Hamburg, 20. Februar 2019 – Mit
einem Pop-up-Store hat die Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN in
Hamburg auf das grausame Geschäft mit Tigern in der EU aufmerksam
gemacht. Am Stand präsentierten die Tierschützer vermeintlichen Wein und
Potenzmittel aus Tigerknochen sowie Fotoshootings mit Tigerbabys oder
Tiger als Haustiere. Interessierte Käufer wurden über die grausame
Herstellung von Tigerprodukten sowie über die Ausbeutung von Tigern zu reinen Vergnügungszwecken informiert. In einem Video hat VIER PFOTEN jetzt die überraschten Reaktionen der Hamburger Passanten veröffentlicht: https://youtu.be/bQmTcDfjOfU.
Aufklärung
ist dringend nötig: In einer von VIER PFOTEN in Auftrag gegebenen,
repräsentativen Umfrage durch Kantar-Media geben 52 Prozent der
Deutschen an, nichts von der kommerziellen Tiger-Zucht in der EU zu
wissen. 88 Prozent unterstützen die Forderung von VIER PFOTEN an die
EU-Kommission, den Handel mit lebenden Tigern zu verbieten. Auf https://tigerhandel.vier-pfoten.de sammelt VIER PFOTEN Unterschriften für das Verbot.
Vanessa Reithinger, Wildtier-Campaignerin bei VIER PFOTEN International: „Die
Besucher an unserem Stand in der Hamburger Europapassage waren
schockiert, dass so etwas mitten in der EU möglich ist! Selfies mit
Tigern und Tigerbaby-Streicheln sind nicht nur in Asien als
Touristenattraktion weit verbreitet. Dieses skrupellose Geschäft findet
in diversen EU-Ländern statt, auch in Deutschland. In vielen EU-Ländern,
darunter auch Deutschland, ist es sogar erlaubt, Tiger als Haustiere zu
halten. In Zirkussen werden hierzulande Tiger mit teils brutalen
Trainingsmethoden zu Zirkusclowns degradiert. Schlimmstenfalls werden die Tiere für traditionelle asiatische Medizin getötet.“
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