14. August 2018
Deutsche Umwelthilfe begrüßt Engagement der Bundesregierung beim Stromnetzausbau
Optimierung und Ausbau der Stromnetze sind wichtige Säulen für Energiewende und Klimaschutz – Deutsche Umwelthilfe fordert Beteiligung von Umwelt- und Verbraucherverbänden bei der Ausgestaltung der vorgesehenen Maßnahmen – Transparenz und Bürgerbeteiligung müssen wichtige Prämissen bleiben
Berlin, 14.8.2018: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz bei der Bundesnetzagentur in Bonn seinen „Aktionsplan Stromnetz“ vorgestellt. Der Plan zielt auf eine Optimierung und höhere Auslastung der Stromnetze und benennt Ideen zur Beschleunigung des dringend notwendigen Netzausbaus. Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):
„Wir begrüßen das Engagement der Bundesregierung bei der Optimierung und dem Ausbau der Stromnetze, einer wichtigen Säule für die Energiewende und den Klimaschutz. Grundsätzlich sollten alle vorgesehenen Maßnahmen – so auch das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) 2.0 – in einem breiten Akteurskreis abgewogen und insbesondere auch Umwelt- und Verbraucherschutzverbände beteiligt werden. Gemeinsam können die effektivsten Maßnahmen gefunden und negative Effekte vermieden werden. Ein verschlanktes Verfahren kann zum Beispiel durch geringere Akzeptanz und mehr Proteste vor Ort im Endeffekt zu Verzögerungen führen. Die erweiterten Möglichkeiten der Öffentlichkeitsbeteiligung des „NABEG 1.0“ sind eine wichtige Errungenschaft, die sich positiv auf die Planungsverfahren auswirken. Sie sollten weiter ein wichtiger Baustein der Netzausbauplanung sein. Auch ist zu bedenken, dass Änderungen im Planungsverfahren in der Vergangenheit häufig zu Verzögerungen geführt haben und daher sorgfältig abgewogen werden sollten.“
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen