Die Schülerinnen und Schüler tragen pantomimisch ein in Frankreich sehr bekanntes Lied vor, „nuit et brouillard“ (Nacht und Nebel).
Es erinnert an die Opfer des Holocausts und die dort erlebte Brutalität, in vielen ehrlichen Bildern.
Es ist 1963 erschienen, ist also schon „sehr alt“. Und doch enthält es eine sehr aktuelle, persönliche Warnung des Komponisten:
Diese Worte sagt man heut,
die sind wert keinen Deut.
Ich soll nur Lieder singen,
die aus Liebe erklingen.
Und Blut schnell trocken wird,
wenn es Geschichte wird,
und dass es nichts mehr bringt,
wenn meine Gitarre erklingt.
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