Bürgerprojekte - Die Energiewende von unten ist in Gefahr
Bis 2050 will Deutschland Strom und Wärme größtenteils aus erneuerbaren
Quellen gewinnen. Motor der dezentralen Energieversorgung sind
zahlreiche Genossenschaften, doch wegen vieler Gesetzesänderungen ist
die Bürgerenergie zum Erliegen gekommen.
29. April 2015
Tag des Lärms: Benutzung von Laubbläsern einschränken! SPD-Anfrage bestätigt: Laubbläser sind äußerst schlecht für die Umwelt und gesundheitsgefährdende Lärmquelle
(BUP) Laubbläser sind laut, schaden der Umwelt und stellen ein
Gesundheitsrisiko für den Menschen dar. Das hat die Antwort der
Staatsregierung auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion bestätigt.
Anlässlich des Tages des Lärms erklärt der SPD-Umweltexperte Florian von
Brunn dazu: "Die zulässigen Schall-Grenzwerte werden von Laubbläsern
bei Dauerbetrieb teilweise überschritten. Das hat eine Untersuchung des
bayerischen Landesamtes für Umwelt ergeben. Wir kennen das alle. Ein
Laubbläser kann eine echte nervliche Belastung darstellen. Besonders bei
empfindlichen Menschen."
Darüber hinaus seien Laubbläser überaus schädlich für die Natur, mahnt von Brunn. "Betroffen sind kleine Bodenlebewesen wie Insekten, Spinnen, Tausendfüßler oder Würmer, die im Laub leben und die wichtige Aufgabe der Zersetzung der Blätter übernehmen", so der oberbayerische Abgeordnete. "Aber nicht nur das. Der Betrieb von Laubbläsern ist auch für den Menschen nicht ungefährlich. Feinstaub und Schimmelpilzsporen werden aufgewirbelt und können über die Haut und Schleimhäute aufgenommen werden."
Der Gebrauch von Laubbläsern fällt für Betriebe unter die Bundes-Immissionsschutzverordnungen (BImSchV) und kann deshalb nicht komplett verboten werden. Gemeinde und Städte können jedoch über eigene Satzungen oder Verordnungen wenigstens den privaten Einsatz regulieren. "Die Bürgermeister und Landräte sollten von dieser Möglichkeit großzügig Gebrauch machen und den Einsatz soweit es geht einschränken", fordert von Brunn. "Wir müssen bessere Lösungen finden. Manchmal ist das einfach ein Rechen."
Darüber hinaus seien Laubbläser überaus schädlich für die Natur, mahnt von Brunn. "Betroffen sind kleine Bodenlebewesen wie Insekten, Spinnen, Tausendfüßler oder Würmer, die im Laub leben und die wichtige Aufgabe der Zersetzung der Blätter übernehmen", so der oberbayerische Abgeordnete. "Aber nicht nur das. Der Betrieb von Laubbläsern ist auch für den Menschen nicht ungefährlich. Feinstaub und Schimmelpilzsporen werden aufgewirbelt und können über die Haut und Schleimhäute aufgenommen werden."
Der Gebrauch von Laubbläsern fällt für Betriebe unter die Bundes-Immissionsschutzverordnungen (BImSchV) und kann deshalb nicht komplett verboten werden. Gemeinde und Städte können jedoch über eigene Satzungen oder Verordnungen wenigstens den privaten Einsatz regulieren. "Die Bürgermeister und Landräte sollten von dieser Möglichkeit großzügig Gebrauch machen und den Einsatz soweit es geht einschränken", fordert von Brunn. "Wir müssen bessere Lösungen finden. Manchmal ist das einfach ein Rechen."
Der UBA-Erweiterungsbau in Dessau-Roßlau: Welche Innovationen stecken im Projekt?
Veröffentlicht am 28.04.2015
Mit
seinem geplanten Erweiterungsbau am Dienstsitz Dessau Roßlau will das
UBA erneut Maßstäbe im nachhaltigen Bauen setzen. Als Plusenergiehaus
soll das Gebäude sich komplett selbst mit erneuerbarer Energie
versorgen. Besonders markant: die Fassade mit ihren schräg gen Himmel
ausgerichteten Photovoltaik-Elementen. Aber auch alt bewährte Techniken
und ökologische Baustoffe sollen zum Einsatz kommen. UBA-Vizepräsident
Dr. Thomas Holzmann und Antje Schindler, Leiterin des UBA-Referats „Bau
und Technik, Innerer Dienst“ stellen den intensiven Planungsprozess vor,
in dem Architekten, Ingenieuren sowie Energie- und Material-Fachleuten
des Amtes gemeinsam nach den besten Lösungen suchen.
Computersimulationen und Modelle geben einen Eindruck, wie das Gebäude,
das 2016 begonnen und Ende 2017 fertiggestellt werden soll, einmal
aussehen wird.
Weitere Informationen zum UBA-Erweiterungsbau finden Sie auf www.uba.de unter https://www.umweltbundesamt.de/neuer-....
Weitere Informationen zum UBA-Erweiterungsbau finden Sie auf www.uba.de unter https://www.umweltbundesamt.de/neuer-....
energiezukunft: Der energetischen Sanierung fehlt die Akzeptanz
energiezukunft: Der energetischen Sanierung fehlt die Akzeptanz
Wie kann die energetische Sanierung und die
Energiewende am Gebäude voran gebracht werden? Diese Frage stellten die
Energieblogger Andreas Kühl und Kilian Rüfer auf den Berliner
Energietagen und luden Experten zur Diskussion an den Open Table.
Wie kann die energetische Sanierung und die
Energiewende am Gebäude voran gebracht werden? Diese Frage stellten die
Energieblogger Andreas Kühl und Kilian Rüfer auf den Berliner
Energietagen und luden Experten zur Diskussion an den Open Table.
Energiespeicher von der Natur lernen! | Der Sonnenflüsterer
Energiespeicher von der Natur lernen! | Der Sonnenflüsterer
Wie kommt der blöde Löwenzahn durch die Nacht?
Die Antwort ist einfach.
Er speichert die Energie!
Mit solchen einfachen Beispielen hat mich Bene schon immer begeister. Oder sein Spruch: “Öltanker sind getarnte Geldtransporter!”
Daraus folgert er dann “Jede Region, die sich überwiegend von außen mit Energie versorgt, ist von Wohlstandsverlust bedroht.”
Wie kommt der blöde Löwenzahn durch die Nacht?
Die Antwort ist einfach.
Er speichert die Energie!
Mit solchen einfachen Beispielen hat mich Bene schon immer begeister. Oder sein Spruch: “Öltanker sind getarnte Geldtransporter!”
Daraus folgert er dann “Jede Region, die sich überwiegend von außen mit Energie versorgt, ist von Wohlstandsverlust bedroht.”
Mehr als nur Olympia – Mehr Demokratie e.V. warnt vor Verfassungs-Schnellschuß | (N)Olympia-Hamburg
Mehr als nur Olympia – Mehr Demokratie e.V. warnt vor Verfassungs-Schnellschuß | (N)Olympia-Hamburg
Der Verein “Mehr Demokratie e.V.” warnt vor einem Schnellschuß in Sachen
Verfassungs-Änderung für die anstehende Olympia-Befragung. Rot-Grün
will dabei nicht nur eine LEX OLYMPIA, sondern “Referenden von oben” als
grundsätzlich neues Instrument in die Hamburgische Verfassung
einführen.
Der Verein “Mehr Demokratie e.V.” warnt vor einem Schnellschuß in Sachen
Verfassungs-Änderung für die anstehende Olympia-Befragung. Rot-Grün
will dabei nicht nur eine LEX OLYMPIA, sondern “Referenden von oben” als
grundsätzlich neues Instrument in die Hamburgische Verfassung
einführen.
Energieeffizienz und sozial verträgliches Bauen schließen sich nicht aus
(BUP) Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bezeichnet die kürzlich von der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) veröffentlichte Studie „Kostentreiber für den Wohnungsbau“ als Panikmache und kritisiert deren Methodik als einseitig. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass der sozial verträgliche Wohnungsbau in Gefahr sei und benennt weitreichende staatliche Vorgaben im Neubau als Grund. Nach Auffassung der DUH bezweckt die ARGE vor allem, Umweltstandards im Neubau weitgehend abzubauen.
In ihrer Studie, die ein Bündnis aus Immobilien- und Bauverbänden im Wohnungssektor letzte Woche an das Bundesumweltministerium übergab, kommt die ARGE zu dem Schluss, dass staatliche Auflagen den Wohnungsbau überproportional verteuert hätten und ein Bauen zu sozial verträglichen Bedingungen unter diesen Umständen nicht mehr möglich sei. Vor allem Vorgaben zur Energieeffizienz oder zur Barrierefreiheit von Gebäuden würden die Kosten beim Neubau unnötig in die Höhe treiben und stünden in keinem Verhältnis zur durchschnittlichen Entwicklung der Lebenshaltungskosten, so das Fazit der Untersuchung.
„Die Studie lässt vollkommen außer Acht, dass Mehrkosten für energetische Effizienz durch langfristige Einsparungen bei Energiekosten mehr als kompensiert werden können. Allein seit dem Jahr 2000 war hier ein Anstieg um 40 Prozent zu beobachten. Die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden ist ein wichtiger Baustein, um zukünftig zu erwartenden Preissteigerungen im Energiebereich entgegenzutreten“, so Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH. Gleichzeitig sei klar, dass ein klimaneutraler Gebäudebestand in Deutschland nicht kostenneutral zu erreichen ist. Nachdem die steuerliche Absetzbarkeit energetischer Sanierung im Februar aufgrund von Differenzen zwischen Bund und Ländern gescheitert ist, fordert die DUH die Bundesregierung erneut auf, Förderprogramme aufzulegen, welche Investoren unterstützen können sozial und umweltverträglich zu bauen.
Für Barbara Metz, Referentin für Energieeffizienz bei der DUH, besteht ein weiteres Defizit der ARGE-Studie darin, dass sie die positive Verknüpfung von Energieeffizienz und sozial verträglicher Entwicklung im Wohnungsbau vernachlässigt. „Berechnungsansätze wie eine Analyse der Lebenszykluskosten, bei denen auch die Kosten des Energieverbrauchs in die Berechnung der Wirtschaftlichkeit mit einbezogen werden, wurden in die vorliegende Studie leider nicht aufgenommen, obwohl ein hoher Energiestandard mit klaren Kostenvorteilen während der Betriebsdauer verbunden ist. Nur so können verlässliche Aussagen über den Erfolg von energetischen Auflagen getroffen werden“, so Metz.
Aus Sicht der DUH spielt die Energieeffizienz eine zentrale Rolle für die erfolgreiche Energiewende in Deutschland und die Erreichung der Klimaschutzziele in 2020. Besonders dem Gebäudesektor kommt aufgrund der Tatsache, dass er für etwa ein Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich ist, eine besondere Bedeutung zu. Zusätzlich zu dem Recht auf Wohnraum darf die Bundesregierung deshalb nicht die Rechte ihrer Bürger auf eine unbelastete Umwelt und nachhaltige Energieversorgung aufs Spiel setzen.
28. April 2015
Schlechtes Klima für die Braunkohle / Umfrage: Große Mehrheit unterstützt Pläne für mehr Klimaschutz und weniger Braunkohle
(BUP) Eine große Mehrheit der Bundesbürger stärkt Kanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel den Rücken bei ihren Klimaschutzplänen. 70 Prozent sind der Meinung, dass die Bundesregierung zusätzliche Maßnahmen ergreifen sollte, um das deutsche Klimaschutzziel von 40 Prozent Emissionsminderung bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Dies geht aus einer repräsentativen TNS Emnid Umfrage unter 1002 Bundesbürgern im Auftrag der Bürgerbewegung Campact und der Umweltschutzorganisation WWF hervor.
Fast Drei Viertel (73 Prozent) der Befragten unterstützen das geplante Vorhaben, hierfür zuerst die Stromproduktion in den ältesten und klimaschädlichsten Braunkohle-Kraftwerken zu drosseln. Selbst in den betroffenen Regionen wie beispielsweise dem Rheinland und Brandenburg trägt eine Mehrheit die Pläne der Regierung mit. Unter den Befragten herrscht über alle politischen Parteien hinweg eine deutliche Zustimmung (>75%) für das geplante Klimaschutzinstrument. Die Umfrage macht ebenso deutlich, dass sich insbesondere junge Menschen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Klima- und Energiepolitik aussprechen.
„Eine klare Mehrheit möchte, dass die Braunkohle für den Klimaschutz gedrosselt wird. Das ist ein deutliches Signal an die Regierung: Herr Gabriel, Frau Merkel, setzen Sie sich durch. Retten Sie das deutschen Klimaziel!“, sagt Chris Methmann, Campaigner bei Campact.
Deutschland wird sein Klimaschutzziel nur erreichen, wenn eine deutliche Emissionsminderung auch im Stromsektor stattfindet. Der Stromsektor ist für fast 40 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen verantwortlich, die Hälfte davon liegt allein bei den Braunkohlekraftwerken.
Da durch die Energiewende insgesamt deutlich mehr Stellen geschaffen werden als durch die Klimaschutzmaßnahmen abgebaut würden, halten laut TNS Emnid Umfrage 71 Prozent der Deutschen die Pläne der Bundesregierung für gerechtfertigt. Die geplante Regelung schließt 90 Prozent der Stromerzeugung explizit vom Klimaschutzbeitrag aus. Es handelt sich also um einen überaus moderaten Eingriff in die Stromerzeugung.
„Die Unterstützung der Bundesbürger für das geplante Vorhaben der Bundesregierung ist überwältigend. Gerade vor dem G7-Treffen im Sommer und dem UN-Klimagipfel im Herbst ist es jetzt von besonders großer Bedeutung, nicht vor den Drohgebärden einiger weniger Energieunternehmen einzuknicken“, sagt Regine Günther, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF.
Hinweis zur Umfrage:
Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von TNS Emnid bereitgestellt worden. An der Befragung nahmen 1002 Erwachsene teil. Die Erhebung fand zwischen dem 18. und dem 20.04.2015 statt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 14+).
Politischer Streik | Umfassendes Streikrecht
Politischer Streik | Umfassendes Streikrecht
Für ein umfassendes Streikrecht
Gleich zum Unterschreiben springen
Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. (Diktaturen
und totalitäre Staatsformen sind bei dieser Betrachtung nicht
einbezogen worden.) Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich
Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der
Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis. Daraus
ist keinesfalls abzuleiten, dass dieses Recht nicht vorhanden ist oder
irgendeiner Einschränkung unterliegt. In sieben Bundesländern ist das
Streikrecht in den Landesverfassungen verankert.
Wiesbadener Appell
Für ein umfassendes Streikrecht
Gleich zum Unterschreiben springen
Die Bundesrepublik Deutschland hat weltweit das rückständigste und restriktivste Streikrecht. (Diktaturen
und totalitäre Staatsformen sind bei dieser Betrachtung nicht
einbezogen worden.) Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich
Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der
Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis. Daraus
ist keinesfalls abzuleiten, dass dieses Recht nicht vorhanden ist oder
irgendeiner Einschränkung unterliegt. In sieben Bundesländern ist das
Streikrecht in den Landesverfassungen verankert.
Regierungsgremium empfiehlt vegane Alternativen
Regierungsgremium empfiehlt vegane Alternativen
Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik betont in einem
aktuellen Gutachten, dass ein geringerer Konsum von tierischen
Lebensmitteln ökologisch sinnvoll sei, um Treibhausgasemissionen und
Ressourcenverschwendung zu verringern - und empfiehlt vegane
Alternativen.
Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik betont in einem
aktuellen Gutachten, dass ein geringerer Konsum von tierischen
Lebensmitteln ökologisch sinnvoll sei, um Treibhausgasemissionen und
Ressourcenverschwendung zu verringern - und empfiehlt vegane
Alternativen.
Wald ohne Zukunft? Die Bedrohung der globalen Entwaldung - WWF Deutschland
Wald ohne Zukunft? Die Bedrohung der globalen Entwaldung - WWF Deutschland
Wie eine neue Studie des WWF zeigt, droht der Erde in den nächsten
Jahren ein massiver Waldverlust. Dabei werden sich rund achtzig Prozent
der Abholzung von Wäldern in nur elf Regionen abspielen – den so
genannten Entwaldungsfronten. Die liegen zwar nicht in Europa, wir sind
aber dennoch ein großer Teil des Problems.
Wie eine neue Studie des WWF zeigt, droht der Erde in den nächsten
Jahren ein massiver Waldverlust. Dabei werden sich rund achtzig Prozent
der Abholzung von Wäldern in nur elf Regionen abspielen – den so
genannten Entwaldungsfronten. Die liegen zwar nicht in Europa, wir sind
aber dennoch ein großer Teil des Problems.
Kamp: Das niederösterreichische Flussheiligtum ist in Gefahr - Flüsse - Themen - WWF Österreich – Artenschutz, Naturschutz, Klimaschutz
Kamp: Das niederösterreichische Flussheiligtum ist in Gefahr - Flüsse - Themen - WWF Österreich – Artenschutz, Naturschutz, Klimaschutz
Helfen Sie mit und sagen Sie NEIN zur Zerstörung des Kamp: Unterzeichnen Sie die Petition auf www.fluessevollerleben.at
Helfen Sie mit und sagen Sie NEIN zur Zerstörung des Kamp: Unterzeichnen Sie die Petition auf www.fluessevollerleben.at
"TIME FLIES LIKE A BANANA" Ron Ewert, Greg Ito and Josh Reams at JOHANNES VOGT
Veröffentlicht am 27.04.2015
James
Kalm spends a lot of time out in the streets, sniffing around to bring
viewers glimpses of contemporary New York art happenings. Once your
cultural hound dog catches the scent he's off on the hunt. So it is
with "Time FliesLlike a Banana" a three person show at Johannes Vogt.
"Post Analogue" a provocatively themed exhibition at the Hole Gallery
brought the work of Josh Reams to your correspondents attention. Seeing
that name in the listings of gallery openings motivated Kalm to bike it
to Chelsea for a look. This program is a brief walkthrough of this
show with a look as some sculptures of "cakes" and "blinds" with studded
jewelry by Greg Ito, and stark black gesso paintings that comingle
goofy figuration with formalistic sophistication by Ron Ewert.
Fracking - Gefahr für USA und Deutschland - arte am 12.07.2013
Veröffentlicht am 18.08.2014
In Deutschland gibt es Planungen für Fracking. Diese Erfahrungen hat USA mit Fracking gemacht:
Flammen aus dem Wasserhahn, kranke Menschen, tote Tiere: Trotz vieler Alarmzeichen setzen die USA flächendeckend auf Fracking. Wie gefährlich ist die Gas-Fördermethode wirklich? Das explosive dokumentarische Roadmovie von John Fox wurde für einen Oscar nominiert und mehrfach ausgezeichnet.
Überall in den USA wird intensiv nach Schiefergas gesucht. Das Ziel besteht darin, durch die Gasgewinnung unabhängig von Erdölimporten zu werden und somit die Energieautonomie des Kontinents zu gewährleisten. Halliburton, das marktführende Unternehmen für Gasförderung in den USA, hat das Fracking entwickelt. Dabei wird nach Tiefenbohrungen Wasser, zumeist mit Quarzsand und chemischen Zusätzen vermischt, in das Gestein gepresst, um dort Risse zu erzeugen und offen zu halten. Dadurch wird die Durchlässigkeit der Gesteinsschicht erhöht, und Fluide wie Erdgas, Erdöl oder Wasser können leichter zur Bohrung fließen und an die Oberfläche gefördert werden.
Dank dieser Fördertechnik wollen die USA zum "Saudi-Arabien des Schiefergases" werden. Aber welche Gefahren birgt diese Methode? Als der Filmemacher Josh Fox ein Schreiben erhielt, in dem er aufgefordert wurde, seinen Boden für Bohrungen zu vermieten, beschloss er, durchs Land zu fahren und den wohl gehüteten Geheimnissen, Lügen und Giften auf die Spur zu kommen. In den Staaten Colorado, Wyoming, Utah und Texas suchte der Regisseur vom neuen Gasboom betroffene Landsleute auf und sprach mit Wissenschaftlern, Politikern und Vertretern der Gasindustrie.
Das Ergebnis seiner Untersuchungen lautete: Das Fracking ist eine Umweltkatastrophe von nie gekanntem Ausmaß. Verschmutzung der Luft, der Wasserwege, des Grundwassers, chronische Gesundheitsprobleme, Tiersterben und brennbares Trinkwasser sind Folgen dieser umstrittenen Technik der Rohstoffgewinnung.
Der Dokumentarfilm von Josh Fox ist eine aufregende Untersuchung, die die Welt vor einer Katastrophe warnt, die durch das Fracking drohen könnte.
Flammen aus dem Wasserhahn, kranke Menschen, tote Tiere: Trotz vieler Alarmzeichen setzen die USA flächendeckend auf Fracking. Wie gefährlich ist die Gas-Fördermethode wirklich? Das explosive dokumentarische Roadmovie von John Fox wurde für einen Oscar nominiert und mehrfach ausgezeichnet.
Überall in den USA wird intensiv nach Schiefergas gesucht. Das Ziel besteht darin, durch die Gasgewinnung unabhängig von Erdölimporten zu werden und somit die Energieautonomie des Kontinents zu gewährleisten. Halliburton, das marktführende Unternehmen für Gasförderung in den USA, hat das Fracking entwickelt. Dabei wird nach Tiefenbohrungen Wasser, zumeist mit Quarzsand und chemischen Zusätzen vermischt, in das Gestein gepresst, um dort Risse zu erzeugen und offen zu halten. Dadurch wird die Durchlässigkeit der Gesteinsschicht erhöht, und Fluide wie Erdgas, Erdöl oder Wasser können leichter zur Bohrung fließen und an die Oberfläche gefördert werden.
Dank dieser Fördertechnik wollen die USA zum "Saudi-Arabien des Schiefergases" werden. Aber welche Gefahren birgt diese Methode? Als der Filmemacher Josh Fox ein Schreiben erhielt, in dem er aufgefordert wurde, seinen Boden für Bohrungen zu vermieten, beschloss er, durchs Land zu fahren und den wohl gehüteten Geheimnissen, Lügen und Giften auf die Spur zu kommen. In den Staaten Colorado, Wyoming, Utah und Texas suchte der Regisseur vom neuen Gasboom betroffene Landsleute auf und sprach mit Wissenschaftlern, Politikern und Vertretern der Gasindustrie.
Das Ergebnis seiner Untersuchungen lautete: Das Fracking ist eine Umweltkatastrophe von nie gekanntem Ausmaß. Verschmutzung der Luft, der Wasserwege, des Grundwassers, chronische Gesundheitsprobleme, Tiersterben und brennbares Trinkwasser sind Folgen dieser umstrittenen Technik der Rohstoffgewinnung.
Der Dokumentarfilm von Josh Fox ist eine aufregende Untersuchung, die die Welt vor einer Katastrophe warnt, die durch das Fracking drohen könnte.
Mit offenen Karten: Das ist Fracking
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Supercut #2 - Defizite, keine Inhalte, aber neue Erkenntnisse
Veröffentlicht am 28.04.2015
Die Bundesregierung informiert über den neuen BND-Skandal - mit stellv. Regierungssprecherin Christiane Wirtz.
Sämtliche Aussagen stammen aus der BPK vom Montag, 27. April 2015 (https://www.youtube.com/watch?v=y9pRz...)
Werde ein Naivling ► http://bit.ly/1A3Gt6E
Du kannst und sollst unsere Arbeit ab sofort finanziell unterstützen:
Tilo Jung
IBAN: DE36700222000072410386
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Verwendungszweck: BPK
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Alle BPK-Videos in der Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list...
Sämtliche Aussagen stammen aus der BPK vom Montag, 27. April 2015 (https://www.youtube.com/watch?v=y9pRz...)
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Greenpeace-Studie: Vattenfall kann in der Lausitz Braunkohleausstieg bis 2030 vormachen
Schrittweise Umstellung von Braunkohle auf Erneuerbare ohne Arbeitsplatzverluste möglich
Hamburg, 27. 4. 2015 – Der Energiekonzern Vattenfall kann sein ostdeutsches Braunkohlegeschäft innerhalb von 15 Jahren herunterfahren und auf Erneuerbare Energien umsteigen – ohne dadurch Arbeitsplätze oder Deutschlands Klimaschutzziel zu gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Vattenfall will seine klimaschädliche Braunkohlesparte verkaufen. Doch die aktuelle Diskussion über einen Klimabeitrag für Kohlekraftwerke unterstreicht die unsichere Zukunft des Geschäfts und verzögert den Verkaufsprozess laut Agenturmeldungen. „Vattenfall kann in der Lausitz den schrittweisen Braunkohleausstieg bis 2030 vormachen und den Mitarbeitern gleichzeitig zukunftsfähige Jobs in den Erneuerbaren Energien anbieten. Dieser Weg ist nicht einfach, aber er ist unausweichlich, und er wird umso schwieriger, je länger Energiekonzerne und Gewerkschaften warten“, sagt Greenpeace-Energieexpertin Susanne Neubronner.
Die vollständige Studie finden Sie hier: http://gpurl.de/yWXXB
Greenpeace stellt das Szenario für einen nachhaltigen Umbau des Vattenfall-Geschäfts in der Lausitz pünktlich zur heutigen Hauptversammlung des Konzerns in Stockholm vor, auf der wichtige strategische Entscheidungen getroffen werden können. Der schwedische Staatskonzern will sich künftig ganz auf Erneuerbare Energien konzentrieren und seinen CO2-Ausstoß als Beitrag zum Klimaschutz deutlich senken. Auch aus diesem Grund soll die Braunkohlesparte verkauft werden. Ein Verkauf aber würde das Problem an einen neuen Eigner weiterreichen, der die Planungen für weitere Tagebaue sehr wahrscheinlich fortführen und so noch über Jahrzehnte Braunkohle abbauen und verstromen würde – mit den bekannten katastrophalen Klima- und Umweltschäden. „Die vorhandenen Potenziale für Erneuerbare Energien in Sachsen und Brandenburg sind groß genug, um die wegfallenden Arbeitsplätze aus der Braunkohle bis 2030 aufzufangen. Unsere Studie zeigt auch, dass sich mit einem Braunkohleausstieg in der Lausitz bis 2030 Umweltkosten für die Allgemeinheit in Höhe von gut 80 Milliarden Euro einsparen lassen“, so Studienautorin Julika Weiß vom IÖW.
Ein Großteil der fossilen Energieträger muss im Boden bleiben
Der Weltklimarat hat in seinem jüngsten Bericht betont, dass ein Großteil der Kohle- und Ölreserven im Boden bleiben muss, um die zunehmend spürbarer werdenden Folgen des Klimawandels künftig in beherrschbaren Grenzen zu halten. Bei der Umsetzung dieser Erkenntnis müssen künftig auch Energiekonzerne, Politik und Gewerkschaften Verantwortung übernehmen. „Wir können nicht weiter Kohle verbrennen, als gäbe es keinen Klimawandel. Vattenfall und die schwedische Regierung, aber auch deutsche Gewerkschaftschefs sind es nicht nur den Bergleuten, sondern auch den Opfern des Klimawandels schuldig, endlich darauf zu reagieren“, fordert Neubronner. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angekündigt, Klimaschutz zum Schwerpunkt des in Deutschland stattfindenden G7-Gipfels Anfang Juni zu machen und so die Klimakonferenz Ende des Jahres in Paris vorzubereiten. Dabei wird der notwendige Ausstieg aus den fossilen Energien eine große Rolle spielen. Greenpeace fordert eine langfristige Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050.
Viel Platz an der Sonne: Autobahnen als Solar-Kraftwerke
Viel Platz an der Sonne: Autobahnen als Solar-Kraftwerke
Was die USA und die Niederlande können, können wir schon lange: die erste deutsche Solarstraße steht in den Startlöchern.
Viel Platz an der Sonne: Autobahnen als Solar-Kraftwerke
Was die USA und die Niederlande können, können wir schon lange: die erste deutsche Solarstraße steht in den Startlöchern.
Gefährliche Abgase bei Gartengeräten
Deutsche
Umwelthilfe misst erneut erhöhte Schadstoffwerte bei Motorkettensägen
und Freischneidern – Länder trotz Gesundheitsgefährdung
weitgehend untätig
Berlin, 28.4.2015:
Mobile, handgeführte Maschinen überschreiten nach wie vor die in Europa
geltenden
Grenzwerte für Schadstoffemissionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine
Untersuchung von Motorkettensägen und Freischneidern, die der TÜV NORD
im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Dezember 2014 durchgeführt
hat. Sechs der insgesamt elf in Baumärkten, Fachgeschäften
und im Online-Handel gekauften Geräte wiesen teilweise erhebliche
Überschreitungen der Emissionsgrenzwerte für Kohlenmonoxid,
Kohlenwasserstoffe und Stickoxide auf.
„Dass
Motorsensen und -sägen, die nicht den gesetzlichen Bestimmungen
entsprechen und durch ihre viel zu hohen Schadstoffemissionen die
Gesundheit der Nutzer schädigen, weiter
verkauft werden, ist ein Skandal“, erklärt
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. Die Umwelt- und
Verbraucherschutzorganisation forderte die betroffenen Hersteller und
Händler auf, die Schadstoffgrenzwerte einzuhalten und die beanstandeten
Geräte vom Markt zu nehmen.
Die
Messungen wurden an sieben Motorsensen und Freischneidern der Marken
Timbertech (JAGO), IKRA, Einhell, Stihl, Al-Ko, Husqvarna und Dolmar und
an vier Motorkettensägen der
Marken Lux-Tools und CMI (beide Euromate), Güde und Fuxtec
durchgeführt. Besorgnis erregende Überschreitungen des europaweit
geltenden Grenzwerts für Kohlenwasserstoff und Stickoxid wies das Gerät
der Marke Timbertech des Herstellers JAGO AG auf. Dort wurde
vom TÜV eine Überschreitung um 400 Prozent des erlaubten Grenzwerts
gemessen. Die Geräte des Herstellers Euromate wiesen Überschreitungen
des Grenzwerts um 120 Prozent (Lux-Tools) und um 70 Prozent (CMI) auf.
Hohe Überschreitungen wurden auch bei dem Freischneider
der Marke IKRA (Überschreitung des erlaubten Werts um 50 Prozent) und
bei der Motorkettensäge der Marke Güde (Überschreitung um 85 Prozent)
gemessen. Die Geräte der Marken Stihl, Al-Ko, Husqvarna, Dolmar und
Fuxtec hielten die Emissionsgrenzwerte ein, drei
der gemessenen Gartengeräte unterschritten die Grenzwerte
erfreulicherweise sogar um mehr als 25 Prozent.
Die
Hersteller IKRA, Güde, Einhell und Euromatefielen mit anderen Maschinen
bereits 2013 bei einem Test durch. Während die Baumarktkette toom vor
mehreren Monaten auf Druck der
DUH entsprechende Produkte bundesweit aus dem Angebot genommen hat,
ignorierte OBI mehrere Warnhinweise der DUH und bewarb eine der
Motorsägen mit gesundheitsschädlichen Abgasemissionen sogar noch als
Aktionsprodukt. Auf Druck der DUH und einzelner Landesbehörden
zog nun endlich auch OBI zwei der von ihrer Tochter Euromate
hergestellten Motorsägen aus dem Verkehr. Sie waren wie im Vorjahr durch
zu hohe Schadstoffemissionen aufgefallen. Obwohl auch Händler
garantieren müssen, dass die von ihnen vertriebenen Produkte
geltende Gesetze einhalten, lehnt die Versandhandelskette Amazon
jegliche Verantwortung ab und führt die Maschinen weiterhin im
Sortiment.
Die
Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation informierte das
Kraftfahrtbundesamt und die für den Vollzug der Emissionsvorschriften
verantwortlichen Landesministerien. Eine aktuelle
Umfrage der DUH unter den Ländern ergab, dass nur Nordrhein-Westfalen
und Hessen Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Inverkehrbringer mobiler
Maschinen seit 2014 eingeleitet haben oder derzeit prüfen.
Baden-Württemberg beauftragte selbst Schadstoffmessungen,
stellte wie die DUH Überschreitungen der Grenzwerte fest und
konfrontierte die betroffenen Unternehmen mit dem Sachverhalt. Das Land
teilte kürzlich mit, nun ebenfalls Sanktionsmaßnahmen zu ergreifen.
Die
DUH kündigte an, die Verbraucherschutzvorschrift auf dem Rechtsweg
gegen alle Hersteller von Geräten durchzusetzen, bei denen
Überschreitungen der europaweit geltenden Grenzwerte
festgestellt wurden. Agnes Sauter, Leiterin Verbraucherschutz der DUH:
„Verbraucher können nicht erkennen, ob ein Produkt die gesetzlichen
Vorgaben erfüllt. Vielmehr vertrauen sie darauf, dass in Deutschland
vertriebene Produkte dies tun. Unternehmen, die gegen die
Emissionsvorschriften verstoßen, täuschen Verbraucher. In ihrem
Interesse setzen wir die Vorschriften notfalls auf dem Rechtsweg
durch.“
Sauter
betonte, dass die Marktüberwachung deutlich verbessert werden müsse. Es
dürfe nicht weiterhin im Ermessen der Händler liegen, ob die Geräte
trotz Grenzwertüberschreitungen
an ahnungslose Heimwerker und Hobbygärtner verkauft werden. Die DUH
fordert aus diesem Grund alle am weiteren Gesetzgebungsprozess
Beteiligten auf, verbindliche Vorgaben für die Marktüberwachung
festzuschreiben und die Grenzwerte dem Stand der Technik und
dem notwendigen Gesundheitsschutz anzupassen.
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