11. September 2020

Wirtschaftsminister Altmaiers Vorschläge zum Klimaschutz: Greenpeace Kommentar


Berlin, 11. 9. 2020 – Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) schlägt einen „historischen Kompromiss zwischen Klimaschutz und Wirtschaft“ vor. Der Schutz des Klimas müsse als zentrale und vorrangige Aufgabe unserer Generation begriffen werden, so Altmaier heute bei der Präsentation seiner Vorschläge in Berlin. Es kommentiert Greenpeace Geschäftsführer Martin Kaiser:


„Es ist gut, dass Peter Altmaier die Klimakrise inzwischen ernster nimmt und ihr gemeinsam mit der Wirtschaft begegnen will. Doch viele seiner heute vorgestellten Maßnahmen sind bekannt, einige zu unkonkret. Um den CO2-Ausstoß so schnell wie nötig zu senken und der Industrie Verlässlichkeit auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft zu geben, kann ein Wirtschaftsminister sich nicht auf die Rolle des Moderators zurückziehen. Damit Klima- und Wirtschaftspolitik zusammengehen, müssen beide von Altmaier, der Kanzlerin und der Union insgesamt aktiv gestaltet werden, etwa durch einen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor, einen schnelleren Umstieg auf Erneuerbare Energien oder ein Gesetzt, das die Umwelt über die gesamte Lieferkette schützt. Nur wenn Altmaier hier sehr schnell progressive Positionen einnimmt, wird sein Klimavorstoß nicht als Wahlkampfmanöver untergehen.“ 

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