„Versprechungen hin oder her, das
VW-Management will die Kosten für den organisierten Abgasbetrug bei der
Belegschaft eintreiben und nennt das einen ‚Zukunftspakt‘. Doch die
Vernichtung von Arbeitsplätzen ist kein Konzept für die Zukunft und auch
nicht für die Gegenwart. Es ist eine Farce, dass die Beschäftigten die
Zeche für die millionenschweren Konzernvorstände zahlen sollen, welche
die Zukunftsfähigkeit des Konzerns aufs Spiel gesetzt haben“, erklärt
Herbert Behrens, für die Fraktion DIE LINKE Vorsitzender des
Untersuchungsausschusses zum Abgasskandal, anlässlich der heutigen
VW-Belegschaftsversammlung über milliardenschwere Sparmaßnahmen. Behrens
weiter:
„Die Ankündigung von Markenchef Herbert Diess, er wolle prüfen, ob
ein Gewerkschaftsausweis mitentscheidend für Beförderungen bei VW sei,
ist eine Nebelkerze. Sie dient nur dazu, die Position der
Arbeitnehmerseite während der Verhandlungen zu schwächen und von den
massiven Schäden infolge des Abgasskandals und des Stellenabbaus
abzulenken. Denn über Beförderungen entscheidet in letzter Instanz
Diess‘ eigene Personalabteilung.“
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