Der Mensch ist der einzige, der weiß, dass er sterben wird – und der einzige, der daran zweifelt.
Voltaire
Der Mensch ist der einzige, der weiß, dass er sterben wird – und der einzige, der daran zweifelt.
Voltaire
Am vergangenen Sonntag ist ein AfD-Kandidat zum hauptamtlichen Bürgermeister einer Stadt in Brandenburg gewählt worden.
Die Partei gilt in dem Bundesland als „gesichert rechtsextrem”. Der AfD-Landesvorsitzende René Springer bewertete den Wahlsieg als „unmissverständliches Signal“ – das Ergebnis in Zehdenick sei ein „Vorgeschmack“ auf weitere Bürgermeister und Landräte der AfD.
Doch angesichts dieses Albtraums haben demokratischen Parteien bislang nichts zu bieten außer ein paar warmen Worten. Wir können nicht zulassen, dass Deutschland bald lauter Zehdenicks hat – besonders jetzt, wo wichtige Kommunal- und Landtagswahlen anstehen.
Dass der Verfassungsschutz seine Einstufung der Bundes-AfD vorerst ausgesetzt hat, heißt nicht, dass die demokratischen Parteien ihre Hände in den Schoß legen können. Jetzt ist der Moment, im Bundestag das Verbotsverfahren gegen die AfD endlich in Gang zu setzen.
Machen Sie bei unserem dringenden Appell mit und fordern die demokratische Parteien Deutschlands auf: Keine weiteren Zehdenicks. AfD-Verbot JETZT!
Deutschlands Amt für Verfassungsschutz ist in seiner Einstufung klar: Die AfD ist bundesweit gesichert rechtsextremistisch.Deshalb müssen wir jetzt die demokratischen Parteien auf, endlich aktiv zu werden und der AfD öffentlich eine deutliche Absage zu erteilen – und nicht auf das Gerichtsurteil um die Einstufung der AfD abzuwarten. Unsere gewählten Vertreter*innen haben die Macht, ein Verbotsverfahren dieser gesichert rechtsextremen Partei anzustoßen. Erinnern wir sie mit unserem Aufruf daran!
Ein Mensch ist manchmal, wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt.
Wilhelm Busch
Grosser Geist gib, dass ich meinen Nachbarn nicht eher tadle, als bis ich eine Meile in seinen Mokassins gewandert bin.
Indianische Gebet
Mein Meister sprach: Der SINN – wie abgrundtief ist sein Dasein, wie einzig ist seine Reinheit! Ohne ihn vermögen die Saiten keinen Klang zu geben; denn wenn auch die Saiten die Fähigkeit des Tönens haben: sie müssen berührt werden, um zu klingen. Wer ist es nun, der allen Wesen ihren Platz zu weisen vermag?
Der Mensch, der königlich das LEBEN beherrscht, geht ungekannt dahin. Er schämt sich, allerlei Einzelkünste zu verstehen. Er ist gegründet in Wurzel und Ursprung, und sein Erkennen hat Anschluß an den Geist. Darum kommen die Kräfte seines LEBENS allem zu gute. Was aus seinem Herzen hervorkommt, wird von allen Geschöpfen aufgenommen. Das ist der Mensch, der königlich das LEBEN beherrscht. Er blickt hinein ins Unsichtbare; er horcht auf das Lautlose. Inmitten des unsichtbaren Dunkels sieht er allein es dämmern, inmitten des Lautlosen vernimmt er allein Harmonien. Darum: der Tiefen Tiefstes weiß er zu fassen; des Geistigen Geistigstes vermag er zur Samenkraft zu gestalten. So steht er inmitten der Welt der Dinge. Das äußerste Nicht-Sein muß seinen Zielen dienen; die fliehende Zeit vermag er zum Stehen zu zwingen. Großes ist klein für ihn; Langes ist kurz für ihn; Fernes ist nah für ihn.
DSCHUANG DSI
„Die Gleichgültigkeit ist wie das Eis an den Polen: Sie tötet alles.“
Honoré de Balzac
Wieder einmal wird Natur zerstört, als wäre sie beliebig austauschbar: der Lübecker Stadtwald soll für eine Stromtrasse zerschnitten werden, obwohl es eine geeignete Alternative um den Wald herum gibt. Dabei sind Stadtwälder kein Luxus, sondern die Grundlage für lebenswerte Städte: Sie kühlen überhitzte Quartiere, speichern Wasser, reinigen die Luft und geben uns einen dringend benötigten Ort für Erholung und Naturnähe. Wer sie heute zerstört, nimmt uns Schutz vor Hitze, Lebensqualität und eine gesunde Umgebung.
Der Fall Lübeck ist kein Einzelfall: Wertvolle stadtnahe Wälder werden deutschlandweit für Infrastruktur, Bebauung oder wirtschaftliche Interessen geopfert.
Das ist kein Fortschritt, sondern ein Angriff auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen: Zerstörter Wald lässt sich nicht einfach durch Neupflanzungen ersetzen. Diese Entscheidungen bestimmen, wie lebenswert unsere Städte morgen noch sind. Jetzt unterschreiben – für den Schutz unserer Stadtwälder. Heute Lübeck. Morgen überall.