Forscher fordern neue Diskussion über „zukunftsfähige Gestaltung des Arbeitsmarktes“
Zwölf
Jahre nachdem die Hartz-IV-Kommission ihren Abschlussbericht dem
damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder vorlegte, ziehen
Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen eine kritische Bilanz:
Die Chancen für Hartz IV-Bezieher hätten sich nicht verbessert. Es müsse
„eine neue Diskussion über die zukunftsfähige
Gestaltung des Arbeitsmarktes“ jetzt begonnen werden „und nicht erst
auf dem Tiefpunkt des nächsten Abschwungs“, sagt Prof. Dr. Matthias
Knuth vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität
Duisburg-Essen in einer aktuellen Expertise für die
Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).
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