14. Januar 2026

▶︎ PLAY ME | Kim Gordon

▶︎ PLAY ME | Kim Gordon


Kim Gordons drittes Album „PLAY ME“ ist konzentriert und direkt und erweitert Gordons Klangpalette um melodischere Beats und den treibenden Rhythmus des Krautrock. „Wir wollten kurze Songs“, sagt Gordon. „Wir wollten es richtig schnell machen. Es ist fokussierter und vielleicht auch selbstbewusster.“

Der Nachfolger des 2024 erschienenen, von Justin Raisen produzierten und zweifach Grammy-nominierten Albums „The Collective“ verarbeitet auf ihre unnachahmliche Weise die Kollateralschäden der Milliardärsklasse: den Abbau der Demokratie, technokratischen Endzeitfaschismus, die KI-gesteuerte, die Kultur verflachende Atmosphäre – wobei schwarzer Humor die Absurdität des modernen Lebens zum Ausdruck bringt.

Trotz des häufigen Blicks nach außen ist „PLAY ME“ ein introspektives Album, in dem eine gesteigerte Emotionalität durch die mitreißenden Jams pulsiert und definitive Aussagen zugunsten einer Neugierde ablehnt, die Gordon stets auf der Suche hält.

„Eine lebenslange Rebellin, immer noch auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.“ „Ein Poet des modernen Lebens, dessen abstrakte, gesprochene Vokale sowohl die Banalität als auch die Unbeständigkeit unserer Welt thematisieren.“ – New Yorker


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