22. Dezember 2020

Fakten zu Weihnachten

 PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS)

Nr. N 084 vom 22.12.2020

-Aus Dänemark stammen 88 % der Weihnachtsbaumimporte
-Lebkuchen und Rotkohl kommen überwiegend aus heimischer Produktion und Ernte
-Einzelhandel mit Keramik, Glas und Haushaltswaren erzielte in der
Weihnachtssaison 2019 ein Viertel des Jahresumsatzes
-Familien sind in Westdeutschland etwas größer als in Ostdeutschland

WIESBADEN – Weihnachten im Corona-Jahr 2020 – abgesagte Weihnachtsmärkte,
ausgefallene Weihnachtsfeiern und dann der harte Lockdown eine Woche vor dem
Heiligen Abend: Da sind die geschmückten Weihnachtsbäume zu Hause für viele
Menschen umso wichtiger. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
lieferte das nördliche Nachbarland Dänemark knapp 88 % der rund 2,3 Millionen
frischen Weihnachtsbäume, die 2019 insgesamt nach Deutschland importiert
wurden. Etwa 45 % der rund 2,0 Millionen dänischen Bäume trafen bereits im
November ein, weitere 54 % dann im Dezember. Heimische Weihnachtsbäume werden
außerhalb des Waldes auf speziell dafür angelegten Flächen, den so genannten
Weihnachtsbaumkulturen, angebaut. In Deutschland befassten sich 2019 etwa 3
390 Betriebe auf einer Fläche von 15 900 Hektar mit der Aufzucht von
Tannenbäumen. Zum Vergleich: Die Fläche, auf der in Deutschland weitere Bäume
und Holzpflanzen in Baumschulen gezogen werden, lag mit 18 200 Hektar etwa in
derselben Größenordnung.

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