Das internationale Festival für experimentelle Musik klub katarakt geht vom 21. bis 24. Januar 2015 in die zehnte Runde und feiert dieses Jubiläum auf Kampnagel in Hamburg über vier Festivaltage mit einer breiten Palette an interdisziplinären Acts. Mit zahlreichen Konzerten, Lectures, DJ-Abenden sowie Video- und Sound-Installationen schaffen die Festivalleiter Jan Feddersen und Robert Engelbrecht mit KünstlerInnen wie der New Yorker Komponistin Lois V Vierk, dem deutsch-kroatischen Komponisten Marko Ciciliani, dem niederländischen audiovisuellen Trio Telcosystems, der US-amerikanischen Pianistin Ju-Ping Song oder dem Schweizer Perkussionisten Christian Wolfarth einen Experimentierraum für ungewöhnliche Hör- und Seherlebnisse. klub katarakt erforscht und erschließt neue Dimensionen der audiovisuellen Wahrnehmung und fungiert als Plattform für das gegenseitige Einwirken verschiedener Disziplinen und Strömungen.
klub katarakt führte in seiner Geschichte bereits etliche Größen der internationalen Experimental-Szene nach Hamburg. KünstlerInnen wie Eliane Radigue, Marian Zazeela, Phill Niblock, Alvin Lucier, Rhys Chatham, Charles Curtis / La Monte Young, Marc Sabat, Gerard Pape und Matthias Kaul sowie das Ensemble zeitkratzer waren beispielsweise als Composer / Ensemble in Residence vertreten.
klub katarakt ist bewusst kein Festival für Neue, sondern für experimentelle Musik. Aber nicht nur das Hörerlebnis, sondern auch die Präsentationsformen sind unkonventionell: Wandelkonzerte, lange Aufführungsdauern, raumbezogene Kompositionen und Audiovisuelles sind Teil des Programms. Das verschafft klub katarakt eine stilistische Offenheit, die Robert Engelbrecht und Jan Feddersen als zeitgemäß empfinden. „Wir sind ja selber Musiker und Komponisten und haben daher noch eine andere Perspektive. Deshalb freut es uns auch sehr, dass unser Publikum, genau wie unser Line-Up, Jahr um Jahr von der Altersstruktur und vom Szenenbackground vielschichtiger wird“, so die Künstlerischen Leiter.
Festivalüberblick
Porträt katarakt
Mittwoch, 21. Januar 2015
19:30 Porträtkonzert katarakt : Uraufführungen für Streichquartett, Rasseln, E-Gitarrenquartett, Orgelquartett und Maracas
ab 22:00 Eröffnungsparty
Die Eröffnung von klub katarakt ist zum 10-jährigen Jubiläum des Festivals der Komponistengruppe katarakt gewidmet, aus der das Festival hervorgegangen ist und insbesondere den ehemaligen und aktiven MitarbeiterInnen und Künstlerischen Leitern des Festivals. Die Sopranistin Marcia Lemke-Kern, Mitglieder von Boyds Elektro Gitarren Orchester, die katarakt Allstars und ein Streichquartett mit Mitgliedern des Ensemble Resonanz spielen Uraufführungen von Jan Dvorak, Robert Engelbrecht, Jan Feddersen und Ignacio Fernández-Bollo.
Die Stücke spiegeln sowohl die Arbeit im und mit dem langjährigen Haus-Ensemble des Festivals Nelly Boyd als auch die Erfahrungen im Umgang mit den besonderen räumlichen Bedingungen auf Kampnagel. So sind raumfüllende E-Gitarren-Drones, mikrotonale Schwebungen und die Aufhebung der herkömmlichen Trennung von Bühne und Publikum zu erleben. Das Konzert folgt der Tradition der letzten Jahre und präsentiert sich als multimediale Konzert-Installation in allen drei Hallen für ein wandelndes Publikum.
On Top ein Minimal Music-Klassiker: Four Organs von Steve Reich.
Die Eröffnung von klub katarakt ist zum 10-jährigen Jubiläum des Festivals der Komponistengruppe katarakt gewidmet, aus der das Festival hervorgegangen ist und insbesondere den ehemaligen und aktiven MitarbeiterInnen und Künstlerischen Leitern des Festivals. Die Sopranistin Marcia Lemke-Kern, Mitglieder von Boyds Elektro Gitarren Orchester, die katarakt Allstars und ein Streichquartett mit Mitgliedern des Ensemble Resonanz spielen Uraufführungen von Jan Dvorak, Robert Engelbrecht, Jan Feddersen und Ignacio Fernández-Bollo.
Die Stücke spiegeln sowohl die Arbeit im und mit dem langjährigen Haus-Ensemble des Festivals Nelly Boyd als auch die Erfahrungen im Umgang mit den besonderen räumlichen Bedingungen auf Kampnagel. So sind raumfüllende E-Gitarren-Drones, mikrotonale Schwebungen und die Aufhebung der herkömmlichen Trennung von Bühne und Publikum zu erleben. Das Konzert folgt der Tradition der letzten Jahre und präsentiert sich als multimediale Konzert-Installation in allen drei Hallen für ein wandelndes Publikum.
On Top ein Minimal Music-Klassiker: Four Organs von Steve Reich.
Porträt Lois V Vierk
Donnerstag, 22. Januar 2015
18:00 Podiumsgespräch zu Lois V Vierk
19:30 Solo Cymbals mit Christian Wolfarth
20:30 Porträtkonzert Lois V Vierk mit Claudia Rüegg, L‘art pour l‘art und Gästen
Die 1951 geborene und weltweit bekannte Komponistin Lois V Vierk hat ein höchst eigenständiges Werk geschaffen, das sich sowohl aus der Erfahrung des Minimalismus wie aus der Beschäftigung mit Gagaku, der japanischen Hofmusik mit einer jahrhundertelangen Tradition speist. Vierk studierte diese Musik 10 Jahre lang, davon zwei beim führenden Flötisten des kaiserlichen Gagaku-Orchesters in Tokyo. klub katarakt präsentiert zum ersten Mal seit vielen Jahren in Deutschland ein Porträt dieser faszinierenden Komponistin, vom filigranen Inside-Piano-Stück über (virtuelle) sechs Trompeten, die einen Doppler-Effekt erschaffen, bis hin zum intensiven Sound von fünf lauten, mikrotonal verstimmten E-Gitarren. Interpreten sind die Schweizer Pianistin Claudia Rüegg, das Ensemble L‘art pour l‘art, der Trompeter Paul Hübner und Mitglieder von Boyds Elektro Gitarren Orchester.
Vor dem Konzert werden die klub katarakt Festivalleiter mit Claudia Rüegg über die Musik von Lois V Vierk reden.
Eingeleitet wird dieser zweite Festival Tag außerdem mit einem Auftritt des Schweizer Perkussionisten Christian Wolfarth, der sich seit Mitte der achtziger Jahre neben dem Jazz mit verschiedenen Formen der Improvisation sowie mit komponierter Neuer Musik beschäftigt. Bei klub katarakt wird er sein aktuelles Solo-Programm Scheer vorstellen: Hier ist Wolfarth gnadenloser Reduktionist. Auf nur wenige Becken beschränkt, schafft er eine unerhörte, erstaunliche, tiefgründige und berührende Musik, eine kontemplative Komposition, die „die Zeit verflüssigt und den Beat transformiert“.
Die 1951 geborene und weltweit bekannte Komponistin Lois V Vierk hat ein höchst eigenständiges Werk geschaffen, das sich sowohl aus der Erfahrung des Minimalismus wie aus der Beschäftigung mit Gagaku, der japanischen Hofmusik mit einer jahrhundertelangen Tradition speist. Vierk studierte diese Musik 10 Jahre lang, davon zwei beim führenden Flötisten des kaiserlichen Gagaku-Orchesters in Tokyo. klub katarakt präsentiert zum ersten Mal seit vielen Jahren in Deutschland ein Porträt dieser faszinierenden Komponistin, vom filigranen Inside-Piano-Stück über (virtuelle) sechs Trompeten, die einen Doppler-Effekt erschaffen, bis hin zum intensiven Sound von fünf lauten, mikrotonal verstimmten E-Gitarren. Interpreten sind die Schweizer Pianistin Claudia Rüegg, das Ensemble L‘art pour l‘art, der Trompeter Paul Hübner und Mitglieder von Boyds Elektro Gitarren Orchester.
Vor dem Konzert werden die klub katarakt Festivalleiter mit Claudia Rüegg über die Musik von Lois V Vierk reden.
Eingeleitet wird dieser zweite Festival Tag außerdem mit einem Auftritt des Schweizer Perkussionisten Christian Wolfarth, der sich seit Mitte der achtziger Jahre neben dem Jazz mit verschiedenen Formen der Improvisation sowie mit komponierter Neuer Musik beschäftigt. Bei klub katarakt wird er sein aktuelles Solo-Programm Scheer vorstellen: Hier ist Wolfarth gnadenloser Reduktionist. Auf nur wenige Becken beschränkt, schafft er eine unerhörte, erstaunliche, tiefgründige und berührende Musik, eine kontemplative Komposition, die „die Zeit verflüssigt und den Beat transformiert“.
Porträt Marko Ciciliani
Freitag, 23. Januar 2015
18:00 Präsentation / Lecture Marko Ciciliani
19:30 Porträtkonzert Marko Ciciliani mit Barbara Lüneburg
21:00 Solo Piano mit Ju-Ping Song_Werke von Dennehy, Hind, Jodlowski u. a.
Marko Ciciliani, der katarakt 1992 mitgegründet hat, lebt heute in Wien und konzentriert sich in seiner Arbeit auf Kombinationen von Instrumenten und Elektronik, häufig mit der zusätzlichen Einbeziehung von Licht-, Laserdesign und/oder Video als integrative Elemente.
Charakteristisch für seine Kompositionen ist die Auffassung von Klang als nicht nur abstraktes, sondern kulturell geprägtes Material, dessen kommunikatives Potential es auszuloten gilt. Cicilianis Musik entzieht sich der klaren Zuordnung zu einem einzelnen Genre; seine Werke werden ebenso auf Festivals der instrumentalen zeitgenössischen Musik wie auf Veranstaltungen der experimentellen Elektronik gespielt.
Gemeinsam mit der Violinistin Barbara Lüneburg präsentiert er eine Auswahl seiner audiovisuellen Werke.
Ciciliani wird vor dem Konzert einen Vortrag über sein Schaffen halten, als Teil der Reihe „Präsentationen“ in Kooperation mit dem Verband für aktuelle Musik Hamburg.
Im Nachtkonzert spielt die US-amerikanische Pianistin Ju-Ping Song ein Solo-Programm mit Kompositionen für Klavier, die sich auf innovative Weise mit diesem historisch beladenen Instrument auseinandersetzen. Auf dem Programm stehen Erstaufführungen mit Inside-Piano-Techniken, elektronischer Zuspielung sowie für präpariertes Klavier von Rolf Hind (GB), Pierre Jodlowski (Frankreich), Donnacha Dennehy (Irland) u. a. Ju-Ping Song ist international als herausragende Interpretin zeitgenössischer Musik bekannt und leitet das NakedEye Ensemble, das sich der Aufführung zeitgenössischer Werke von KomponistInnen der jüngeren Generation widmet.
Marko Ciciliani, der katarakt 1992 mitgegründet hat, lebt heute in Wien und konzentriert sich in seiner Arbeit auf Kombinationen von Instrumenten und Elektronik, häufig mit der zusätzlichen Einbeziehung von Licht-, Laserdesign und/oder Video als integrative Elemente.
Charakteristisch für seine Kompositionen ist die Auffassung von Klang als nicht nur abstraktes, sondern kulturell geprägtes Material, dessen kommunikatives Potential es auszuloten gilt. Cicilianis Musik entzieht sich der klaren Zuordnung zu einem einzelnen Genre; seine Werke werden ebenso auf Festivals der instrumentalen zeitgenössischen Musik wie auf Veranstaltungen der experimentellen Elektronik gespielt.
Gemeinsam mit der Violinistin Barbara Lüneburg präsentiert er eine Auswahl seiner audiovisuellen Werke.
Ciciliani wird vor dem Konzert einen Vortrag über sein Schaffen halten, als Teil der Reihe „Präsentationen“ in Kooperation mit dem Verband für aktuelle Musik Hamburg.
Im Nachtkonzert spielt die US-amerikanische Pianistin Ju-Ping Song ein Solo-Programm mit Kompositionen für Klavier, die sich auf innovative Weise mit diesem historisch beladenen Instrument auseinandersetzen. Auf dem Programm stehen Erstaufführungen mit Inside-Piano-Techniken, elektronischer Zuspielung sowie für präpariertes Klavier von Rolf Hind (GB), Pierre Jodlowski (Frankreich), Donnacha Dennehy (Irland) u. a. Ju-Ping Song ist international als herausragende Interpretin zeitgenössischer Musik bekannt und leitet das NakedEye Ensemble, das sich der Aufführung zeitgenössischer Werke von KomponistInnen der jüngeren Generation widmet.
Lange Nacht
Samstag, 24. Januar 2015
20:00 Netzwerk katarakt_Neue Kompositionen und Experimentalfilme
00:00 Telcosystems_Audiovisuelle Performance
01:00 Viktor Marek & Sebastian Reier aka Booty Carrell
Die Lange Nacht ist nicht allein aus dem Festival erwachsen, sondern aus mindestens doppelt so vielen Jahren katarakt Erfahrung. Das Konzept ist einfach, birgt aber jedes Jahr neue Überraschungen. Denn hier präsentiert das Festival in allen drei Hallen primär Erst- und Uraufführungen der hiesigen Hamburger Szene sowie internationaler Gäste. Auch 2015 setzt klub katarakt die Zusammenarbeit mit der KurzFilmAgentur Hamburg fort und zeigt als Teil des Programms aktuelle Experimental-Kurzfilme.
Auf der Bühne stehen u. a. Birgit Ulher und Michael Maierhof (HH) mit der Uraufführung eines Gemeinschaftswerks für Trompete, Splitter und Zuspielung, Ernst Bechert (HH) mit einem Stück für zwei Toy Pianistinnen und Sprecher, Moxi Beidenegl (HH) mit einer neuen Performance für Stimme, Elektronik und Video, Erik Drescher (Berlin) mit Kompositionen für Glissandoflöte von Dror Feiler und Iannis Xenakis, die E-Gitarrist*innen Michelle Lou und Seth Josel (Berlin) mit Erstaufführungen von Alvin Lucier und Morton Feldman, das Frantic Percussion Ensemble (Lüneburg) mit einem Stück für fünf Fahrräder des letztjährigen Gastkomponisten Matthias Kaul, und Boyds Elektro Gitarren Orchester (HH) mit ihrem Wall-of-sound.
Als besonderer Programmpunkt wird das niederländische Trio Telcosystems (Rotterdam) eine audiovisuelle Live-Performance darbieten. Die experimentellen Arbeiten des Trios verschmelzen die auditiven und visuellen Ebenen in eine einzige tiefe räumliche Erfahrung, die mit den Grenzen unserer Wahrnehmung und Aufnahmefähigkeit spielen. Telcosystems traten international bereits bei so renommierten Festivals wie Ars Electronica (Linz), MOV Festival (Tokyo), Transmediale (Berlin), Sonar (Barcelona) und den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen auf.
Zum diesjährigen Abschluss von klub katarakt 2015 bekommt das Festival aus dem Hause des Golden Pudel Clubs musikalische Verstärkung: Die beiden Vinyl-Liebhaber Viktor Marek und Booty Carrell aka Sebastian Reier heizen dem Publikum mit einer wilden Auswahl an spektakulären Klangerzeugnissen aus aller Welt ein: Funk aus dem Iran, ungarischer Hardrock, pakistanische Filmmusik, südfranzösische Disco, amerikanischer HipHop, türkische Psychedelik und Jazz.
Come along!
Die Lange Nacht ist nicht allein aus dem Festival erwachsen, sondern aus mindestens doppelt so vielen Jahren katarakt Erfahrung. Das Konzept ist einfach, birgt aber jedes Jahr neue Überraschungen. Denn hier präsentiert das Festival in allen drei Hallen primär Erst- und Uraufführungen der hiesigen Hamburger Szene sowie internationaler Gäste. Auch 2015 setzt klub katarakt die Zusammenarbeit mit der KurzFilmAgentur Hamburg fort und zeigt als Teil des Programms aktuelle Experimental-Kurzfilme.
Auf der Bühne stehen u. a. Birgit Ulher und Michael Maierhof (HH) mit der Uraufführung eines Gemeinschaftswerks für Trompete, Splitter und Zuspielung, Ernst Bechert (HH) mit einem Stück für zwei Toy Pianistinnen und Sprecher, Moxi Beidenegl (HH) mit einer neuen Performance für Stimme, Elektronik und Video, Erik Drescher (Berlin) mit Kompositionen für Glissandoflöte von Dror Feiler und Iannis Xenakis, die E-Gitarrist*innen Michelle Lou und Seth Josel (Berlin) mit Erstaufführungen von Alvin Lucier und Morton Feldman, das Frantic Percussion Ensemble (Lüneburg) mit einem Stück für fünf Fahrräder des letztjährigen Gastkomponisten Matthias Kaul, und Boyds Elektro Gitarren Orchester (HH) mit ihrem Wall-of-sound.
Als besonderer Programmpunkt wird das niederländische Trio Telcosystems (Rotterdam) eine audiovisuelle Live-Performance darbieten. Die experimentellen Arbeiten des Trios verschmelzen die auditiven und visuellen Ebenen in eine einzige tiefe räumliche Erfahrung, die mit den Grenzen unserer Wahrnehmung und Aufnahmefähigkeit spielen. Telcosystems traten international bereits bei so renommierten Festivals wie Ars Electronica (Linz), MOV Festival (Tokyo), Transmediale (Berlin), Sonar (Barcelona) und den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen auf.
Zum diesjährigen Abschluss von klub katarakt 2015 bekommt das Festival aus dem Hause des Golden Pudel Clubs musikalische Verstärkung: Die beiden Vinyl-Liebhaber Viktor Marek und Booty Carrell aka Sebastian Reier heizen dem Publikum mit einer wilden Auswahl an spektakulären Klangerzeugnissen aus aller Welt ein: Funk aus dem Iran, ungarischer Hardrock, pakistanische Filmmusik, südfranzösische Disco, amerikanischer HipHop, türkische Psychedelik und Jazz.
Come along!
klub katarakt Festival
21. – 24.1. 2015 Kampnagel, Jarrestrasse 20, 22303 Hamburg Tagesticket: 15,- Euro (erm. 8,-) Festivalpass: 30,- Euro (erm. 15,-) www.kampnagel.deProgramm:
Kurzfilmprogramm kuratiert von Giuseppe Gagliano in Zusammenarbeit mit der KurzFilmAgentur Hamburg:
Paul O’Donoghue: Red Green Totem (Irland, 2012); Siegfried A. Fruhauf: Exterior Extended (Österreich, 2013); Hugo Olim: Head, Tail, Rail (Portugal, 2013); Semiconductor (Ruth Jarman & Joe Gerhardt): Black Rain (Großbritannien 2009); Telcosystems (Gideon Kiers, David Kiers & Lucas van der Velden): Vexed (Niederlande, 2012); Calum Walter: Experiments in Buoyancy (USA, 2013);
Mittwoch, 21.1.2015
Porträt katarakt
19:30
Eröffnung:
Porträt katarakt
Konzertinstallation
in drei Hallen
Jan Dvorak:
Neues Werk für Sopran und drei E-Gitarren (2014) UA
Auftragskomposition von
klub katarakt 43
Robert Engelbrecht:
Neues Werk für Streichquartett (2014) UA
Jan Feddersen:
Neues Werk für Streichquartett (2014) UA
Ignacio Fernández-Bollo:
scz (2014) UA
für E-Gitarre und Rasseln
Jan Feddersen:
2 seconds (2011/14) UA
for four electric guitars
played with e-bows
Steve Reich:
Four Organs (1970)
for four organs and maracas
Christopher Kuss:
sonority forms (2014/15) UA
Audiovisuelle Installation
Im Westfoyer:
Franziska Funke,
Christopher Kuss:
BIG DATA (2013/14) EA
Sounddesign: Stefan Troschka
Audiovisuelle Installation
mit:
Boyds Elektro Gitarren Orchester
Robert Engelbrecht, Jan Feddersen, Ignacio Fernández-Bollo, Markus Lipka Jim Sudmann, E-Gitarren www.facebook.com/pages/Boyds-Elektro-Gitarren-Orchesterkatarakt Allstars
Alexandra Gramatke, Maracas Daria Iossifova, Orgel Marcia Lemke-Kern, Sopran Ernst Bechert, Orgel Jan Dvorak, Orgel Robert Engelbrecht, Rasseln Jan Feddersen, Orgel, Rasseln Ignacio Fernández-Bollo, Rasseln Christoph Schreier, Rasseln www.klubkatarakt.net
Streichquartett mit Mitgliedern
des Ensemble Resonanz
Gregor Dierck, Violine
Tom Glöckner, Violine
Swantje Tessmann, Viola
Cordula Grolle, Cello
www.ensembleresonanz.com
22:00
DJ Nadine
Donnerstag, 22.1.2015
Porträt Lois V Vierk
18:00
Podiumsgespräch zu Lois V Vierk
mit Claudia Rüegg (Zürich) und Robert Engelbrecht (Hamburg)
19:30
Christian Wolfarth:
Solo Cymbals (2013) EA
Christian Wolfarth, Becken
www.christianwolfarth.ch
20:00
Porträt Lois V Vierk
mit L'art pour l'art & Gästen
Simoom (1986) EA
für 8 Violoncelli
Theodore Mook, recorded cellos
Cirrus (1987) EA
für 6 Trompeten
Gary Trosclair, recorded trumpets
Red Shift (1989)
für Violoncello, E-Gitarre,
Synthesizer, Perkussion
Go Guitars (1981)
für 5 E-Gitarren
To Stare Astonished
at the Sea (1994) EA
für Klavier
L'art pour l'art
Karsten Dehning-Busse, Violoncello
Matthias Kaul, Perkussion
Hartmut Leistritz, Klavier
Michael Schröder, E-Gitarre
Gäste
Claudia Rüegg, Klavier
Paul Hübner, Trompete
Jan Drees, Robert Engelbrecht,
Ignacio Fernández-Bollo,
Johann Popp, E-Gitarren
Freitag, 23.1.2015
Porträt Marko Ciciliani
18:00
Präsentation 46
Marko Ciciliani
in Zusammenarbeit mit dem Verband für aktuelle Musik Hamburg
www.vamh.de
19:30
Porträt Marko Ciciliani
Audiovisuelle Werke
Pop Wall Alphabet – H
(2011-14) DEA
für Soundtracks und Video
8'66” or everything
that is irrelevant (2012) EA
Kollaboration mit Yannis Kyriakides
für Video und zwei Tablets
Formula minus One (2014) EA
für E-Violine, Sensoren,
Live-Elektronik und Live-Video
Intersection (2013) EA
für Live-Elektronik,
Live-Video und Licht
Alias (2007/10)
für E-Violine, Live-Elektronik,
Licht und Laser
Barbara Lüneburg, E-Violine, Tablet Marko Ciciliani Elektronik, Visuals, Tablet
21:00
Nachtkonzert
Ju-Ping Song, Piano solo
Matthew Barnson:
Shattered Lines/Points of Horizon (2009) EA
Donnacha Dennehy:
Stainless Staining (2007) EA
für Piano und Soundtrack
Morton Feldman:
Nature Pieces (1951)
Rolf Hind:
Towers of Silence (2007) EA
für präpariertes Klavier
Pierre Jodlowski:
Série noire (2005) EA
für Piano und Soundtrack
Missy Mazzoli:
Orizzonte (2005) EA
für Piano und Soundtrack
Julia Wolfe:
Compassion (2001)
Samstag, 24.1.2015
LANGE NACHT
20:00
Neue Kompositionen des
katarakt-Netzwerks
Kurzfilmprogramm in
Zusammenarbeit mit der
KurzFilmAgentur Hamburg
Vorläufiges Programm:
Ernst Bechert:
Die Finalistinnen (2007/14) UA
für 2 Toy-Pianistinnen
und Sprecher
Daria-Karmina Iossifova
Melanie Mehring, Toy Pianos
Ernst Bechert, Sprecher
Moxi Beidenegl:
No es importante lo que canto
(2014) UA
für Stimme, Video
und Live-Elektronik
Moxi Beidenegl, Performance
Robert Engelbrecht:
New Piece for BEGO UA
Boyds Elektro Gitarren Orchester
Geka Nordn, Jann Bövers,
Robert Engelbrecht
Ignacio Fernández-Bollo
Jan Feddersen, Markus Lipka,
Christian Smukal, Jim Sudmann,
E-Gitarren
Stefan Link, Bass
Johann Popp, Drums
Dror Feiler:
أسئلة وحجارة 3
Questions and Stones 3 (2013) EA
für Glissandoflöte und Tonband
Erik Drescher, Glissandoflöte
Morton Feldman:
"The possibility of a new
work for electric guitar" (1966) EA
Version No. 1:
Christian Wolff’s “rendition”,
29 July 1966
Version No. 2:
Seth Josel's reconstruction
Seth Josel, E-Gitarre
Martin von Frantzius:
violin sidetracks (2014/5) UA
für Violine, Laptop, Kinect Kamera
und 5 LED Scheinwerfer
Martin von Frantzius,
Violine, Licht, Elektronik
Matthias Kaul: WHEELED (2010)
für 5 Schlagzeuger
mit 5 Fahrrädern
Frantic Percussion Ensemble
David Gutfleisch,
Simon Gutfleisch,
Gunnar Kötke, Arne Meyer,
Jonathan Szegedi,
Fahrräder
Alvin Lucier:
Criss-Cross (2013) EA
for two electric guitars
Michelle Lou, Seth Josel,
E-Gitarren
Michael Maierhof/Birgit Ulher:
splitting 21 (2011-13) UA
für Trompete mit schwingendem
System und Zuspielung
Birgit Ulher, Trompete
Michael Maierhof, Klangregie
Edgard Varèse:
Density 21.5 (1936)
für Flöte solo
Erik Drescher, Flöte
Iannis Xenakis:
Mikka (1971)
Version für Glissandoflöte
(Erik Drescher, 2014) UA
Erik Drescher, Glissandoflöte
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