„Das
Kabinett darf keinesfalls Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz
verabschieden, die von Konzernlobby und Wirtschaftsminister Peter
Altmaier bis zur Unkenntlichkeit verwässert wurden. Das Gesetz muss
Unternehmen dazu bringen, die Menschenrechte zu achten und ihnen nicht
dabei helfen, straflos mit Verstößen davonzukommen“, erklärt Michel
Brandt, für die Fraktion DIE LINKE Obmann im Ausschuss für
Menschenrechte und humanitäre Hilfe, mit Blick auf die heutige
Behandlung der Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz im Bundeskabinett
und der Petitionsübergabe der Initiative für ein Lieferkettengesetz.
Brandt weiter:
„DIE LINKE fordert deshalb in einem
Lieferkettengesetz abschreckende Geldstrafen und umfangreiche
Haftungsregeln, bestenfalls ein Unternehmensstrafrecht. Opfer von
Konzernverbrechen müssen zivilrechtlich gegen den verantwortlichen
Konzern in Deutschland vorgehen können. Alle deutschen Unternehmen und
deren gesamte Lieferkette müssen unter den Geltungsbereich des Gesetzes
fallen.
Wir unterstützen die Initiative für ein Lieferkettengesetz
bei ihrer heutigen Aktion zur Petitionsübergabe und ermahnen
Wirtschaftsminister Altmaier, den Forderungen der Initiative zu folgen."
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