21. Juli 2026
EU stellt Unterstützung für Venedig-Biennale ein | Monopol
EU stellt Unterstützung für Venedig-Biennale ein | Monopol
Russland nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal seit dem Angriff auf die Ukraine an der Kunstbiennale in Venedig teil. Dagegen gab es Proteste. Jetzt ist eine Entscheidung zur EU-Unterstützung gefallen
Ertappt von Google Street View | Monopol
Ertappt von Google Street View | Monopol
Die Künstlerin Viktoria Binschtok zeigt in der Berliner Newton Foundation im Museum für Fotografie ein Werk, für das sie im Wettstreit mit der digitalen Erfassung der Stadt lag
Strom und CO2: Europäische Zusammenarbeit scheitert an den Grenzen im Kopf | Recyclingportal
Strom und CO2: Europäische Zusammenarbeit scheitert an den Grenzen im Kopf | Recyclingportal
Am 17. Juli stellt die Europäische Kommission ihre Vorschläge zur Weiterentwicklung des Emissionshandels (EU ETS) vor. Auf Druck der energie- und CO₂-intensiven Industrie zeichnet sich eine Abschwächung des ursprünglich geplanten Preisanstiegs ab.
20. Juli 2026
▶︎ The Holy Liftoff | Claire Chase, JACK Quartet, Terry Riley, Samuel Clay Birmaher | Claire Chase
▶︎ The Holy Liftoff | Claire Chase, JACK Quartet, Terry Riley, Samuel Clay Birmaher | Claire Chase
„The Holy Liftoff“ (2024) ist die elfte Installation von Claire Chases 24-jährigem Projekt „Density 2036“. Dieses Projekt hat zum Ziel, bis zum 100. Jahrestag von Edgard Varèses bahnbrechendem Flötensolo „Density 21.5“ aus dem Jahr 1936 ein kühnes neues Repertoire für Flöte zu schaffen. Die New York Times bezeichnete „Density 2036“ als „eine der größten musikalischen Unternehmungen unserer Zeit“, der New Yorker als „eine Vierteljahrhunderte währende Reise ohne nennenswerte Vorbilder“.
Terry Riley begann 2022 mit der Komposition von „The Holy Liftoff“ als offenes Partiturskizzenbuch voller farbenfroher Zeichnungen, das Chase mit beliebig vielen Gastmusikern aufführen sollte. In den folgenden zwei Jahren entwickelten sich die Skizzen zu einem vielschichtigen Werk, das umfangreiches durchkomponiertes Material mit grafischer Notation, ausdrucksstarken Illustrationen und Rileys charakteristischer offener Partitur verbindet, die von den Ausführenden in unterschiedlichen Längen und Besetzungen frei interpretiert werden kann. Samuel Clay Birmahers 60-minütige Fassung des Werkes, die er in enger Zusammenarbeit mit Riley und den Ausführenden komponierte, ist für mehrere Flöten und Streichquartett gesetzt.
„Als ich die ersten 16 Takte von ‚The Holy … mehr‘ improvisierte…“
Terry Riley begann 2022 mit der Komposition von „The Holy Liftoff“ als offenes Partiturskizzenbuch voller farbenfroher Zeichnungen, das Chase mit beliebig vielen Gastmusikern aufführen sollte. In den folgenden zwei Jahren entwickelten sich die Skizzen zu einem vielschichtigen Werk, das umfangreiches durchkomponiertes Material mit grafischer Notation, ausdrucksstarken Illustrationen und Rileys charakteristischer offener Partitur verbindet, die von den Ausführenden in unterschiedlichen Längen und Besetzungen frei interpretiert werden kann. Samuel Clay Birmahers 60-minütige Fassung des Werkes, die er in enger Zusammenarbeit mit Riley und den Ausführenden komponierte, ist für mehrere Flöten und Streichquartett gesetzt.
„Als ich die ersten 16 Takte von ‚The Holy … mehr‘ improvisierte…“
Ein Tatort als Kunstort | Monopol
Ein Tatort als Kunstort | Monopol
Der Künstler Matias Faldbakken ist eigentlich für eine gnadenlos sarkastische Analyse skandinavischer Abgründe bekannt. Nun hat er ein Mahnmal für die Opfer der Anschläge von Oslo und Utøya gestaltet. Wie kann man Kunst über den Terror machen?
Der Kosmos ist geduldig | Monopol
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Von Odilon Redon bis Yael Bartana: Wenn auf der Erde nichts mehr funktioniert, gibt es ja immer noch das All. Eine Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen zeigt kosmische Kunst und Weltraumvisionen von der Moderne bis heute
Was wir von Graf Mülltonnengesicht lernen können – Bad Blog Of Musick - nmz Klassik-Blog
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Auch wenn es viele hier noch nicht mitbekommen (unter anderem weil fast niemand außer in den sozialen Medien darüber berichtet), spielt sich gerade in England ein wunderbares Politschauspiel von großem Unterhaltungswert ab.
Der Preis der Bequemlichkeit – Bad Blog Of Musick - nmz Klassik-Blog
Der Preis der Bequemlichkeit – Bad Blog Of Musick - nmz Klassik-Blog
Am Ende muss überhaupt niemand mehr etwas machen. Das, was einem von KI-Berfürwortern immer als „große Demokratisierung“ beschrieben wird, endet in der ödesten von allen Welten: Niemand kann mehr etwas, da es schon lange an der Konzentration fehlt, diese Anstrengung zu unternehmen. Wir werden rund um die Uhr benudelt und bedudelt, das Entertainment endet nie.
19. Juli 2026
E-Autos: Wo die Verbrenner-Ära einfach ausgelassen wird
E-Autos: Wo die Verbrenner-Ära einfach ausgelassen wird
Während Deutschland noch über das Verbrenner-Aus diskutiert, fahren die Menschen in Ländern wie Vietnam und Brasilien schonmal los – vollelektrisch.
32 Kilometer lange Solaranlage: Darunter radelt man im Schatten - CHIP
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Mit einem 32 Kilometer langen, mit Solarpaneelen überdachten Fahrrad-Highway vereint ein südkoreanisches Projekt Radfahren und saubere Energiegewinnung. Ein ähnliches Projekt gibt es auch hierzulande.
Übergewinne der Ölkonzerne: Krieg im Iran, teure Benzinpreise | Greenpeace
Übergewinne der Ölkonzerne: Krieg im Iran, teure Benzinpreise | Greenpeace
Ölkonzerne verdienen in Deutschland prächtig am hohen Ölpreis, zeigen Greenpeace-Berechnungen. Gerade auch jetzt nach dem Ende des Tankrabatts. Für Verbraucher:innen hingegen wird es deutlich teurer.
Stadtnatur: Wie sich Städte gegen die Klimakrise schützen können | Greenpeace
Stadtnatur: Wie sich Städte gegen die Klimakrise schützen können | Greenpeace
Verformte Straßenbahngleise, Rettungsdienste im Dauereinsatz, Tropennächte ohne Abkühlung, Unwetter mit Hagel und Sturzfluten – das sind nur ein paar Folgen des historischen Hitze-Wochenendes Ende Juni in Deutschland. Und auch wenn es danach erst einmal wieder etwas kühler wurde, haben diese Tage gezeigt, wie verletzlich gerade unsere Städte bei solchen Extremen sind. Denn die Folgen der Klimakrise sind besonders dort zu spüren: Asphalt, Pflastersteine, Beton speichern tagsüber die Hitze und geben sie nachts ab. Die Folge: Städte kühlen kaum noch ab. Das ist ein Dilemma, denn schon jetzt leben über 78 Prozent der Menschen in Deutschland in Städten – Tendenz steigend.
Beton und Asphalt speichern die Hitze
18. Juli 2026
▶︎ Unmoored | Daniel Schreiner
▶︎ Unmoored | Daniel Schreiner
Der experimentierfreudige Pianist Daniel Schreiner veröffentlicht sein Debüt-Soloalbum „Unmoored“. Es präsentiert sechs Klavierstücke von fünf wegweisenden zeitgenössischen Komponisten: Luciano Leite Barbosa, Brittany J. Green, Sato Matsui, Ramin Roshandel und Nina Shekhar. „Unmoored“ unterstreicht den Wert der Zusammenarbeit zwischen Interpret und Komponist für die Schaffung eines ambitionierten, immersiven Kunstwerks, das klanglich ebenso abenteuerlich wie thematisch stimmig ist.
Zum Albumtitel erklärt Schreiner: „‚Unmoored‘ zu sein bedeutet, metaphorisch orientierungslos zu sein – unsicher, desorientiert oder gar ohne festen Bezug zur Realität: ein treffender Ausdruck, um das Gefühl zu beschreiben, als Mensch die gegenwärtige Zeit unserer gemeinsamen Geschichte zu erleben.“ Matsuis Begleitstücke „Oiseau lunaire“ und „Oiseau solaire“, die „Unmoored“ einrahmen, entstanden passenderweise mitten im von der französischen Regierung verordneten COVID-19-Lockdown (Quarantäne) im Jahr 2020. Der trostlose, eisige Kontrapunkt, mit dem „Oiseau lunaire“ beginnt, weicht einem schrill chromatischen, pathetischen Ausbruch, bevor er in dieselbe betäubende Stille des Anfangs zurückfällt und so die besondere Mischung aus Verwirrung und emotionalem Aufruhr der Pandemiezeit einfängt.
Die beiden folgenden Stücke – Roshandels „Three Short Dreams“ und Barbosas „Chords II, III and VIII (hommage à Joan ... mehr)“ – setzen dem Ganzen die Krone auf.
Zum Albumtitel erklärt Schreiner: „‚Unmoored‘ zu sein bedeutet, metaphorisch orientierungslos zu sein – unsicher, desorientiert oder gar ohne festen Bezug zur Realität: ein treffender Ausdruck, um das Gefühl zu beschreiben, als Mensch die gegenwärtige Zeit unserer gemeinsamen Geschichte zu erleben.“ Matsuis Begleitstücke „Oiseau lunaire“ und „Oiseau solaire“, die „Unmoored“ einrahmen, entstanden passenderweise mitten im von der französischen Regierung verordneten COVID-19-Lockdown (Quarantäne) im Jahr 2020. Der trostlose, eisige Kontrapunkt, mit dem „Oiseau lunaire“ beginnt, weicht einem schrill chromatischen, pathetischen Ausbruch, bevor er in dieselbe betäubende Stille des Anfangs zurückfällt und so die besondere Mischung aus Verwirrung und emotionalem Aufruhr der Pandemiezeit einfängt.
Die beiden folgenden Stücke – Roshandels „Three Short Dreams“ und Barbosas „Chords II, III and VIII (hommage à Joan ... mehr)“ – setzen dem Ganzen die Krone auf.
(1832) Danger Dan - Die meisten meiner Freunde - YouTube
(1832) Danger Dan - Die meisten meiner Freunde - YouTube
TEXT
Auf der Suche nach mir selbst
Da durchquerte ich die Welt
Doch von Paris bis Singapur
Fand ich von mir keine Spur
Ich ging Wanderschuhe kaufen
Bin den Jakobsweg gelaufen
Knie schmerzten, mir war kalt
Gottverlassen in nem Wald
Hab die Wohnung aufgeräumt
Bei nem Liebesfilm geweint
Und saß so lange an der Bar
Bis ich mit ihr verschmolzen war
Hab optimiert und hart trainiert
Ich hab alles ausprobiert
Doch das änderte nichts dran
Bei mir selbst kam ich nie an
Denn egal, wo ich auch bin
Ich hab immer das Gefühl, hier gehöre ich nicht hin
Und die meisten meiner Freunde haben dasselbe Problem
Das ist irgendwie schön
Zusammen ist das irgendwie schön
Hab das Sockenloch genäht
Hab ein Tabakdampfgerät
Ausprobiert, doch nicht für gut
Befunden, es gab keine Glut
Als ich arbeitsloser Punk
War, da machte mich das krank
Jetzt habe ich zwar Renommee
Aber vermiss meine WG
Fühl mich nirgendwo daheim
Wo ich bin, will ich nicht sein
Erst im Blick darauf zurück
Da bemerke ich mein Glück
Wenn ich keine Therapie
Machen würde, würde ich die
Mir ja selber auch empfehlen
Aber da geh ich schon hin
Doch egal, wo ich auch bin...
Wer mit sich selbst im Reinen ist
Der ist ganz bestimmt verrückt
Wer inneren Frieden spürt
Hat einfach resigniert
Wer verzweifelt und zerbricht
Ja, der ist aus meiner Sicht
Noch gesünder im Gehirn
Als jene, die funktionieren
Wer an diesem schlechten Ort
Heimat findet, ist verloren
Wer sein Land liebt, der weiß nicht
Was die Liebe wirklich ist
Ich such lieber lebenslang
Und komm nirgends richtig an
Guck für immer in die Fern
Als hier dazuzugehören
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