21. April 2026
Brigitte Meese stirbt mit 96 Jahren | Monopol
Brigitte Meese stirbt mit 96 Jahren | Monopol
Die Mutter, Managerin und langjährige künstlerische Wegbegleiterin des deutschen Künstlers Jonathan Meese, Brigitte Meese, ist im Alter von 96 Jahren gestorben
Designklau im Plattformkapitalismus | Monopol
Designklau im Plattformkapitalismus | Monopol
Immer öfter werden Entwürfe junger Designstudios kopiert und global vermarktet. Warum sich Kreative kaum wehren können – und welche Rolle Plattformen und Social Media dabei spielen
Staatssekretär im Streit um Fördermittel entlassen | Monopol
Staatssekretär im Streit um Fördermittel entlassen | Monopol
Die Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus sorgt in Berlin für Wirbel. Warum nun ein Staatssekretär in der Kulturverwaltung gehen muss
▶︎ Julius Eastman, Vol. 5: Gay Guerrilla | Wild Up, Christopher Rountree, Julius Eastman | Wild Up
▶︎ Julius Eastman, Vol. 5: Gay Guerrilla | Wild Up, Christopher Rountree, Julius Eastman | Wild Up
Wild Ups neueste Veröffentlichung in ihrer zehnjährigen, mehrfach für den GRAMMY nominierten Reihe über den verstorbenen amerikanischen Komponisten und Universalgelehrten Julius Eastman ist „Gay Guerrilla“, ein provokantes und epochales Werk, das Queerness heiligt und eine wahre Revolution der Schwulenbefreiung entwirft.
Wie Eastman in seinen Ausführungen vor der Uraufführung von „Gay Guerrilla“ im Jahr 1980 erklärte: „Wenn es eine Sache gibt – und wenn es eine große Sache ist –, werden diejenigen, die dieser Sache angehören, ihr Blut opfern, denn ohne Blut gibt es keine Sache. Deshalb verwende ich den Begriff „schwuler Guerilla“ in der Hoffnung, selbst einer zu sein, wenn ich dazu berufen werde.“
Auf dieser Veröffentlichung arbeitet Wild Up die kompositorischen Merkmale und dringlichen Themen heraus, die Eastman als einzigartige Figur des amerikanischen Experimentalismus kennzeichnen: queere Anspielungen auf lutherische Gesangbücher, fast unerträglich spannungsgeladene Passagen frenetischer Wiederholungen und Ausbrüche melodischer Ekstase. Es ist ein Beweis für die sorgfältig geschliffene Fähigkeit des Ensembles, Eastmans eigenwillige Partituren in einem ihrem Schöpfer gebührenden Geist zu interpretieren.
Mit dieser eindrucksvollen Darbietung bekräftigt Wild Up die Aussage des Musikwissenschaftlers und Komponisten Luciano Chessa: „Selbst wenn Eastmans gesamte Musik bis auf dieses Werk verschwände, würde Gay Guerrilla genügen, um ihm einen festen Platz in der Geschichte der Musik des 20. Jahrhunderts zu sichern.“
Wie Eastman in seinen Ausführungen vor der Uraufführung von „Gay Guerrilla“ im Jahr 1980 erklärte: „Wenn es eine Sache gibt – und wenn es eine große Sache ist –, werden diejenigen, die dieser Sache angehören, ihr Blut opfern, denn ohne Blut gibt es keine Sache. Deshalb verwende ich den Begriff „schwuler Guerilla“ in der Hoffnung, selbst einer zu sein, wenn ich dazu berufen werde.“
Auf dieser Veröffentlichung arbeitet Wild Up die kompositorischen Merkmale und dringlichen Themen heraus, die Eastman als einzigartige Figur des amerikanischen Experimentalismus kennzeichnen: queere Anspielungen auf lutherische Gesangbücher, fast unerträglich spannungsgeladene Passagen frenetischer Wiederholungen und Ausbrüche melodischer Ekstase. Es ist ein Beweis für die sorgfältig geschliffene Fähigkeit des Ensembles, Eastmans eigenwillige Partituren in einem ihrem Schöpfer gebührenden Geist zu interpretieren.
Mit dieser eindrucksvollen Darbietung bekräftigt Wild Up die Aussage des Musikwissenschaftlers und Komponisten Luciano Chessa: „Selbst wenn Eastmans gesamte Musik bis auf dieses Werk verschwände, würde Gay Guerrilla genügen, um ihm einen festen Platz in der Geschichte der Musik des 20. Jahrhunderts zu sichern.“
Abonnieren
Kommentare (Atom)