„Das Weltwirtschaftsforum weist in
seinem Bericht auf die steigende Einkommensungleichheit insbesondere in
den reichen Ländern hin. Vor allem dort findet seit Jahrzehnten eine
radikale Umverteilung von unten nach oben statt. Die zunehmende
Ungleichheit und die daraus resultierende Armut vieler Menschen führen
zu einem Vertrauensverlust in die demokratischen Institutionen. Der
aktuelle Rechtsruck, gerade in den Industrienationen, ist die Folge der
neoliberalen Politik der letzten Jahrzehnte. Es ist höchste Zeit, diese
Entwicklung zu stoppen und umzukehren“, kommentiert Klaus Ernst,
stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, den „Global Risk
Report“ des Weltwirtschaftsforums. Ernst weiter:
„Die Klientelpolitik für Konzerne und Vermögende spaltet die
Gesellschaft. Wenn Union und SPD diese Tatsache ignorieren, fördern sie
den Rechtsruck. Lösungsvorschläge dazu liegen seit Jahren auf dem Tisch:
Prekäre Beschäftigung muss eingedämmt und die Tarifbindung wieder
ausgeweitet werden. Der Mindestlohn muss per Gesetz angehoben werden auf
ein Niveau, von dem die Menschen jetzt und im Alter leben können.
Außerdem brauchen wir eine Vermögenssteuer.“
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