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30. Juni 2017

Schneller fahren für den Profit

„Der Börsengang von Delivery Hero ist kein gutes Zeichen. Die steigenden Erwartungen nach Gewinnmaximierung können bei solchen Online-Unternehmen nur über eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und der Löhne befriedigt werden. Der Produktivität setzen Muskelkraft und Geschwindigkeitsbeschränkungen klare Grenzen. Anstatt Geld an der Börse einzusammeln, sollte das Unternehmen erst mal für gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne sorgen“, kommentiert Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den heutigen Börsengang von Delivery Hero. Krellmann weiter:

„Die Gefahr von Unfällen darf nicht steigen, weil die Beschäftigten unter Druck gesetzt werden. Als Minijobber und Freiberufler können es sich die Fahrradkuriere finanziell nicht leisten, krank zu werden. Unternehmen haben eine Verantwortung ihren Beschäftigten gegenüber.

DIE LINKE fordert die Gleichstellung von Minijobs mit sozialversicherungspflichtiger Arbeit. Abhängige Beschäftigung soll ohne Ausnahme ab dem ersten Euro Entgelt der Sozialversicherungspflicht unterliegen. Gleichzeitig fordern wir eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro pro Stunde ohne Ausnahmen. Zudem sind deutlich mehr Kontrollen notwendig, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.“ 
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