14. März 2026
Geld: Der Millionenerbe, der die Millionen nicht will
Bundesrat: Der Wolf gehört nicht ins Jagdgesetz!
Die deutsche Bundesregierung will, dass Wölfe wieder gejagt und abgeschossen werden – und das, obwohl die Risszahlen von Schafen & Co. bundesweit sinken. Damit droht dem Wolf eine Ausrottung – doch noch können wir den Gesetzesvorschlag stoppen.
Wenn Wölfe wie geplant ins Bundesjagdgesetz aufgenommen werden, können Wölfe zu „Problemwölfen” deklariert und ohne viel Umschweife bejagt werden. Dabei können Abschüsse ganze Wolfsrudel zerstören und Risse und Schäden sogar erhöhen. Es ist längst nachgewiesen, dass wirksamer Herdenschutz das beste Mittel gegen Wolfsrisse ist.
Jetzt liegt der Ball beim Bundesrat, der bis Ende des Monats über das Gesetz abstimmen muss. Wenn wir jetzt den Entscheidenden klar machen, dass die beliebige Bejagung des Wolfs keine Probleme löst, können wir es stoppen.
Machen Sie bei unserer Eilpetition an den Bundesrat mit: Keine Wolfsjagd in Deutschland!
Es hat Jahrzehnte gekostet, Wölfe wieder in Deutschland anzusiedeln. Sie jetzt wieder dem Abschuss freizugeben, wo es endlich stabile und gesunde Populationen in fast allen Bundesländern gibt, ist nicht nur vollkommen idiotisch, sondern rechtswidrig: denn mit dem neuen Gesetz könnten Wölfe im Widerspruch zur europäischen FFH-Richtlinie ausgerottet werden – und das selbst dann, wenn ihr Erhaltungszustand als ungünstig gilt.
Die Bundesregierung und Unterstützende des Gesetzes argumentieren damit, Weidetiere wie Schafe vor Wölfen zu schützen – zumindest dort, wo es wieder mehr Wölfe gibt. Dabei sind die Risszahlen von Schafen in den vergangenen Jahren zurückgegangen, obwohl es mehr Wölfe gibt als zuvor. Das Einzige, das Weidetiere dauerhaft schützt, sind präventive Schutzmethoden wie Elektrozäune, Herdenschutzhunde oder Behirtung. Machen wir es den Entscheidungstragenden klar!
Kinder - Minderheit ohne Schutz – Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurten... | buch7 – Der soziale Buchhandel
Kinder - Minderheit ohne Schutz
Aufwachsen in der alternden Gesellschaft | Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025
Die alternde Gesellschaft erzeugt zwei neue Minderheiten: Kinder werden eine Minderheit in der Bevölkerung und Eltern von Minderjährigen werden eine Minderheit unter den Wahlberechtigten.
Deshalb fehlt allgemein das Problembewusstsein für die aktuelle Transformation von Kindheit: Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen »Migration«, »Armut« und »Digitalisierung« verändern Kindheit grundlegend. Kinder sind biografisch immer früher und täglich immer länger in Bildungsinstitutionen. Die Institutionen müssten also nicht nur die Herausforderungen Migration, Digitalisierung und Kinderarmut bewältigen, sondern zunehmend auch Teile des Familienlebens ersetzen - und nicht mehr nur ergänzen. Dafür sind sie aber nicht richtig aufgestellt, wie eine Vielzahl von Studien zeigt.
Was bedeuten diese gesellschaftlichen Schieflagen für die jungen Menschen und damit für die Zukunft dieses Landes? Und wie kann man die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nachhaltig berücksichtigen?
Janis Joplin
Freiheit zu leben ist schwierig, aber wenn man es schafft, ist es den Aufwand wert.
Janis Joplin
13. März 2026
(1296) taz lab 2025: Kein Herz für Kinder - die Diskriminierung der GenZ mit Aladin El-Mafaalani - YouTube
▶︎ Histoires Extraordinaires | Sol Dièse & Phil Gaz | nostalgie de la boue
In den 1980er Jahren war Sol Dièse (†) Teil des Künstlerkollektivs Utilisation Du Vieux Port (Marseille, Frankreich), und Phil Gaz war Mitglied der Band Un Département und Leiter der Galerie Oulan Bator (Orléans, Frankreich). Unter anderem arbeiteten sie an einer Performance zusammen, die am Eröffnungsabend des von DMA2 in Bordeaux (Frankreich) organisierten Festivals „Divergences/Divisions 3“ stattfand. Das war am 14. März 1986 – vor genau 40 Jahren!
Cover: Martialo
Credits
▶︎ Yarn/Wire Currents Vol. 10 | Yarn/Wire
Credits
Musik komponiert und aufgeführt von yarn/wire – Russell Greenberg und Sae Hashimoto (Percussion), Laura Barger und Julia Den Boer (Pianos).
Live aufgenommen am 22. Mai 2024 im Roulette Intermedium in Brooklyn, NY.
Toningenieur: Stephen Cooper.
Track 1 gemischt von Bryan Jacobs.
Tracks 2 und 3 gemischt und
Weimar | Mary Ocher
Essay – Weimar: Reflexionen über Geschichte, Erzählung und Widerstand:
www.maryocher.com/essay-weimar
Musikvideos:
The Dance – www.youtube.com/watch?v=yZbadHcy85g
The Narrative (First Movement) – www.youtube.com/watch?v=szrFSlaID9Q
On The Streets of Hard Labor (Revisited) – www.youtube.com/watch?v=kK6BHxL7vlo