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31. Mai 2013

Kommentar von Greenpeace Atom-Experte Mathias Edler zum heutigen Endlager-Forum in Berlin.


Hamburg. 31. Mai 2013 –Das umstrittene Gesetz zur bundesweiten Suche nach Endlagern für Atommüll wird heute von Bürgern in Berlin diskutiert. Zum sogenannten Endlager-Forum hatte das Bundesumweltministerium eingeladen. Greenpeace nimmt nicht daran teil. Atomexperte Mathias Edler kommentiert die Veranstaltung:

„Eine Showveranstaltung unter dem Motto 'Schön, dass wir mal drüber
geredet haben!' ersetzt keine Bürgerbeteiligung. Das Gesetz ist bereits so gut wie beschlossen. Heute dürfen die Betroffenen je fünf Minuten reden, ohne an dem Gesetz wesentliche Änderungen vornehmen zu können. Das ist Politzirkus! Ehrlich wäre es gewesen, die Menschen von Anfang an mit in die Diskussion einzubeziehen. Dann hätten sie Einfluss auf das Ergebnis nehmen können. Das Endlagersuchverfahren hat Umweltminister Peter Altmaier aber mit Sigmar Gabriel und Jürgen Trittin in Berliner Hinterzimmern ausgehandelt.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem gefährlichsten Müll der Menschheit, der die Sicherheit von 30. 000 Generationen bedroht, sieht anders aus. Deshalb fordert Greenpeace einen ehrlichen Neuanfang. Alle Anwohner der derzeitigen Standorte für Zwischenlager und künftiger Endlagerstandorte müssen an der Diskussion beteiligt werden. Wer heute ein Gesetz übers Knie bricht, wird am Ende länger brauchen. Denn ohne gesellschaftlichen Konsens wird der Suchprozess zur unendlichen Geschichte.

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