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20. Juli 2020
5. Januar 2019
Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten! Erinnern heißt handeln!
Offener Brief des Auschwitz-Komitees an die Regierenden…
An:
Herrn Bundespräsident Christian Wulff
Spreeweg 1
10557 Berlin
Spreeweg 1
10557 Berlin
Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin
Frau Bundesministerin Dr. Kristina Schröder
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Glinkastraße 24
10117 Berlin
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Glinkastraße 24
10117 Berlin
Herrn Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich
Bundesministerium des Innern
Alt-Moabit 101 D
10559 Berlin
Bundesministerium des Innern
Alt-Moabit 101 D
10559 Berlin
Herrn Bundestagspräsident Norbert Lammert
sowie an alle Fraktionen im deutschen Bundestag, Berlin
Hamburg, 15. Dezember 2011
Wir, die letzten Zeugen des faschistischen Terrors, rufen auf: […]
Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten! Erinnern heißt handeln!
(Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees)
Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten! Erinnern heißt handeln!
(Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees)
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrte Damen und Herren,
in großer Sorge wenden wir uns heute an Sie. Antisemitische, rassistische und neofaschistische Ideologie und Praxis finden Akzeptanz bis in die Mitte der Gesellschaft. Sie, die Regierenden, tragen Mitverantwortung an den „deutschen Zuständen“ heute, an der Ökonomisierung des Denkens, an der Entsolidarisierung der Gesellschaft, und, daraus folgend, an der sozialen Spaltung, die Ängste schürt. Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit haben heute wieder Konjunktur in Deutschland.
1. In Zeiten, in denen hierzulande mindestens zehn Menschen von einer rechten Terrorbande ermordet wurden, weil sie türkische und griechische Namen trugen und mindestens 13 Jahre lang der „nationalsozialistische Untergrund“/NSU unter den offensichtlich rechts zugedrückten Augen der Polizei, der Justiz und des Verfassungsschutzes wütete,
2. in Zeiten, da 182 Tote durch Gewalt von Nazis und Neonazis in den vergangenen 20 Jahren von den Regierenden scheinbar übersehen wurden, obwohl doch Ausstellungen wie „Opfer rechter Gewalt“ seit Jahren vielerorts gezeigt wurden, einschlägige Websites und Foren mit unendlicher Mühe von NGOs, Bürgerinitiativen und Opferverbänden ganz öffentlich zugänglich waren und sind,
3. in Zeiten, in denen selbst im Winter Menschen schon wieder nachts aus dem Schlaf gerissen und abgeschoben werden, Bürgerkriegsflüchtlinge, Roma, Familien mit Kindern, Alte und Kranke in elende Zustände gewaltsam verbracht werden, obwohl auch Überlebende des Holocaust, die im Exil Zuflucht fanden, immer wieder das Bleiberecht anmahnen,
4. in Zeiten, in denen ungeachtet zahlreicher Proteste, trotz Mahnungen von Überlebendenorganisationen, von den Zentralräten der Juden und der Muslime, von WissenschaftlerInnen die Fachministerin beratungsresistent bleibt. Fremdschämen müssen wir uns für die Ministerin Schröder, die mit ihrer so genannten „Extremismusklausel“ Überlebendenorganisationen und seit Jahrzehnten ehrenamtlich arbeitende Initiativen gegen rechts mit dem Generalverdacht überzieht, nicht auf dem Boden des Grundgesetzes zu stehen. Bespitzelung und Verdächtigung statt Aufklärung und Anerkennung, Geld nur gegen Gesinnungsschnüffelei – wie groß wird der Scherbenhaufen sein, den das Ministerium hinterlässt?,
5. in Zeiten, in denen schon wieder obrigkeitsstaatliches Denken Konjunktur hat, durch das Befolgen von Befehlen und Anordnungen selbst bei Frosttemperaturen mit Wasserwerfern auf Menschen geschossen wird, die in friedlichen Blockaden sich mutig auf die Straßen der Städte setzen, um marschierende Neonazis zu stoppen. Gegen die Tränengas in gesundheitsgefährdenden Mengen eingesetzt wird. Der Vertrauensverlust in demokratische Zustände ist kaum zu ermessen, wenn Demonstranten weggespritzt und anderweitig traktiert werden, Menschen bespitzelt, überwacht und ausgehorcht werden, Mobilfunkdaten missbraucht werden, Immunitäten von Abgeordneten aufgehoben werden,
6. in Zeiten, in denen selbst ein Shoa-Überlebender wie Ernst Grube, VVN-BdA-Vorsitzender in Bayern, vom Nachrichtendienst überwacht und als Zeitzeuge diskreditiert wird,
7. in Zeiten, in denen die NPD und neofaschistische Kameradschaften ganze Regionen zu „national-befreiten Zonen“ erklären und die NPD immer noch nicht verboten ist
mischen wir uns ein und fordern Sie auf: Handeln Sie, jetzt!
Sieben Sofortmaßnahmen schlagen wir Ihnen vor:
Schluss mit der öffentlichen Subventionierung neofaschistischer Organisationen durch V-Leute, wir fordern gründliche und parlamentsöffentliche Aufklärung der Morde selbst sowie der Verfehlungen und Verstrickungen des Verfassungsschutzes und der Polizei in die Morde des „nationalsozialistischen Untergrunds“ und ähnlicher Geheimbünde Schluss mit der Un-Kultur des Verdachts und der Gleichsetzung „Rot gleich Braun“, wir fordern gründliche und öffentliche Aufarbeitung aller Todesfälle durch rechte Gewalt in den vergangenen 20 Jahren Schluss mit den Abschiebungen, Bleiberecht für alle, insbesondere für Rom und Sinti Schluss mit den Verdächtigungen staatlich nicht kontrollierter Projekte und Initiativen gegen rechts!
Schluss mit der Gewalt gegen Menschen, die ihren eigenen Körper in friedlichen Sitzblockaden gegen Neonaziaufmärsche einsetzen, die großen Mut beweisen und unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft sind. Schluss mit der Kriminalisierung und Überwachung Schluss mit der Überwachung von Überlebenden des Holocaust, die Diskreditierung ihrer Zeitzeugenarbeit wie z.B. bei Ernst Grube in Bayern muss sofort beendet werden
Schluss mit der Gewalt gegen Menschen, die ihren eigenen Körper in friedlichen Sitzblockaden gegen Neonaziaufmärsche einsetzen, die großen Mut beweisen und unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft sind. Schluss mit der Kriminalisierung und Überwachung Schluss mit der Überwachung von Überlebenden des Holocaust, die Diskreditierung ihrer Zeitzeugenarbeit wie z.B. bei Ernst Grube in Bayern muss sofort beendet werden
Und Sie, Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel und die Bundesregierung fordern wir wiederum auf: Verbieten Sie endlich nach Artikel 139 Grundgesetz und entsprechend dem Potsdamer Abkommen die NPD und alle faschistischen Nachfolgeorganisationen, ihre Schriften, ihre Embleme, ihre Aktivitäten! Das sind wir den Millionen Opfern der faschistischen Verbrechen schuldig.
Bitte unterrichten Sie uns über Ihre Maßnahmen.
Mit freundlichen Grüßen
Esther Bejarano, Vorsitzende
Esther Bejarano, Vorsitzende
Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
28. Dezember 2018
oriot Weihnachten bei Familie Hoppenstedt BESTES Weihnchtsfest
Der Klassiker von Loriot und Perfekt zur Weihnachtszeit
27. November 2018
Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben
Baden-Baden (ots) - SWR Doku in der Reihe "Geschichte im Ersten": 3.12., 23:30 Uhr im Ersten und in "odysso extra: Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben", 6.12., 21 Uhr im SWR Fernsehen
Wie heute der Klimawandel, bedrohte bereits vor 30 Jahren ein globales Umweltproblem unseren Planeten. Die vor allem in Spraydosen enthaltenen FCKW zerstörten die Ozonschicht der Atmosphäre. "Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben" von Jamie Lochhead zeigt, wie die Produktion von FCKW weltweit gestoppt wurde, so dass sich die Ozonschicht deutlich erholt hat. Kann das ein Vorbild sein für den Kampf gegen den Klimawandel? Die SWR Doku wird am Montag, 3. Dezember 2018, um 23:30 Uhr in der Reihe "Geschichte im Ersten" und am Donnerstag, 6. Dezember 2018 um 21 Uhr in "odysso extra" im SWR Fernsehen ausgestrahlt.
Über der Antarktis bildete sich in jedem Winter ein regelrechtes Loch in der Atmosphärenschicht, die in etwa 15 Kilometern Höhe die schädliche UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht filtert. Die Forscher schlugen Alarm - sie befürchteten Millionen zusätzlicher Hautkrebsfälle und unabsehbare Folgen für die Landwirtschaft. Die Dokumentation zeichnet nach, wie engagierte Wissenschaftler und Politiker mehr als 30 Staaten an einen Tisch brachten, um die Produktion der FCKW weltweit einzudämmen.
Gemeinsam gegen den Klimawandel
Das Montreal-Protokoll von 1987 wurde zum ersten Abkommen, in dem eine globale Umweltbelastung weltweit reduziert wurde. Mehr noch: Die reichen Länder erklärten sich sogar bereit, die Länder dabei zu unterstützen, die sich einen Verzicht nicht leisten konnten. Die wichtigsten Impulsgeber dafür waren neben Wissenschaftlern wie Mario Molina, Sherwood Rowland oder James Lovelock zwei Politiker, die nicht unbedingt als Umweltschützer in die Geschichtsbücher eingegangen sind: Ronald Reagan und Margaret Thatcher. Wie lässt sich der Klimawandel, die aktuelle Herausforderung von heute, aufhalten? Auch bei der dringend notwendigen Reduzierung der Treibhausgase kann nur ein globaler Ansatz Erfolg haben.
Sendung:
"Geschichte im Ersten: Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet
haben", am Montag, 3. Dezember 2018, 23:30 Uhr im Ersten
und
"odysso extra: Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben" am
Donnerstag, 6. Dezember 2018, 21 Uhr im SWR Fernsehen.
5. Oktober 2018
#Aufstehen für den Hambacher Forst | Live mit Demo-Anmelder Uwe
Uwe Hiksch ist der Anmelder der aktuell noch verbotenen Großdemonstration gegen die Rodung des #HambacherForst am Samstag. Im Video kommentiert er live das Rodungsverbot gegen RWE und erklärt, welche Proteste nun noch geplant sind. 💪
16. August 2018
In Memoriam: Aretha Franklin | Billboard
Aretha Franklin, whose legendary voice inaugurated her enduring reign as the Queen of Soul, has died at 76, Franklin's longtime publicist Gwendolyn Quinn confirms in a statement on Thur Subscribe for The Latest Hot 100 Charts & ALL Music News! ►► https://bitly.com/BillboardSub Billboard News: New Channel, Same Awesome ►► http://bit.ly/DailyMusicNews
'Queen of Soul' Aretha Franklin Passes Away At Age 76 | NBC News
A publicist for Aretha Franklin confirms to the Associated Press that the iconic performer died Thursday at her home in Detroit. NBC News takes a look back at her life and legacy. » Subscribe to NBC News: http://nbcnews.to/SubscribeToNBC » Watch more NBC video: http://bit.ly/MoreNBCNews NBC News is a leading source of global news and information. Here you will find clips from NBC Nightly News, Meet The Press, and original digital videos. Subscribe to our channel for news stories, technology, politics, health, entertainment, science, business, and exclusive NBC investigations. Connect with NBC News Online! Visit NBCNews.Com: http://nbcnews.to/ReadNBC Find NBC News on Facebook: http://nbcnews.to/LikeNBC Follow NBC News on Twitter: http://nbcnews.to/FollowNBC Follow NBC News on Google+: http://nbcnews.to/PlusNBC Follow NBC News on Instagram: http://nbcnews.to/InstaNBC Follow NBC News on Pinterest: http://nbcnews.to/PinNBC 'Queen of Soul' Aretha Franklin Passes Away At Age 76 | NBC News
Philosoph Philipp Hübl - Jung & Naiv: Folge 348
Werde ein Naivling/Abo ► http://bit.ly/1A3Gt6E Unterstützt uns ► http://www.paypal.me/JungNaiv Philipp ist Juniorprofessor für Philosophie an der Universität Stuttgart und forscht zur moralischen Identität und den philosophischen Grundlagen der Moralpsychologie sowie der Politik. Er hat bereits einige Bücher veröffentlicht (zB "Der Untergrund des Denkens. Eine Philosophie des Unbewussten" und "Folge dem weißen Kaninchen ... in die Welt der Philosophie"). Mit Philipp geht's ausführlich um unsere moralischen Emotionen wie zB der Ekel. Warum ekelt sich der Mensch überhaupt und vor was? Warum ist das bei jedem von uns unterschiedlich ausgeprägt? Was sagt unser Ekel über uns aus? Warum ist ein Mensch loyal und wem gegenüber? Was sagen unsere Haustiere über uns als politischen Menschen aus? Warum finden wir es eigentlich an sich ekelig Menschenfleisch zu essen? Woher kommt die Angst, die Furcht, der Ekel vor Flüchtlingen? Woher kommt Empörung und Wut? Warum empört uns konkretes Leid auf der Straße, aber nicht systemisches Leid? Warum sollten "Wutbürger" lieber "Ekelbürger" genannt werden? Kann man Menschen vom "rechten Rand" zurückholen und was kann man dafür tun? Das und vieles, vieles mehr in der 348. Folge - wir haben sie am 6. November 2017 in Berlin aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Jung & Naiv PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv Fanshop ► http://fanshop-jungundnaiv.de/
6. Juli 2018
Nachruf auf Ludwig Baumann - Unermüdliches Engagement für die Anerkennung der Deserteure
Gestern starb Ludwig Baumann, Deserteur des II. Weltkrieges, im 97. Lebensjahr. Seit Jahrzehnten setzte er sich gemeinsam mit anderen Deserteuren seiner Zeit für die volle Rehabilitierung der von der NS-Justiz als Wehrkraftzersetzer und Verräter gebrandmarkten Menschen ein, die sich damals gegen das Unrechtsregime wandten. Er war Motor einer Bewegung, die an den verschiedensten Orten Deutschlands und Österreichs mit Deserteursdenkmälern eine wichtige Debatte über die Rolle der Wehrmacht im Nationalsozialismus, die Bedeutung der Desertion und Kriegsdienstverweigerung anstieß. Mit ihm verlieren wir einen wichtigen Mitstreiter für Frieden und Gerechtigkeit.
Ludwig Baumann war selbst gemeinsam mit seinem Kameraden Kurt Oldenburg 1942 aus der Wehrmacht desertiert. Sie wollten sich nicht länger an Kriegsverbrechen beteiligen. Die Bilder der Wochenschauen im Soldatenkino ließen die beiden fragen, was denn mit den Millionen russischen Kriegsgefangenen ist, die im eisigen Winter auf freiem Feld ausharren müssen. Es folgte die Gefangennahme, Verurteilung zum Tode, monatelange Haft in einer Todeszelle und schließlich KZ-Haft und "Bewährung" im Strafbataillon. Kurt Oldenburg überlebte nicht.
Ludwig Baumann musste nach dem Krieg erleben, dass seine Desertion und sein Einsatz gegen Kriegsverbrechen nicht honoriert wurde. Ganz im Gegenteil: Deserteure wurden als Vaterlandsverräter gebrandmarkt. Er versuchte, die Schmach im Alkohol zu ertränken. Erst als seine Frau starb, die ihm sechs Kinder hinterließ, begriff er, dass er sein Leben wieder in den Griff bekommen musste.
In den 80er Jahren war er dann einer der ersten, die öffentlich als Deserteur des II. Weltkrieges auftraten, unterstützt von einer Gruppe, die in Bremen-Vegesack ein erstes Deserteursdenkmal aufstellte. Dies war ein Fanal. Hier stand jemand auf, bekannte sich öffentlich zu seiner Entscheidung und forderte zugleich Gerechtigkeit ein. Es war der Anstoß zu einer Bewegung zur Anerkennung und Rehabilitation der Deserteure. Sein Auftreten stieß eine weitreichende Forschung an, mit der die Bedeutung und Motivation der Deserteure und Kriegsdienstverweigerer im Nationalsozialismus umgeschrieben werden konnte. Durch die neuere Forschung wurde erst öffentlich bekannt und anerkannt, dass 30.000 Todesurteile durch die NS-Militärjustiz gefällt wurden. Insgesamt desertierten etwa 350.000 bis 400.000 Soldaten.
In den nachfolgenden Jahrzehnten setzte sich Ludwig Baumann unermüdlich zusammen mit anderen Deserteuren des II. Weltkrieges für die Rehabilitation der Deserteure, Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer ein. Er gründete mit ihnen die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz (http://www.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de). 1998 wurde das NS-Unrechtsaufhebungsgesetz beschlossen, das Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer rehabilitierte, das erste Ergänzungsgesetz 2002 rehabilitierte pauschal homosexuelle NS-Opfer und die Deserteure der Wehrmacht, das zweite NS-Unrechtsaufhebungsgesetz 2009 schließlich auch die wegen Kriegsverrats verurteilten Opfer der NS-Militärjustiz.
Es war ein großes Glück, dass Ludwig Baumann sich so vehement auch noch im hohen Alter dafür engagieren konnte. Er führte immer wieder Veranstaltungen durch und sprach mit Abgeordneten im Bundestag. Wir erlebten ihn bei gemeinsamen Veranstaltungen als ein Mitstreiter, der sich ebenso für aktuelle Fälle von Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren einsetzte, wie z.B. den Deserteuren der Kriege im ehemaligen Jugoslawien, US-Verweigerer und Deserteuren aus den Kriegen im Irak und Afghanistan.
Wir trauern um Ludwig Baumann. Ludwig Baumann wird uns sehr fehlen, als Unterstützer und Begleiter unserer Arbeit, als Freund, bei unserer Arbeit gegen Krieg, bei unserer Arbeit für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer weltweit.
10. Februar 2018
33.000 für mehr Tempo bei der Agrar- und Ernährungswende
Wir haben es satt!-Demo 2018: 33.000 für mehr Tempo bei der Agrar- und ErnährungswendeLiebe Freundinnen und Freunde einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft, vor knapp drei Wochen haben wir im Herzen des politischen Berlins eine unmissverständliche Botschaft an die kommende Regierung gesendet: Schluss mit den Ankündigungen, wir brauchen jetzt konkrete Taten und mehr Tempo bei der Agrar- und Ernährungswende!
Mit mehr als 30.000 Menschen hat sich die Zahl der TeilnehmerInnen im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch die 160 Traktoren, mit denen Bäuerinnen und Bauern aus dem gesamten Bundesgebiet gekommen sind, sprechen eine deutliche Sprache. Um unsere Demonstration - und die Diskussion über die fatalen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft - kam dieses Jahr zur Grünen Woche keiner herum.
Unser jahrelanger Protest zeigt Wirkung, so viel ist klar. Wenn die GroKo zustande kommt, dann wird Ankündigungsminister Christian Schmidt nicht mehr Teil des Kabinetts sein, auch das steht fest. Aber leider findet sich in der Koalitionsvereinbarung von Union und SPD wenig Belastbares: kaum Zeithorizonte und insgesamt zu wenig Unterstützung für die Bäuerinnen und Bauern, die Tiere, Umwelt und Klima schützen wollen. Daher müssen wir den Druck auf die Politik aufrecht erhalten. Am 20. Januar haben wir auf der Straße deutlich gemacht, was nun dringend passieren muss: Höfesterben stoppen, Glyphosat-Ausstieg umsetzen, Stallumbau wirksam fördern und Agrarexporte beenden. Dafür streiten wir und unsere Trägerorganisationen auch im Rest des Jahres - hoffentlich mit Ihnen zusammen!
Tausend Dank an alle, die dabei waren und die Demonstration zu dem gemacht haben, was sie war!
Rückblick-Video | Fotos Wir haben es satt!-Demo | Fotos Bauernprotest | Fotos Traktorendemo | Fotos Schnippeldisko | Pressespiegel
Eine letzte Bitte: Es sind nicht nur mehr Menschen geworden, auch die Kosten für die Demonstration sind in diesem Jahr in die Höhe geschnellt. Daher helfen Sie uns bitte die Kosten zu decken, damit wir unsere politische Arbeit weiterführen können. »SPENDEN
Herzliche Grüße
das Team von Meine Landwirtschaft/Wir haben es satt!
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31. Oktober 2017
Martin Luther war PRO-RAUCHER-AKTIVIST!!!
Luther hat sich sehr stark für Raucher_innen eingesetzt!
Nee, jetzt habe ich wohl was verwechselt.
Luther fand Hexenverbrennungen gut, war gegen Juden und hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Schulen so autoritär und mies geworden sind.
Klar, gegen Frauen war er sowieso und er hat die Autoritätengläubigkeit gefördert, der Anti-Revolutionär...
Habe ich was vergessen? Was könnte denn da noch vergessen sein??? (Ironie)
16. Oktober 2017
Doc Mabuse - Erfinder der FC St. Pauli Totenkopffahne
Doc Mabuse - Erfinder der FC St. Pauli Totenkopffahne. Wenn Doc Mabuse die Fahne mit dem Totenkopf zu Altona 93 getragen hätte, wäre diese Geschichte anders verlaufen. Es ist das Symbol der Rebellen, die als Hausbesetzer gegen das Establishment ankämpften und wehte an der Hafenstraße, bis es auf wundersame Weise zum zweiten Erkennungszeichen des FC St. Pauli wurde. Der Totenkopf, deutlich sichtbar auf T-Shirts oder Kapuzenpullovern gedruckt, wurde von den treuesten Fans getragen und in Eigenregie verkauft. Es gab die Sachen im Fanladen, der sich damit teilweise finanzierte. Sie sahen so gut aus, dass man sie nicht mehr nur im Stadion tragen wollte. Doc Mabuse, damals Bewohner des umkämpften „Sechser Blocks am Hafenrand, hatte viele Nachahmer gefunden.
100 Jahre FC St.Pauli (1/6)
100 Jahre FC St Pauli NDR Bericht über die Geschichte des FC St.Pauli Teil 1 von 6
7. Oktober 2017
"Giftschlammgrube ausbaggern!", 14. Oktober 2017
"Giftschlammgrube ausbaggern!"
Die Kundgebung findet statt am Samstag, dem 14. Oktober ab 15 Uhr
in Brüchau neben der Giftschlammgrube (alte Ziegelei)
Die Landwirte bangen um die Reinerhaltung des Grundwassers.
Zur Verdeutlichung wollen sie mit dem Traktor anfahren.
Sehr geehrte Abgeordnete, bitte solidarisieren Sie sich!
Schützt unser Grundwasser!
Giftschlamm entsorgen!
Brüchau ist kein Endlager!
Die Kundgebung findet statt am Samstag, dem 14. Oktober ab 15 Uhr
in Brüchau neben der Giftschlammgrube (alte Ziegelei)
Die Landwirte bangen um die Reinerhaltung des Grundwassers.
Zur Verdeutlichung wollen sie mit dem Traktor anfahren.
Sehr geehrte Abgeordnete, bitte solidarisieren Sie sich!
Schützt unser Grundwasser!
Giftschlamm entsorgen!
Brüchau ist kein Endlager!
14. September 2017
Guido Lucas bei KOPFPUNK
Download mp3-Version auf http://kopfpunk.wordpress.com/ GUIDO LUCAS ist Produzent (u.a. SPERMBIRDS, FISCHMOB, BLACKMAIL u.a.) Musiker (z.B. GENEPOOL, GENETIKS) und vieles mehr! Er hat über die letzten zwanzig Jahre sehr unterschiedliche Sachen gemacht und wir haben uns vorgenommen mindestens zwei Stunden zu palavern. Außerdem verlosen wir 1 x 2 Gästelistenplätze für Ox25 am 07.02. in Solingen -- das OxFanzine feiert Geburtstag und lädt KOPFPUNK-Hörer exklusiv ein. Euch erwarten RUTS DC, THE GENERATORS, ASTA KASK, VITAMIN X, LOVE A, BLANK WHEN ZERO und andere. Wir freuen uns über Zuhörer und Besucher im Chat. Den haben wir übrigens neu gestaltet, so dass es noch einfacher sein sollte, mal reinzuschauen und mitzuschnaken. KOPFPUNK -- auf http://www.punkrockers-radio.de. Direktlink zum Player: http://www.punkrockers-radio.de/playe..., 31.01.2014, 19 Uhr, KOPFPUNK mit GUIDO LUCAS
3. Juli 2017
Bunt, friedlich und ausdrucksstark +++ Dem schlechten Wetter zum Trotz forderten heute mehr als 18.000 BürgerInnen mit der G20 Protestwelle einen Politikwechsel +++
Hamburg, den 02. Juli 2017 - Mit einem Protestmarsch durch die Innenstadt, rund 130 Booten auf der Alster und einem Meer aus Bannern und Transparenten demonstrierten am Sonntag dem schlechten Wetter zum Trotz mehr als 18.000 BürgerInnen in Hamburg unter dem Motto: “G20 Protestwelle - Eine andere Politik ist nötig”. Im Vorfeld des Gipfels forderten sie von den Staats- und Regierungschefs der G20 konkrete Schritte, um gerechten Welthandel zu schaffen, das Klima zu retten, soziale Ungleichheit zu bekämpfen und die Demokratie zu stärken. Dazu aufgerufen hatte ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, Bürgerrechts- und kirchlichen Organisationen.
Die Organisatoren der G20 Protestwelle erklären: “Gemeinsam haben wir ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit, mehr Demokratie, die Rettung des Klimas und gegen neoliberale Politik gesetzt. Viele haben mit einem bunten, kreativen und friedlichen Protest deutlich gemacht, dass eine andere Politik nötig ist. Leider sind weniger Menschen gekommen, als wir erhofft haben. Trotzdem haben wir deutlich gezeigt, dass unsere Initiative für einen Politikwechsel der G20-Staaten von der Mitte der Gesellschaft getragen wird. Von der Bundesregierung erwarten wir, dass sie sich für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung einsetzt. Das Pariser Klimaschutzabkommen muss endlich wirkungsvoll umgesetzt werden. Die G20 Staaten müssen endlich Maßnahmen zur Lösung der drängenden Konflikte unserer Zeit anpacken: gerechter Welthandel, die Rettung des Klimas, die Bekämpfung sozialer Ungleichheit und die Stärkung der Demokratie weltweit.”
Im Trägerkreis der G20 Protestwelle wirken mit:
Greenpeace, Campact, NaturFreunde Deutschlands, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), DGB Nord, Mehr Demokratie, Oxfam Deutschland, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschland, World Wildlife Fund (WWF), Forum Umwelt & Entwicklung, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, PowerShift, IG Nachbau, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
23. Februar 2017
Emma Goldman – Gelebtes Leben
Veröffentlicht am 24.06.2016
Eine szenische Lesung – Konzipiert und vorgetragen von Maria Hartmann und Cornelia Schramm – aufgezeichnet live am 15.1.2012 im GOLEM (Hamburg) in der Reihe 'Die Untüchtigen', nach der im NAUTILUS-Verlag erschienenen gleichnamigen Autobiographie.
Emma Goldman (1869–1940), Anarchistin, Revolutionärin, Agitatorin, Frauenrechtlerin, beschreibt ihr ungewöhnliches, aufregendes Leben. Sie ist Sigmund Freud, Peter Kropotkin, Ernest Hemingway und Lenin begegnet, hat sich gegen die Wehrpflicht eingesetzt und für die Rechte der Arbeiter, der Frauen und Kinder und für die freie Liebe gekämpft. »Gelebtes Leben« ist das Zeugnis einer kämpferischen, unabhängigen Frau.
Emma Goldman, »die rote Emma«, war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Schriften, ihre Reden und ihre engagierten Kampagnen für die Rechte der Arbeiter, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht und für die Friedensbewegung.
1886 war sie im Alter von siebzehn Jahren aus Russland in die USA emigriert. Durch die Hinrichtung der Aufständischen vom Chicagoer Haymarket und die Begegnung mit Johann Most politisiert, erkannte sie bald ihr großes rhetorisches Talent. Sie setzte es bei Vorträgen und Agitationsveranstaltungen ein, wo sie für verschiedenste Belange der Arbeiter und der Unterdrückten kämpfte. Sie wurde mehrere Male zu Gefängnisstrafen verurteilt und Ende 1919, im Zuge der Anarchistenhetze und der Kriegsbegeisterung in der Gesellschaft, nach Russland deportiert, wo sie Zeugin der Auswirkungen der Russischen Revolution wurde. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki, verbrachte sie einige Jahre in Frankreich, wo sie in den zwanziger Jahren ihre Autobiografie verfasste. 1936 nahm sie am Spanischen Bürgerkrieg teil. 1940 starb sie in Toronto.
»Emma Goldman ist ohne Zweifel eine der gefährlichsten Anarchisten in diesem Land.«
J. Edgar Hoover
Emma Goldman (1869–1940), Anarchistin, Revolutionärin, Agitatorin, Frauenrechtlerin, beschreibt ihr ungewöhnliches, aufregendes Leben. Sie ist Sigmund Freud, Peter Kropotkin, Ernest Hemingway und Lenin begegnet, hat sich gegen die Wehrpflicht eingesetzt und für die Rechte der Arbeiter, der Frauen und Kinder und für die freie Liebe gekämpft. »Gelebtes Leben« ist das Zeugnis einer kämpferischen, unabhängigen Frau.
Emma Goldman, »die rote Emma«, war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Schriften, ihre Reden und ihre engagierten Kampagnen für die Rechte der Arbeiter, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht und für die Friedensbewegung.
1886 war sie im Alter von siebzehn Jahren aus Russland in die USA emigriert. Durch die Hinrichtung der Aufständischen vom Chicagoer Haymarket und die Begegnung mit Johann Most politisiert, erkannte sie bald ihr großes rhetorisches Talent. Sie setzte es bei Vorträgen und Agitationsveranstaltungen ein, wo sie für verschiedenste Belange der Arbeiter und der Unterdrückten kämpfte. Sie wurde mehrere Male zu Gefängnisstrafen verurteilt und Ende 1919, im Zuge der Anarchistenhetze und der Kriegsbegeisterung in der Gesellschaft, nach Russland deportiert, wo sie Zeugin der Auswirkungen der Russischen Revolution wurde. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki, verbrachte sie einige Jahre in Frankreich, wo sie in den zwanziger Jahren ihre Autobiografie verfasste. 1936 nahm sie am Spanischen Bürgerkrieg teil. 1940 starb sie in Toronto.
»Emma Goldman ist ohne Zweifel eine der gefährlichsten Anarchisten in diesem Land.«
J. Edgar Hoover
11. Januar 2017
Umstrittene Schätze
Veröffentlicht am 09.01.2017
Darf man hierzulande Kunstwerke ausstellen, die während der Kolonialzeit aus Afrika nach Deutschland kamen? Auch wenn sie möglicherweise geraubt wurden? Ein fluter.de-Film über die Kunst, die zukünftig im Berliner Humboldtforum zu sehen ist
15. Oktober 2016
hauptsache kultur: "Die Hoffnung war mal grün" mit Jutta Ditfurth
Veröffentlicht am 11.10.2016
Hauptsache Kultur, hr, 29.09.2016
http://www.hr-online.de/website/ferns...
Alle Rechte vorbehalten
http://www.jutta-ditfurth.de
http://www.hr-online.de/website/ferns...
Alle Rechte vorbehalten
http://www.jutta-ditfurth.de
13. Oktober 2016
Bob Dylan "Give the anarchist a cigarrette" from Don't Look Back
Hochgeladen am 20.02.2011
Clip from D.A. Pennebaker's "Don't Look Back".
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