.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung
Hamburg,
5. März 2014
AKW Grafenrheinfeld schon heute
überflüssig
Studie belegt: Weder das AKW noch die "Thüringer Strombrücke"
noch der
Neubau eines Gaskraftwerks sind für eine sichere Stromversorgung
nötig
Zur seit Wochen andauernden Diskussion um ein angebliches
Junktim zwischen
der Fertigstellung der "Thüringer Strombrücke" und der
Abschaltung des AKW
Grafenrheinfeld erklärt Jochen Stay, Sprecher der
Anti-Atom-Organisation
.ausgestrahlt:
"Die Fertigstellung der
,Thüringer Strombrücke' ist keineswegs
Voraussetzung für die Abschaltung des
AKW Grafenrheinfeld. Weder das AKW,
noch die Höchstspannungsleitung sind für
eine stabile Stromversorgung in
Bayern nötig. Das belegt eine aktuelle Studie
der Arepo Consult im Auftrag
von .ausgestrahlt. Demnach stehen bereits heute
ausreichend
wetterunabhängige Kraftwerkskapazitäten und Leitungen selbst für
extreme
Situationen zur Verfügung. Zu diesem Ergebnis kommen sowohl
die
Bundesnetzagentur als auch die Übertragungsnetzbetreiber.
Die in
jüngster Zeit von CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer und
seiner
Energieministerin Ilse Aigner erhobene Forderung, als Ersatz für das
AKW
ein neues Gaskraftwerk am Standort Grafenrheinfeld zu bauen,
führt
insoweit in die Irre: Der Reaktor kann problemlos auch ohne jeden
Neubau
eines anderen Kraftwerks abgeschaltet werden.
Das Uralt-AKW
Grafenrheinfeld ist für die Stromversorgung komplett
überflüssig und zudem
eine riesige Gefahr für die ganze Region. Es ist
deshalb höchste Zeit, den
rissanfälligen Meiler stillzulegen - besser
heute als morgen.
All
diejenigen, die andauernd versuchen, unter Missachtung der Fakten ein
Junktim
zwischen ,Thüringer Strombrücke' oder Neubau eines
Ersatzkraftwerks auf der
einen und Stilllegung des AKW Grafenrheinfeld auf
der anderen Seite
herbeizureden, bringen sich in den Verdacht, in Wahrheit
auf eine
Laufzeitverlängerung des Atommeilers hinzuarbeiten.
Wir fordern, das AKW
Grafenrheinfeld bereits jetzt abzuschalten. Ein AKW,
das nicht mehr benötigt
wird, nutzt nur noch den Gewinnen von Eon,
gefährdet aber Millionen Menschen
in der Umgebung."
Die Kurzstudie "Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld
und
Versorgungssicherheit in Bayern" der Arepo Consult im Auftrag
von
.ausgestrahlt wird am heutigen Donnerstagabend (6. März 2014) ab 19 Uhr
in
Schweinfurt im DGB-Haus, Am Zeughaus 9-13, öffentlich
vorgestellt.
Die Studie können Sie hier herunterladen:
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/akw-grafenrheinfeld/versorgungssicherheit

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