„Wer eine zukunftsfähige
Landwirtschaft will, muss sie sozial und ökologisch gestalten und mit
den Dörfern und kleinen Städten gemeinsam denken. Dazu sollten die
ortsansässige Landwirtschaft, ländliche Bevölkerung und Verbraucherinnen
und Verbraucher miteinander statt übereinander diskutieren und die
Politik muss die nötigen Rahmenbedingungen für neue Weichenstellungen
schaffen“, erklärt Kirsten Tackmann, Agrarexpertin der Fraktion DIE
LINKE, zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin.
Tackmann weiter:
„Aus Sicht der LINKEN geht es dabei vor allem um fair bezahlte Arbeit
in der Landwirtschaft, die Sicherung des Zugangs zum Boden für
ortsansässige Landwirtschaftsbetriebe und die strategische Ausrichtung
der Landwirtschaft auf eine Versorgungsfunktion durch regionale
Produktions-, Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen.
Mensch und Natur sollten in der Landwirtschaft an erster Stelle
stehen statt Profitmaximierung. Daran müssen sich sowohl das
Ordnungsrecht als auch die Agrarförderpolitik messen lassen.“
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