„Fußballer
sind nicht unfehlbar, weder auf dem Spielfeld noch in ihrem
öffentlichen Auftreten. Statt zu einem gravierenden Fehler zu stehen und
wenigstens einzuräumen, die Tragweite des gemeinsamen Fototermins mit
Erdogan mitten im Wahlkampf in der Türkei unterschätzt zu haben,
reagiert Mesut Özil nun mit einem aus meiner Sicht völlig missglückten
Konter. Dies bedaure ich sowohl mit Blick auf die unstrittigen
Verdienste von Mesut Özil als auch mit Blick auf die
Integrationsbemühungen der vielen Fußballvereine in Deutschland“,
erklärt André Hahn, stellvertretender Vorsitzender und sportpolitischer
Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zum Rücktritt von Mesut Özil aus der
deutschen Fußballnationalmannschaft. Hahn weiter:
„Unabhängig
vom Rücktritt Özils muss sich der DFB-Vorstand möglichst bald mit
seinem eigenen Agieren in den vergangenen Wochen und auch mit der
schwachen Leistung der Nationalelf bei der WM kritisch auseinandersetzen
und nachvollziehbare Konsequenzen ziehen.“
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