Es braucht ein Ende der Nutzung fossiler Rohstoffe in der Kunststoffherstellung
Groß gefeiert unter Umweltschützern wird die Einigung der Europäischen Union zum Verbot von vielen Einwegplastikartikeln.
Ohne Zweifel ist es sehr gut, dass endlich unnötige Plastikartikel wie Einweggeschirr, Strohhalme, Wattestäbchen u.v.a.m. verboten werden.
Und dennoch: Der Beschluss wird die Plastikvermüllung der Meere und der Umwelt mit Makroplastik allerhöchstens etwas verringern, aber das Problem nicht lösen. Auch die Mikroplastikverseuchung unserer Umwelt und Lebensmittel wird mit diesem Beschluss nicht gelöst.
Der EU-Beschluss ist klare Konsequenz einer unzulänglichen Denkweise und Strategie von weiten Kreisen von Umweltschützern. Es geht meist nur darum etwas weniger Schmutz zu machen, aber nicht darum, gar keinen Schmutz mehr zu machen. Eine ökologische saubere und vollständige Kreislaufwirtschaft wird mit diesem Beschluss nicht befördert.Kommt jetzt wirklich das Ende vom Plastikmüll? Es braucht ein Ende der Nutzung fossiler Rohstoffe in der Kunststoffherstellung | Hans-Josef Fell
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