3. Juni 2026
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Alle Banken: Keine Bohrungen im Arctic Refuge unterstützen!
Bald könnte es vollkommen rechtens sein, Eisbärenjunge zu töten -- alles nur für Öl. Das ist Trumps widerwärtiger Plan, um seine bevorstehende Versteigerung des Arctic National Wildlife Refuge in Alaska für Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie attraktiver zu machen.
In nur wenigen Wochen werden Ölkonzerne damit beginnen, um Bohrrechte an einem der letzten wirklich unberührten Orte der Erde zu ersteigern. Das Schutzgebiet ganz im Norden Alaskas ist ein empfindliches Ökosystem, in dem Eisbären ihre Jungen aufziehen, Walrosse jagen und jedes Jahr Millionen von Zugvögeln zurückkehren.
Doch diese Auktion hat eine Schwachstelle: Geld. Ölkonzerne können ohne die Unterstützung von Banken und Versicherern nicht bohren. Und einige der weltweit größten Finanzinstitutionen haben bereits zugesagt, dass sie Bohrungen im Arctic Refuge weder finanzieren noch versichern werden.
Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass sie bei ihrer Aussage bleiben, bevor Trump und seine Kumpanen von der Ölindustrie sie hinter verschlossenen Türen unter Druck setzen, nachzugeben.
Es sind nur noch wenige Tage bis zum Beginn der Versteigerung. Machen wir unseren Aufruf so groß wie möglich, um Alaskas Arktis vor Trumps geplanter Zerstörung zu schützen:
Alle Banken: Trumps Bohrungen im Arctic National Wildlife Refuge öffentlich ablehnen!
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Volles Risiko: TotalEnergies' globale Öl- und Gasexpansion | urgewald e.V.

Analyse, 2026
Herausgeber: urgewald e.V.
TotalEnergies gehört zu den am aggressivsten expandierenden Öl- und Gasunternehmen der Welt. Bei der Erschließung neuer Öl- und Gasfelder durch private Unternehmen liegt der Konzern global auf dem zweiten Platz. Im Vergleich mit anderen Öl- und Gas-Majors verfolgt TotalEnergies mit Abstand die größten kurzfristigen Expansionspläne sowohl in autoritären Staaten als auch in Staaten mit hohen geschäftlichen Risiken. Das Geschäftsmodell des Öl- und Gaskonzerns nimmt damit große geopolitische Risiken in Kauf, insbesondere im Flüssiggas-Bereich, und gefährdet Klima, Menschenrechte und Ökosysteme.
Das klimaschädliche Geschäftsmodell von TotalEnergies wird maßgeblich durch Finanzinstitutionen gestützt, die trotz ungenügender Klimastrategie und fossiler Expansion weiterhin Kredite an den Konzern vergeben, dessen Aktien und Anleihen halten bzw. kaufen sowie Versicherungen bereitstellen.
Auch viele deutsche Finanzinstitutionen sind nach wie vor in TotalEnergies investiert. Die vier größten deutschen Investoren von TotalEnergies – DWS, Union Investment, Allianz Global Investors und Deka Investments – haben in den vergangenen Jahren weiter neue Anleihen von TotalEnergies gekauft. Die Deutsche Bank hat außerdem Anleihen von TotalEnergies herausgeben.
Allianz: Menschenrechtliche Beschwerde zeigt Mitverantwortung für LNG-Gefahren | urgewald e.V.
Allianz: Menschenrechtliche Beschwerde zeigt Mitverantwortung für LNG-Gefahren
München, 05.05.2026
Heute hat urgewald gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Rainforest Action Network (RAN) sowie lokalen Organisationen aus dem US-Bundesstaat Louisiana offiziell eine menschenrechtliche Beschwerde beim Allianz-Konzern wegen seiner LNG-Versicherungsgeschäfte in den USA eingereicht. Kurz vor der diesjährigen Hauptversammlung der Allianz am Donnerstag lenkt die Beschwerde den Blick auf die vielfältigen Gefahren des LNG-Sektors auch für die Reputation des Versicherers.
Konkret geht es um geschäftliche Verbindungen zum umstrittenen Konzern Venture Global, der aktuell das LNG-Terminal CP2 in Louisiana bauen lässt. Nach jüngsten Recherchen von RAN hält die Allianz-Tochtergesellschaft AGCS Marine eine Versicherungspolice in Höhe von 1 Million US-Dollar eines für das Terminal CP2 beauftragten Bauunternehmens, Callan Marine, welche am 1. Oktober dieses Jahres ausläuft bzw. zur Verlängerung ansteht.
Callan Marine betreibt vor Ort Bagger, die auch zum Einsatz kamen, als sich im August 2025 im Zusammenhang mit den Bauarbeiten eine großflächige Verschmutzung eines örtlichen Sees durch abgebaggerten Schlick ereignete. [1] Dies verringerte die Fangzahlen für Krabben und Austern stark und schädigte die lokalen Fischer*innen.
Beschwerde zum Download: https://www.ran.org/wp-content/uploads/2026/05/May-2026-Allianz-Human-Rights-Grievance.pdf
Zum Thema standen Fachleute von RAN und urgewald wiederholt im Austausch mit der Allianz, die ebenfalls an der Versicherung des älteren LNG-Terminals Calcasieu Pass (CP) beteiligt war, das sich in direkter Nähe zu CP2 befindet. Die vorliegende Versicherungspolice zeigt, dass der Versicherer dennoch an den Geschäften zu Gunsten von Venture Global festhält.
Ethan Nuss, Energie- und Finanzexperte bei RAN, sagt: „Was nützen die Menschenrechtsverpflichtungen der Allianz, wenn sie gleichzeitig menschenrechtsverletzende Aktivitäten versichert? Die LNG-Verschmutzung hat schwere Schäden für die Lebensgrundlagen und die Gesundheit der lokalen Fischerfamilien verursacht. Sie haben Anspruch auf Wiedergutmachung. Die Allianz muss ihren Versicherungsschutz für die LNG-Terminals von Venture Global beenden.“
Kapitän Ray Mallet, lokaler Garnelenfischer und Mitglied der Vereinigung FACTS beim regionalen Habitat Recovery Project, sagt: „Der Unfall reiht sich in eine Serie von Umweltverstößen ein, die uns unsere Lebensgrundlage nehmen. CP2 entwickelt sich zu einem Industrieprojekt, das Gemeinden, Gesundheit, Klima, lokale Wirtschaft und Gerechtigkeit für kurzfristigen Profit opfert. Aber um es ganz klar zu sagen: Venture Global ist nicht das einzige Unternehmen, das aus unserem Leid Profit schlägt. Keine Finanzinstitution sollte in CP2 investieren. Keine Versicherungsgesellschaft sollte CP2 versichern. Unsere Regierung muss alle Genehmigungen im Zusammenhang mit diesem Projekt widerrufen oder deren Erteilung verweigern.“
urgewald weist darüber hinaus auf die anhaltenden Schwächen in der Energierichtlinie der Allianz hin: Trotz aller positiver Aspekte in der Richtlinie im Bereich Öl- und Gasförderung bleibt die Allianz global ein wichtiger Versicherer insbesondere für den schädlichen Ausbau von Gasinfrastruktur, etwa für LNG-Terminals.
Regine Richter, Finanz-Campaignerin bei urgewald, sagt: „Wenn der Fall in Louisiana eines zeigt, dann welchen vielfältigen Gefahren der LNG-Sektor Mensch und Umwelt aussetzt. Dabei reicht schon ein Blick auf jüngste Klimadaten, um zu verstehen, dass kein einziges neues LNG-Terminal in Betrieb gehen darf. Hier spielt die Allianz als global einflussreicher Industrieversicherer eine zentrale Rolle. Sie muss ihrer Verantwortung gerecht werden und Geschäfte mit Gasinfrastruktur konsequent beenden.“
Weitere Informationen:
- Aktuelle Richtlinien großer Versicherer zur Einschränkung fossiler Geschäfte, Übersicht erstellt von Share Action: https://shareaction.org/insurance-fossil-fuel-restrictions-summary
2. Juni 2026
Niedrigwasser am Bodensee: Spürbare Folgen für Mensch und Tier
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Hilde Lynn Helphenstein alias Jerry Gogosian mit 40 Jahren gestorben | Monopol
1. Juni 2026
Gutes Morgen Festival 2026 - GLS Gutes Morgenfestival
Was Dich bei uns erwartet
Am 6. und 7. Juni 2026 verwandelt sich die Jahrhunderthalle Bochum in einen Ort voller Ideen, Musik und Begegnung. Beim Gutes Morgen Festival feiern wir Menschen und Projekte, die zeigen, wie ein gutes Morgen aussehen kann – sozial, ökologisch und gemeinsam.
Genau das haben wir schon vor zwei Jahren zum 50. Geburtstag der GLS Bank gemacht. Das war so erfolgreich, dass wir es jetzt noch größer machen werden: Wir machen ein Festival daraus! Für Dich. Für Euch. Für alle!
Das Gutes Morgen Festival ist Deutschlands neuer Ort für Zukunftsmut. Sei dabei!