für Verkehr
und digitale Infrastruktur:
Die
Kommission geht den richtigen Weg. Statt Europa mit unterschiedlichen
Mautsystemen
aufzustückeln, soll es zukünftig einheitliche Regeln
für die
ganze EU
geben. Davon werden vor allem die Autofahrer profitieren, die
sich nicht
mehr nach jeder Grenze neu orientieren und haufenweise
Vignetten an
die Scheibe kleben müssen. Auch die Bezahlung nach gefahrenen
Kilometern
statt mit Pauschalen ist viel gerechter.
Davon werden
vor allem Ausländer profitieren, die mit Kurzzeitvignetten im Schnitt einen
höheren Preis bezahlen. Das wäre die Gerechtigkeit von der Verkehrsminister
Dobrindt immer redet, da zukünftig dann jeder
Nutzer in jedem Land unter
den gleichen
Bedingungen fahren und zahlen würde. Wenn die Dobrindt-Maut
demnächst
scheitert, muss er sich konsequenterweise für den Vorschlag der
Kommission
einsetzen - denn damit wird die Ungleichbehandlung von In- und
Ausländern
bei der Maut ein Ende haben.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen