„Sehenden
Auges haben sich Union und SPD in eine Sackgasse manövriert: Stadt für
Stadt weiten sich die Diesel-Fahrverbote aus. Ausbaden müssen die
Gesetzesverstöße der Autoindustrie und das Versagen der Bundesregierung
die Kommunen und Millionen Dieselhalter selbst. Zur Verantwortung müssen
die Autokonzerne gezogen werden, die nachweisbar manipuliert und
betrogen haben und deren Dieselfahrzeuge die Hauptquelle für die
giftigen Stickoxide in den Städten sind“, kommentiert Ingrid Remmers,
verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, das Urteil des
Verwaltungsgerichtes in Aachen. Remmers weiter:
„Wir
dürfen eine solche Politik, die der Autoindustrie jeden Betrug
durchgehen lässt und die seit 2010 die überhöhten Grenzwerte für
Stickstoffdioxid ignoriert, nicht dulden. Wir brauchen endlich einen
Verkehrsminister, der sich den geschädigten Autobesitzern und dem
Gesundheitsschutz der Menschen verpflichtet fühlt und nicht der
Profitmaximierung der Autobosse.“
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen