Bei Männern ist das ok. Sie können dick, eklig, strunzdumm und widerlich sein. Sie dürfen sich immer noch herablassend über weibliche Körper auslassen. Ihr Geschlecht macht sie zum Preisrichter über fremde Körper. Dicksein ist eine Kampfansage an eine normierte, körperfeindliche Gesellschaft, die weibliche Körper bis an den Rand der Zerstörung treiben will, in der das Patriarchat davon lebt, dass wir uns unwohl in unseren Körpern fühlen. Dicksein ist deshalb mindestens ebenso feministisch wie lange Achselhaare. Mein Körper gehört mir. Das gilt auch für mein Fett.
Was geht dich mein Fett an? – Die Störenfriedas
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