5. Juli 2026
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit JETZT! | WeAct
Hitzealarm und Klimakrise: Klimabündnis fordert Reiches Entlassung
Das Klimacamp und die Großdemo im Mai auf Hammer Stadtgebiet haben der Hammer Klimabewegung Aufwind gegeben. Das "Klimabündnis Hamm" hat vor drei Jahren die Arbeit ruhen lassen, ruft aber aktuell wieder für Freitag, den 10.07., zu einer Veranstaltung am Gersteinkraftwerk auf. Es geht los mit einer Fahrraddemo, die um 17 Uhr am Hauptbahnhof in Hamm startet. Der Korso soll in einer knappen Stunde den Versammlungsort am Gersteinkraftwerk erreichen, wo eine Kundgebung stattfinden wird. Zurück geht es dann wieder gemeinsam. In Summe sind das 18 km.
Mit dieser Veranstaltung reiht sich Hamm in den bundesweiten Protest ein, zu dem Fridays Ffor Future für den kommenden Freitag aufgerufen haben.
"Die vergangene Hitzewelle hat klar gezeigt: Die Klimakrise hat uns erreicht. Wir müssen handeln", begründet Ulrich Mandel von Parents For Future Hamm den Protest der Klimabewegung. "Ganz Deutschland ächzte unter der Hitze und die Menschen spürten, dass ihr Leben bedroht ist."
Das Bündnis will Druck machen: "Obwohl Straßen schmelzen und Notaufnahmen kollabieren, plant die Bundesregierung mit Bundeswirtschaftministerin Reiche den Ausbau von Gaskraftwerken. Dabei ist klar, dass es mit der Politik derdieser Bundesregierung so nicht weiter gehen kann", so die Motivation der Aktiven, kurz nach dem letzten Extremwetter erneut zu einer Demonstration aufzurufen.
Das Demo-Bündnis ist sich einig: "Die Ministerin hat in den letzten Monaten in nahezu jeder Stellungnahme zur Klimakatastrophe deutlich gemacht, dass sie an dem Schutz der Menschen nicht interessiert ist." Daher fordert es gemeinsam mit der bundesweiten Klimabewegung den Rücktritt von Katherina Reiche.
Klimabündnis Hamm
4. Juli 2026
Haushaltslöcher stopfen: Millionärin aus Raum Stuttgart über reiche Spender: mitunter „wie Freikaufen“ | stuttgarter-zeitung.de
EU-Kommission: Überwachung durch KI-Chefs verbieten!
Kein Vorgesetzter. Keine Vorwarnung. Kein Einspruch.
Nur eine KI, die entschieden hat, dass Sie zu lange auf der Toilette saßen – und Sie daraufhin feuert.
Das ist kein Science-Fiction-Film. Fast die Hälfte aller Arbeitnehmer*innen in der EU wird an ihrem Arbeitsplatz zumindest teilweise von Algorithmen und KI gemanaged anstatt von Menschen.
Gerade jetzt beraten sich fünf EU-Kommissar*innen hinter verschlossenen Türen, um zu entscheiden, ob das so weitergehen kann oder verboten werden muss. Und wir wissen, dass drei von ihnen – Roxana Mînzatu, Henna Virkkunen und Ursula von der Leyen – noch unentschlossen sind.
Die Unternehmerlobby sitzt bereits mit im Raum. Gemeinsam können wir ihnen die Stirn bieten und zeigen, dass Tausende von uns genau hinschauen, für was sie sich entscheiden: Menschen oder Maschinen?
Jetzt unterzeichnen: EU-Kommission, verbieten Sie die Überwachung durch KI-Chefs und schützen Sie Arbeitnehmer*innen in Europa!
Es geht nicht nur um Datenschutz; hier werden Bürgerrechte ausgehöhlt und die öffentliche Gesundheit in Gefahr gebracht. Studien zeigen, dass Management durch Algorithmen zu mehr Stress und psychischen Problemen bis hin zum schweren Burnout führen kann.
Schlimmer noch: Diese KI-Tools sind zutiefst diskriminierend – schwarze und asiatische Arbeitnehmende sowie Frauen und LGBT+-Mitarbeitende werden doppelt so häufig von diesen fehlerhaften Überwachungssystemen ins Visier genommen und bestraft.
Das ist keine Effizienz. Es ist ein System, das darauf ausgelegt ist, Menschen wie Maschinen zu behandeln, um ihnen ein Maximum an Arbeitsleistung abzuringen – und sie dann zu entsorgen, wenn ein Algorithmus es vorschreibt.
Die Lösung ist einfach: ein allgemeingültiges Gesetz, das vorschreibt, dass jede Entscheidung über eine Beschäftigung von einem Menschen getroffen werden muss. Keine Ausnahmen. Keine Schlupflöcher.
Die Unternehmen, die gegen diesen Gesetzentwurf kämpfen, geben Millionen aus, um ihn zu verwässern. Wir haben Wochen, nicht Monate, um sie zu übertrumpfen.
Machen Sie mit: Fordern wir ein umfassendes, arbeitnehmerfreundliches KI-Gesetz, bevor die Sitzungen hinter verschlossenen Türen enden.
3. Juli 2026
(1512) 3. Soziale Symphonie / TONALi Festival 2026 - YouTube
▶︎ Haruspex | Marcela Lucatelli, John Andrew Wilhite, Elliott Sharp
Reformpaket der Bundesregierung: Friede den Palästen, Krieg den Hütten | taz.de
Grüne fordern Enteignung des Ölkonzerns Rosneft
Grüne reagieren zurückhaltend auf Linken-Klage gegen Heizungsgesetz
Stillen vor alten Meistern | Monopol
Harald Macmillan
"Sir, ein Problem ist etwas, das eine Lösung hat. Es gibt keine Lösung für den Nahen Osten. Deshalb kann es kein Problem sein."
Harald Macmillan