Offenbach, 20.12.2018 – 2018
ist mit 10,4 Grad Celsius das wärmste Jahr seit dem Beginn
deutschlandweiter Wetterbeobachtungen im Jahr 1881. Das hat der Deutsche
Wetterdienst heute in Offenbach mitgeteilt. Demnach lag die
Mitteltemperatur 2,2 Grad über dem vieljährigen Deutschlandmittel
1961-1990 und knapp vor dem bisher wärmsten Jahr 2014 mit 10,3 Grad
Celsius. Acht der neun wärmsten Jahre seit 1881 fallen somit in das 21.
Jahrhundert. Es kommentiert Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid:
Die Braunkohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen und in der Lausitz haben wesentlich die Klimakrise mit angeheizt. Deutschlands heißestes und zugleich extrem trockenes Jahr 2018 ist unmittelbare Folge der Klimaerhitzung. Bürgerinnen und Bürger müssen jetzt selber handeln und sich bei ihren Bundestagsabgeordneten für einen schnellen Kohleausstieg einsetzen. Wir können uns nicht länger erlauben, auf die von einer Energielobby eingelullten Bundesregierung zu warten.“

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen