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6. Oktober 2026

Start - Bündnis Erneuerbare Energien

Start - Bündnis Erneuerbare Energien




Die geplanten Gesetze der schwarz-roten Regierung drohen den Ausbau der Erneuerbaren massiv auszubremsen und damit einer Zukunftsbranche mit über 436.000 Beschäftigten enorm zu schaden. Unternehmen und Beschäftigte aus der Branche demonstrieren darum zusammen mit Organisationen aus der Zivilgesellschaft vor dem Reichstag.

9. September 2026

Klimabündnis Hamm fordert Reiche-Rücktritt auf Kundgebung

 




Das Klimabündnis Hamm und Fridays for Future Hamm mobilisieren gemeinsam mit über 40 Gruppen und Vereinen für die große Klimakundgebung am Sonntag, 13. September, um 13 Uhr vor dem Hammer Hauptbahnhof. Für die Veranstaltung zum Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung hat das Veranstaltungsteam den Verlauf mit der Polizei abgestimmt.

Jürgen Blümer, Sprecher vom Klimabündnis im Kreis Warendorf und einer der Mitorganisatoren dazu:

„Ein Schwerpunkt unserer Kundgebung wird die Agrarwende und die Situation der Landwirtschaft sein, die unter der Klimakatastrophe besonders leiden muss. Wir freuen uns ganz besonders über die Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.“

Auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Hammer Hauptbahnhof wird es neben den Reden und Infotischen auch Musik geben, unter anderem von Pit Budde aus Münster und Norbert Aufmhof aus Hamm. Ab 14 Uhr startet eine Radtour um das Gersteinwerk herum zur Johannes-Rau-Straße, wo eine Zwischenkundgebung stattfindet. Ende der Klimaproteste in Hamm ist an diesem Tag gegen 17:30 Uhr am Bahnhof.

Blümer stellt klar:

„Wir gehen an dem kommenden Sonntag auf die Straße, weil wir ein Ende der verheerenden Klimapolitik und den Rücktritt von Wirtschaftsministerin Reiche fordern. Diese Bundesregierung ist offensichtlich nicht in der Lage, die richtigen Entscheidungen für den Kampf gegen die Klimakatastrophe zu treffen.“

Blümer weist darauf hin, dass die Schwarz-Rote Koalition unter Merz sich angesichts der über 16.000 Hitzetoten einfach weggeduckt hat, statt Verantwortung zu übernehmen. Auch in den Bereichen Agar und Infrastruktur bleibe der Bundesregierung nichts anderes als das Hoffen auf Regen. „Wir brauchen keine Regentänze in Berlin, sondern eine Politik, die die Realität anerkennt und Lösungen formuliert“, fasst Blümer den Aufruf zur Kundgebung zusammen.

Das Klimabündnis Hamm ruft alle Menschen auf, sich an der Kundgebung und der Radtour zu beteiligen.

5. Juni 2026

„Erneuerbare Energien auf dem Land: ihr Nutzen und die Teilhabe für Kommunen und Bürger*innen“

 V.i.S.d.P. und Kontakt: Altmark-Büro MdL Dorothea Frederking, Hohe Bude 15, 39576 Hansestadt Stendal


Dorothea Frederking, altmärkische Abgeordnete der Landtagsfraktion von

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt ein zu einer

Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussion

„Erneuerbare Energien auf dem Land: ihr Nutzen

und die Teilhabe für Kommunen und Bürger*innen“

Zeit: Montag, 29. Juni 2026 | Imbiss: 17:30 Uhr | Beginn: 18:00 Uhr

Ort: Havelberg, Haus der Flüsse | Elbstr. 2, 39539 Havelberg

Der fortschreitende Klimawandel und die Zerstörung der Natur durch Nutzung von Kohle,

Gas und Öl führen zu einem Umdenken, auf 100 % Erneuerbare Energien umzusteigen.

Die Altmark nimmt hier schon lange eine Vorreiterrolle ein. Das birgt große Chancen für

regionale Wertschöpfung, wirtschaftliche Entwicklung und Investitionen in unsere Städte

und Dörfer, Energieunabhängigkeit, Widerstandsfähigkeit und Versorgungssicherheit.

Diese Chancen wollen wir uns bei Windenergie und Freiflächenphotovoltaik anschauen.

Ein besonderer Fokus soll auf die planerische und finanzielle Beteiligung der

Bürger*innen und die Auswirkungen auf Menschen und Kommunen gelegt werden. Bei

der betroffenen Bevölkerung gibt es oft Fragen und Bedenken. So wird es neben den

fachlichen Informationen den Raum für Austausch und Diskussion geben.

Es werden referieren und für den Austausch zur Verfügung stehen:

• Dorothea Frederking, altmärkische Landtagsabgeordnete und agrarpolitische

Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erläutert das Prinzip von Positiv- und

Ausschlusskriterien für Freiflächenphotovoltaik-Anlagen (FFPV) auf Acker und

Grünland, um Konflikte mit Umwelt und Nahrungsmittelproduktion auszuschließen.

• Mathias Bölt, Bürgermeister der Hansestadt Havelberg (pro Altmark) wird auf die

kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energieprojekte eingehen. Darüber

hinaus wird er am Beispiel des Windparks Havelberg darstellen, wie Behörden

beteiligt werden, damit natur- und artenschutzrechtliche Belange im Rahmen der

Planung und Genehmigung berücksichtigt werden.

• Nico Schulz, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Osterburg zeigt am Beispiel der

Stadt Osterburg auf, wie Bürgerbeteiligung erreicht und Bürgerstromtarife

geschaffen wurden.

• Michael Dihlmann, Landwirt und Mitinitiator vom Bündnis Wische-Energie möchte

mit dem Bündnis unterstützen, dass sich die Menschen vor Ort wirkungsvoll

einbringen können, damit ihre Vorschläge und Wünsche beim Bau von Wind- und

Solaranlagen berücksichtigt werden und sie letztendlich auch davon profitieren.

• Johannes Wolke, Fachreferent beim Landesverband Erneuerbare Energie Sachsen-

Anhalt e.V. klärt zu Abrieb und Infraschall bei Windenergieanlagen auf.

• Sabine Eling-Saalmann, Koordinatorin der Servicestelle Erneuerbare Energien der

LENA stellt das neue Akzeptanz- und Beteiligungsgesetz und die damit verknüpften

Möglichkeiten der Beteiligung für Kommunen und Anwohner*innen vor.

Gerne kann diese Einladung an Interessierte weitergegeben werden. Wir behalten uns

vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen auszuschließen, wenn

diese gezielt stören.

Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, hilft aber bei der Planung.

Zur Anmeldung genügt eine formlose E-Mail an buero@dorothea-frederking.de.

22. Mai 2026

Pressemitteilung und Infos zum antiolympischen Schanzenfest am 23.05.2026

Das Schanzenfest findet am 23. Mai vor dem Referendum zu Olympischen Spielen in Hamburg statt. Neben Ständen von Anwohner:innen und Initiativen gibt es eine Livebühne, Kundgebungen und inhaltliche Veranstaltungen gegen Gentrifizierung, Überwachung und Vertreibung und die Folgen olympischer Spiele.

Zudem kündigen wir bereits zum jetzigen Zeitpunkt für den Fall, dass eine Olympiabewerbung nicht bereits durch das Referendum mit einem Nein verhindert werden sollte, ein Schanzenfest zu den Eröffnungsfeiern der Spiele 2036, 2040 oder 2044 an.

Als direkt betroffene Anwohner:innen von Sicherheitsarchitekturen und Umstrukturierungen wird unser Protest und Widerstand gegen olympische Spiele weitergehen. Insgesamt 20 der 33 geplanten Wettkampfstätten liegen direkt im Hamburger Stadtgebiet, 17 davon – also 85 Prozent – in einem Radius von nur sieben Kilometern rund um das Heiligengeistfeld.

Was euphemistisch als Spiele der kurzen Wege beworben wird, bedeutet für alle, die hier leben, wochenlange Polizeieinsätze, Hochsicherheitszonen, Kontrollen, Aufenthaltsverbote, Kameras, Hubschrauber- und Drohneneinsätze. Die Wirklichkeit ist weit davon entfernt, ein olympisches Dorf zu sein. Und wir werden dieses nicht in Hamburg willkommen heißen.

Nein zu Olympia

Glaubt mensch aktuellen Versprechungen auf Plakaten und Werbeanzeigen der Pro-Olympia Kampagne, ziehen mit der Zustimmung zu einer Olympiabewerbung in Hamburg nun Zeiten von Milch und Honig ein. Vorbei die Krisen und und mahnenden Worte, der Gürtel müsse enger geschnallt, mehr und selbstverständlich auch länger gearbeitet werden. Barrierefreier Nahverkehr und Gehwege, mehr Wohnungen und sogar dickere Brötchen werden versprochen.

Mal abgesehen von der wichtigsten Frage: Wieso zum Teufel sollten wir eigentlich auf Barrierefreiheit und Wohnungen bis 2036, 2040 oder gar 2044 warten und was läuft in der Politik und Ökonomie eigentlich falsch, wenn diese glaubt, ohne Olympia seien solche Dinge nicht zu schaffen?

Die Kommunikation bewegt sich auf Ebene einer Folge der Teletubbies. Alles bunt und spaßig, keine Probleme, Puddingmatsch und am Ende wird alles einfach so oft wiederholt, bis es sitzt.
Offensichtlich halten Politik und Pro-Olympia Kampagne die Menschen für verblödet und die Abstimmung für nerviges Beiwerk einer schmucken Olympiabewerbung. Sonst würde die Ansprache nicht in einer Art gehalten sein, wie Eltern ihren Kindern von Weihnachten und der frohen Bescherung erzählen. Die olympischen Geschenke kommen vom Weihnachtsmann und werden auf kurzem Weg vom Nordpol mittels klimaneutraler Schlittenfahrt angeliefert. Daumen hoch fürs Klima.

Ähnlich verhält es sich bei den restlichen Erzählungen und Kosten von Olympia. Belastbare Zahlen fehlen. Aussagen, wer für ein Minus bezahlt und aufkommt, ebenso. Da aber bereits die Millionenkosten für eine ungewisse Bewerbung aus Steuermitteln finanziert werden, von denen übrigens kein Cent refinanziert wird, ist ja Spritgeld, fällt die Antwort leicht. Die großspurigen Pläne, überdimensionierten Sportstätten mit Rückbau samt dicker Brötchen werden am Ende von allen aus Steuermitteln bezahlt.

Von allen? Moment. Natürlich nicht vom reicheren Teil der Bevölkerung. Die werden schließlich als „Leistungsträger“ betrachtet und bezahlen als Privileg ohnehin kaum Steuern. Man ahnt das Ende vom Lied. Finanziert werden die dicken Brötchen am Ende vor allem vom ärmeren Teil der Bevölkerung und durch Einsparungen im Sozialbereich und die Schließung von Stadtteilprojekten. Die Unterlassungen, Schönfärbereien und unverhohlenen Lügen im Vorfeld der Bewerbung werden sich in der Folge als vermeintliche Sachzwänge fortsetzen und am Ende, wie so oft, will niemand Schuld gewesen sein.

Schanzenfest 2036, 2040 und 2044

Wir sagen daher und aus vielen weiteren Gründen frühzeitig Nein zu Olympia. Nicht nur zur Austragung, sondern auch zum gesamten Bewerbungsprozess, der teuer, ungewiss und völlig unnötig ist. Wir hoffen auf ein Scheitern der Olympiabewerbung bereits im Bürgerbegehren. Sollte es aber aufgrund der millionenschweren Kampagne von Senat und Wirtschaft anders kommen, der Bewerbungsprozess weitergehen und Olympia in Hamburg stattfinden, kündigen wir bereits jetzt ein Schanzenfest zu den Eröffnungsfeiern der Spiele 2036, 2040 oder 2044 an.

Gegen deutsche Kontinuitäten, Nationalismus, Ausgrenzung und Vertreibung. Gegen Sicherheitsarchitekturen, Korruption und Vermarktungsinteressen. Und weil wir nicht nur gegen Dinge sein wollen: Für offene Grenzen, Diversität, Seenotrettung, soziale Kämpfe und Straßen, auf denen sich Widerständigkeiten und Kultur in Selbstbestimmung begegnen. Olympische Spiele wird es in Hamburg nicht ohne uns und Proteste geben. Wir erklären das Terrain zum umkämpften Raum.

Organisatorisches zum Fest 2026

Beim diesjährigen Fest wird es einige Änderungen geben und wir bitten alle, darauf hinzuweisen und zu informieren. Das Fest wird dieses Jahr in der gesamten Bartelsstraße stattfinden. Damit soll mehr Platz geschaffen und Engstellen vermieden werden. Zusätzlich wird die Susannenstraße bis Rosenhofstraße abgesperrt. Der Knochen und Kreuzungsbereich zwischen Susannenstraße und Bartelsstraße soll daher von Ständen freigehalten werden, um Fluchtwege freizuhalten und ein gutes Durchkommen zu ermöglichen.

Das Fest findet in der Bartelsstraße und Susannenstraße, Schanzenstraße bis zum Kreisel und Ludwigstraße bis zur Sternstraße statt. Alle sind aufgefordert, darauf zu achten, dass eine Rettungsgasse mit einer Breite von 3,50 Meter vorhanden ist. Rund um den Festbereich wird es zudem robuste Strassenabsperrungen geben. Fahrzeuge müssen rechtzeitig weg geparkt werden. Während des Festes wird keine Zu- oder Abfahrt mehr möglich sein.

Der Aufbau beginnt um 9 Uhr. Der Charakter des Festes ist unkommerziell und selbstorganisiert. Kommerzielle Stände sind nicht willkommen und wir bitten alle Teilnehmenden um ein respektvolles und umsichtiges Verhalten.
Auf dem Fest werden auch in diesem Jahr Spenden für die Durchführung des Festes, die Arbeit von Stadtteilinitiativen und kriminalisierte Antifaschist:innen gesammelt. Achtet auf entsprechende Hinweise.

In der Schanzenstraße wird es eine Livebühne mit politischen Kundgebungen und Bands und in der Ludwigstraße ein Veranstaltungszelt mit der Ini Sternbrücke und dem Bündnis Kulturszene Sternbrücke und Nolympia Hamburg geben. Mehr zu Programm und Zeiten im Folgenden.

Programm Veranstaltungszelt Ludwigstraße

15:30 Sternbrücke: Verloren und doch gewonnen!
6 Jahre Protest und wie es weitergeht. Mit: Ini Sternbrücke und Bündnis Kulturszene Sternbrücke
https://www.instagram.com/initiativesternbruecke

17:00 Olympia: Ein Alptraum für die Anwohner*innen?
Welche Auswirkungen Olympia für das Schanzenviertel, St. Pauli und umliegende Quartiere hätte.
 https://www.instagram.com/nolympia.hamburg

Programm Bühne Schanzenstraße

14:00 Grand Opening / tba


15:00 Kundgebung mit:
Lobbygruppe gegen Verdrängung und Diskriminierung

https://www.instagram.com/lovd2030
Copwatch

https://www.instagram.com/copwatch_hh
Bündnis Hansaplatz

https://www.instagram.com/buendnishansaplatz
Initiative Sternbrücke

https://www.instagram.com/initiativesternbruecke


15:40 Re:Wollte
Akustik Streetpunk
https://linktr.ee/rewollte


16:30 Kundgebung: Nein zu olympischen Spielen

Mit aktuellen Informationen von https://www.instagram.com/nolympia.hamburg


17:11 Fun total
Postpunk

https://funtotal.bandcamp.com


18:07 Strunk
Punkrock aus dem Emsland

https://www.instagram.com/strunk__official


19:10 Kem Trail
8-Bit Elektropunk

https://kemtrail.bandcamp.com/music


20:03 Jesus Skins
NOilympischer Segen


21:08 MCE + L-Sura / Kiezrap Connewitz

https://www.instagram.com/mce_offiziell/
https://www.instagram.com/l_sura_/

Infos und Orga: schanzenfest.noblogs.org
Kontakt: antifaschanzenfest@nadir.org


Mehr Informationen und Argumente gegen Olympia: https://www.nolympia-hamburg.de

11. August 2025

Brüchau DEMO am 17.08.25 um 10 Uhr - Hochtoxische Giftschlämme inmitten Deutschlands vergiften die Umwelt

 



Hochtoxische Giftschlämme inmitten Deutschlands vergiften die Umwelt


In einer ausgebeuteten Lehmkuhle bei Brüchau wurden seit den 1970er Jahren hochgiftige Abfälle aus der Erdgasförderung und anderen Industriezweigen eingelagert. In den 1990er Jahren verlangte der Altmarkkreis Salzwedel einen Betriebsstopp. Das Erdgasunternehmen und das Bergamt verharmlosen die Gefahr.
Erst im Jahr 2012 muss aufgrund einer neuen EU-Verordnung der Einlagerungsbetrieb eingestellt werden. Seitdem gab es diverse aberwitzige Vorschläge, wie mit der Giftschlammgrube umzugehen sei.
Nachdem bewiesen wurde, dass die Grube weder nach unten noch nach oben hinreichend genug gesichert ist, beschließt im Juni 2020 der Landtag einstimmig, dass die Grube ausgekoffert werden muss und der Grubeninhalt fachgerecht entsorgt werden soll.
Im Mai 2024, nach weiteren vier Jahren juristischer Auseinandersetzungen, teilt die Firma Neptune Energy mit, dass es für 27.000 Tonnen stark belasteten Materials keine Entsorgungsmöglichkeit geben würde und dadurch die Auskofferung insgesamt hinfällig sei. Man verfolge einen „Plan B“ und wolle
den gesamten Grubeninhalt verfestigen und vor Ort „so weit wie möglich“ sichern.
Auffällig sind spitzfindige Aussagen wie: „Mit Gefahren für Leben und Gesundheit ist nach allgemeiner Erfahrung nicht mehr zu rechnen“.
Anfang Juli 2025 stellt sich heraus, dass es sich bei den angeblich fehlenden Entsorgungsmöglichkeiten um eine nicht zutreffende Behauptung handelt. Firmen, die die 27.000 Tonnen entsorgen können und wollen, bekunden dies öffentlich.
Es kann nicht sein, dass das Bergamt einen unsachgemäßen Umgang mit hochtoxischen Abfällen genehmigt, zumal der Plan mit Unwahrheiten begründet wird.
Die quecksilberhaltigen Abfälle müssen fachgerecht behandelt und auf Deponien gebracht werden, wo sie keinen Schaden anrichten können!

… darum kommt am 17. August nach Brüchau!





21. Juli 2025

Webinar der Firma econ industries am 1. August 2025 um 11 Uhr: Best Practice in der Quecksilbersanierung - 20 Jahre Erfahrung aus realisierten Projekten

 Sehr geehrte Damen und Herren,

Quecksilberaltlasten stellen weltweit eine große Herausforderung für Mensch und Umwelt dar. Gesetze werden strenger - die Öffentlichkeit wird kritischer. In diesem Umfeld müssen sich Politik, Behörden und Verursacher informieren, was technisch und wirtschaftlich umsetzbar ist. Die gute Nachricht vorweg: Unser Unternehmen kümmert sich seit über 20 Jahren darum!

Zuletzt konnte wieder einmal eine unserer VacuDry® Anlagen ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Quecksilberbelastungen unter Beweis stellen – direkt vor Ort in Indien, für einen europäischen Auftraggeber nach europäischen Standards, sicher und effizient.

Was wir im Ausland bei der Beseitigung von Quecksilberaltlasten erreicht haben und was wir in Deutschland tun können, darüber möchten wir Sie in einem Webinar informieren:

📅 Datum: Freitag den 01. August
⏰ Uhrzeit: 11:00 Uhr
🌐 Einladungslink: MS Teams Link

 Best Practice in der Quecksilbersanierung – 20 Jahre Erfahrung aus realisierten Projekten

 In diesem Webinar erfahren Sie:

  • Wie VacuDry® erfolgreich zur Dekontamination von quecksilberbelastetem Material eingesetzt wird.
  • Wie das abgeschiedene elementare Quecksilber in Quecksilbersulfid umgewandelt und sicher entsorgt werden kann.
  • Welche Herausforderungen und Lösungen es bei der Vor-Ort Sanierung gibt.
  • Worauf es bei Planung, Genehmigung und Durchführung ankommt.
  • Welche konkreten Behandlungskosten bei der Quecksilbersanierung anfallen.

Und natürlich werden wir uns Ihren Fragen rund um das Thema Quecksilberabfälle annehmen!

7. Mai 2025

YOKO ONO: DREAM TOGETHER

YOKO ONO: DREAM TOGETHER

„YOKO ONO: DREAM TOGETHER“ in der Neuen Nationalgalerie ist eine Ausstellung mit Werken aus allen Phasen von Yoko Onos bahnbrechender künstlerischer Laufbahn.

10. September 2022

Kein Fracking in Wendland und Altmark! 21. Sept. 2022

 



BUND-Kreisgruppe Salzwedel und

Bürgerinitiative „Saubere Umwelt & Energie Altmark“ laden ein zur Veranstaltung:

Kein Fracking in Wendland und Altmark!

Mittwoch, 21. Sept. 2022, 19 Uhr, Hotel „Union“, Goethestraße 11, 29410 Salzwedel

Hauptreferentin:

Yvonne Morselt

Sie kommt aus Holland und ist dort 2. Vorsitzende der Bürgerinitiative

„Groninger Bodem Beweging“ (Groninger Bodenbewegung).

Mit „Bodem Beweging“ sind die Erdbeben gemeint, die durch die Erdgasförderung im Groninger

Erdgasfeld (dem größten Europas) ausgelöst wurden. Frau Morselt wird in ihrem Vortrag mit

Powerpoint über die massiven Folgen für die dort ansässigen Menschen berichten: ca. 200.000

Gebäude haben durch Erdbeben und Bodenabsenkungen Risse bekommen. Einige hundert Häuser

mussten abgerissen werden. Bei 27.000 Wohngebäuden wird überprüft, ob die Bewohner im Fall

weiterer Erdbeben das Haus innerhalb von 10 Minuten verlassen könnten, bevor es einstürzt. 10.000

Menschen sind psychisch erkrankt.

Konzerne wie Shell und Exxon haben viele Milliarden Profite aus dem Groninger Boden

herausgeholt. Die Bevölkerung trägt die Nachteile. Die Bürgerinitiative „Groninger Bodem

Beweging“ kämpft seit 2009 dafür, dass die Bürger wenigstens finanziell entschädigt werden. In

den letzten Jahren sind die Schäden und der entsprechende Protest derart angewachsen, dass die

Beendigung der Gasförderung beschlossen wurde.

Mit den reduzierten Gaslieferungen aus Russland als Begründung wird derzeit jedoch erwogen, die

Gasförderung im Groninger Feld weiterzuführen.

Auch in Deutschland gibt es Bestrebungen, die Gasförderung zu intensivieren und zu diesem Zweck

das bisher geltende Fracking-Verbot aufzuheben. Das Wendland und die Altmark könnten betroffen

sein.

Dipl.Ing (FH) Bernd Ebeling (Wendland) wird als Korreferent über die Schäden an Boden,

Grundwasser, Gesundheit und auch an Gebäuden informieren, die durch die ganz „normale“

Erdgasförderung in der Altmark und im Wendland und deren giftige Hinterlassenschaften ausgelöst

werden und wird deren Verschärfung durch das Fracking-Verfahren aufzeigen. Für unsere ohnehin

von Versteppung bedrohten Regionen wäre das Fracking ein Todesstoß, da hierfür immense

Wassermengen benötigt werden.

Die ganze Energiekrise ist von Fragwürdigkeiten durchsetzt. So sind die Gasspeicher zu ca. 85%

gefüllt, was für die Jahreszeit völlig normal ist. Wird möglicherweise Angst geschürt, um zusätzlich

zu allen sonstigen Teuerungen, den Gaspreis hoch treiben zu können, was letztlich den an der

Quelle sitzenden Konzernen nutzt?

Die „Gasumlage“ ist ein bemerkenswerter und neuartiger Fall: Wenn zum Beispiel Banken gerettet

wurden, dann geschah dies aus dem Steuertopf, wurde also nicht nur von Minderbemittelten,

sondern auch von großen Steuerzahlern getragen. Die Gasumlage zwecks Rettung von Gashändlern

wird nicht aus Steuern finanziert, sondern von den einzelnen Verbrauchern, betrifft also

überproportional die „unteren“ Segmente der Bevölkerung.

Lösung aller dieser Probleme sind die Erneuerbaren Energien. Sie verursachen keine Erdbeben,

kontaminieren nicht das Grundwasser, emittieren keine Treibhausgase und sonstige

krankmachenden Stoffe, hinterlassen keinen gefährlichen Müll, und werden obendrein von Mutter

Natur auch noch kostenlos geliefert – und das in für menschliche Maßstäbe unerschöpflicher

Menge. Während fossile Brennstoffe und Uran begrenzt sind und bei Fortsetzung der derzeitigen

Ausbeutung nach etwa 100 Jahren vollständig aufgebraucht wären, wird die Sonne ihre Energie für

weitere Milliarden Jahre auf die Erde senden. Die Erneuerbaren sind den konventionellen Energien

milliardenfach überlegen.

Sonne und Wind stehen praktisch überall zur Verfügung. Deswegen sind die Erneuerbaren auch

„Friedensenergien“. Denn um etwas, das es überall gibt, kann kein Krieg geführt werden! Wäre der

Ausbau der Erneuerbaren im Tempo wie in den Jahren 2000 bis 2010 weiter gegangen, wäre

Deutschland heute zu 100% autark. Die Merkel-Regierungen haben dies – im Interesse der fossil-

atomaren Konzerne – per Abschreckung durch einen Bürokratiedschungel gezielt verhindert.

Dadurch sind diese Regierungen mit verantwortlich für den Ukraine-Krieg, denn sie führten in die

Abhängigkeit vom russischen Gas und verschafften Putin dadurch die Einnahmen, mit denen er

seinen Militärapparat ausbauen konnte.

Die Erneuerbaren sind auch „Freiheitsenergien“: sie befreien aus der Abhängigkeit von Konzernen

und deren Preisdiktaten. Jede/r, die/der glückliche Besitzer/in eines Daches ist, kann sich leicht zu

100% selbst mit Strom versorgen. Wer einen Balkon zur Verfügung hat, wenigstens teilweise.

Besagte Freiheit gibt es allerdings nur durch „Inselanlagen“, also einen Stromgenerator aus

Photovoltaik-Modulen und Batterien, der nicht mit dem konzerneigenen (fälschlich oft „öffentlich“

genannten) Netz verbunden ist. Wer ins Netz einspeist, gerät in besagten Bürokratiedschungel und

wird Zulieferer der Konzerne, die ihm den Strom billig abnehmen und fürs 4- bis 5fache

weiterverkaufen.

Diese Politik wird auch von der Ampelkoalition weitergeführt. Das Beschleunigungsgesetz für LNG

(verflüssigtes, zumeist durch Fracking gewonnenes Erdgas) ging schneller durch den Bundestag als

man gucken konnte. Für die Erneuerbaren wird nichts beschleunigt, ihnen bleibt das bürokratische

Behinderungskorsett erhalten - obwohl gerade jetzt offensichtlicher denn je ist, dass sie die Lösung

des Energieproblems darstellen.

Man ist also gut beraten, nicht auf die Regierung zu warten, sondern eigenständig initiativ zu

werden und die Möglichkeiten der Erneuerbaren Energien autonom zu nutzen. Dies hat auch der

„Vater der Energiewende“, Hermann Scheer, stets als den richtigen Weg des Energiewechsels

herausgearbeitet.

Dr. Christfried Lenz (Altmark) versorgt sich seit 2013 zu 100% durch eine kleine PV-Inselanlage.

Er wird diese vorstellen und über seine Erfahrungen berichten.

Danach heißt es: „Bühne frei“ für Fragen und Diskussion.


15. August 2022

00:03 bis 06:00 | hr2-kultur | SWR 2 Die lange Nacht zum 70. Geburtstag von Heiner Goebbels – Arbeiten vom Hörspielmacher und Komponisten Heiner Goebbels

Die erweiterte Jazz-Radiowoche vom 15.08. bis 21.08.2022 - JazzZeitung


Der in Berlin und Frankfurt am Main lebende Heiner Goebbels zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten. Seit den 1970er Jahren gilt er als Erneuerer des Jazz, des Musiktheaters, der Klanginstallation, des Hörspiels sowie orchestraler wie szenischer Konzerte. Für sein Werk, das mit den Gattungsgrenzen innovativ und radikal spielt, wurde er vielfach ausgezeichnet.

Die SWR2-Hommage zu seinem 70. Geburtstag am 17. August blickt zurück auf einige seiner Werke – und Heiner Goebbels ist sogar mit zwei Collagen unveröffentlichter Aufnahmen beteiligt.

29. April 2022

DFG-VK Hessen: Run Soldier Run

DFG-VK Hessen: Run Soldier Run

Szenische Lesungen mit Rudi Friedrich von Connection e.V. und dem Gitarristen Talib Richard Vogl

In einer Collage präsentieren Rudi Friedrich von Connection e.V. und der Gitarrist Talib Richard Vogl in zweimal 45 Minuten Texte von Verweigerern und Verweigerinnen aus der Türkei, Ukraine, USA und Eritrea im Wechsel mit Szenen, Gedichten und Liedern.

FRANKFURT/M.

Montag, 9. Mai 2022

19 Uhr, Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt (U Dom/Römer)

Es laden ein

  • Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Frankfurt
  • Haus am Dom

Einladung als pdf

 

Weitere Aufführungstermine

BOCHUM

Sonntag, 15. Mai 2022

18 Uhr, Bahnhof Langendreer, Studio 108, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum
Es laden ein: Bahnhof Langendreer in Kooperation mit Connection e.V. und der DFG-VK Bochum/Herne

OFFENBACH

Donnerstag, 21. Juli 2022

19 Uhr, Stadtbibliothek Offenbach, Herrnstr. 84, 63065 Offenbach/M.
Es laden ein: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Offenbach; NaturFreunde e.V. – Ortsgruppe Offenbach; attac - Region Offenbach; Connection e.V.; Pax Christi Gruppe Offenbach

Außerdem:

MAINZ, Freitag, 20. Mai 2022:
Szenische Lesung zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung
mit Auszügen aus der Szenischen Lesung "Run Soldier Run"

auf der Bühne des Forums Frieden und Migration
beim Rheinland-Pfalz-Tag in MAINZ, Flachsmarktstr., 15 bis 19 Uhr

 

Szenische Lesung
Run Soldier Run

Vier Personen stehen für viele andere: Sie widersetzen sich dem Gehorsam, dem Militär, dem Krieg. Die dargebotenen Geschichten zeigen, was es bedeutet, Nein zu sagen, gerade in einem Krieg. Wie wirken die Protagonisten in dem jeweils eigenen Land auf die Gesellschaft? Welche Konsequenzen hat ihre Entscheidung für sie selbst, welche Bedeutung hat sie für eine Bewegung gegen den Krieg?

Die dargebotenen Geschichten zeigen, was es bedeutet, Nein zu sagen. Wie wirken die Protagonisten in dem jeweils eigenen Land auf die Gesellschaft? Welche Konsequenzen hat ihre Entscheidung für sie selbst, welche Bedeutung hat sie für eine Bewegung gegen den Krieg?

In Ländern wie Türkei, Ukraine, USA oder auch Eritrea werden Armee, Militärdienst oder "Wehr"pflicht als etwas scheinbar Selbstverständliches hingenommen. Aber wir sehen Brüche und Risse in diesem Bild. In aller Regel wird nicht gezeigt, dass Kriegsdienstverweigerung und Desertion jeden Tag geschehen. Wir müssen feststellen, dass das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung gerade in einem Krieg in aller Regel nicht anerkannt wird. Wir wollen auch deutlich machen, wie mit ihnen als Flüchtling umgegangen wird, wie wenig ihre Entscheidung geachtet wird.
 

Eine Collage zu Krieg, Desertion,

Talib Richard Vogl
studierte Gitarre an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main und belegte zahlreiche Meisterkurse und eine Ausbildung zur Stimmbildung. Neben konzertanter Musik gilt sein Interesse insbesondere interdisziplinären Projekten.

Rudi Friedrich
beschäftigt sich in seiner Arbeit bei Connection e.V. seit Jahrzehnten mit Kriegsdienstverweigerung und Desertion weltweit. Er ist international für sein Wissen und seine Erfahrung geschätzt. Immer wieder führte er auch mit Lesungen und anderen künstlerischen Formen in die Thematik ein.
 
Connection e.V.
setzt sich auf internationaler Ebene für ein umfassendes Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein und unterstützt verfolgte Kriegsdienstverweigerer und -verweigerinnen in ihren Ländern und in Asylverfahren. Der Verein bietet Flüchtlingen Beratung und Information an. Er setzt sich für die Selbstorganisation von Flüchtlingen ein.
 
„Friedrich und Vogl bringen es fertig, dass jeder Tagebuchauszug und jedes Gedicht oder Lied, das sie zusammen mit Trommelschlägen, Trompete, Gitarre und Gesang intonieren, unter die Haut geht – sei es durch die Art der Sprache, mal ihre Arglosigkeit oder ihre zynische Schärfe, mal durch die Sachlichkeit der Beschreibungen oder ihre Emotionalität.“   Schwäbische Zeitung
 

Weitere Veranstaltungen können bei Connection gebucht werden.
Gruppen und Organisationen, die gegen einen festen Beitrag von 500 Euro pro Veranstaltungsort eine Veranstaltung vor Ort organisieren wollen, können sich bei Connection über das Anmeldeformular melden. In dem Beitrag enthalten sind ein festes Kontingent an Flugblättern und Plakaten, das Honorar und die Fahrtkosten der Referenten. Die Gruppen vor Ort sind verantwortlich für die lokale Organisation, Unterkunft und Verpflegung.

16. Dezember 2021

Aufruf zur Demo am 17.12.21 in Wedel! KOHLESTOPP

 

#TschuessKohle Hamburg #TschuessKohle Hamburg

In Wedel hat sich eine neue Ortsgruppe von "fridays for future" gegründet. Diese ruft zu einem Demonstrationsmarsch für eine frühere Abschaltung des Kohleheizkraftwerks auf. #TschüssKohle unterstützt den Aufruf und wir rufen dazu auf, sich auch von Hamburg aus mit der S-Bahn auf den Weg zur Demo zu machen.

Am Freitag, den 17. 12, startet die Demo um 16:00 auf dem Rathausplatz Wedel, um dann bis ca. 18:00 durch die Stadt zu ziehen und für einen schnellere Abschaltung und eine Reduzierung der Kohleverbrennung während der Restlaufzeit zu demonstrieren.

Anreise:

Mit der S1 fahrt ihr bis zum Bahnhof Wedel, und nur 100 m entfernt liegt der Rathausplatz.
Wer erst später dazu kommen kann: gegen 17:10 Uhr ist ein Zwischenstopp auf Höhe der Badebucht/Schulauer Straße geplant. Bis dorthin sind es ca. 700m bzw. 10 min zu Fuß vom Bahnhof Wedel.

Die Veranstaltung findet unter den aktuellen Corona-Bestimmungen statt.

Bis Freitag in Wedel!

14. Juni 2021

Kein Vergessen – Kein Einzelfall – Demonstration in Gedenken an Süleyman Taşköprü





Vor 20 Jahren – am 27. Juni 2001 - wurde Süleyman Taşköprü in Hamburg ermordet. Obwohl die rechtsterroristischen Mörder*innen des NSU sich vor 10 Jahren enttarnten, folgten bis heute in Hamburg kaum nennenswerte Taten der Aufklärung der Hamburger Ermittlungen und rechter Netzwerke. Als Hamburger Öffentlichkeit rufen wir daher zu einer Demonstration anlässlich des 20. Todestags Taşköprüs:

Demonstration: Kein Vergessen – Kein Einzelfall. In Gedenken an Süleyman Taşköprü – Für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des NSU-Komplex in Hamburg

19. Juni 2021: 14 Uhr – Bahnhof Altona

„Mit der Demonstration wollen wir unsere Solidarität mit den Angehörigen Taşköprüs zum Ausdruck bringen. Wir wollen den rassistischen Mord an Süleyman Taşköprü nicht vergessen lassen. Er gehört zur rassistischen Kontinuität und Gegenwart Hamburgs. Er gehört zur Geschichte dieser Stadt.“ fasst Kim Uhrig das Anliegen des Aktionsbündnis zusammen.

Der Mord war kein Einzelfall, sondern reiht sich ein in die von Neonazis seit den 1980er Jahren ermordeten Menschen wie unter anderem Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân, Ramazan Avcı, Mehmet Kaymakçı. Ebenso wenig waren die rassistischen Ermittlungen gegen die Familienanhörigen und das Umfeld Taşköprüs ein Einzelfall. Bis heute erleben People of Color, Rom*nja und Sinte*zze Schwarze Menschen, Juden*Jüdinnen, Muslim*innen und Migrant*innen rassistische Gewalt im Alltag und durch Institutionen in Hamburg.

Den Aufruf des Demo-Bündnisse aus migrantischen Selbstorganisationen, antifaschistischen Initiativen und Einzelpersonen unterstützen bereits über 30 Organisationen und Einzelpersonen (siehe https://hamburgnachhanau.noblogs.org/).

„Bis heute sind die Ermittlungen zum Hamburger NSU-Mord nicht aufgeklärt worden, obwohl es zahlreiche Hinweise von Betroffenen auf ein rassistisches Tatmotiv gab. Wir wissen aus den bisherigen Untersuchungsausschüssen auf Bundes- und Länderebene, dass die Hamburger Ermittler*innen in der bundesweiten Ermittlungsgruppe 2006 verhindern wollten, dass in Richtung rechts ermittelt wird.“, fasst Caro Keller von NSU-Watch zusammen.

Wir wollen wissen: Welche Neonazis unterstützten den NSU in Hamburg? Warum wurde nicht gegen Hamburger Neonazis ermittelt? Seit Jahrzehnten spielen Hamburger Neonazis in bundesweiten Netzwerken eine wichtige Rolle, indem sie Rechtsbeistand, ideologisches Wissen und Infrastrukturen leisten.

„Welche Maßnahmen werden ergriffen, um sicherzustellen, dass sich der NSU niemals wiederholen kann und rechter Terror gestoppt wird?“, fragt Keller weiter. Diese Frage stellt sich aktuell, nachdem bekannt wurde, dass drei in Hamburg aktive Neonazis zu der rechtsterroristischen „Gruppe S“ gezählt werden können, jedoch nicht auf der Anklagebank sitzen (https://www.keine-stimme-den-nazis.org/ueber-uns/pressemitteilungen/11-pressemitteilungen/7308-terrorverdaechtige-aus-hamburg-anschlag-auf-iranische-moschee-diskutiert).

„Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss der Bürgerschaft ist der erste Schritt zu einer Aufklärung des NSU-Komplexes und rechter Netzwerke in Hamburg. Sein Fehlen ist die politische Verachtung der Opferinteressen und es ist ein Skandal für die Hansestadt.“ meint Demoanmelderin Christiane Schneider vom Hamburger Bündnis gegen Rechts, das Teil des Aktionsbündnis ist. „Doch ein Untersuchungsausschuss wird nur ein erster Schritt sein.“, ergänzt Uhrig. „Wir müssen als Gesellschaft Rassismus als eines von vielen Machtverhältnissen endlich tiefgreifend angehen. Dies beginnt in staatlichen Einrichtungen, insbesondere wenn diese bewaffnet sind. Doch es meint jede Person dieser Gesellschaft.“

Aktuell besteht jedoch Unklarheit, ob diese Demonstration wie geplant mit bis zu 1000 Teilnehmer*innen stattfinden kann. „Während der Senat zahlreiche Lockerungen vornimmt, will er nach bisherigem Stand die Begrenzung von Demonstrationen auf 500 bis in die Sommerferien verlängern. Gleichzeitig sollen aber bis zu 2000 Personen zu einem Handballspiel in der Halle zugelassen werden. Diese Einschränkung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit ist unverhältnismäßig. Eine öffentliche Solidaritätsbekundung 20 Jahre nach dem Mord, eine Demonstration für seine vollständige Aufklärung muss ohne willkürliche Beschränkungen möglich sein.“, so Schneider abschließend.

Süleyman Taşköprü – Kein Vergessen – Kein Einzelfall
Demonstration – Bahnhof Altona -19. Juni 2021 – 14 Uhr
Aktionsbündnis Hamburg nach Hanau

4. Februar 2021

oekom podcast | Wie können wir mit neuem Denken und beherztem Tun die Krisen unserer Zeit bewältigen? Der oekom podcast gibt hierzu Denkanstöße.

oekom podcast | oekom verlag

Der oekom podcast »Die guten Seiten der Zukunft« ist ein Gemeinschaftsprojekt des oekom vereins mit dem oekom verlag.Logo des oekom vereins

Wie können wir mit neuem Denken und beherztem Tun die Krisen unserer Zeit bewältigen? Der oekom podcast gibt hierzu Denkanstöße.

Mit Lesungen aus Büchern, Essays, Vorträgen und Gesprächen über Themen, die die Welt bewegen (sollten): Was tun gegen die Erhitzung unseres Planeten oder den Verlust an Biodiversität? Wie können wir unser eigenes Leben ökologischer und nachhaltiger gestalten – und dabei an Lebensqualität gewinnen? Vordenker*innen des weltweiten Diskurses über Nachhaltigkeit kommen zu Wort: analysieren klug, klären auf, stimmen nachdenklich – und machen Mut: für eine Zukunft mit Zukunft.

Abonnieren: Der oekom podcast kann auf allen gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify oder i-Tunes abonniert werden. Der oekom verein informiert Sie auch gerne per E-Mail einmal pro Monat über neue Folgen. Anmeldung per E-Mail genügt.

4. Dezember 2020

Wir haben es satt!-Protest am 16.1.21 - Agrarindustrie abwählen!

 

Kampagne Meine Landwirtschaft Kampagne wir-haben-es-satt

 

16.1.21: Agrarindustrie abwählen - Agrarwende lostreten!

Liebe Freund*innen der Agrar- und Ernährungswende,

zum Auftakt des Superwahljahrs 2021 läuten wir im Januar die Proteste für den sozial-ökologischen Umbau der Landwirtschaft ein. Am 16.1. heißt es wieder: „Wir haben Agrarindustrie satt!“ Wegen der Pandemie rufen wir dieses Mal regional zum Protest auf. Wenn ihr aus Berlin und Brandenburg kommt, kommt bitte zum Kanzler*innenamt. Dort protestieren wir Corona-gerecht mit Maske und Abstand.

Für alle, die wegen der Pandemie eine weite Anreise nach Berlin hätten, haben wir die Aktion Fußabdruck ins Leben gerufen. Schickt uns euren Fußabdruck mit einer Forderung für die Agrarwende zu – so könnt ihr von Zuhause ein starkes Signal für eine zukunftsfähige Agrarpolitik senden. Wir setzen die Abdrücke dann vor dem Kanzler*innenamt in Szene und fordern gemeinsam: Agrarwende lostreten!

Alle Infos rund um den 16. Januar findet ihr in diesem Newsletter, den ihr gerne an Interessierte weiterleiten könnt.

Herzliche Grüße
das Team von Meine Landwirtschaft/Wir haben es satt!

 

1. Agrarindustrie abwählen – der Aufruf für den 16.1.21

Die gescheiterte EU-Agrarreform, Bankrotterklärungen in der Klimakrise und ein fatales Abkommen mit den Mercosur-Staaten – diese Agrarpolitik muss abgewählt werden! Das Landwirtschaftsministerium und die Bundesregierung hofieren die Agrarindustrie und schieben den Umbau der Landwirtschaft weiter auf. Doch im Superwahljahr 2021 entscheiden wir alle über die Zukunft von Landwirtschaft und Essen. Laut und entschlossen fordern wir im Januar einen echten Politikwechsel.

Wir haben es satt!-Protest (mit Abstand und Maske)
Sa. 16.1.21 | 12 Uhr | Kanzler*innenamt | Berlin

»Aufruf lesen
»Plakate & Banner

 

2. Aktion Fußabdruck – dein Fußabdruck für die Agrarwende!

Euch ist der Weg nach Berlin in Pandemiezeiten zu weit? Kein Problem! Mit der Aktion Fußabdruck finden alle Platz im Protestbild vor dem Kanzler*innenamt. Schickt uns euren Fußabdruck mit einer Forderung zu und wir bilden dann zusammen mit ganz vielen davon ein ausdrucksstarkes Protestbild. Mitmachen ist kinderleicht. Wie das genau geht, steht hier:

»Aktion Fußabdruck

 

3. Trecker-Aufruf – Bäuer*innen kommt nach Berlin!

Ruinöse Erzeugerpreise, Klimakrise, Artensterben, der Ausverkauf des Bodens an außerlandwirtschaftliche Investor*innen, die nicht zu akzeptierende EU-Agrarpolitik, die neue Gentechnik oder menschenrechtsverletzende Freihandelsabkommen – Bäuer*innen haben Gründe genug, wieder auf die Trecker zu steigen. Wir sehen uns am 16.1. in Berlin!

»Trecker-Aufruf
»Treckerpatenschaft übernehmen

 

4. Soup & Talk – praktische Alternativen für eine gute Zukunft!

Ihr lebt praktische Alternativen, kämpft für gesunde und faire Lebensmittel? Ihr seid politisch oder kulturell in der Landwirtschaft aktiv? Euer Unternehmen geht neue Wege mit Produzentinnen und Verbrauchern? Euer Projekt ist widerständig, zukunftsfähig, nachhaltig? Dann macht mit beim Soup & Talk, der dieses Mal online am Nachmittag des 16. Januar stattfindet.

»Hier bewerben

 

5. Spenden – gemeinsam sind wir stark!

Eine breite Bewegung lebt von der Unterstützung vieler: Wer kann helfen, dass wir gut ins neue Jahr durchstarten können? Egal ob 5, 20 oder 50 Euro – jeder Betrag hilft, damit wir noch mehr Druck für die Agrar- und Ernährungswende machen können.

»Spenden

 

6. Wir sind solidarisch – Corona-gerecht mit Maske & Abstand!

Corona zeigt uns, wie wichtig konsequenter Umweltschutz und die Abkehr von der industriellen Tierhaltung sind. Gleichzeitig werden wir durch die Pandemie daran erinnert, wie zentral solidarisches Handeln ist. Deswegen demonstrieren wir mit Abstand und Maske und positionieren uns klar gegen diejenigen, die unter dem Vorwand gegen die Pandemie-Maßnahmen mit Rechten auf die Straße gehen.

»Weiterlesen

 

7. T-Shirts bestellen – Flagge zeigen für die Agrarwende!

Was ist gelb und rot und löst Freude unter dem Weihnachtsbaum aus? Genau, unsere super stylischen Shirts ;-) Hier könnt ihr sie bestellen:

»T-Shirts

 

8. Social Media – immer auf dem Laufenden bleiben!

Die Hashtags für unseren Protest im Januar lauten #WHES21 und #AgrarwendeLostreten. Postet eure Fußabrücke mit den Hashtags!

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