„Die heutige Rentenerhöhung ist nicht der Großzügigkeit der Bundesregierung zu verdanken, sondern den tariflich durchgesetzten Lohnerhöhungen und der Einführung des Mindestlohns“, erklärt Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute vom Bundeskabinett beschlossenen Erhöhung der Renten. Zimmermann weiter:
„Den 3,4 Millionen Seniorinnen und Senioren, die heute unter Altersarmut zu leiden haben, hilft die nun beschlossene Erhöhung wenig. Um Altersarmut wirksam zu bekämpfen, muss eine armutssichere Mindestrente eingeführt und das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent erhöht werden. Der Rentenwert Ost muss endlich an den Wert für Westdeutschland angepasst werden.
Die Riester-Rente hat sich für die Versicherten als gewaltiger Flop erwiesen. Die Versicherten sollten ihre Riester-Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung übertragen dürfen.
Solange die Regierung für die grundlegenden Probleme im Rentensystem keine Lösungen anbringt, kann sie sich nicht dafür feiern lassen, dass sie heute eine gesetzlich festgeschriebene Formel angewandt hat.“
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20. April 2016
Sabine Zimmermann: Lohnerhöhungen und Einführung des Mindestlohns sorgen für Rentenerhöhung
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