Nepal, Nordrussland, die USA – in diesen drei Ländern haben die Preisträger des Greenpeace Photo Award
Manuel Bauer, Dmitrij Leltschuk und Uwe H. Martin die konkreten Folgen
von Klimawandel und Umweltzerstörung fotografiert. Bei allen drei
Projekten spielt das Gut Wasser eine wichtige Rolle. Manuel Bauer begleitete
über Jahre die Bewohner des nepalesischen Dorfes Sam Dzong, deren
Felder aufgrund der globalen Erwärmung vertrockneten und die deshalb mit
ihrem gesamten Dorf in ein Nachbartal im Himalaya umziehen mussten. Dmitrij Leltschuk war
bei den Komi-Ischemzen, nomadische Rentierzüchter in der arktischen
Tundra, deren Weidegebiete durch die expansive Erdölförderung verseucht
werden. Uwe H. Martin war im Westen der USA unterwegs und
dokumentierte die Auswirkungen der jahrelangen ungewöhnlichen
Trockenheit. Die Aufnahmen sind der vierte Teil seines internationalen
Projekts „LandRush“ über die sozialen und ökologischen Auswirkungen der
modernen Agrarwirtschaft.
Greenpeace und das Museum der Arbeit zeigen diese Arbeiten erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung vom 25. Mai bis 24. Juli im Museum der Arbeit, Wiesendamm 3.
Öffnungszeiten: Mo. 13.00 - 21.00 Uhr, Di. bis Sa. 10.00 - 17.00 Uhr, So. + Feiertage 10.00 - 18.00 Uhr.
Die Ausstellung wird von
einer Vortragsreihe begleitet, auf der Greenpeace-Experten über die
globalen Folgen des Klimawandels sprechen und die Fotografen ihre
Projekte vorstellen:
Komische Arktis – Rentierzüchter am Polarkreis
Mo., 30. Mai, 19 Uhr
Der Hamburger Fotograf
Dmitrij Leltschuk berichtet von seiner Reportage über das Leben der
Nomaden in Komi. Ihre traditionelle Lebensweise wird durch den
Expansionsdrang der russischen Erdölindustrie stark gefährdet und droht
zu verschwinden.
Bis zum letzten Tropfen
Mo., 6. Juni, 19 Uhr
Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace, über die globalen Folgen des Klimawandels.
Dry West
Mo., 13. Juni, 19 Uhr
Der Hamburger Fotograf
Uwe H. Martin stellt sein fotografisches Langzeitprojekt über die
moderne Agrarindustrie vor. Nach Dokumentationen über Äthiopien,
Brasilien und Deutschland thematisiert er in „Dry West“ die Folgen
intensiver Landwirtschaft und anhaltender Trockenheit im Westen der USA.
Arbeits-Feld
Mo., 27. Juni, 19 Uhr
Martin Hofstetter, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace, über den Wandel der Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft.
Energiewende macht Arbeit!
Mo., 18. Juli, 19 Uhr
Diskussion mit Niklas Schinerl, Energieexperte von Greenpeace, über die Energiepolitik in Deutschland.

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