„Die Korrekturvorschläge der SPD am
Arbeitslosengeld I sind ungenügend. Wer wirklich wieder soziale
Sicherheit herstellen und die Fehler der Agenda 2010 beseitigen will,
der muss eine Arbeitslosenversicherung wiederherstellen, die bei
Jobverlust auffängt und nicht abstürzen lässt“, kommentiert Sahra
Wagenknecht die Korrektur-Vorschläge des SPD-Vorstands an der Agenda
2010. Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:
„Wer, wie die SPD, aber selbst für die kleinsten Fehlerkorrekturen an
der Agenda 2010 nicht die aktuellen Möglichkeiten im Deutschen
Bundestag jenseits der Union nutzt, der meint selbst diese offenbar
nicht ernst. Martin Schulz und die SPD streuen der Öffentlichkeit Sand
in die Augen, wenn sie den Eindruck erwecken, dass Korrekturen an der
Agenda-2010 nach der Wahl mit der CDU/CSU möglich seien. Wir fordern die
SPD stattdessen auf, ihren Worten Taten folgen zu lassen. Im Bundestag
kann die Sozialdemokratie in den nächsten Monaten zeigen, dass es ihr
nicht nur um leeres Wahlkampfgetöse geht. Beispielsweise indem sie
gemeinsam mit der der Fraktion DIE LINKE ein Verbot sachgrundloser
Befristungen beschließen. Es gibt im Bundestag eine Mehrheit für diese
wichtige Korrektur. Es liegt allein an der SPD, dass eine solche
Veränderung zum Wohle der hart arbeitenden Menschen bisher nicht
beschlossen wurde. Nur eine starke LINKE wird den nötigen Druck dafür
erzeugen, dass die Schulz-Ankündigungen nicht nur leeres Wahlkampfgetöse
bleiben.“
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