„Solange die Beschäftigten bei Amazon
keinen Tarifvertrag haben, ist für sie jeder Tag ein schwarzer Tag. Der
Streik am Shoppingtag ‚Black Friday‘ ist als Kampfansage an das
Management absolut berechtigt“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Pascal
Meiser (DIE LINKE) anlässlich des heutigen bundesweiten Amazon-Streiks.
Meiser weiter:
„Der milliardenschwere Online-Händler Amazon weigert sich noch immer,
Verantwortung für seine Beschäftigten zu übernehmen. Er glaubt allein
über Arbeitsbedingungen und Bezahlung entscheiden zu können. In
Deutschland sind Tarifverträge und Verhandlungen mit Gewerkschaften
jedoch üblich. Das muss auch für Amazon gelten.
Es ist deshalb vollkommen richtig, dass die
Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am sogenannten ‚Black Friday‘ die
Amazon-Beschäftigten erneut zu einem bundesweiten Streik an sechs
Standorten aufgerufen hat. Auch die Politik darf nicht länger tatenlos
zusehen. Die Bundesregierung ist aufgefordert, befristete Beschäftigung
einzudämmen und Mitbestimmungsrechte sowie die arbeitsschutzrechtlichen
Bestimmungen im Sinne der Beschäftigten deutlich zu stärken.“
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