Die
Bunderegierung muss endlich handeln, um das Verramschen von Wildtieren zu
stoppen. Der Koalitionsvertrag sieht strengere Regeln für die Haltung von
Wildtieren und gewerbliche Tierbörsen vor –
unternommen hat die Bunderegierung seit mehr als einem Jahr jedoch
nichts.
Diese
Untätigkeit führt dazu, dass die nach Angaben des Veranstalters „weltweit
größte Reptilienmesse“
Terraristika
auch in diesem Frühjahr wieder stattfindet, obwohl dort regelmäßig Verstöße
gegen das Tierschutzgesetz stattfinden und in ihrem Umfeld illegaler Tierhandel
aufgedeckt werden.
Deutschland
gehört zu den größten Absatzmärkten für Wildtiere und der Anteil von Wildfängen
ist hoch. Diese Wildfänge bringen oftmals ganze Populationen an den Rand des
Aussterbens. Die Bundesregierung muss illegalen Artenhandel als innenpolitische
Herausforderung anerkennen und ahnden.
Es
braucht bundeseinheitliche Regelungen für den Handel mit Wildtieren und ein
Verbot von gewerblichen Tierbörsen für Wildtiere sowie ein Importverbot von
Wildfängen in die EU.
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