Die Weltmeteorologieorganisation WMO – eine Einrichtung der Vereinten Nationen – hat neue Daten zum Klimawandel vorgelegt. SZ-Wissenschaftsredakteur Christoph von Eichhorn stellt die Daten und deren Analyse jetzt vor. Danach lässt die Corona-Pandemie die globalen Treibhausgas-Emissionen um vier bis sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr sinken. Das geht vor allem auf das Konto der Pandemie-Maßnahmen im Frühjahr und Frühsommer. Zuletzt sind die Emissionen wieder deutlich gestiegen – das Minus ist also, wenig überraschend, nicht nachhaltig. Um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen, müssten die Emissionen in diesem Jahrzehnt jedes Jahr um drei Prozent zurückgehen, so die Wissenschaftler. Für das 1,5-Grad-Ziel ist gar eine jährliche Minderung von sieben Prozent notwendig.
piqd | UN-Studie: Wir nähern uns der 1,5-Grad-Marke
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