2. Mai 2014
Bundesjustizminister will sich für die Tierschutz-Verbandsklage einsetzen
(lifePR) (Aachen, 15.04.2014) Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will sich für die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene einsetzen. Diese konkrete Zusage machte er soeben schriftlich gegenüber dem Mitgliedsverein des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte animal2000. Besonderen Wert legt der Minister auf die Mitwirkung anerkannter Tierschutz- und Tierrechtsverbände, die so ihr Tierschutz-Fachwissen in den jeweiligen Verwaltungsvorgang einbringen können. Der Bundesverband setzt darauf, dass der Bundesjustizminister die Tierschutz-Verbandsklage im Bundeskabinett verteidigt und die Große Koalition in dieser Legislatur die Einführung beschließt. Im Koalitionsvertrag war das Klagerecht, das im Programm der SPD stand, herausgefallen.
"Immer mehr Bundesländer bekennen sich zur Tierschutz-Verbandsklage und schaffen sie auf Landesebene. Dass der Bundesjustizminister sich jetzt offiziell positioniert und für die Einführung auf Bundesebene eintritt, macht Mut, dass die Christdemokraten ihren Widerstand aufgeben. Herr Maas erhält von uns alle Unterstützung", so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.
Die Tierschutz-Verbandsklage schafft kein neues Tierschutzrecht. Nur sie ermöglicht anerkannten Tierschutzverbänden - sozusagen als Anwalt der Tiere - tierschutzrelevante Entscheidungen von Behörden gerichtlich überprüfen zu lassen. Die Klage ist jedoch nur das letzte Mittel, vielmehr wird Verbänden ermöglicht, ihr Wissen zur Durchsetzung tierschutzrechtlicher Vorschriften (z. B. Tierschutzgesetz) direkt bei der Behörde einzubringen. Die Tierschutz-Verbandsklage ist Ausdruck des Prinzips der Gewaltenteilung in unserem Rechtsstaat. Und sie beseitigt einen gravierenden Mangel: Während Tiernutzer gegen Tierschutzauflagen, mit denen sie nicht einverstanden sind, durch alle Instanzen klagen können, kann bislang niemand für die Einhaltung von Tierschutzrecht Klage einreichen. Die Einführung auf Bundesebene würde bundesweit ein einheitliches Rechtsniveau schaffen.
Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben die Tierschutz-Verbandsklage bereits eingeführt. Die Landtage von Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt beraten zurzeit über das Klagerecht, die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Niedersachsen haben die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in den Koalitionsverträgen festgeschrieben.
Informationen zur Tierschutz-Verbandsklage: www.verbandsklage.tierrechte.de
Wenn sauberer Strom schmutzig wird + Solaranlagen brauchen Fachleute und Wartung
(lifePR) (Düsseldorf, 11.04.2014) Auch nach der Reduzierung der Einspeisevergütungen können Solaranlagen nach wie vor eine sinnvolle und durchaus lukrative Investition darstellen. Das gilt besonders für die in der Fachsprache als Photovoltaik- bzw. PV-Anlagen bezeichneten Anlagen, die z. B. mit modernen Stromspeichersystemen ausgestattet oder nachgerüstet werden.
Dennoch sind PV-Anlagen keine "Rundum-Sorglos-Pakete", die beim günstigsten Anbieter bestellt werden können und danach wartungsfrei jahrzehntelang Strom produzieren. Darauf weist der Dachdecker Verband Nordrhein hin.
So schleichen sich nicht selten bereits bei der Montage der Module auf dem Dach folgenschwere Fehler ein, wenn hier gewerkefremde Montagetrupps ans Werk gehen. Die Fehlerquellen reichen von der ungeprüften und unzureichenden Befestigung der Tragrahmen an der Dachunterkonstruktion bis zu mangelhaft ausgeführten Durchdringungen von Sperrfolien und Dämmschichten.
Wie die Erfahrung des Dachdeckerverbandes zeigt, wird bei solchen fehlerhaften Montagen oft auch nicht die Windsogsicherheit berechnet und beachtet.
Weitgehend unbekannt bei vielen Auftraggebern und Solarteuren ist auch die Tatsache, dass z. B. dachintegrierte Solarmodule als Dacheindeckungen gelten. Damit sind für diese Anlagen alle Kriterien des Fachregelwerks des Dachdeckerhandwerks einzuhalten. Und die reichen von der exakt definierten Befestigung der Module über möglicherweise erforderliche Zusatzmaßnahmen im Unterdachbereich bei Unterschreitung der Regeldach-neigung bis zur gesetzlich vorgeschriebenen Optimierung der Wärmedämmung nach der geltenden Energieeinsparvorordnung (EnEV), sofern die Module mehr als 10% der Dachfläche, auf der sie montiert sind, einnehmen.
Die PV-Anlage bedarf ebenso wie das gesamte Dach einer regelmäßigen Überprüfung durch hierfür qualifizierte Fachleute auf eventuelle Mängel, um im Schadensfall Versicherungsschutz zu genießen. Dies gehört zu den Obliegenheitspflichten des Betreibers der Anlage.
Im Rahmen der Überprüfung sollte auch darauf geachtet werden, ob die Modulflächen Verschmutzungen aufweisen. Je nach Standort und Dachneigung kann es zu Schmutzablagerungen auf der gesamten Fläche oder entlang der Rahmen kommen, die natürlich die Leistung reduzieren. Ist eine Reinigung erforderlich, sollte auch dies Fachleuten wie dem Dachdecker überlassen werden. Damit kann die Beschädigungen der Module und angrenzender Dachbereiche durch eine Begehung ausgeschlossen werden. Zudem ist damit auch die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften der gesetzlichen Unfallversicherung gewährleistet.
Wer seine PV-Anlage oder seine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung gemeinsam mit den Dach-Fachleuten des Dachdeckerhandwerks plant, die Anlage von ihnen montieren und regelmäßig warten lässt, kann mögliche Risiken damit weitgehend ausschließen. Und eine risikoarme Investition ist schließlich die beste Investition, damit umweltfreundlicher Strom wirklich sauber bleibt.
Entsprechend qualifizierte Fachbetriebe nennt gerne jede regionale Dachdecker-Innung. Ebenso sind die Anschriften im Internet unter www.dachdecker-verband-nr.de zu finden.
Dennoch sind PV-Anlagen keine "Rundum-Sorglos-Pakete", die beim günstigsten Anbieter bestellt werden können und danach wartungsfrei jahrzehntelang Strom produzieren. Darauf weist der Dachdecker Verband Nordrhein hin.
So schleichen sich nicht selten bereits bei der Montage der Module auf dem Dach folgenschwere Fehler ein, wenn hier gewerkefremde Montagetrupps ans Werk gehen. Die Fehlerquellen reichen von der ungeprüften und unzureichenden Befestigung der Tragrahmen an der Dachunterkonstruktion bis zu mangelhaft ausgeführten Durchdringungen von Sperrfolien und Dämmschichten.
Wie die Erfahrung des Dachdeckerverbandes zeigt, wird bei solchen fehlerhaften Montagen oft auch nicht die Windsogsicherheit berechnet und beachtet.
Weitgehend unbekannt bei vielen Auftraggebern und Solarteuren ist auch die Tatsache, dass z. B. dachintegrierte Solarmodule als Dacheindeckungen gelten. Damit sind für diese Anlagen alle Kriterien des Fachregelwerks des Dachdeckerhandwerks einzuhalten. Und die reichen von der exakt definierten Befestigung der Module über möglicherweise erforderliche Zusatzmaßnahmen im Unterdachbereich bei Unterschreitung der Regeldach-neigung bis zur gesetzlich vorgeschriebenen Optimierung der Wärmedämmung nach der geltenden Energieeinsparvorordnung (EnEV), sofern die Module mehr als 10% der Dachfläche, auf der sie montiert sind, einnehmen.
Die PV-Anlage bedarf ebenso wie das gesamte Dach einer regelmäßigen Überprüfung durch hierfür qualifizierte Fachleute auf eventuelle Mängel, um im Schadensfall Versicherungsschutz zu genießen. Dies gehört zu den Obliegenheitspflichten des Betreibers der Anlage.
Im Rahmen der Überprüfung sollte auch darauf geachtet werden, ob die Modulflächen Verschmutzungen aufweisen. Je nach Standort und Dachneigung kann es zu Schmutzablagerungen auf der gesamten Fläche oder entlang der Rahmen kommen, die natürlich die Leistung reduzieren. Ist eine Reinigung erforderlich, sollte auch dies Fachleuten wie dem Dachdecker überlassen werden. Damit kann die Beschädigungen der Module und angrenzender Dachbereiche durch eine Begehung ausgeschlossen werden. Zudem ist damit auch die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften der gesetzlichen Unfallversicherung gewährleistet.
Wer seine PV-Anlage oder seine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung gemeinsam mit den Dach-Fachleuten des Dachdeckerhandwerks plant, die Anlage von ihnen montieren und regelmäßig warten lässt, kann mögliche Risiken damit weitgehend ausschließen. Und eine risikoarme Investition ist schließlich die beste Investition, damit umweltfreundlicher Strom wirklich sauber bleibt.
Entsprechend qualifizierte Fachbetriebe nennt gerne jede regionale Dachdecker-Innung. Ebenso sind die Anschriften im Internet unter www.dachdecker-verband-nr.de zu finden.
1. Mai 2014
10. Fest für Demokratie und Toleranz - gegen Angsträume in Schöneweide am 24. Mai 2014
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick und der
Bezirksbürgermeister Oliver Igel laden alle Bürgerinnen und Bürger des
Bezirks herzlich zum ?10. Fest für Demokratie und Toleranz - gegen
Angsträume? am Bahnhof Schöneweide auf dem Michael-Brückner-Platz und in
der Schnellerstraße ein. Am 24. Mai 2014 wird von 13 bis 20 Uhr mit
einem bunten Fest gezeigt, dass der Bezirk vielfältig und lebendig ist.
Eröffnet wird die Veranstaltung von allen drei Bürgermeister_innen, die
in den vergangenen 10 Jahren die Schirmherrschaft übernommen haben ?
Klaus Ulbricht, Gabriele Schöttler und Oliver Igel.
Über 40 Vereine, Initiativen, Parteien und Unternehmen, die sich für
Demokratie und Toleranz im Bezirk einsetzen, werden sich und ihre Arbeit
an Ständen präsentieren. Auf zwei Bühnen werden Bands, Musiker und
Musikerinnen und Tanzgruppen (Line Dance) für ein abwechslungsreiches
Programm sorgen.
Es treten ca. 15 Bands auf, u.a.: Big Band der HTW, Zargenbruch,
Flashback Monkeys, Equal Nuts, Radiokind, Orchesture Miniture in the
Park, zehnVORsieben, Extone, Die Pantalons, Leona Heine, Jean-Luc Dancy
und Lust'n Love.
Eine Halfpipe des Mellowparks, eine Hüpfburg, Aktionen für Kinder und
Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten aus anderen Teilen der Welt
machen das Fest zu einem Tag für die ganze Familie. Auf einem
Fußballfeld, das durch die AOK gesponsert wird, stehen Spieler des
FC-Union bereit für ?Bolzen ohne Nazis?. Die Städträt_innen werden
Bürgersprechstunden auf einem, roten Sofa anbieten und sich den Fragen
der Bürgerinnen und Bürger stellen.
In Schöneweide sind Migrant_innen, Alternative, Homosexuelle oder
Menschen mit Behinderungen immer wieder Pöbeleien und Angriffen
ausgesetzt. Insbesondere der S-Bahnhof und seine Umgebung haben sich zum
Angstraum entwickelt, in den sich viele Menschen nur ungern wagen.
Schöneweide ist heutzutage nicht mehr Schwerpunkt rechter Gewalt, hat
sich aber zum Aktions- und Rückzugsraum für Neonazis aus ganz Berlin
entwickelt. Gegen diese Entwicklung sind zivilgesellschaftliche
Initiativen aktiv. Gemeinsam im Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick
veranstalten sie das Fest für Demokratie, um dem ?Angstraum? Schöneweide
eine bunte, solidarische und demokratische Gesellschaft
gegenüberzustellen, die es nicht duldet, dass Schöneweide durch Neonazis
und Rassismus geprägt wird.
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz wurde im Jahr 2000 gegründet und
ist ein Zusammenschluss aller relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure
des Bezirks Treptow-Köpenick. Mehr Informationen über das Bündnis finden
Sie unter www.demokratie-tk.de <http://www.demokratie-tk.de>.
Bezirksbürgermeister Oliver Igel laden alle Bürgerinnen und Bürger des
Bezirks herzlich zum ?10. Fest für Demokratie und Toleranz - gegen
Angsträume? am Bahnhof Schöneweide auf dem Michael-Brückner-Platz und in
der Schnellerstraße ein. Am 24. Mai 2014 wird von 13 bis 20 Uhr mit
einem bunten Fest gezeigt, dass der Bezirk vielfältig und lebendig ist.
Eröffnet wird die Veranstaltung von allen drei Bürgermeister_innen, die
in den vergangenen 10 Jahren die Schirmherrschaft übernommen haben ?
Klaus Ulbricht, Gabriele Schöttler und Oliver Igel.
Über 40 Vereine, Initiativen, Parteien und Unternehmen, die sich für
Demokratie und Toleranz im Bezirk einsetzen, werden sich und ihre Arbeit
an Ständen präsentieren. Auf zwei Bühnen werden Bands, Musiker und
Musikerinnen und Tanzgruppen (Line Dance) für ein abwechslungsreiches
Programm sorgen.
Es treten ca. 15 Bands auf, u.a.: Big Band der HTW, Zargenbruch,
Flashback Monkeys, Equal Nuts, Radiokind, Orchesture Miniture in the
Park, zehnVORsieben, Extone, Die Pantalons, Leona Heine, Jean-Luc Dancy
und Lust'n Love.
Eine Halfpipe des Mellowparks, eine Hüpfburg, Aktionen für Kinder und
Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten aus anderen Teilen der Welt
machen das Fest zu einem Tag für die ganze Familie. Auf einem
Fußballfeld, das durch die AOK gesponsert wird, stehen Spieler des
FC-Union bereit für ?Bolzen ohne Nazis?. Die Städträt_innen werden
Bürgersprechstunden auf einem, roten Sofa anbieten und sich den Fragen
der Bürgerinnen und Bürger stellen.
In Schöneweide sind Migrant_innen, Alternative, Homosexuelle oder
Menschen mit Behinderungen immer wieder Pöbeleien und Angriffen
ausgesetzt. Insbesondere der S-Bahnhof und seine Umgebung haben sich zum
Angstraum entwickelt, in den sich viele Menschen nur ungern wagen.
Schöneweide ist heutzutage nicht mehr Schwerpunkt rechter Gewalt, hat
sich aber zum Aktions- und Rückzugsraum für Neonazis aus ganz Berlin
entwickelt. Gegen diese Entwicklung sind zivilgesellschaftliche
Initiativen aktiv. Gemeinsam im Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick
veranstalten sie das Fest für Demokratie, um dem ?Angstraum? Schöneweide
eine bunte, solidarische und demokratische Gesellschaft
gegenüberzustellen, die es nicht duldet, dass Schöneweide durch Neonazis
und Rassismus geprägt wird.
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz wurde im Jahr 2000 gegründet und
ist ein Zusammenschluss aller relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure
des Bezirks Treptow-Köpenick. Mehr Informationen über das Bündnis finden
Sie unter www.demokratie-tk.de <http://www.demokratie-tk.de>.
Keine Räume für Nazis - Wohnungsbaugesellschaften unterzeichnen Kooperationsvereinbarung gegen rechtsextreme Mieter
Mit speziellen Klauseln in ihren (Gewerbe-)Mietverträgen wollen sich in
Zukunft zwei der größten Berliner Wohnungsbaugesellschaften gegen
rechtsextreme Mieter wehren. Am heutigen Donnerstag unterzeichneten
Vertreter der Gesellschaften degewo und STADT UND LAND eine
entsprechende Kooperationsvereinbarung mit Senatorin Dilek Kolat und dem
Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel.
Ermöglicht hat die Kooperation der "Berliner Beirat für Schöneweide",
der sich seit 2013 für ein demokratisches Miteinander und gegen
Rechtsextremismus und Rassismus im Bezirk einsetzt. Der Berliner
Ortsteil Schöneweide hat seit einigen Jahren ein deutliches Potential
für organisierte Rechtsextreme, die dort wohnen, leben und eine eigene
Infrastruktur aufgebaut haben. Jahrelang bildeten - bis zu ihrer
Kündigung vor wenigen Wochen - die Nazi-Kneipe "Zum Henker" und das
Ladengeschäft "Hexogen" wichtige rechtsextreme Treffpunkte. Szeneläden
oder Gaststättenlokale sind Ausgangspunkte und zugleich Ausdruck einer
schleichenden rechtsextremen Besetzung des öffentlichen Raums. Fast
immer täuschen die Neonazis dabei die Vermieter über den rechtsextremen
Hintergrund der Anmietung. Gerichtliche Auseinandersetzung um die
Kündigung dauern dann oft jahrelang.
Dilek Kolat zur Kooperationsvereinbarung: "Beim Kampf gegen Rassismus,
Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit brauchen wir Zivilcourage. Diese
Kooperationsvereinbarung ist so ein Zeichen der Zivilcourage und des
Ver-antwortungsbewusstseins zweiter Landesunternehmen und sollte
Vorbildcharakter auch für andere Stadtbereiche und andere Unternehmen
haben. Am Beispiel, der Nazi-Kneipe ,Zum Henker' können wir sehen, dass
ein entschlossener Vermieter sehr wohl erfolgreich handeln kann. Keine
Handbreit Raum für Rechtsextremisten in Berlin, das darf nicht nur
Lippenbekenntnis sein, sondern es müssen Handlungen folgen, wie heute in
der Kooperationsvereinbarung."
Oliver Igel ergänzt: "Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen durch zwei große Wohnungsunternehmen ist ein wichtiges Signal auch an andere Vermieter, Rechtsextremisten keine Gewerbe- oder Geschäftsräume zu überlassen, damit deren demokratiefeindliches, rechtsextremes, rassistisches und antisemitisches Gedankengut nicht weiter verbreitet werden kann."
"Wir setzen uns für ein friedliches, tolerantes und vielfältiges Schöneweide ein, in dem die Menschen gerne leben. Mit dem Kooperationsvertrag zeigt degewo eine klare Haltung. Wer zu Hass und Gewalt gegen andere aufruft, ist bei uns nicht willkommen", sagte Christian Glaubitz, Leiter des degewo-Kundenzentrums Köpenick.
"In vielen Berliner Wohnquartieren hängt das nachbarschaftliche
Miteinander in hohem Maße davon ab, wie die Integration von Bewohnern
aus unterschiedlichen Herkunftsländern und verschiedenen sozialen
Milieus gelingt. Fremdenfeindlichkeit ist Menschenfeindlichkeit. Als
kommunales Wohnungsunternehmen dulden wir keine politisch motivierten
Störungen eines guten Miteinanders in unserer Nachbarschaft. Daher ist
es für uns selbstverständlich, das gesellschaftliche Engagement im Kampf
gegen Rassismus und für Aufklärung zu stärken.", ergänzt Ingo Malter,
Geschäfts-führer der Wohnbauten-Gesellschaft STADT UND LAND.
Ziel der Kooperation ist es, Strukturen zu schaffen und Absprachen zu
treffen, um zukünftige Vereinnahmungsversuche des Rechtsextremismus
nicht nur in Schöne-weide, sondern in ganz Berlin erfolgreich zu verhindern.
Die entsprechenden Mietverträge enthalten ab sofort Klauseln, die die
Nutzung gewerblicher Räume für rassistische, antisemitisch und
rechtsextreme Zwecke explizit untersagen. Die Klauseln wurden von der
Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) gemeinsam mit
erfahrenen Juristen entwickelt. Auch private Vermieter können die
Klauseln über die MBR beziehen und in ihre Verträge einarbeiten, um sich
vor Neonazis zu schützen.
Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung setzen die Kooperationsparteien
nicht nur ein deutliches Zeichen für Demokratie und gegen
Rechtsextremismus im Ortsteil Schöneweide. Auch sind darin konkrete
gemeinsame Handlungsschritte festge-halten.
Zukunft zwei der größten Berliner Wohnungsbaugesellschaften gegen
rechtsextreme Mieter wehren. Am heutigen Donnerstag unterzeichneten
Vertreter der Gesellschaften degewo und STADT UND LAND eine
entsprechende Kooperationsvereinbarung mit Senatorin Dilek Kolat und dem
Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel.
Ermöglicht hat die Kooperation der "Berliner Beirat für Schöneweide",
der sich seit 2013 für ein demokratisches Miteinander und gegen
Rechtsextremismus und Rassismus im Bezirk einsetzt. Der Berliner
Ortsteil Schöneweide hat seit einigen Jahren ein deutliches Potential
für organisierte Rechtsextreme, die dort wohnen, leben und eine eigene
Infrastruktur aufgebaut haben. Jahrelang bildeten - bis zu ihrer
Kündigung vor wenigen Wochen - die Nazi-Kneipe "Zum Henker" und das
Ladengeschäft "Hexogen" wichtige rechtsextreme Treffpunkte. Szeneläden
oder Gaststättenlokale sind Ausgangspunkte und zugleich Ausdruck einer
schleichenden rechtsextremen Besetzung des öffentlichen Raums. Fast
immer täuschen die Neonazis dabei die Vermieter über den rechtsextremen
Hintergrund der Anmietung. Gerichtliche Auseinandersetzung um die
Kündigung dauern dann oft jahrelang.
Dilek Kolat zur Kooperationsvereinbarung: "Beim Kampf gegen Rassismus,
Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit brauchen wir Zivilcourage. Diese
Kooperationsvereinbarung ist so ein Zeichen der Zivilcourage und des
Ver-antwortungsbewusstseins zweiter Landesunternehmen und sollte
Vorbildcharakter auch für andere Stadtbereiche und andere Unternehmen
haben. Am Beispiel, der Nazi-Kneipe ,Zum Henker' können wir sehen, dass
ein entschlossener Vermieter sehr wohl erfolgreich handeln kann. Keine
Handbreit Raum für Rechtsextremisten in Berlin, das darf nicht nur
Lippenbekenntnis sein, sondern es müssen Handlungen folgen, wie heute in
der Kooperationsvereinbarung."
Oliver Igel ergänzt: "Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen durch zwei große Wohnungsunternehmen ist ein wichtiges Signal auch an andere Vermieter, Rechtsextremisten keine Gewerbe- oder Geschäftsräume zu überlassen, damit deren demokratiefeindliches, rechtsextremes, rassistisches und antisemitisches Gedankengut nicht weiter verbreitet werden kann."
"Wir setzen uns für ein friedliches, tolerantes und vielfältiges Schöneweide ein, in dem die Menschen gerne leben. Mit dem Kooperationsvertrag zeigt degewo eine klare Haltung. Wer zu Hass und Gewalt gegen andere aufruft, ist bei uns nicht willkommen", sagte Christian Glaubitz, Leiter des degewo-Kundenzentrums Köpenick.
"In vielen Berliner Wohnquartieren hängt das nachbarschaftliche
Miteinander in hohem Maße davon ab, wie die Integration von Bewohnern
aus unterschiedlichen Herkunftsländern und verschiedenen sozialen
Milieus gelingt. Fremdenfeindlichkeit ist Menschenfeindlichkeit. Als
kommunales Wohnungsunternehmen dulden wir keine politisch motivierten
Störungen eines guten Miteinanders in unserer Nachbarschaft. Daher ist
es für uns selbstverständlich, das gesellschaftliche Engagement im Kampf
gegen Rassismus und für Aufklärung zu stärken.", ergänzt Ingo Malter,
Geschäfts-führer der Wohnbauten-Gesellschaft STADT UND LAND.
Ziel der Kooperation ist es, Strukturen zu schaffen und Absprachen zu
treffen, um zukünftige Vereinnahmungsversuche des Rechtsextremismus
nicht nur in Schöne-weide, sondern in ganz Berlin erfolgreich zu verhindern.
Die entsprechenden Mietverträge enthalten ab sofort Klauseln, die die
Nutzung gewerblicher Räume für rassistische, antisemitisch und
rechtsextreme Zwecke explizit untersagen. Die Klauseln wurden von der
Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) gemeinsam mit
erfahrenen Juristen entwickelt. Auch private Vermieter können die
Klauseln über die MBR beziehen und in ihre Verträge einarbeiten, um sich
vor Neonazis zu schützen.
Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung setzen die Kooperationsparteien
nicht nur ein deutliches Zeichen für Demokratie und gegen
Rechtsextremismus im Ortsteil Schöneweide. Auch sind darin konkrete
gemeinsame Handlungsschritte festge-halten.
Isaac Newton
„Ich kann die Bewegung der Himmelskörper berechnen, aber nicht das Verhalten der Menschen.“
Isaac Newton
Isaac Newton
Franz von Assisi
„Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit.“
Franz von Assisi
Franz von Assisi
Münchener Rück: Weiter auf Großstaudamm-Kurs
München, 30. April 2014 – Anlässlich der heutigen Münchener Rück-Hauptversammlung kritisieren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen die Unterstützung des Konzerns für katastrophale Infrastruktur- und Energieprojekte im Ausland. Denn obwohl sich das Unternehmen gern als nachhaltig agierend präsentiert, ist es aktuell in die Absicherung hoch umstrittener Projekte in Brasilien verstrickt.
Für den Großstaudamm Belo Monte im brasilianischen Amazonas werden 400 Quadratkilometer Regenwald vernichtet und bis zu 40.000 Menschen sind von Zwangsumsiedlung bedroht. Tausende Fischer, Flussanwohner, Indigene und Kleinbauern stehen vor dem Verlust ihrer Existenzgrundlage. Die regionale Staatsanwaltschaft hat wegen Gesetzesbrüchen bereits 25 Klagen gegen das Baukonsortium eingereicht. Die Munich Re hat 25 Prozent der Rückversicherungssumme für den Bau des Staudamms übernommen und erhält dafür umgerechnet 15,5 Millionen Euro an Prämien über einen Zeitraum von vier Jahren.
„Die Beteiligung an der Rückversicherung des Staudamms Belo Monte in Brasilien ist unvertretbar“, so Barbara Happe von der Umweltorganisation urgewald. „Die Münchener Rück präsentiert sich gern als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Ihr tatsächliches Handeln steht dazu im Widerspruch. So hat die Munich Re bisher keine Konsequenzen aus sich wiederholenden Baustopps, Bauplatzblockaden und Gerichtsurteilen gezogen und vertraut weiter ausschließlich auf die Angaben der Betreiber, dass alles wunderbar läuft“, so Happe weiter.
Neben Belo Monte engagiert sich die Münchener Rück aktuell noch bei weiteren Großprojekten in Brasilien: So übernimmt der Konzern eine führende Rolle bei der Absicherung der Fußballweltmeisterschaft im Juni dieses Jahres, indem er der FIFA einen Versicherungsschutz gegen Verlegung oder Vertagung gewährt. Auch bei einigen Stadienbauten ist die Munich Re involviert.
„Bei der Euphorie um die WM wird jedoch oft vergessen, dass auch Zehntausende von Menschen dafür aus ihren Häusern vertrieben worden sind – sei es für Stadien- oder Straßenbauten, Parkhäuser oder Hotels“, erinnert Christian Russau vom FDCL. „Die Munich Re ist somit, zumindest indirekt, daran beteiligt, dass für die Fußball-WM Grundrechte mit Füßen getreten werden“.
„Diese Beispiele belegen, dass die Münchener Rück in Sachen Nachhaltigkeit erst ganz am Anfang steht. Wer vorausschauendes und verantwortungsbewusstes Handeln propagiert, muss sich definitiv aus der Absicherung ökologisch und sozial derart negativer Projekte verabschieden“, fordert Martin Glöckle von Pro REGENWALD.
Hintergrund
Wegen ihrer Beteiligung am Bau des Belo Monte-Staudammes im brasilianischen Amazonasgebiet wurde die Münchener Rück 2012 aus dem Global Challenges Index entfernt, da dies gegen die Umweltregeln des GCX verstößt. Der GCX ist ein von der Börse Hannover in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG entwickelter Index. Er umfasst 50 Unternehmen, die wesentliche Beiträge zur Bewältigung globaler sozialer und ökologischer Herausforderungen leisten sollen.
Mehr Informationen zu Belo Monte unter www.gegenstroemung.org/drupal/denode/120
--- Gemeinsame Pressemitteilung von urgewald, GegenStrömung, Pro REGENWALD, FDCL und dem Dachverband Kritische Aktionäre vom 30. April 2014 ---
17.07.2014 - 20.07.2014, Zappanale #25
Programm – Zappanale #25
Thursday, 17. July – Bad Doberan, Kamp, Warm Up Party
Zappnoise
Tarentatec
Wilmington School of Rock
BadPenny
Zappnoise
Tarentatec
Wilmington School of Rock
BadPenny
Friday, 18. July – Galopprennbahn, Bad Doberan
Wilmington School of Rock
ACE 9
The Grandsheiks
Aranis
The Magic Band
Embryo
Wilmington School of Rock
ACE 9
The Grandsheiks
Aranis
The Magic Band
Embryo
Saturday, 19. July – Galopprennbahn, Bad Doberan
Jim Cohen
Jazzprojekt Hundehagen
Present
Muffin Men
Spanner Jazz Punks
Crimson ProjeKCt
Aufrichtiges Zappa
Jim Cohen
Jazzprojekt Hundehagen
Present
Muffin Men
Spanner Jazz Punks
Crimson ProjeKCt
Aufrichtiges Zappa
Sunday, 20. July – Galopprennbahn, Bad Doberan
LeBocal
Stick Men
The GrandMothers of Invention
Good bye Session
Guillaume Perret & The Electric Epic
LeBocal
Stick Men
The GrandMothers of Invention
Good bye Session
Guillaume Perret & The Electric Epic
Quelle:
Nach PETA-Kampagne: China Southern Airlines stellt den Transport lebender Affen zu Versuchslaboren e
Nach PETA-Kampagne: China Southern Airlines stellt den Transport lebender Affen zu Versuchslaboren e
Air France damit letzte Fluglinie weltweit, die Primaten für Versuchszwecke befördert
CCS ohne Erfolg
CCS ohne Erfolg
Der Abbruch der Projekte kostete bereits 460 Millionen Euro
Fördermittel, die nun nicht mehr für andere Projekte, etwa für
erneuerbare Energien, zur Verfügung stehen.
Der Abbruch der Projekte kostete bereits 460 Millionen Euro
Fördermittel, die nun nicht mehr für andere Projekte, etwa für
erneuerbare Energien, zur Verfügung stehen.
Boden, der die Welt bedeutet - Biorama
Boden, der die Welt bedeutet - Biorama
Der Boden ist eine endliche Ressource, auf die wir zum Leben
angewiesen sind – wie auf Wasser und Luft. BIORAMA beantwortet die
Frage, warum mit Füßen treten weniger ausmacht, als betonieren.
Der Boden ist eine endliche Ressource, auf die wir zum Leben
angewiesen sind – wie auf Wasser und Luft. BIORAMA beantwortet die
Frage, warum mit Füßen treten weniger ausmacht, als betonieren.
OneStepAhead-Projects 1 OSA, Friedensfest (Ostermarsch 2014), Hamburg, Lange Reihe, St. Georg
OneStepAhead-Projects 1 OSA, Friedensfest (Ostermarsch 2014), Hamburg, Lange Reihe, St. Georg
OSA-Projects entstand 2006 als künstlerische Plattform für Nachwuchskünstler und Bands die aus Jay Holler's Rap Workshops im Haus der Jugend Steilshoop hervorgegangen sind.
Seitdem produziert und vermarktet OSA-Projects Musik, Musikvideos und Kurzfilme, organisiert Veranstaltungen und kümmert sich um die Bookings seiner Künstler.
OSA-Projects ist aber weit mehr als nur ein Label. OSA-Projects ist eine lange gewachsene Gemeinschaft aus talentierten jungen Menschen die sich zusammengefunden haben um gemeinsam mit kritischer und gehaltvoller Musik zu begeistern.
https://www.facebook.com/osaprojects?fref=ts
http://wideblick.blogspot.de/
Blaise Pascal
„Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muss einen zweiten finden, um glücklich zu sein.“
Blaise Pascal
Blaise Pascal
Kretschmann muss Gabriels Plänen für eine "Sonnensteuer" die Stirn bieten
Stuttgart (ots) -
- Campact übergibt Kretschmann 222.000 Unterschriften für
Energiewende
- Erhebung der EEG-Umlage auf selbst erzeugten Sonnenstrom
"grotesk"
- "Solarpionier Hermann Scheer würde sich im Grabe umdrehen"
Aktive des Kampagnennetzwerks Campact übergaben heute an Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann fast 222.000 Unterschriften für die Energiewende. Sie forderten ihn auf, den Plänen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur Erhebung einer "Sonnensteuer" entschieden entgegenzutreten. Künftig soll 3 bis 6 Cent EEG-Umlage je Kilowattstunde selbst erzeugten Sonnenstrom gezahlt werden, während auf Strom aus industriellen Kohle- und Gaskraftwerken nur 1 ct/kWh fällig sein soll. Bei der Aktion wurde deshalb eine PV-Anlage mit Kohle überschüttet.
"Sigmar Gabriel will den Ausbau der Solarenergie mit einer Sonnensteuer abwürgen und entlastet gleichzeitig Großunternehmen, die Kohlestrom erzeugen. Diesen absurden Plänen darf Winfried Kretschmann im Bundesrat nicht zustimmen, sondern muss Gabriel die Stirn bieten", forderte Christoph Bautz von Campact. "Gabriels Pläne für eine Sonnensteuer sind grotesk: Wer Sonnenstrom für den Eigenverbrauch erzeugt, schützt das Klima, entlastet die Netze, investiert eigenes Geld und nimmt selbst keine EEG-Vergütung in Anspruch. Dennoch soll für diesen Strom zukünftig die EEG-Umlage bezahlt werden. Das einzige Ziel der Sonnensteuer ist die Energiewende auszubremsen, um Marktanteile für Kohle und Atom zu sichern."
"Gestern wäre Hermann Scheer, der aus dem Remstal stammende weltweit bekannte Pionier der Solarenergie, 70 Jahre alt geworden. Er würde sich beim Gedanken an eine "Sonnensteuer" im Grabe umdrehen. Die grün-rote Landesregierung wurde nach Fukushima gewählt, um die Energiewende durchzusetzen. Ihre Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel, wenn sie jetzt nicht entschieden Widerstand gegen eine Sonnensteuer leistet", so Bautz.
Für den 10. Mai hat Campact gemeinsam mit zahlreichen weiteren Organisationen in Berlin zu einer Großdemonstration für die Energiewende aufgerufen. Unter dem Motto "Energiewende nicht kentern lassen" werden. Zehntausende Menschen auf die Straße gehen. Mehr Informationen dazu unter www.energiewende-demo.de
Zum Campact-Appell und Hintergrundinformationen: www.campact.de/energiewende
BI Lüchow-Dannenberg [BI-Newsletter] Aktuelle Termine Mai
Sa. 26.04.14 - 2. Protest- und Kulturmeile am AKW
Brokdorf
Wie bereits im letzten Jahr, werden wir uns an den Protesten rund um das AKW Brokdorf beteiligen.
Anlässlich des Tschernobyl Jahrestages beginnt um 5 vor 12 die Kundgebung direkt vor dem AKW.
Bundesweit wird es viele weitere Aktionen rund um die AKW geben. Informiert euch bei eurer lokalen Anti Atom Initiative.
weitere Informationen: http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=11739
So. 04.05.14 - Aktion "Umwelt schützen, Rad
benützen"
Am Sonntag, den 04.05.14, möchten wir mit Euch zusammen an dem Weltrekordversuch zur längsten Fahrradkette der Welt teilnehmen.
Als Bürgerinitiative Umweltschutz möchten wir mit Euch eine möglichst große Fahrradgruppe im Zeichen der Wendlandsonne zusammenstellen und bei einer gemütlichen Radtour auf unser gemeinsames Anliegen hinweisen.
Also rauf auf den „Drahtesel“ und teilnehmen an der 10 km Radeltour von Dömitz nach Landsatz. Für den Rekordversuch müssen alle Teilnehmenden RadlerInnen namentlich angemeldet werden.
Gerne nehmen wir Anmeldungen im Vorfeld entgegen, sammeln die Namen und melden uns dann zusammen als Gruppe an.
Meldet euch einfach unter buero@bi-luechow-dannenberg.de oder der Büronummer 05841-4684 an.
Die ersten fünfzig AnmelderInnen erhalten von uns einen Fahrradaufkleber mit dem Motto „Umwelt schützen – Rad benützen“ gratis.
Im BI Büro und am Startpunkt könnt Ihr auch gegen eine Spende die kleine Wendlandsonne fürs Fahrrad bekommen.
Sonntag, 04.Mai
2014
Fahrradaktion – „Umwelt schützen-Rad benützen“ – die längste Fahrradkette der Welt
Startpunkt: Parkplatz bei der Festung Dömitz
Route: Von Dömitz nach Landsatz
Anmeldung ab 12.00h / Start 14.00h
Fahrradaktion – „Umwelt schützen-Rad benützen“ – die längste Fahrradkette der Welt
Startpunkt: Parkplatz bei der Festung Dömitz
Route: Von Dömitz nach Landsatz
Anmeldung ab 12.00h / Start 14.00h
weitere Infos des Veranstalters: www.elberadweg.de
Di. 06.05.14 - Die ökologische Filmreihe präsentiert
"planet RE:think"
Zum letzten Film vor der Sommerpause widmen wir uns noch einmal konzentriert
des Verbrauchs von Ressourcen, der in der ökologischen Filmreihe in jedem Film
bisher mitgeschwungen ist.Planet RE:think (2012, 86 min.) erzählt die Geschichte von der verschwenderischen Ausbeutung unserer Erde und zeigt die Hintergründe dieser Probleme. Der Film führt die ZuschauerInnen zu Brennpunkten in Kanada und Indien, zeigt aber auch nachhaltige Businessmodelle und Entwicklungen in Mittelamerika, Europa und Afrika, die hoffen lassen. Eine Dokumentation über unseren exzessiven Verbrauch von Ressourcen, dem der Macher Eskil Hardt eines entgegenstellt: Nachhaltigkeit!
RE:duzieren – RE:cyceln – RE:generieren – RE:volutionieren –
planet RE:think!
6. Mai 14, 19.30 Uhr, Kinosaal Platenlaase
6. Mai 14, 19.30 Uhr, Kinosaal Platenlaase
Sa. 10.05.14 - Bundesweite Energiewende Demo
"Energiewende nicht kentern lassen"
Am Sonntag, den 10.05.2014, findet die nächste Großdemonstration zur Rettung
der Energiewende statt.Wie bereits im November, startet die Demo um 13.00h in Berlin. Da dieses Mal auch eine Demonstration zu Wasser Teil der Veranstaltung ist, beginnt die Demo am Kapelle-Ufer in der Nähe des Hauptbahnhofs.
Gerne möchten wir mit Euch gemeinsam anreisen und haben zu diesem Zweck schon einmal einen Bus reserviert.
Für einen Unkostenanteil von 10,00€ (reduziert), 15,00€ (normal) oder 20,00€ (Soli) könnt Ihr Euch einen Platz im Bus sichern.
Meldet Euch einfach an unter buero@bi-luechow-dannenberg.de oder per Telefon unter 05841-4684.
Die Möglichkeit einer Buspatenschaft besteht natürlich auch. Ihr könnt nicht mit, möchtet uns aber unterstützen? Eine Spende auf unser Konto mit dem Zweck „Buspatenschaft“ ermöglicht anderen Menschen eine Mitfahrt.
Abfahrtszeiten:
- Ab Lüchow Gildehausparkplatz => 8.00h – Abfahrt
- Über Dannenberg ZOB => 8.30h – Abfahrt
- Voraussichtlich werden wir gegen 16.30h wieder aus Berlin wegfahren.
Viele, ständig aktualisierte Informationen unter: www.energiewende-demo.de
Do. 15.05.14 - Vortrag: "Fukushima-Reise in ein
verstrahltes Gebiet"
Kerstin Rudek von der BI berichtet in Wort und mit Bildern von ihrer Reise nach Japan im März 2014, ihren Begegnungen mit Menschen, Gruppen aus japanischen Initiativen und dem Besuch einer Kinderklinik im Aufbau.
Die Gruppe, die ohne staatliche Hilfe die Klinik betreibt, wurde von einigen hiesigen Castorgruppen unterstützt. Wir laden zu diesem Termin herzlich ein.
Vortrag - "Fukushima - Reise in ein verstrahltes
Gebiet"
Donnerstag, 15.05.14
Kaffeegarten Schwedenschanze
Beginn 20.00h
Donnerstag, 15.05.14
Kaffeegarten Schwedenschanze
Beginn 20.00h
So. 18.05.14 - Vortrag: "Fukushima 360°" von Alexander
Neureuter
Am Sonntag, den 18. Mai, haben alle Menschen ein weiteres Mal die Gelegenheit dem hervorragenden Vortrag des Foto- und Umweltjournalisten Alexander Neureuter zu lauschen.
Beginn ist um 16.00h im Gasthaus Wiese in Gedelitz.
Die Veranstaltung ist Teil der Aktionen zum 25 jährigen Jubiläum des Gorlebener Gebets.
Andere Veranstalter
Do. 01.05.14 - Revolutionäre 1.Mai Demo im idyllischen
Wendland
Um 17.00h soll am 1. Mai auf dem Dorfplatz in Meuchefitz eine Demonstration unter dem Motto "Kapitalismus stinkt. Patriachart stinkt. Rassismus stinkt. Wir wollen frischen Wind!" stattfinden.
Eine Gruppe mit dem Kürzel "Ahoch6 (aA)" ruft zu dieser Veranstaltung auf und lädt nach der Demonstration zu einem Straßenfest mit Essen, Trinken, Musik, Kultur, Spiel, Spaß und Pizza ein.
Stopp Castor
2015
Die Unterschriftensammlung geht weiter! Eine Lösung für den Verbleib der ab 2015 anstehenden Transporte ist nach wie vor nicht in Sicht!
Wir werden die Unterschriften der Bundesumweltministerin Hendricks persönlich bei ihrem Besuch im Wendland übergeben. Ein Termin dafür steht seitens des Ministeriums noch aus!
Atommülltransporte sofort stoppen: http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=11192
Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen erste Öllieferung von Gazprom aus arktischen Gewässern + Russischer Öltanker steuert Hafen von Rotterdam an
Rotterdam, 01. 05. 2014 – Der Konflikt zwischen Greenpeace-Aktivisten und dem russischen Ölkonzern Gazprom um die umstrittene Ölförderung in der arktischen Petschorasee geht weiter. Gegen die erste Öllieferung des Konzerns aus der Petschorasee nach Europa demonstrieren heute rund 80 Greenpeace-Aktivisten mit ihrem Schiff „Rainbow Warrior“ in Rotterdam. Die Umweltschützer haben von Schlauchbooten aus an die Bordwand des 258 Meter langen Tankers „Mikhail Ulaynov“ mit weißer Farbe weithin sichtbar „No Arctic Oil“ (Kein arktisches Öl) geschrieben. An der Aktion zum Schutz der Arktis beteiligen sich auch einige der Aktivisten, die russische Behörden vergangenen Herbst nach Protesten für 70 Tage inhaftiert hatten. „Mit Greenpeace fordern weltweit mehr als fünf Millionen Menschen den Schutz der Arktis und ein Verbot von Offshore Ölbohrungen in dieser einmaligen Region“, sagt Jörg Feddern, Ölexperte von Greenpeace.
Abhängigkeit von Russland kann durch Erneuerbare Energien gemindert werden
Das Offshore-Ölprojekt von Gazprom in der Petschorasee ist das erste kommerzielle Ölprojekt im arktischen Meer. Der Konzern plant, dieses Jahr ca. 300.000 Tonnen Öl nach Europa zu liefern. Während andere Ölkonzerne wie Shell noch in der Probephase sind, liefert die „Mikhail Ulaynov“ ab sofort regelmäßig Öl nach Europa. Insgesamt soll das Ölfeld in der Arktis über die kommenden 25 Jahre ausgebeutet werden. „Das Öl aus dem arktischen Ozean ist eine neue Quelle, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aufrecht zu erhalten“, so Feddern. „Mit der heutigen Öllieferung geht es auch um den künftigen politischen Einfluss Russlands auf die Europäische Union. Die EU kann eine wirkliche politische Unabhängigkeit nur durch den Ausbau von Erneuerbaren Energien erreichen. Dafür bedarf es auch eines klaren Signals der Bundesregierung, die den Schutz der Arktis im Koalitionsvertrag verankert hat.“
Gazprom-Plattform ohne ausreichenden Notfallplan
Der Bau der Förderplattform „Prirazlomnaya“ in der Petschora See dauerte insgesamt 15 Jahre. Beim Bau wurden Teile einer ausrangierten Plattform aus der Nordsee verwendet. Insgesamt gilt die Plattform als technisch überholt. Zudem hat Gazprom keine ausreichenden Notfallpläne für einen eventuellen Ölunfall in der eisigen Arktis. Die große Entfernung zu den nächsten Rettungsmitteln in Murmansk und die schwierigen Bedingungen vor Ort können jeden Ölunfall zur Umweltkatastrophe werden lassen.
Die jetzige Aktion der Aktivisten in Rotterdam ist Teil einer internationalen Kampagne von Greenpeace zum Schutz der Arktis. Die unabhängige Umweltschutzorganisation kämpft seit Jahren für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol und ein Verbot von Ölbohrungen im Arktischen Meer. Wer sich daran beteiligen will, kann im Internet unter www.savethearctic.org seine Stimme für die Arktis abgeben.
Die Arier | ARTE
Die Arier | ARTE
Die Arier
Dienstag, 29. April um 22:10 Uhr (92 Min.)
Die Arier
Dienstag, 29. April um 22:10 Uhr (92 Min.)
Wiederholung am Donnerstag, 15.05. um 9:00 Uhr
Der Dokumentarfilm ist eine persönliche Reise auf der Suche
nach den Ursprüngen des Arierbegriffs und dessen Missbrauch durch
Rassisten in Deutschland und den USA. Die afrodeutsche Regisseurin Mo
Asumang konfrontiert Rassisten mit scheinbar arglosen Fragen. Sie sucht
nach den Menschen, die hinter der hasserfüllten rechten Ideologie
stehen.
nach den Ursprüngen des Arierbegriffs und dessen Missbrauch durch
Rassisten in Deutschland und den USA. Die afrodeutsche Regisseurin Mo
Asumang konfrontiert Rassisten mit scheinbar arglosen Fragen. Sie sucht
nach den Menschen, die hinter der hasserfüllten rechten Ideologie
stehen.
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