia.de



Am 25. November ist wieder „Kauf-nix-Tag“. Die Gegenveranstaltung zum Black Friday in den USA ruft dazu auf, draußen zu bleiben aus Shopping-Centern, Supermärkten und Boutiquen.

Öko-Test: Jedes zweite Parfum enthält ungesunde Duftstoffe - Utopia.de

Öko-Test: Jedes zweite Parfum enthält ungesunde Duftstoffe - Utopia.de



Die Rezeptur von Parfums war schon immer ein großes Geheimnis. Laut Öko-Test sind aber viele Düfte eine Gefahr für Allergiker. Im neuesten Test enthielt jedes zweite Parfum Duftstoffe, die Allergien auslösen können.

Tesla stellt Elektro-LKW vor – und hat eine Überraschung - Utopia.de

Tesla stellt Elektro-LKW vor – und hat eine Überraschung - Utopia.de



In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat Tesla den mit Spannung erwarteten Tesla Semi vorgestellt. Bei dem Event präsentierte Elon Musk noch ein weiteres E-Auto, mit dem niemand gerechnet hatte.

23. November 2017

„Chief Disruptor“ Tony Seba: Die 2020er Jahre werden die disruptivsten Jahre aller Zeiten - sonnenseite.com

„Chief Disruptor“ Tony Seba: Die 2020er Jahre werden die disruptivsten Jahre aller Zeiten - sonnenseite.com



Sein Buch “Saubere Revolution 2030” ist nun auch auf Deutsch erschienen. Tony Seba erwartet, dass sich in naher Zukunft das Energie- und Verkehrssystem radikal verändern werden. Die Erneuerbaren und Speichertechnologien sind aus seiner Sicht nicht mehr aufzuhalten.


Tony Seba gilt als „Chief Disruptor“. Es klingt wie ein Dinosaurier, ist aber das genaue Gegenteil. Den Ruf eines weltweiten Vordenkers hat sich der Silicon-Valley-Unternehmer und Standford Dozent nicht zuletzt mit seinem Buch „Clean Disruption of Energy and Transportation“ erworben. Es ist jetzt auf Deutsch unter dem Titel „Saubere Revolution 2030“ erschienen und in dieser Woche in Berlin vorgestellt worden.

Der Postillon: Keine Regierungsbeteiligung: FDP-Großspender fordern ihr Geld zurück

Der Postillon: Keine Regierungsbeteiligung: FDP-Großspender fordern ihr Geld zurück



Berlin (dpo) - Das wird nicht billig! Großkonzerne und Interessenverbände, die der FDP in den vergangenen Jahren üppige Parteispenden zukommen ließen, fordern nach der Absage der Liberalen an eine Jamaika-Koalition ihr Geld zurück. Ohne Regierungsbeteiligung sei die FDP nicht imstande die Bundespolitik im Sinne ihrer Gönner zu beeinflussen – ein Umstand, der so nicht vereinbart war.


Til Schweiger gewinnt Prozess um Facebook-Posting zur AfD | Kölner Stadt-Anzeiger

Til Schweiger gewinnt Prozess um Facebook-Posting zur AfD | Kölner Stadt-Anzeiger



Saarbrücken -
Der Schauspieler Til Schweiger (53) hat den Streit um einen Facebook-Eintrag vor dem Landgericht Saarbrücken gegen eine Kritikerin gewonnen. Der Vorsitzende Richter Martin Jung wies den Antrag der 58-Jährigen aus dem Saarland, den Post zu löschen, am Donnerstag ab. Die Klägerin muss auch die Kosten des Verfahrens tragen.
– Quelle: https://www.ksta.de/28939970 ©2017

scobel: Klimafrust - 3sat.Mediathek

scobel: Klimafrust - 3sat.Mediathek



scobel: Klimafrust
Der Klimawandel ist im vollen Gange: Harvey, Irma, Maria - die zerstörerische Kraft dieser Monsterhurrikane hat die Welt für einen Moment wachgerüttelt. Doch wie lange hält die Betroffenheit und Anteilnahme? Anlässlich des Weltklimagipfel in Bonn diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über Klimaschutz und Klimafrust.

EU-Kommission: Stoppen Sie die Plastikflut!

EU-Kommission: Stoppen Sie die Plastikflut!



UPDATE, November 2017: Die EU-Kommission droht vor der Plastik-Lobby einzuknicken -- das macht ein geheimes Papier zum Stand ihrer Plastik-Strategie deutlich.

Das geleakte Dokument erwähnt nur noch eine „mögliche” Initiative gegen Einweg-Plastik -- das ist deutlich weniger als in einem früheren geleakten Papier. Doch noch hat die EU-Kommission sich nicht auf eine endgültige Version festgelegt -- noch ist nichts entschieden!

Öko-Test: auch gesiegelter Ökostrom mit Kohle & Atom verbunden

Öko-Test: auch gesiegelter Ökostrom mit Kohle & Atom verbunden



Ökostromanbieter liegen im Trend, und das ist gut so. Schlecht ist nur, dass nicht alles wirklich Grünstrom ist, wo „Ökostrom“ draufsteht. Öko-Test hat sich in der aktuellen Ausgabe Stromanbieter vorgeknöpft und teils auch grauen Strom in grünen Schläuchen gefunden.

Lernen von China? - sonnenseite.com

Lernen von China? - sonnenseite.com



China hat einen radikalen „Schlachtplan gegen die Klimaverschmutzung“ verabschiedet – wie die FAZ und die TAZübereinstimmend berichten. Ein Kommentar von Franz Alt

Hochkonjunktur für Bedenkenträger - sonnenseite.com

Hochkonjunktur für Bedenkenträger - sonnenseite.com



Bedenkenträger - wohin man schaut bei den Berliner Jamaika-Verhandlungen, wenn es um Klimaschutz und Energiewende geht. Ein Kommentar von Franz Alt

Kohleausstieg: Deutschland verliert den Anschluss - sonnenseite.com

Kohleausstieg: Deutschland verliert den Anschluss - sonnenseite.com



Germanwatch begrüßt heute vorgestellte Allianz der Länder, die im nächsten Jahrzehnt aus der Kohle aussteigen werden - Kritik an bisheriger Haltung Deutschlands.


Heute ist auf der Weltklimakonferenz in Bonn eine von Großbritannien, Kanada und den Marshall-Inseln angeführte Allianz zum Kohleausstieg vorgestellt worden. Deren Mitgliedsländer verpflichten sich, in den nächsten Jahren vollständig aus der Kohleverstromung auszusteigen.

Europäischer Gerichtshof verhandelt Fischerei-Klage von Umweltverbänden gegen Bundesrepublik Deutschland


EuGH in Luxemburg befasst sich mit Grundschlepp- und Stellnetz-Fischerei in Meeresschutzgebieten der deutschen Nord- und Ostsee – Zerstörung von Lebensräumen schreitet ungebremst seit Jahren voran

Berlin / Luxemburg, 23.11.2017: Gestern hat sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg mit einer von Umweltverbänden eingereichten Klage gegen Grundschlepp- und Stellnetz-Fischerei befasst. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) hatte bereits Anfang 2015 in Vertretung einer Allianz deutscher Umweltverbände aus BUND, Deutscher Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, NABU, Whale and Dolphin Conservation (WDC) und WWF beim Verwaltungsgericht Köln den Stopp der Fischerei mit Grundschlepp- und Stellnetzen in Natura-2000-Gebieten der deutschen Nord- und Ostsee gefordert. Diese Klage wurde vom Kölner Verwaltungsgericht mit einem Ersuchen auf Vorabentscheidung an den EuGH weitergeleitet. Beim gestrigen Anhörungstermin ging es im Kern darum, ob die Verpflichtungen der Mitgliedstaaten zur Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie durch die sogenannte Fischereigrundverordnung der Gemeinsamen Fischereipolitik der EU (GFP) eingeschränkt bzw. verdrängt werden, wie das die Bundesregierung behauptet. Eine Entscheidung wird im Jahr 2018 erwartet.

„Mit jedem Tag, der aufgrund der festgefahrenen politischen Situation vergeht, sterben Seevögel und Meeressäugetiere, während gleichzeitig ihre Lebensräume zerstört werden“, beklagten die Umweltverbände beim Anhörungstermin vor dem EuGH. „Angesichts des Mangels an politischem Willen und der fortgesetzten erheblichen Beeinträchtigung der Meeresschutzgebiete in der deutschen Nord- und Ostsee durch schädliche Fischereimethoden war es zwingend geboten, diesen Weg zu beschreiten.“

Bereits Mitte 2014 hatten die Umweltverbände durch ihren Bevollmächtigten, den Hamburger Rechtsanwalt Rüdiger Nebelsieck, beantragt, umgehend die Fischerei mittels mobiler grundberührender Fanggeräte (Grundschleppnetze) bzw. Stellnetze in ausgewählten Schutzgebieten zu untersagen. Hilfsweise sollte angeordnet werden, dass die beschriebene Fischerei in diesen Gebieten eingestellt wird, bis entweder eine FFH-Verträglichkeitsprüfung erhebliche Beeinträchtigungen der maßgeblichen Erhaltungsziele der Gebiete ausschließt oder – nach Beteiligung der anerkannten Umweltverbände – eine Abweichungsprüfung die Fischerei trotz erheblicher Beeinträchtigungen gestattet.

Nach erfolglosem Vorverfahren erhob der DNR Anfang 2015 Klage beim Verwaltungsgericht Köln, um dem Naturschutzrecht in den deutschen Meeresschutzgebieten zum Erfolg zu verhelfen. Gegenstand der Klage sind die Umgehung des Verbandsbeteiligungsrechts bei FFH-Verträglichkeitsprüfungen (hier Fischerei als erheblicher Eingriff bzw. als Projekt im Sinne der FFH-Richtlinie) und das Initiativrecht eines EU-Mitgliedstaats im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik bei notwendigen Naturschutzmaßnahmen.

Vor einem Jahr kam es zur mündlichen Anhörung und Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln, die Frage der Zuständigkeit und des Verhältnisses von FFH-Richtlinie und GFP dem EuGH vorzulegen. „Die Verhandlung beim EuGH ist ein wichtiger Meilenstein hin zu einer Klärung der zu Grunde liegenden Rechtsfragen auf dem Weg zu einem effektiveren Meeresnaturschutz“, betonten die Umweltverbände. „Nach Jahren des Stillstands und der politischen Blockaden hoffen wir auf eine Entscheidung, die Schweinswalen, Seevögeln und Lebensräumen wie Riffen und Sandbänken zu dem Schutz verhilft, der ihnen nach europäischem und nationalem Umweltrecht verpflichtend zusteht.“

Link:

Hintergrundpapier zur Verbändeklage (Rechtssache C-683/16): http://l.duh.de/hjf7b

Seltene Erden lassen sich jetzt einfach recyceln - sonnenseite.com

Seltene Erden lassen sich jetzt einfach recyceln - sonnenseite.com



Forscher der Yale University haben einen einfachen Weg gefunden, aus Seltenen Erden produzierte Metalle, die in Elektronikschrott vorkommen, herauszulösen.


Desiree Plata und Megan O'Connor sowie Riley Coulthard haben hierzu ein elektrochemisches Abscheidegerät entwickelt, das mit einem Filter aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen ausgestattet ist.

Biomethan: Erzeugung von erneuerbarem Erdgas kann verzehnfacht werden


Berlin (ots) -

- dena-Biogaspartnerschaft skizziert Ausbaupotenzial bis 2050
- Stärkere Anreize in Verkehr, Wärme und Strom erforderlich
- Kuhlmann: "Wir brauchen ein klares politisches Bekenntnis zur 
Bedeutung von erneuerbaren Gasen für die Energiewende"

Die Erzeugung von Biomethan in Deutschland kann bis im Jahr 2050 um gut das Zehnfache gesteigert werden, von heute 9 auf rund 100 Terawattstunden pro Jahr. Das ist das Ergebnis eines Strategiepapiers, das die Biogaspartnerschaft der Deutschen Energie-Agentur (dena) auf Basis von aktuellen Studien erarbeitet hat. Voraussetzung für den Ausbau ist, dass die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Biomethan in den Sektoren Verkehr, Wärme und Strom verbessert werden. Biomethan entsteht durch die Aufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität und lässt sich wie Erdgas gut speichern und vielseitig nutzen. Als Quelle dienen Rest- und Abfallstoffe, tierische Exkremente und Energiepflanzen.

"Alle Studien zeigen: Biomethan kann einen signifikanten Beitrag zur Energiewende leisten, ohne mit der Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln zu konkurrieren", sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. "Vor allem dort, wo Strom-, Gas- und Wärmenetze gut zusammenspielen, kommen die Vorteile von Biomethan zur Geltung. Biomethan ist eine hervorragende Ergänzung zu den fluktuierenden erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie. Um die Potenziale zu erschließen, müssen wir an verschiedenen Stellschrauben drehen. Mit unserem Strategiepapier zeigen wir, worauf die Politik dabei achten sollte. Vor allem brauchen wir ein klares politisches Bekenntnis, dass Investitionen in Anlagen und Infrastruktur für erneuerbare Gase als wertvoller Beitrag zur Energiewende anerkannt werden."

Für das Strategiepapier wurden 16 Studien aus den Jahren 2012 bis 2017 ausgewertet, die Szenarien zum Erreichen der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung beschreiben. Für die Sektoren Verkehr, Wärme und Strom empfiehlt die Biogaspartnerschaft konkrete Maßnahmen.

Verkehr: Unterquote für fortschrittliche Kraftstoffe und Anrechnung auf CO2-Flottenziele

Biomethan ist ein nahezu klimaneutraler Kraftstoff, bei dessen Verbrennung auch deutlich weniger Stickoxid und Feinstaub entstehen als beispielsweise die Euro 6-Norm für Benzin und Diesel zulässt. Der Umstieg auf Erdgasfahrzeuge, die mit Biomethan und anderen erneuerbaren Gasen betrieben werden, wäre schnell und kostengünstig realisierbar. Daher sollte Biomethan verstärkt in Landwirtschaft, öffentlichem Nahverkehr und für Pkws genutzt werden. Langfristig ist Biomethan in Form von verflüssigtem Biogas (Bio-LNG) vor allem im Schwerlast- und Schiffsverkehr sinnvoll.

Um die Potenziale zu realisieren, sollte die energetische Unterquote für fortschrittliche Kraftstoffe in der Erneuerbare-Energien-Richtlinie von derzeit 0,05 auf 0,2 Prozent im Jahr 2020 und ab dann jährlich um 0,1 Prozent erhöht werden. Zudem sollten Pkw-Hersteller den Einsatz nachhaltig erzeugter Kraftstoffe wie Biomethan auf ihre CO2-Flottenzielwerte anrechnen können. Schließlich braucht es eine Gasmobilitätsstrategie und den Aufbau eines LNG-Tankstellennetzes.

Wärme: mehr erneuerbare Prozesswärme und Förderung über Gebäudeenergiegesetz

Im Wärmesektor wird Bioenergie derzeit überwiegend in Form von Abwärme aus Blockheizkraftwerken direkt vor Ort genutzt. In Zukunft kann Biomethan verstärkt für Prozesswärme und in Nah- und Fernwärmenetzen eingesetzt werden. Für industrielle Prozesswärme bietet Biomethan eine erneuerbare Alternative, die auch bei hohen Temperaturen von über 500 Grad Celsius geeignet ist. Dafür wären Anreize für die Senkung der CO2-Intensität der industriellen Prozesswärme erforderlich.

Über Nah- und Fernwärmenetze kann Biomethan dazu dienen, den Anteil erneuerbarer Energien in der netzgebundenen Wärmeversorgung zu erhöhen. Dadurch ließen sich an einigen Stellen aufwändige Eingriffe in bestehende Heizsysteme ersparen. Um dies zu ermöglichen, wäre die Einführung von CO2-Grenzwerten für Fernwärme sinnvoll. Alternativ könnte auch die effiziente Nutzung von Biomethan in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) gefördert werden, etwa im Rahmen des geplanten Gebäudeenergiegesetzes.

Strom: größere Wärmespeicher und Anbindung an Nah- und Fernwärmenetze

Im Stromsektor geht es weniger um den Ausbau als um die Optimierung der Biomethannutzung. Strom aus Biomasse sollte ausschließlich in effizienten KWK erzeugt werden, entweder als Nebenprodukt der Wärmeerzeugung oder wenn KWK-Anlagen zur Sicherung der Stabilität im Stromsystem beitragen. Durch die Bereitstellung von Regelenergie, Blindleistung und anderen Systemdienstleistungen können Biomethan-KWK wichtige Funktionen von konventionellen Kraftwerken übernehmen. Die Flexibilität biomethanbetriebener KWK-Anlagen kann durch größere und bessere Wärmespeicher sowie die Anbindung an Nah- und Fernwärmenetze erhöht werden.

Neben der konsequenten Erschließung von Biomassequellen für die Gewinnung von Biogas und schließlich Biomethan können auch viele der bestehenden 9.000 Biogasanlagen auf die Produktion von Biomethan umgerüstet werden - vor allem dann, wenn die Abwärme der Vor-Ort-Verstromung bisher nicht oder nur unzureichend genutzt wird. Schließlich ist die Nutzung von Biomethan auf eine gut funktionierende Gasinfrastruktur angewiesen. Im Jahr 2050 sollten dann weitestgehend CO2-neutral erzeugtes Biomethan und synthetisches Methan aus Power-to-Gas-Anlagen durch das Gasnetz fließen.

Das Strategiepapier "Rolle und Beitrag von Biomethan im Klimaschutz: heute und in 2050" steht unter http://bit.ly/2B5hEJK zum Download bereit.

Zur Biogaspartnerschaft

Die dena hat in Zusammenarbeit mit Partnern aus Land- und Energiewirtschaft das Projekt "Biogaspartnerschaft" entwickelt. Im Rahmen des Projekts werden Marktakteure der gesamten Wertschöpfungskette Biogaseinspeisung zusammengebracht und in ihren Aktivitäten zur Marktgestaltung unterstützt. Die dena übernimmt dabei die Rolle des Moderators und stellt eine Plattform für die Informationsbeschaffung und -aufbereitung sowie deren nationale und internationale Verbreitung zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.biogaspartner.de.

Die Potenziale von Biomethan und das Strategiepapier werden auch Thema sein auf der biogaspartner Jahreskonferenz am 7. Dezember 2017 in Berlin. Weitere Informationen zur Veranstaltung unter http://ots.de/3KEr7.

Saarländer werden Becherhelden: Umweltministerium Saarland und Deutsche Umwelthilfe starten Kampagne zur Vermeidung von Coffee-to-go-Einwegbechern


Berlin (ots) - Kaffee für unterwegs im Mehrwegbecher schützt die Umwelt - Zahlreiche saarländische Unternehmen schenken Coffee-to-go in wiederbefüllbare Mehrwegbecher aus und gewähren einen Rabatt - Umweltministerium Saarland und DUH unterstützen Unternehmen mit Kampagnenmaterialien und Informationen

Zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung starten das saarländische Umweltministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Kampagne "Becherheld - Mehrweg to go". Gemeinsam sagen sie damit den immer größer werdenden Mengen weggeworfener Coffee-to-go-Pappbecher den Kampf an. Im Saarland werden jährlich mehr als 34 Millionen Einweg-Pappbecher verbraucht. Für deren Herstellung wird viel Holz, Kunststoff, Wasser und Energie verbraucht. Und das für eine Nutzungsdauer von im Schnitt bloß 15 Minuten. Die Kampagne soll dabei helfen, Mehrwegalternativen bekannt zu machen, unnötigen Müll zu vermeiden und das Saarland sauber zu halten.

Ab dem 23. November bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher an mehr als 100 Verkaufsstellen im Saarland den Kaffee in wiederbefüllbare Mehrwegbecher ausgeschenkt. Als Bonus erhalten die Kunden für jede Wiederbefüllung zehn Cent Rabatt. Zum Start der Initiative unterstützt das saarländische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz teilnehmende Unternehmen mit Kampagnenmaterialien. Die Anmeldung für teilnehmende Gastronomiebetriebe funktioniert ganz einfach per Mail an Becherheld@Umwelt.Saarland.de. Dann wird das Café oder die Gaststätte registriert, bekommt Aufkleber und Informationsflyer für Kunden und wird auf der Homepage des Umweltministeriums beworben. Wichtige Kooperationspartner der Initiative sind die Dehoga Saar, die Bäckereiinnung Saarland und der Entsorgungsverband Saar.

"Die Flut aus Einwegbechern wird immer größer, denn seit Jahren steigt die Kaffeenachfrage kontinuierlich an. Wir müssen etwas gegen die Ressourcenverschwendung unternehmen und auf Mehrweg setzen", sagt der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. "Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Saarländischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz eine Initiative für saubere Straßen, Plätze und Parks starten zu können. Die tolle Kampagne im Saarland ist beispielgebend und andere Bundesländer sollten so etwas auch umsetzen. Wir brauchen noch mehr Becherheldinnen und Becherhelden", so Resch weiter.

"34 Millionen verbrauchte Pappbecher pro Jahr im Saarland sind deutlich zu viel. Diesen Wegwerftrend wollen wir nicht mitmachen und möchten den Verbrauchern umweltfreundliche Lösungen für den Kaffeegenuss unterwegs nahebringen. Für alle, die im Saarland unterwegs sind, gibt es tolle Mehrwegbecher, an denen sich niemand die Finger verbrennt. Einfach Wiederbefüllen lassen, Becherheldin und Becherheld werden und dabei noch Geld sparen", sagt der saarländische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost. Bereits zum Auftakt sind im Saarland rund 100 Cafés, Bäckereien, Tankstellen, Gaststätten und Schnellrestaurants als Becherheld-Tankstellen dabei. Jede Einrichtung, die Heißgetränke zum Mitnehmen anbietet, kann künftig mitmachen. "Wir wollen, dass möglichst viele Saarländerinnen und Saarländer zu Becherhelden werden", so Jost. Alle teilnehmenden Stationen im Saarland und weitere Informationen sind auf www.becherheld.saarland.de zusammengefasst.

"Becherheldin oder Becherheld zu sein, ist ganz einfach. Überall im Saarland wo Verbraucherinnen und Verbraucher den Becherheld-Aufkleber sehen, können sie sich ihren Kaffee in Mehrwegbecher abfüllen lassen. In einigen Cafés werden auch attraktiv designte Mehrwegbecher zum Kauf angeboten. Durch hygienische Vorschriften für das Wiederbefüllen privater Mehrwegbecher und regelmäßige Schulungen zur Lebensmittelsicherheit ist der Kaffee im Mehrwegbecher eine saubere Sache", erklärt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

Die DUH setzt sich bereits seit 2015 mit ihrer Kampagne "Becherheld - Mehrweg to go" für die Vermeidung von Einwegbechern ein und sieht in Mehrwegbecher-Poolsystemen eine besonders umwelt- und verbraucherfreundliche Möglichkeit, Abfälle zu reduzieren. Allein in Deutschland werden stündlich 320.000 der Einwegbecher verbraucht, pro Jahr sind das fast drei Milliarden Stück. Für deren Herstellung werden zehntausende Tonnen Holz und Kunststoff sowie Milliarden Liter an Wasser benötigt. Für die Produktion ist jährlich eine Energiemenge nötig, mit der man eine Kleinstadt versorgen könnte.

Links:

Webseite der DUH-Kampagne: www.becherheld.de 
Hygiene-Fact-Sheet der DUH: http://www.duh.de/becherheld-infos/
Webseite Becherheld-Initiative Saarland: www.saarland.de/becherheld

Dramatische Erhöhung der giftigen Stickoxid-Emissionen bei herbstlichen Außentemperaturen: Mercedes C-Klasse 250 d schmutziger als 25 Jahre alter Diesel-Pkw


Berlin (ots) - Mercedes C-Klasse 250 d überschreitet bei unter sechs Grad Celsius den Stickoxidgrenzwert auf der Straße um das bis zu 13-fache - Deutsche Umwelthilfe fordert von Bundesverkehrsminister Schmidt den Entzug der Betriebserlaubnis und Anordnung eines amtlichen Rückrufs - Im Winterhalbjahr schalten die meisten der neun Millionen Euro 5 + 6 Diesel-Pkw die ordnungsgemäße Abgasreinigung ab und fluten die Städte mit dem giftigen Dieselabgasgift NO2 - Bundeskanzlerin Angela Merkel bricht Versprechen: Kommunen erhalten derzeit keine Förderung aus dem Kommunalfonds für kurzfristig wirksame Maßnahmen für "Saubere Luft" in unseren Städten - Bundesregierung verweigert Auskunft über die ihr vorliegenden Informationen, bei welchen Temperaturen die Diesel-Hersteller ihre Fahrzeuge mit behördlicher Billigung in NOx-Drecksschleudern verwandeln

Sieben Jahre nach Inkrafttreten der Grenzwerte für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) überschreiten 90 deutsche Städte immer noch zum Teil erheblich den NO2-Luftreinhaltegrenzwert von 40 Mikrogramm/m3 im Jahresmittel. Insbesondere in den Wintermonaten verschärfen sich die gesundheitlichen Folgen dramatisch. Im Vorfeld des nächsten Kanzler-Diesel-Gipfels am 28.11.2017 fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Angela Merkel auf, die vor der Wahl zugesagte eine Milliarde Euro aus dem "Kommunalfonds" für "Saubere Luft" den unter Dieselabgasen leidenden Städten für sofort wirksame Maßnahmen freizugeben. In einer ersten Zwischenbilanz der beim Diesel-Gipfel im August 2017 von den Autokonzernen und der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen sieht die DUH gerade in den Wintermonaten keine Verbesserung der massiven Luftbelastung mit NO2.

Unter den deutschen Kommunen hat sich ein erheblicher Unmut angestaut, da sich der mit einer Milliarde Euro gefüllte Kommunalfonds als bislang leeres Wahlversprechen herausgestellt hat. Anstatt den Kommunen, wie zugesagt, noch in 2017 kurzfristig wirksame Luftreinhaltemaßnahmen zu finanzieren, beschränkt sich die tatsächliche Förderung auf wenige Millionen Euro für weitgehend unwirksame "Masterpläne". Notwendig sind neben den Diesel-Fahrverboten ab Anfang 2018 für schmutzige Pkw und Nutzfahrzeuge die technische Nachrüstung von Kommunalfahrzeugen sowie insbesondere der ÖPNV-Busflotten.

Anfang November 2017 hat die DUH im Rahmen der ihres Emissions-Kontroll-Instituts (EKI) Abgasmessungen im realen Betrieb an einer Mercedes C-Klasse 250 d Euro 6 durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen klare Indizien für das Vorhandensein rechtswidriger Abschalteinrichtungen. Die Straßenmessungen bei für Oktober bis März typisch niedrigen Außentemperaturen ergeben Abgaswerte, die höher sind als von Euro 1 Diesel-Pkw aus dem Jahr 1993.

Bei knapp 5 Grad Celsius Außentemperatur stößt der Mercedes C 250 d bei realen Straßenmessungen bis zu 1.028 mg/km NOx aus. Diese fast 13-fache Überschreitung des Grenzwerts ist umso erschreckender, da das Fahrzeug mit einem SCR-Katalysator sowie einem Dieselpartikelfilter ausgestattet ist. Oberhalb von 8 Grad Celsius zeigen die Messungen NOx-Emissionen von im Durchschnitt unter 300 mg/km. Der zulässige Grenzwert für Euro 6 liegt bei 80 mg/km. Vergleichende Detailanalysen der Funktionstüchtigkeit der Abgasreinigung über die Zeit zeigen bei einer Veränderung der Außentemperatur von nur drei Grad eine faktische Beendigung der Abgasreinigung, obwohl der Harnstoffkatalysator eine mehr als ausreichende Betriebstemperatur hatte.

Die DUH hat dem Bundesverkehrsministerium sowie dem Kraftfahrt-Bundesamt ihre Messprotolle übersandt und den Entzug der Typzulassung für diese Mercedes C-Klasse Euro 6 sowie einen amtlichen Rückruf der ausgelieferten Fahrzeuge gefordert. Motorschutzgründe könne Daimler, so die Meinung der DUH, gerade für dieses Fahrzeug nicht geltend machen, da die Einspritzung von Harnstoff in den im Abgasstrang hinter dem Motor angeordneten SCR-Katalysator offensichtlich auch dann eingestellt wird, wenn die Betriebstemperatur ausreichend hoch ist. Damit sieht die DUH hier das Vorhandensein einer rechtswidrigen, nach der Außentemperatur gesteuerten Abschalteinrichtung.

"Wir sind erschüttert, mit welcher Dreistigkeit Daimler die ordnungsgemäße Diesel-Abgasreinigung selbst bei einer Premium-Limousine mit einem Harnstoff-Katalysator bei Außentemperaturen abschaltet, die bei uns über sechs Monate hinweg üblich sind. Der Stuttgarter Autobauer entscheidet damit aktiv, die Innenstädte gerade dann mit dem Dieselabgasgift NOx zu fluten, wenn Frühgeborene, Kleinkinder, Alte und Atemwegserkrankte darunter besonders leiden. Das Kraftfahrt-Bundesamt muss als zuständige Behörde die Typzulassung für dieses C-Klasse Modell entziehen und für die bereits ausgelieferten Fahrzeuge einen amtlichen Rückruf anordnen", fordert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Da die eigentlich für die Überwachung der Automobilindustrie zuständige Bundesbehörde dieser Aufgabe nicht nachkommt und erst tätig wird, wenn Dritte sie auf rechtswidrige Abschalteinrichtungen hinweisen, wird die DUH in den kommenden Monaten verstärkt die Funktionsweise der bei Euro 5 und Euro 6 Diesel-Pkw installierten Abschalteinrichtungen deutscher wie internationaler Fahrzeuge dokumentieren und diese Ergebnisse dem Kraftfahrt-Bundesamt sowie den Strafverfolgungsbehörden übergeben. Gleichzeitig droht die DUH der Bundesregierung eine neue Klage an, wenn sie nicht umgehend die ihr vorliegenden Informationen zu den temperaturbezogenen und sonstigen Abschalteinrichtungen veröffentlicht. Trotz eindeutiger Rechtslage wird den Kommunen, den Autobesitzern und der Öffentlichkeit die Veröffentlichung dieser Umweltdaten mit der Begründung "Betriebsgeheimnisse der Autohersteller" verweigert.

"Je länger wir darauf warten müssen, dass die verantwortliche Bundesregierung den Manipulationen bei der Abgasreinigung einen Riegel vorschiebt, desto länger werden wir mit den giftigen Abgasen zu kämpfen haben. Nach wie vor akzeptiert die Regierung Fahrzeuge wie den von uns getesteten Mercedes C 250 d und verweigert damit auch den Fahrzeughaltern ihre Rechte. Das vom Verkehrsminister erlaubte 'Thermofenster' ist ein Betrugsfenster", so Axel Friedrich, internationaler Verkehrsberater und Leiter der Abgasmessungen im EKI.

Bereits im August 2016 hatte die DUH einen Mercedes C 250 d der Euronorm 6 mit Erstzulassung vom März 2016 gemessen. Bei sommerlichen Temperaturen um die 20 Grad lagen die Durchschnittsemissionen bei 206 mg NOx/km.

Links:

Messbericht Mercedes C 250 d Euro 6: http://l.duh.de/p171123

"8-Punkte-Sofortprogramm für saubere Luft": http://l.duh.de/p171123

NABU: Kunden wünschen sich umweltfreundliche Getränkeverpackungen


Berlin (ots) - Für 72 Prozent der Verbraucher spielt es eine große Rolle, dass ihre Getränke umweltfreundlich verpackt sind. Mehr als die Hälfte spricht sich für eine Steuer auf Getränkeverpackungen aus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag des NABU. Welche Verpackung gut für die Umwelt ist und welche nicht, wissen aber bei weitem nicht alle. So hält gut jeder Dritte die Getränkedose für umweltfreundlich, obwohl diese eine schlechte Ökobilanz aufweist. Dagegen halten 58 Prozent den Getränkekarton trotz positiver Ökobilanz nicht für umweltfreundlich.

Was Kunden sich wünschen und was die Händler anbieten, geht aber immer weiter auseinander. In zahlreichen Märkten finden sich keine Mehrwegflaschen mehr. Einwegplastik und Dose dominieren das Bild der Discounterregale. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller sieht dringenden politischen Handlungsbedarf: "Die unverbindliche Mehrwegquote von 70 Prozent des neuen Verpackungsgesetzes ist ein zahnloser Tiger, der nicht einen Hersteller dazu bringen wird, in Zukunft in Mehrwegflaschen abzufüllen. Wir brauchen eine Getränkeverpackungssteuer, wir brauchen strikte Einweg-Mehrweg-Kennzeichnungen auf den Verpackungen und eine Umleitung des Pfandschlupf für die Mehrwegförderung. Das sind die Hausaufgaben für die kommende Bundesregierung", so Miller. Der Pfandschlupf bezeichnet Einnahmen durch nicht zurückgegebene Pfandflaschen, die bislang in der Getränkewirtschaft verbleiben. Diese Einnahmen summierten sich 2015 auf 180 Millionen Euro.

Der NABU führte eine ähnliche Umfrage bereits im Jahr 2013 durch. Eine Beurteilung hat sich dabei sehr stark geändert. "Während vor vier Jahren 48 Prozent der Befragten Einweg-PET-Flaschen als umweltfreundlich bezeichneten, taten das in der aktuellen Studie nur noch 29 Prozent. Die Umweltprobleme, welche gerade durch kurzlebige Plastik-Anwendungen entstehen, dringen offensichtlich immer stärker zu den Verbrauchern durch und das trotz der Werbekampagnen von Einwegabfüllern und Discountern, welche Einweg-PET als Kreislaufflasche bewerben", sagt NABU-Ressourcenschutzexperte Sascha Roth.

Hintergrund: 
Die Einwegplastik- und Dosenflut in der Getränkewirtschaft steigt 
kontinuierlich. Während der Marktanteil dieser Getränkeverpackungen 
2004 noch bei knapp 29 Prozent lag, waren es zehn Jahre später fast 
54 Prozent. Alleine die Herstellung von 17 Milliarden 
Einweg-Plastikflaschen verschlingt jährlich ca. 650.000 Tonnen Rohöl 
und verursacht über eine Million Tonnen CO2. Das sogenannte 
Dosenpfand war wirksam gegen die Vermüllung der Natur durch 
PET-Flaschen und Bierdosen, aber nicht gegen den Sinkflug bei 
Mehrweg. Um umweltfreundliche, weil rohstoffsparsame 
Mehrwegverpackungen zu fördern, fordert der NABU umfangreichere 
politische Maßnahmen zusätzlich zum Einweg-Pfand wie eine 
Getränkeverpackungssteuer, die sich am CO2-Ausstoß der Verpackung 
orientiert.
Mehr Informationen unter: http://ots.de/IAwqs

Deutsche Umwelthilfe vergibt UmweltMedienpreis 2017


Berlin (ots) - Die Preisträger sind: Max Uthoff, Claus von Wagner und Dr. Dietrich Krauß ("Die Anstalt", ZDF), Carel C. Mohn, Toralf Staud, Eva Freundorfer und Sven Egenter (Online-Portal klimafakten.de), Craig Leeson und Tanya Streeter (Dokumentarfilm "A Plastic Ocean"), Miriam Opresnik (Journalistin, Hamburger Abendblatt) und Florian Schwinn ("Der Tag", hr2-kultur)

Zum 22. Mal vergibt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am heutigen Mittwochabend den UmweltMedienpreis im Rahmen einer Preisverleihungsgala im Meistersaal in Berlin. Die Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation ehrt damit Journalisten für herausragende Leistungen und die wirkungsvolle Präsentation von Natur- und Umweltthemen in den Medien. Die begehrte Auszeichnung adelt Beiträge der Themen Umwelt- und Naturschutz, Umweltgerechtigkeit und Nachhaltigkeit in Deutschland.

"Den diesjährigen Preisträgern ist großes Engagement und Mut gemeinsam: Der Mut, im oft allzu gefälligen Medienbetrieb unbequem nachzufragen. Sich im Selbstversuch dem eigenen Scheitern zu stellen. "Fake News"-Krakeelern mit kühlem Kopf und belegbaren Fakten zu begegnen. Der Mut, eben nicht den Unterwasser-Blockbuster zu machen, sondern die Verletzlichkeit des Lebensraums Meer herauszustellen. Und nicht zuletzt der Mut, einem mächtigen Industriezweig das Spiegelbild seiner eigenen Arroganz entgegenzuhalten. Ohne diese couragierten Menschen wäre unsere Arbeit sehr viel schwieriger und deshalb danken wir ihnen mit dieser Auszeichnung", sagt der DUH-Vorsitzende Harald Kächele.

In der Kategorie Print zeichnet die Jury Miriam Opresnik aus. "Ich werde grün", nahm sie sich 2016 für ihre Artikelserie im Hamburger Abendblatt vor. Vom Einkauf über den Energieverbrauch bis hin zum Urlaub stellte sie ihr Konsumverhalten auf den Prüfstand und merkte schnell: Es ist gar nicht so einfach, grün zu sein. Ihr Experiment ist ein Ansporn für diejenigen, die ihr Leben ökologischer gestalten wollen, und eine Ermutigung für alle, die selbst schon feststellen mussten, dass es dazu manchmal mehr als einen Anlauf braucht.

Als Redakteur und Moderator des Formats "Der Tag" (hr2-kultur) ist Florian Schwinn eine Institution im deutschen Hörfunk. Er verschafft aktuellen Umweltfragen Gehör und scheut dabei auch nicht die intensive, kritische Auseinandersetzung mit seinen Studiogästen - sein treues Publikum dankt es ihm. Für seinen jahrelangen, unermüdlichen Einsatz erhält Florian Schwinn den UmweltMedienpreis 2017 in der Kategorie Hörfunk.

Plastikmüll in den Meeren ist eines der größten aktuellen Umweltprobleme. In der Kategorie Film überzeugte das Team um Craig Leeson und Tanya Streeter mit seiner aufrüttelnden Dokumentation "A Plastic Ocean". Mit atemberaubenden Unterwasser-Szenen fesseln sie die Aufmerksamkeit ihrer Zuschauer für ihre Botschaft: Wir brauchen eine Welle der Veränderung! Auch dank solchen hervorragenden Filmen hat das Thema Plastikmüll es endlich auf die Agenda der internationalen Politik geschafft.

Carel C. Mohn, Toralf Staud, Eva Freundorfer und Sven Egenter stehen hinter der Kommunikationsplattform klimafakten.de, die in der Kategorie Online ausgezeichnet wird. Mit hoher fachlicher und journalistischer Qualität unterstützen sie alle, die heute Überzeugungsarbeit in Sachen Klimaschutz leisten müssen. Die Devise lautet: "Klima. Sprechen wir darüber." Mit seinen Faktenchecks und Argumentationshilfen gegen Klimaskeptiker liefert klimafakten.de das Rüstzeug dafür.

Der Sonderpreis 2017 geht an Max Uthoff, Claus von Wagner und Dr. Dietrich Krauß für die ZDF-Politsatiresendung "Die Anstalt". Ihre extrem mutige Sendung vom 7. März zum Diesel-Abgasskandal zeugt nicht nur von akribischer Recherchearbeit. Sie hat den Themenkomplex auch politisch durchdrungen und lässt keinen Zweifel daran, wer die Verantwortlichen und wer die Leidtragenden in diesem Skandal sind. Mit diesem Glanzstück zeigt das "Anstalt"-Team, dass ihm die Fußstapfen des unvergessenen Dieter Hildebrandt nicht zu groß sind.

Die Deutsche Telekom unterstützt zum fünfzehnten Mal den UmweltMedienpreis. Dr. Fritz Lauer, Leiter Information und Nachhaltigkeit der Deutschen Telekom Technik GmbH, erklärt: "Umweltprobleme wie der Klimawandel sind Herausforderungen, für die dringend Lösungen notwendig sind. Die diesjährigen Preisträger zeigen, dass jeder Einzelne es in der Hand hat, Verantwortung zu übernehmen und seinen eigenen Beitrag zu leisten. Das macht ausgezeichneten Umweltjournalismus aus: Probleme nicht nur zu benennen, sondern auch konstruktive Vorschläge anzubieten."

Kohlekraftwerke belasten deutsches Stromnetz – pv magazine Deutschland

Kohlekraftwerke belasten deutsches Stromnetz – pv magazine Deutschland



Nach einer Agenturmeldung gehen Bundeswirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur davon aus, dass wenn Kohlekraftwerke mit einer Kapazität von sieben Gigawatt stillgelegt werden, die Versorgungssicherheit auch während Dunkelflauten in Deutschland nicht gefährdet ist. Auch das Umweltbundesamt fordert für die Klimaschutzziele einen beschleunigten Kohleausstieg und eine Anhebung der Zubauziele für Photovoltaik und Windkraft.

Rüstungskritiker nennt Waffenhandel als Hauptursache für Flucht und Vertreibung - sonnenseite.com

Rüstungskritiker nennt Waffenhandel als Hauptursache für Flucht und Vertreibung - sonnenseite.com



Jürgen Grässlin: Bundesregierung trägt schwerste Schuld durch Exportgenehmigungen in Kriegsgebiete
Deutsche Waffenexporte tragen nach Ansicht des Freiburger Rüstungskritikers Jürgen Grässlin maßgeblich dazu bei, dass Millionen von Menschen in die Flucht getrieben werden. Vor allem der Export von Kleinwaffen erweise sich immer wieder als Fluchtursache, erläutert Grässlin in einem Interview, das die Zeitschrift Publik-Forum in ihrer aktuellen Ausgabe (vom 10. November) verbreitet hat. Es befindet sich in einem 16 Seiten umfassenden Dossier, das sich mit den Ursachen der weltweiten Flüchtlingsströme auseinandersetzt.


Deutschland sei im weltweiten Vergleich der drittgrößte Exporteur von Kleinwaffen, betont Grässlin, der als einer der profiliertesten Rüstungskritiker gilt. Er ist Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft / Vereinigte Kriegsgegner (DFG/VK), der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ sowie des RüstungsInformationsBüros (RIB) e.V. Von den Folgen der Rüstungsexporte besonders betroffen sei derzeit Syrien.

Neuer Druck auf Kohlekraftwerke - sonnenseite.com

Neuer Druck auf Kohlekraftwerke - sonnenseite.com



Bundesregierung verzichtet auf Klage gegen schärfere EU-Umweltauflagen


Die Bundesregierung macht den Weg frei für schärfere Umweltauflagen für Kohlekraftwerke. Wie der WDR auf Anfrage erfuhr, verzichtet das federführende Bundesumweltministerium auf eine Klage gegen die von der EU Ende Juli beschlossenen strengeren Grenzwerte für Quecksilber, Stickoxid und Feinstaub. Die Frist für eine solche Klage ist in der Nacht zum Samstag ausgelaufen.

Klimaschutz? Die Zeit rennt uns davon - oekonews.at

Klimaschutz? Die Zeit rennt uns davon - oekonews.at



Eine neue Studie des Tyndall Centre for Climate Change Research und der Teesside University, die im Auftrag von Friends of the Earth Europe erstellt wurde, zeigt klare Fakten auf: Wenn wir in Europa unsere Klimaziele, die in Paris festgelegt wurden, erreichen wollen, dann muss viel rascher aus fossiler Energie ausgestiegen werden, als dies in bisherigen Plänen vorgesehen ist. Die Klimawissenschafter berechneten: Beim derzeitigen Emissionsniveau ist das CO 2-Budget der EU bereits in neun Jahren aufgebraucht, das noch zur Verfügung steht, um die Paris-Ziele zu erreichen. Klartext: In 18 Jahren, bis 2035 KEINE fossile Energie mehr in ganz Europa, auch kein Erdgas, -12% von C02-AUsstoß per Jahr. Ade für das Auto mit einem Verbrennermotor. 

22. November 2017

August von Platen

Das Urteil der Menge mache dich immer nachdenklich, aber niemals verzagt.

August von Platen

Moore, Orchideen und Paludikultur - klimaretter.info

Moore, Orchideen und Paludikultur - klimaretter.info



Moore werden nicht nur von Autobahnbauern unterschätzt, sondern auch im weltweiten Klimaschutz. Wie schwierig dieser Schatz zu hüten und als effiziente CO2-Senke zu heben ist, zeigte sich beim Bonner Weltklimagipfel.
Aus Bonn Jörg Staude

"Schwarz-Grün wäre nicht das Schlechteste" - klimaretter.info

"Schwarz-Grün wäre nicht das Schlechteste" - klimaretter.info



Die Unionsparteien haben sich während der "Jamaika"-Sondierungen den Grünen angenähert, sagt Energieexpertin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Weil sich die Parteien fast durchgängig zu den Klimazielen für 2020 bekannt haben, müssen jetzt Taten folgen, sonst wird die Energiewende teuer.

Nano-spike catalysts convert carbon dioxide directly into ethanol



In a new twist to waste-to-fuel technology, scientists at the Department of Energy’s Oak Ridge National Laboratory have developed an electrochemical process that uses tiny spikes of carbon and copper to turn carbon dioxide, a greenhouse gas, into ethanol. Their finding, which involves nanofabrication and catalysis science, was serendipitous. Learn more: https://www.ornl.gov/news/nano-spike-...

US-Forscher haben aus Versehen CO2 in Treibstoff umgewandelt | WIRED Germany

US-Forscher haben aus Versehen CO2 in Treibstoff umgewandelt | WIRED Germany



Der Kampf gegen den Klimawandel könnte dank eines Versehens einen großen Schritt weiter gekommen sein. US-Forscher haben durch Zufall eine Methode entdeckt, mit der sich CO2 in Ethanol umwandeln lässt, das als Treibstoff genutzt werden kann – kostengünstig und ohne großen Aufwand

AfD-Gauland bei erster Rede im Bundestag gnadenlos ausgebuht - TAG24

AfD-Gauland bei erster Rede im Bundestag gnadenlos ausgebuht - TAG24



Berlin - Am Dienstag hielt der AfD-Politiker Alexander Gauland (76) seine erste Rede im Bundestag und sorgte sogleich für einen Eklat. Mit einem Satz brachte der Vorsitzende der AfD-Fraktion die anderen Parteien gegen sich auf, die ihn gnadenlos ausbuhten.

Kommunale Versorger warnen vor Zunahme der Medikamentenreste im Wasser - FOCUS Online

Kommunale Versorger warnen vor Zunahme der Medikamentenreste im Wasser - FOCUS Online



Der Gebrauch von Medikamenten steigt - und damit auch die Menge von Arzneimittelrückständen, die über die Verbraucher im Trinkwasser landen. Sie lassen sich inzwischen überall und ganzjährig in Gewässern nachweisen. Nun schlagen die kommunalen Versorger in Deutschland Alarm: Die Wasseraufbereitung in den Klärwerken kommt mit dem Filtern kaum noch nach.

Unsere Bürgerinitiative ist als Umweltvereinigung anerkannt! - Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V.

Unsere Bürgerinitiative ist als Umweltvereinigung anerkannt! - Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V.



Anerkennung als Umweltvereinigung

Die Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V. wurde am 06.11.2017 als Umweltvereinigung für Schleswig-Holstein anerkannt. Mit dieser Entscheidung auf der Grundlage des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes stehen der Bürgerinitiative jetzt umfangreiche Beteiligungs- und Klagerechte im Rahmen ihrer satzungsgemäßen Ziele zu.

Love Green - Innovationen - CO2 als Basis für die Enteisung von Flugzeugen

Love Green - Innovationen - CO2 als Basis für die Enteisung von Flugzeugen



Ein mittleres Zementwerk verursacht täglich rund 1.000 Tonnen CO2. Österreichische Forscher haben daher ein Verfahren entwickelt, um aus diesem Kohlendioxid etwas Nützliches zu machen - einen Basisstoff für die Enteisung von Flugzeugen. Mit der Zufuhr von Energie wird das CO2 wiederbelebt und kann so mit anderen Stoffen reagieren. Am Ende des chemischen Prozesses entsteht Natriumformiat, das unter anderem für die Enteisung von Flugzeugen verwendet wird. 

Wie High-Tech den Biolandbau voranbringt | Greenpeace Magazin

Wie High-Tech den Biolandbau voranbringt | Greenpeace Magazin



Wie High-Tech
den Biolandbau
vor­an­bringt

Ein Besuch in einem der größten
ökologischen Betriebe Deutschlands

Man on the Hill (2016)



Film by Daisy Dickinson Music by E-da Kazuhisa Mixing by Mark Clifford Official Selection London Short Film Festival 2017 Official Selection BFI London Film Festival 2016 Official Selection Encounters Short film and Animation Festival 2016 Official Selection Aesthetica Short Film & Animation Festival 2016 Official Selection New York International Film Festival 2016 Official Selection Vienna Indépendent Film Festival 2016 Official Selection London Experimental Film Festival 2016 www.daisydickinson.co.uk www.adrenaadrena.com

Einladung zum Selbermachen-Event „Buy nothing, make something!“ 8./9./10. Dezember 2017


Wie wollen wir in Zukunft leben? Greenpeace und die „Maker“-Bewegung präsentieren ein Kreativ-Wochenende in Berlin  
8./9./10. Dezember 2017
Flutgraben e.V.
Am Flutgraben 3
12435 Berlin
                                                                                  

Sehr geehrte Damen und Herren,
in der anstehenden Adventszeit bieten wir eine schöne Alternative zum stressigen Weihnachtsshoppen an: das Selbermachen! Was nach Wollsocken stricken und Müsli mischen klingt, hat längst einen konsumkritischen Anspruch: Bastler, Tüftler, Schrauber  – in der Szene „Maker“ genannt – sind Teil einer weltweiten Bewegung. Diese findet lieber kreative Lösungen für die drängendsten Probleme unserer Zeit, anstatt zu kaufen und zu konsumieren. Der Spaß am Selbermachen ist diesen Menschen genauso wichtig wie Müll zu vermeiden und Klima und Natur zu schützen – ob mit einem minimalistischen Lebensstil, smarten technischen Ideen oder indem sie vorhandene Dinge reparieren, aufmöbeln und umstylen. Unser Motto „Buy nothing, make something“ meint: Wir sind, was wir tun und nicht, was wir kaufen!

„Make Something“ feiert das Selbermachen als internationales Festival am Wochenende des 8-10. Dezember in Berlin und weiteren Weltstädten wie Rom, Barcelona, Peking und Hongkong. Die deutsche Veranstaltung findet mit Workshops, Tutorials und Talks in der Berliner Kreativfabrik „Flutgraben“ statt: von einer Swimping-Party zum tauschen und verschönern von Kleidung über das Upcycling von Weihnachtsschmuck und Fermentieren von Lebensmitteln bis hin zur Frage, ob die Zukunft aus den 3D-Druckern von Offenen Werkstätten (Fab Labs) kommen wird.

Weitere Informationen zu #makesmthng und das Programm finden Sie unter:  https://www.makesmthng.org/de/ und
http://gpurl.de/Make-Smthng-Berlin

Die Veranstaltungen finden statt:
Freitag von 18-21 Uhr
Samstag von 10-21 Uhr
und Sonntag von 10-18 Uhr


Der Eintritt und die Teilnahme an Workshops sind kostenfrei.

Braunkohle-Tagebau - Kampf um jeden Baum - Wirtschaft - Süddeutsche.de

Braunkohle-Tagebau - Kampf um jeden Baum - Wirtschaft - Süddeutsche.de



Umweltschützer wollen per Klage den Braunkohle-Tagebau im Rheinland stoppen - und ein altes Waldstück retten. Doch ein Vergleich mit dem Energiekonzern RWE scheitert am Dienstag. Der Prozess zeugt vom Zielkonflikt der deutschen Klimapolitik.
Von Benedikt Müller, Köln

Regenwald-Geschenkurkunden | OroVerde

Regenwald-Geschenkurkunden | OroVerde



Das besondere Geschenk zu Weihnachten: Regenwald. Die Geschenkidee mit Überraschungsgarantie und Sinn. Dank der attraktiven OroVerde-Geschenkurkunde unterstützen Sie innovative Schutzprojekte im tropischen Regenwald. Ihre Spende hilft direkt den exotischen Tieren und den Menschen vor Ort. Das Besondere: Lassen Sie Ihre einzigartige Weihnachtsgeschenk-Urkunde personalisieren und machen Sie damit Ihren Liebsten eine ganz besondere Freude. Suchen Sie sich einfach eines der Regenwald-Motive aus und nennen Sie uns den Namen, der auf der Urkunde erscheinen soll.

Außer Spesen nichts gewesen?! Das Fazit zur 23. Klimakonferenz | OroVerde

Außer Spesen nichts gewesen?! Das Fazit zur 23. Klimakonferenz | OroVerde



Auf der COP23 in Bonn wurden zwar keine historischen Beschlüsse gefasst, wichtig war die Konferenz trotzdem. Denn hier wurden erste wichtige Schritte in Richtung eines Regelwerks für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015 getan. Dieses Regelwerk soll nächstes Jahr auf der COP24 in Polen verabschiedet werden. Unser Fazit: Die Schritte hätten größer sein müssen und das Thema Wälder fehlte fast komplett.

Nach Wirbel um Polanski: Pariser Cinemathek verschiebt Brisseau-Schau | Monopol – Magazin für Kunst und Leben

Nach Wirbel um Polanski: Pariser Cinemathek verschiebt Brisseau-Schau | Monopol – Magazin für Kunst und Leben



Nach Protesten gegen die Retrospektive über Roman Polanski hat die Pariser Cinemathek "im Bemühen um eine Beruhigung" die geplante Werkschau des französischen Regisseurs Jean-Claude Brisseau (73) verschoben.

Die Revolte der Künstler: Wie Trump die Kunstwelt in Bedrängnis bringt

Die Revolte der Künstler: Wie Trump die Kunstwelt in Bedrängnis bringt



Kunst als politischer Protest – kann das funktionieren? Egal, die Lage ist zu ernst für Zweifel. Die Kunstszene begehrt auf, und die Künstler werden aktiv, nicht nur in den USA. Dieser Aufruhr hat Substanz, und er wird bleiben

Künstlerin Koczÿ täuschte Holocaust-Biografie vor | Monopol – Magazin für Kunst und Leben

Künstlerin Koczÿ täuschte Holocaust-Biografie vor | Monopol – Magazin für Kunst und Leben



Als angebliche Jüdin und KZ-Überlebende beschäftigte sich die Künstlerin Rosemarie Koczÿ mit dem Holocaust. Nun kommt die Stadt Recklinghausen zu der Erkenntnis: Koczÿ hat ihre Biografie vorgetäuscht

Ebertplatz Köln: Hooligans bedrängen Künstler

Ebertplatz Köln: Hooligans bedrängen Künstler



Rechtsextreme Hooligans haben am Samstag auf dem Kölner Ebertplatz randaliert und dabei Künstler und Projektraumbetreiber beschimpft

Künstlergruppe baut Holocaust-Mahnmal vor Björn Höckes Haus | Monopol – Magazin für Kunst und Leben

Künstlergruppe baut Holocaust-Mahnmal vor Björn Höckes Haus | Monopol – Magazin für Kunst und Leben



Die Künstlergruppe Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) hat nach eigenen Angaben vor dem Grundstück des AfD-Politkers Björn Höcke im thüringischen Eichsfeld 24 massive Betonstelen errichtet

Europäische Bürgerinitiative "Stop Glyphosat" - Die Anhörung im Europäischen Parlament



Am 20. November 2017 haben VertreterInnen der Europäischen Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“ in einer Anhörung vor dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission ihre Forderungen präsentiert. Weit über eine Million EU-BürgerInnen haben mit ihrer Unterschrift unter die Bürgerinitiative diese Anhörung erkämpft und fordern, die Glyphosat-Zulassung zum 15. Dezember 2017 auslaufen zu lassen, ein transparenteres Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU einzuführen und eine generelle Reduzierung des Pestizideinsatzes in Europa vorzunehmen. Dr. Helmut Burtscher, Biochemiker von GLOBAL 2000, sprach für die Bürgerinitiative: „Für eine Wiederzulassung von Glyphosat fehlt jede rechtliche Grundlage. Die Zulassung muss deshalb enden.“ Video: © European Union, 2017 - Source: European Parliament: http://www.europarl.europa.eu/ep-live...

Weltweit größte Biokohleanlage in Betrieb genommen

Weltweit größte Biokohleanlage in Betrieb genommen



Für einen wirksamen Klimaschutz müssen in den kommenden Jahrzehnten große CO2-Mengen aus der Atmosphäre entnommen werden. Die natürlichen Prozesse wie Aufforstung und Humusaufbau sind dazu wichtig, aber zu langsam.
Nun gibt es einen technologischen Durchbruch. Die Firma AVA GmbH hat die erste Anlage zur hydrothermalen Carbonisierung (HTC) im industriellen Stil im Industriepark Relzow bei Anklam in Mecklenburg-Vorpommern reaktiviert. AVA wird in den kommenden Jahren weitere große Anlagen mit einer Jahreserzeugung von je 50 000 Tonnen Biokohle bauen, konkrete Anfragen u.a. aus China gibt es bereits.

Verschmutztes Trinkwasser in Bayern: Gift aus dem Hahn - taz.de

Verschmutztes Trinkwasser in Bayern: Gift aus dem Hahn - taz.de



Aufregung im Landkreis Altötting: Die Menschen an der Alz haben jahrelang mit PFOA-belastetem Trinkwasser gelebt.

Das Märchen vom schon "bald" selbstfahrenden Auto. Ein Reality Check.

Das Märchen vom schon "bald" selbstfahrenden Auto. Ein Reality Check.



Die momentan gehypte Vorstellung, wir könnten schon "bald" vollautonome Autos im öffentlichen Straßenverkehr sehen, blendet elementare juristische und gesellschaftliche Herausforderungen gezielt aus. Eine interdisziplinäre Debatte findet kaum statt, vermeintlich "fortschrittliche" Politiker, "Futuristen" und Fanboys teilen sich die Bühne mit Bedenkenträgern.

Mysteriöses Ruthenium-106: Was geschah im Ural?

Mysteriöses Ruthenium-106: Was geschah im Ural?



Aus welcher Quelle stammt die Wolke radioaktiven Rutheniums, die Ende September Europa erreicht hat? Und wie bedenklich sind die hier gemessenen Konzentrationen? Hier sind einige Antworten.

Mangelhafte Kontrolle bei AKW-Betreiber: Fehlerhafte Brennstäbe ausgeliefert - taz.de

Mangelhafte Kontrolle bei AKW-Betreiber: Fehlerhafte Brennstäbe ausgeliefert - taz.de



Der Konzern EDF hat mehrere Brenntstäbe unzureichend kontrolliert. Sie wurden in Reaktoren in Frankreich und der Schweiz eingesetzt.

3. Ausschreibung Wind an Land verfestigt Fehlentwicklung – Gesetzgeber muss handeln



Die 3. Ausschreibungsrunde für die Windenergie an Land zeigt deutlich wie rasch der Förderbedarf der Windenergie für Projekte, die nach 2020 umgesetzt werden, sinkt. Das ist eine gute Nachricht für die Politik und die Verbraucher. Offenbar setzen immer mehr und auch neue Investoren auf einen sich stabilisierenden Strommarkt. Damit sich diese Entwicklung fortsetzen kann, sind neue Instrumente wie ein beginnender Kohleausstieg und eine nachhaltige CO2-Bepreisung erforderliche wichtige Bausteine. Diese müssen durch die Bundespolitik verankert werden.

Erwartungsgemäß wird auch die dritte Ausschreibungsrunde Wind an Land durch Akteure dominiert, die die Anforderungen an die gesetzlich definierte Bürgerenergiegesellschaft erfüllen. Damit gingen 2.730,4 Megawatt (MW) der im Jahr 2017 insgesamt ausgeschriebenen 2.820,4 MW Wind an Land an Projekte, die über keine Genehmigung verfügen und erst in bis zu 4 ½ Jahren umgesetzt werden müssen. Ein gleitender Übergang vom bisherigen Vergütungssystem hin zu Ausschreibungen ist deutlich nicht gewährleistet.

„Während die Energiewende nicht mehr aufzuhalten ist und die Windenergie in der Zukunft ganz unbestritten zum Lastenträger der dekarbonisierten Energiewelt wird, bringt die bereits nach der 1. Ausschreibung erkannte Fehlkonstruktion im Ausschreibungssystem die deutsche Windindustrie in große Bedrängnis. Die Gefahr ist groß, dass es in den Jahren 2019 und 2020 zu einem Abriss beim Ausbau der Windenergie kommt, der Hersteller, Zulieferer, Logistik und Planer gleichermaßen hart trifft und die Energiewende massiv auszubremsen droht“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

Die die Ausschreibungen dominierende gesetzlich definierte Bürgerenergie setzt kalkulatorisch auf Effizienzgewinne von noch nicht im Markt etablierten Anlagentechnologien. Projekte, die bereits über eine BImSchG-Genehmigung verfügen, sind durch die Genehmigung an einen bestimmten Anlagentyp gebunden und deshalb im Wettbewerb benachteiligt. Unbedingt notwendig ist es daher, dass das Vorliegen einer BImSchG-Genehmigung zur alleinigen Voraussetzung an der Teilnahme an Ausschreibungen wird.

Die Ausschreibungen im Jahr 2017 sind gleichzeitig durch eine hohe regionale Unausgewogenheit gekennzeichnet. Während noch unter der EEG-Systematik im 1. Halbjahr 2017 gut 45 Prozent des Zubaus in den südlichen Bundesländern erfolgte, fällt der verbrauchsstarke Süden im Ausschreibungssystem durch. Um den erforderlichen Ausbau im Süden zu gewährleisten, braucht es einen ganzen Strauß von Maßnahmen aus höherem Ausschreibungsvolumen, einfach handhabbarer De-Minimis-Regelung, Nachsteuern bei den Zuschlägen innerhalb des Referenzertragsmodells und der Möglichkeit größere Gewerbe- und Industrieabnehmer direkt beliefern zu können. Auch hier ist der Gesetzgeber gefordert, zügig zu handeln.

„Der Abbruch der Sondierungsgespräche für eine neue Bundesregierung lähmt die Politik. Die erkannte und dringend notwendige gesetzliche Reparatur am EEG 2017 darf trotzdem nicht verzögert werden. Es braucht jetzt ein klares Signal, dass nicht nur in der 1. und 2. Ausschreibung 2018, sondern künftig generell das Vorliegen einer BImSchG-Genehmigung zur Voraussetzung für die Teilnahme an Ausschreibungen wird“, machte Hermann Albers deutlich. „Die Politik darf nicht leichtfertig riskieren, dass die technologische Spitzenposition, die deutsche Unternehmen in rasch wachsenden internationalen Märkten haben, gefährdet wird.“ 
Überblick
1. Runde am 01. Mai 2017
  • 70 Zuschläge mit insgesamt 807 MW
  • Davon 65 Bürgerenergieprojekte mit insgesamt 776 MW
  • Höchstes Gebot mit Zuschlag 5,78 ct/kWh
  • Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 5,71 ct/kWh
  • Höchster Zuschlag im Netzausbaugebiet 5,58 ct/kWh
  • Niedrigster Zuschlag im Netzausbaugebiet 5,25 ct/kWh
 2. Runde am 01.August 2017
  • 67 Zuschläge mit insgesamt 1.013 MW
  • Davon 60 Bürgerenergieprojekte mit insgesamt 962 MW
  • Höchstes Gebot mit Zuschlag 4,29 ct/kWh
  • Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 4,28 ct/kWh
  • Quote im Netzausbaugebiet (322 MW) wurde nicht erreicht
 3. Runde am 01.November 2017
  • 61 Zuschläge mit insgesamt 1.000,4 MW
  • Davon 60 Bürgerenergieprojekte mit insgesamt 992,4 MW
  • Höchste Gebot mit Zuschlag 3,82 ct/kWh
  • Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 3,82 ct/kWh (korrigierter Wert)
  • Quote im Netzausbaugebiet (430 MW) wurde nicht erreicht
Veröffentlichung der Bundesnetzagentur: Öffentliche Bekanntgabe der Zuschläge zum Gebotstermin 1.11.2017 

NATURSTROM AG fordert Umstellung der Windenergie-Förderung


Düsseldorf (ots) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Ergebnisse der dritten Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land bekanntgegeben. Der weit überwiegende Teil der Zuschläge ging wie schon bei den beiden ersten Runden 2017 an Bürgerenergie-Projekte - wobei längst klar ist, dass die Ausnahmen für Bürgerenergie und deren Definition die ursprüngliche Intention des Gesetzgebers drastisch verfehlen. Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG, sieht erhebliche Verwerfungen auf den Markt zukommen. Er fordert daher, Bürgerenergie künftig anders zu definieren und von den Ausschreibungen auszunehmen.

"Der aktuelle Weg, um echte Bürgerenergie im Rahmen der Ausschreibungen zu ermöglichen, ist gescheitert", so Thomas Banning. "Die bestehenden Ausnahmen für Bürgerenergie verfehlen ihr Ziel, die Beteiligung engagierter Bürger am Windenergie-Ausbau zu sichern, und unterminieren zugleich die Ausbauziele der Bundesregierung. Der Windenergie-Ausbau steht ab 2019 auf tönernen Füßen", warnt der NATURSTROM-Chef. "Daher ist kurzfristig eine zusätzliche Ausschreibungsrunde notwendig, um wieder Planbarkeit herzustellen. Genehmigte Projekte, die baureif in der Schublade liegen, gibt es zuhauf." Damit diese auch Chancen auf einen Zuschlag zu wirtschaftlich darstellbaren Preisen hätten, müsse zudem bei den kommenden Ausschreibungsrunden vorübergehend die Höchstgrenze für Gebote ausgesetzt oder zumindest gelockert werden. Diese Höchstgrenze orientiert sich an den bezuschlagten Geboten der drei vorangegangenen Ausschreibungen - und liegt aufgrund der massiven Verzerrungen bei den 2017er-Ausschreibungen so niedrig, dass Projekte mit Genehmigung auch 2018 kaum Chancen haben dürften.

Über diese kurzfristig notwenige Maßnahme hinaus hält Banning weitreichende Änderungen für zwingend: "Die weitere Beteiligung der Bürgerenergie-Bewegung muss auf anderem Wege als bisher ermöglicht werden. Ein einfach zu handhabendes Differenzierungskriterium ist die Projektgröße, denn kleinere Projekte im regionalen Zusammenhang sind für große Player uninteressant. Vorhaben mit einer Leistung von weniger als 10 MW von Gesellschaften, an denen mehrheitlich Bürger beteiligt sind, dürfen nicht den Ausschreibungen unterworfen werden- egal, ob es sich um Windenergie- oder Solarprojekte handelt", so der Vorschlag des NATURSTROM-Vorstandschefs. Eine solche sogenannte De-minimis-Regelung wird von der EU-Kommission ausdrücklich gebilligt, wie Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager bereits Anfang 2016 klarstellte. In Frankreich wird eine solche Regelung derzeit eingeführt.

"Die Vergütung könnte dem Ergebnis der jeweils letzten Ausschreibungsrunde zuzüglich eines minimalen Aufschlags aufgrund der geringen Projektgröße entsprechen", so Banning weiter. "Somit würde die Vergütung von Bürgerenergie-Projekten weiterhin im Markt bestimmt und wäre nicht vom Gesetzgeber vorgegeben. Die Akteursvielfalt wäre gesichert, die Ausschreibungen könnten ohne Ausnahmeregelungen durchgeführt werden und wären somit für Politik und Branche im Ergebnis planbarer."

Hintergrund: Bei den drei Ausschreibungsrunden 2017 war - anfangs unterwartet - der weit überwiegende Teil der Zuschläge auf Bürgerenergie-Projekte entfallen. In der aktuellen Runde gingen 98 Prozent der Zuschläge an Bürgerenergie-Projekte, der Gebotswert der bezuschlagten Gebote betrug nach Angaben der Bundesnetzagentur im Mittel 3,4 ct/kWh und lag somit nochmals niedriger als bei der vorherigen Ausschreibungsrunde. Mindestens bei den beiden ersten Ausschreibungsrunden handelte es sich bei den allermeisten Bürgerenergie-Projekten allerdings nicht um Vorhaben etablierter lokaler Initiativen, sondern um reguläre Projekte professioneller Entwickler. Diese haben ihre Projekte kurzfristig in Bürgerenergie-Projekte umgestaltet, indem sie mit Landeigentümern und Mitarbeitern eigene Gesellschaften gründeten, welche die gesetzliche Definition von Bürgerenergie erfüllen. Somit kommen sie in den Genuss von Ausnahmeregelungen. Die wichtigste: Bürgerenergie-Gesellschaften können sich ohne Baugenehmigung an den Ausschreibungen beteiligen und haben deutlich mehr Zeit für die Realisierung ihrer Projekte, bevor eine Strafzahlung fällig wird.

Für den weiteren Ausbau der Windenergie droht somit ab 2019 ein Fadenriss, denn ob und wann die aktuell bezuschlagten Projekte realisiert werden, steht in den Sternen. Die Anfang des Jahres noch gut gefüllten Auftragsbücher der Windindustrie werden schon jetzt dünner. Die ersten Hersteller haben bereits Kündigungen eingeleitet.
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