1. Mai 2018

Teilnehmen - Erneuerbare Energie jetzt! - Campact

Die Union drischt auf den Klimaschutz ein. Jetzt will Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auch noch den Ausbau der Erneuerbaren Energien verschleppen. Es braucht ein Machtwort von der SPD – sie darf sich die Klimaschutz-Blockade der Union nicht länger gefallen lassen. Schon am 9. Mai fällt die Entscheidung.
Fordern Sie von Umweltministerin Schulze und Wirtschaftsminister Altmaier: Klimaschutz braucht mehr Erneuerbare!



Teilnehmen - Erneuerbare Energie jetzt! - Campact

FRIEDRICH HÖLDERLIN

Wir sind nichts; was wir suchen ist alles.
FRIEDRICH HÖLDERLIN

Landwirtschaft und globale Erwärmung verstärken Freisetzung von klimaschädlichem Lachgas - sonnenseite.com

Das Gas Distickstoffmonoxid (N2O), besser bekannt unter seinem Trivialnamen Lachgas, trägt maßgeblich zur Klimaerwärmung und Zerstörung der Ozonschicht bei.
So genannte „Hot Spots“ von N2O sind organische Böden, also Böden, die nicht zum größten Teil aus Mineralien bestehen, sondern aus organischem Material. Dazu zählen vor allem Böden in Feuchtgebieten wie etwa Torf in natürlichen Mooren und Böden mit hohem Kohlenstoffanteil. Diese Böden enthalten mehr als ein Zehntel des weltweit verfügbaren Stickstoffs. Bedingt durch Klimawandel und verstärkte Landnutzung haben die N2O-Freisetzungen dieser Böden stark zugenommen. 



Landwirtschaft und globale Erwärmung verstärken Freisetzung von klimaschädlichem Lachgas - sonnenseite.com

Franz Werfel

Zwischen zu früh und zu spät liegt immer nur ein Augenblick.

Franz Werfel

Friedrich Schiller

„Die edle und reine Freundschaft kann sich auch abwesend recht viel sein, und zu fühlen, dass auch entfernt an einen gedacht wird, erweitert und verdoppelt das eigene Dasein.“

Friedrich Schiller

Die Zukunft der Arbeit (Grundeinkommen)



Die Digitalisierung der Arbeitswelt werde Millionen Arbeitsplätze kosten, auch in Deutschland. Eine Herausforderung, der sich die Gesellschaft noch nicht einmal ansatzweise gestellt habe, sagte der Publizist und Philosoph Richard David Precht im DLF. Auch in Zukunft würden Menschen noch arbeiten, aber vielleicht nicht mehr für Geld. Richard David Precht im Gespräch mit Karin Fischer Es ist nur eine Frage der Zeit, bis annähernd die Hälfte der Menschen keinem normalen Nine-to-five-Job mehr nachgeht, sagt der Philosoph Richard David Precht, und fügt hinzu: "Arbeiten werden die Menschen auch in Zukunft. Aber sie werden es vielleicht nicht mehr für Geld tun, und sie werden es vielleicht nicht mehr für eine Firma tun und sie werden es nicht mehr in einem Angestelltenverhältnis tun." Seine Prognose in den "Kulturfragen" des Deutschlandfunks: "Was übrig bleibt, werden die Jobs sein, in denen Menschen lieber mit Menschen zu tun haben, im Kindergarten zum Beispiel oder in der Schule. Auch in Zukunft werden unsere Kinder nicht von Robotern unterrichtet." Das Problem ist dabei nicht das selbstfahrende Auto, das laut Precht ebenso sicher kommt wie das bedingungslose Grundeinkommen. Das Problem: "Technologischer Fortschritt wird ja nicht auf demokratischem Weg erzeugt, sondern von kommerziellen Unternehmen vorangetrieben. Es entstehen digitale Supermächte, und denen kann völlig egal sein, wer unter ihnen in Deutschland Bundeskanzler ist oder amerikanischer Präsident. Und eine solche Machtfülle ist nicht gut. Wir bekommen eine Art technokratischer Diktatur." Die nächsten Jahre werden schwierig, so Prechts Prognose, der glaubt, dass die digitale Revolution die Gesellschaft erst einmal negativ verändern wird. Grundsätzlich könnte mit ihr aber ein Menschheitstraum wahr werden: "Die Befreiung des Menschen von der entfremdeten Arbeit. Das ist ein alter Menschheitstraum, eine positive Utopie: Arbeit als das zu definieren, worin Sie selber vorkommen und nicht als das, wofür Sie Geld kriegen." Der Umgang der Politik mit dem Thema heute von Donald Trump bis Martin Schulz sei allerdings völlig unangemessen, so Precht: "Wir versuchen im Moment, den Arbeitsmarkt von gestern mit einem Mindestlohn zu stabilisieren. Gutverdienende Piloten streiken, um ihre Privilegien zu sichern, bevor in zehn Jahren kein einziger Pilot mehr ein Flugzeug fliegt. Was wir im Augenblick machen: wir dekorieren auf der Titanic die Liegestühle um."

Die Arbeit des Menschen ist unantastbar



In einer provokanten, künstlerischen, teilweise satirischen Rede beim tazlab 2018, kritisiert Meera Zaremba von Mein Grundeinkommen e.V. unseren gesellschaftlichen “Arbeitsfetisch” und fordert, das Ziel der Vollbeschäftigung radikal zu hinterfragen. www.mein-grundeinkommen.de

Georg Engel

"Ich hasse und bekämpfe nicht den einzelnen Kapitalisten, sondern das System, welches diesen Kapitalisten so privilegiert." 

Georg Engel

China: Das E-Wunder von Shenzhen | FR.de

Die chinesische Großstadt Shenzhen hat geschafft, was in Deutschland nicht gelingen will: Sie hat den kompletten Busverkehr auf Elektrizität umgestellt.



China: Das E-Wunder von Shenzhen | FR.de

Wir brauchen ein nationales Verbot von Glyphosat -- und zwar sofort!

Gerade hat Agrarministerin Klöckner dem bahnbrechenden Bienenkiller-Verbot auf EU-Ebene zugestimmt -- auch dank des Einsatzes von SumOfUs-Mitgliedern wie Ihnen!

Das ist großartig und zeigt, wie stark wir sind, wenn wir uns gemeinsam für die Bienen einsetzen.

Doch beim Thema Glyphosat droht Klöckner vor der Agrar-Lobby einzuknicken: Statt das Ackergift Glyphosat zu verbieten, will sie nur den Gebrauch reduzieren -- und das trotz der schädlichen Wirkungen des wahrscheinlich krebserregenden Unkrautvernichters auf die Umwelt und unsere Gesundheit.

Umweltexpert/innen kritisieren die Ministerin scharf und fordern endlich ein komplettes Verbot. Auch gesetzlich steht dem nichts im Wege. Ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags belegt ganz klar: Deutschland kann auf nationaler Ebene den Glyphosat-Ausstieg beschließen.

Gemeinsam mit unseren Partnern aus der ganzen EU haben wir eine einzigartige Bürgerinitiative gegen Glyphosat auf die Beine gestellt -- über eine Million Menschen haben sich eingebracht. Noch haben wir Monsanto und Co. nicht gestoppt, -- aber wir haben der Pestizid-Lobby eine herbe Niederlage bereitet. Monsantos Pläne für 15 weitere Jahre Glyphosat sind gescheitert, auch eine Verlängerung um 10 Jahre ging nicht durch.

Heute ist klar: Glyphosat ist ein Auslaufmodell, das Ende dieses Ackergiftes ist nur noch eine Frage der Zeit. Frankreich hat ein nationales Verbot bereits angekündigt. Sorgen wir jetzt dafür, dass Deutschland nachzieht!

SumOfUs-Mitglieder wie Sie kämpfen unermüdlich gegen gefährliche Pestizide. Gerade erst haben wir gemeinsam mit unseren Partnern einen bahnbrechenden Erfolg erzielt und für ein europaweites Verbot dreier Bienenkiller gesorgt. Lassen Sie uns nun dafür sorgen, dass auch Glyphosat keine Zukunft mehr hat.

Fordern Sie Agrarministerin Klöckner auf, für ein sofortiges Verbot von Glyphosat zu sorgen!



Wir brauchen ein nationales Verbot von Glyphosat -- und zwar sofort!

Union blockiert versprochenen Erneuerbaren-Ausbau - energiezukunft.eu

Nach nur sechs Wochen droht die Union den Koalitionsvertrag zu brechen. Sie will den ausgehandelten Ausbauzielen für Wind- und Solarenergie nicht zustimmen, mit der die Bundesregierung CO2-Emissionen einsparen wollte. Klimaschützer laufen Sturm.



Union blockiert versprochenen Erneuerbaren-Ausbau - energiezukunft.eu

Albert Parsons

"Nun, ich spreche unmißverständlich. Ich spreche als Anarchist, als Sozialist, als Lohnsklave, als Arbeiter. Jedoch kann man aus meinen Ansichten folgern, daß ich für das Geschehen auf dem Haymarket verantwortlich bin? Ich bin als Anarchist angeklagt und verurteilt worden. Man beschuldigt die Anarchisten, daß sie Gewalt gebrauchen. »Von eurem eigenen Munde sollt Ihr verflucht werden!« - Die gegenwärtige Gesellschaftsordnung ist auf Gewalt gegründet und wird durch Gewalt aufrecht und am Leben erhalten. Dieses kapitalistische System, so wie wir es heute haben, würde keine 24 Stunden fortdauern, wenn es nicht durch die Bajonette und Knüppel von Militär und Polizei zusammengehalten würde. Nein, Sir, keine 24 Stunden! Denn wir, Sir, wir verwerfen es! Wir sind dagegen! Wir protestieren! Denn Sie oder die Ankläger hier, beschuldigen uns der Sache, deren Sie schuldig sind!"

Albert Parsons

Neurobiologe Prof. Gerald Hüther | Tietjen und Bommes Video | ARD Mediathek

Neurobiologe Prof. Gerald Hüther

16.03.2018 | 19 Min. | Verfügbar bis 16.03.2019 | Quelle: NDR
Über menschliche Würde wird zwar inflationär gesprochen, doch was genau ist sie und welche Bedeutung hat sie fürs Miteinander? Der Hirnforscher Gerald Hüther sucht Antworten.



Neurobiologe Prof. Gerald Hüther | Tietjen und Bommes Video | ARD Mediathek

"Als wären unsere Gesundheit und der Schutz der Umwelt nichts wert" – Deutsche Umwelthilfe e.V.

Andrea Wallrafen, Geschäftsführerin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes und Dorothee Saar, Leiterin Verkehr & Luftreinhaltung bei der DUH, erklären, wie gefährlich Luftschadstoffe wie Feinstaub und Stickoxide für Mensch und Umwelt sind.



"Als wären unsere Gesundheit und der Schutz der Umwelt nichts wert" – Deutsche Umwelthilfe e.V.

30. April 2018

Jens Spahn, Hartz IV und die Tafeln: Muss in Deutschland wirklich niemand arm sein? - Gerechtigkeit - bento

Kathrin Hartmann beschäftigt sich mit Ungleichheit – und hat die Antwort



Jens Spahn, Hartz IV und die Tafeln: Muss in Deutschland wirklich niemand arm sein? - Gerechtigkeit - bento

Quaschning: Stoppt den Photovoltaik-Eigenverbrauch und macht die Dächer voll – pv magazine Deutschland

Der HTW-Professor fordert seit langem, dass Deutschland jährlich eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von 15 Gigawatt für den Klimaschutz benötigt. Bei seinem Vortrag auf dem PV Symposium in Bad Staffelstein zeigt er jedoch eindrucksvoll, mit welchen Mitteln die Politik den Photovoltaik-Ausbau in Deutschland verhindert und mit zweifelhaften Neuregelungen gegenüber früheren Jahren verändert hat.



Quaschning: Stoppt den Photovoltaik-Eigenverbrauch und macht die Dächer voll – pv magazine Deutschland

CO₂-Preis sorgt für negative Emissionen - klimaretter.info

Die CCS-Technologie könnte bei einem steigenden CO2-Preis für die US-Bioethanolwirtschaft interessant werden, um mit der Speicherung von Kohlendioxid im Untergrund Geld zu verdienen. Das ergaben Untersuchungen von Wissenschaftlern der kalifornischen Stanford-Universität, wie diese jetzt mitteilten.



CO₂-Preis sorgt für negative Emissionen - klimaretter.info

Und wieder kassieren die Atomkonzerne


Entschädigung für AKW-Betreiber ist Folge schlechter Atompolitik – nötig
wäre Verschärfung des Atomgesetzes

Zum Gesetzentwurf für die Entschädigung von AKW-Betreibern erklärt
Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Zwar ist zu begrüßen, dass die AKW-Betreiber statt der von ihnen
geforderten 19 Milliarden Entschädigung nur maximal eine Milliarde
bekommen. Allerdings wären diese Kosten nie angefallen, hätte Angela
Merkel nicht 2010 die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert.

Damit reiht sich diese Zahlung ein in die anderen skandalösen
atompolitischen Finanzentscheidungen der letzten Jahre: Die Rückzahlung
der vom Verfassungsgericht wegen handwerklicher Fehler im Gesetz
beanstandeten Brennelementesteuer und die Abwälzung der finanziellen
Risiken der Atommüll-Kosten auf die Allgemeinheit. Erneut kassieren die
Atomkonzerne.

Ob der im Detail nicht allen Wünschen der AKW-Betreiber folgende
Gesetzentwurf des Umweltministeriums überhaupt so umgesetzt wird, ist
noch fraglich. Es wäre nicht das erste Mal, dass das
Wirtschaftsministerium Entwürfe im Sinne der Energiekonzerne
verschlimmbessert.

Die Einschätzung der „taz“, die heute zuerst über den Gesetzentwurf
berichtet hatte, dass jetzt einzelne AKW des Eon-Konzerns früher vom
Netz gehen könnten, teilen wir nicht. Derzeit hat Eon zwar für seine
Kraftwerke zu wenig Reststrommengen, um diese bis zum gesetzlich
vorgeschriebenen Laufzeit-Ende 2022 zu betreiben. Aber da sowohl
Vattenfall als Miteigentümer des Eon-AKW Brokdorf als auch RWE,
neuerdings nicht mehr Konkurrent sondern Anteileigner von Eon, noch über
überschüssige Reststrommengen verfügen, dürfte sich eine Übertragung
anbahnen, die dazu führt, dass kein Atomkraftwerk früher abgeschaltet wird.

Hier könnte der Gesetzgeber mehr erreichen. Nötig wäre aus unserer Sicht
ein deutlich schärferes Atomgesetz, das die Übertragung von
Reststrommengen von einem AKW auf andere ganz verbietet. Damit könnten
die Laufzeiten noch einmal deutlich reduziert werden. Angesichts der
zunehmenden Risiken alternder Reaktoren wäre dies auch
verfassungskonform umsetzbar.“

DGB Hamburg | 1. MAI: SOLIDARITÄT - VIELFALT - GERECHTIGKEIT

Demonstrationen und Kundgebungen in Hamburg

1. MAI: SOLIDARITÄT - VIELFALT - GERECHTIGKEIT



DGB Hamburg | 1. MAI: SOLIDARITÄT - VIELFALT - GERECHTIGKEIT

Iran: Neue Beweise für vorsätzliche Zerstörung von Massengräbern durch die Regierung


Bis zu 5000 Menschen wurden 1988  in Iran bei außergerichtlichen Hinrichtungen ermordet und in Massengräbern verscharrt. Satellitenbilder und ein neuer Amnesty-Bericht dokumentieren, wie die Gräber inzwischen durch Baumaßnahmen zerstört und forensische Beweise für die begangenen Menschenrechtsverletzungen endgültig vernichtet werden.

BERLIN, 30.04.2018 – Bei Massenhinrichtungen in Iran in den späten 1980er-Jahren wurden Tausende politische Gefangene getötet und ihre Überreste landesweit in anonymen Massengräbern verscharrt. Mit Satellitenbildern und dem neuen Bericht „Criminal cover-up: Iran destroying mass graves of victims of 1988 killings“ dokumentiert Amnesty gemeinsam mit der Nichtregierungsorganisation Justice for Iran, wie die Massengräber von 2003 bis 2017 durch den Bau von Mülldeponien, Straßen oder Friedhöfen zerstört und forensische Beweise für die begangenen Menschenrechtsverletzungen endgültig vernichtet wurden.

„Seit fast 30 Jahren gibt es keine Ermittlungen zu den Massenhinrichtungen von 1988, bei denen etwa 5000 Menschen ermordet wurden. Die Verantwortlichen wurden nie zur Rechenschaft gezogen. Das Verschwindenlassen von Tausenden Menschen und die nachträgliche Vernichtung von Beweisen für diese Menschenrechtsverletzungen verstößt gegen das Völkerrecht“, sagt Dieter Karg, Iran-Experte bei Amnesty International in Deutschland. „Die von Amnesty dokumentierten Zerstörungen der Massengräber verhindern endgültig eine umfassende Untersuchung der Verbrechen und ihre Aufklärung. Weil die Regierung Beweise vernichtet, müssen die Täter keine Strafverfolgung befürchten“, so Karg weiter. Die Orte, an denen sich die Massengräber befinden, werden von Sicherheitspersonal überwacht, was vermuten lässt, dass der iranische Geheimdienst an der Zerstörung beteiligt ist.

„Amnesty International fordert den sofortigen Stopp aller Baumaßnahmen in den Gegenden, in denen die Massengräber liegen. Beweismittel für eine umfassende und unabhängige Untersuchung der Opfer und Ereignisse müssen gesichert und die Verantwortlichen der außergerichtlichen Massenhinrichtungen in fairen Gerichtsverfahren zur Verantwortung gezogen werden – ohne den Einsatz der Todesstrafe.“
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