21. November 2014

Weiterbildungsseminar "Postwachstum: Ökonomie und Gesellschaft" im Dezember in Hamburg, 12. Dezember 2014



Angesichts weltweiter Krisenerscheinungen erscheint das herkömmliche auf Wirtschaftswachstum basierende Wohlstandsmodell nicht mehr zukunftsfähig. In diesem Weiterbildungsseminar wollen wir uns zusammen mit Friederike Habermann näher mit dem Begriff Postwachstum auseinandersetzen und Perspektiven einer Postwachstumsgesellschaft sowie Postwachstumsökonomie diskutieren.

Weiterbildungsseminar "Postwachstum: Ökonomie und Gesellschaft"
Wie wollen wir leben? Eine andere Welt denken und handeln…
mit Friederike Habermann

Zeit: Freitag, 12. Dezember ab 18.00 Uhr bis Samstag, 13. Dezember 2014 bis 20.00 Uhr
Ort: pbi Büro, Bahrenfelder Str. 101a, 22765 Hamburg
Kosten: 20,00 Euro (ermäßigt 10,00 Euro) inkl. Verpflegung (Mittag, Kaffee/Kuchen, Abendessen)

Angesichts weltweiter Krisenerscheinungen erscheint das herkömmliche auf Wirtschaftswachstum basierende Wohlstandsmodell nicht mehr zukunftsfähig. Alternative Konzepte wie das "Buen Vivir" oder das "Degrowth" finden zunehmend Aufmerksamkeit und stellen die verbreitete  Wachstumslogik der Ökonomien grundlegend in Frage.

Seit einigen Jahren versucht das pbi Bildungsprojekt die verschiedenen Ansätze und praktischen Initiativen zum "Postwachstum" im globalen Süden und Norden miteinander zu vereinen und in die Inlandsarbeit des Bildungsprojektes zu integrieren.

Um sich nun eingehender mit der Thematik zu beschäftigen und sich auf diesem Gebiet weiterzubilden, veranstaltet das pbi Bildungsprojekt diesen Dezember ein spezielles Seminar zum Thema. In diesem Weiterbildungsseminar wollen wir uns zusammen mit Friederike Habermann näher mit dem Begriff Postwachstum auseinandersetzen und Perspektiven einer Postwachstumsgesellschaft sowie Postwachstumsökonomie diskutieren.

Unser Wunsch ist es, ein tieferes Verständnis der theoretischen Grundlagen zu erlangen, die hinter dem Begriff "Postwachstum" stehen sowie die praktischen Konsequenzen, die damit einhergehen, aufzuzeigen. Dabei wollen wir nicht bei einer reinen Konsumkritik stehen bleiben, sondern auch die strukturellen Probleme ins Auge fassen und Alternativen diskutieren und unter anderem fragen: Ist das Recht auf Subsistenz und das Recht auf Suffizienz ein Menschenrecht und wenn ja, welche (strukturellen) Widerstände stehen einer Erfüllung dieser Rechte entgegen?

Ferner wollen wir Ideen entwickeln, wie das pbi Bildungsprojekt diese Thematik stärker in die eigene pädagogische Arbeit integrieren kann.

Dr. phil. Friederike Habermann ist Ökonomin, Historikerin und promovierte Politikwissenschaftlerin - wie auch Autorin und Aktivistin. Sie ist seit über dreißig Jahren in sozialen Bewegungen engagiert und arbeitet als freie Wissenschaftlerin. In ihren Forschungen beschäftigt sie sich mit den Zusammenhängen von Herrschaftsverhältnissen, Globalen sozialen Bewegungen sowie alternativen Wirtschaftsformen.
Veröffentlicht hat sie u.a. "Der unsichtbare Tropenhelm. Wie koloniales Denken noch immer unsere Köpfe beherrscht" (2013) sowie "Halbinseln gegen den Strom. Anders leben und wirtschaften im Alltag" (2009). In ihrem neuesten Buch "Geschichte wird gemacht. Etappen des globalen Widerstands" (2014) beschreibt sie die alternative Globalisierungsbewegung basierend auf eigenen Erfahrungen." 


Quelle/Infos:http://www.pbideutschland.de/country-groups/pbi-deutschland/aktuelles-von-pbi/termine/veranstaltungen/news/?L=4&tx_ttnews[tt_news]=4469&cHash=f32012d4a5cd11824a528eee1c4d9048

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