3. Juni 2026

Sozialer Kahlschlag sondergleichen | GEW - Die Bildungsgewerkschaft

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Ein geleaktes Arbeitspapier einer Arbeitsgruppe von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden im Kanzleramt enthüllt Vorschläge für einen beispiellosen Abbau sozialer Leistungen. Die GEW hat das Papier analysiert.

E-Autos: Wo die Verbrenner-Ära einfach ausgelassen wird

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Während Deutschland noch über das Verbrenner-Aus diskutiert, fahren die Menschen in Ländern wie Vietnam und Brasilien schonmal los – vollelektrisch.

Volles Risiko: TotalEnergies' globale Öl- und Gasexpansion | urgewald e.V.

Volles Risiko: TotalEnergies' globale Öl- und Gasexpansion | urgewald e.V.


Total Analyse 2026 Cover
Sonja Meister, Bianca Bhattacharja, Moritz Leiner

Analyse, 2026
Herausgeber: urgewald e.V.

TotalEnergies gehört zu den am aggressivsten expandierenden Öl- und Gasunternehmen der Welt. Bei der Erschließung neuer Öl- und Gasfelder durch private Unternehmen liegt der Konzern global auf dem zweiten Platz. Im Vergleich mit anderen Öl- und Gas-Majors verfolgt TotalEnergies mit Abstand die größten kurzfristigen Expansionspläne sowohl in autoritären Staaten als auch in Staaten mit hohen geschäftlichen Risiken. Das Geschäftsmodell des Öl- und Gaskonzerns nimmt damit große geopolitische Risiken in Kauf, insbesondere im Flüssiggas-Bereich, und gefährdet Klima, Menschenrechte und Ökosysteme.

Das klimaschädliche Geschäftsmodell von TotalEnergies wird maßgeblich durch Finanzinstitutionen gestützt, die trotz ungenügender Klimastrategie und fossiler Expansion weiterhin Kredite an den Konzern vergeben, dessen Aktien und Anleihen halten bzw. kaufen sowie Versicherungen bereitstellen.

Auch viele deutsche Finanzinstitutionen sind nach wie vor in TotalEnergies investiert. Die vier größten deutschen Investoren von TotalEnergies – DWS, Union Investment, Allianz Global Investors und Deka Investments – haben in den vergangenen Jahren weiter neue Anleihen von TotalEnergies gekauft. Die Deutsche Bank hat außerdem Anleihen von TotalEnergies herausgeben.



Allianz: Menschenrechtliche Beschwerde zeigt Mitverantwortung für LNG-Gefahren | urgewald e.V.

Allianz: Menschenrechtliche Beschwerde zeigt Mitverantwortung für LNG-Gefahren | urgewald e.V.




Allianz: Menschenrechtliche Beschwerde zeigt Mitverantwortung für LNG-Gefahren

Pressemitteilung

München, 05.05.2026

Heute hat urgewald gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Rainforest Action Network (RAN) sowie lokalen Organisationen aus dem US-Bundesstaat Louisiana offiziell eine menschenrechtliche Beschwerde beim Allianz-Konzern wegen seiner LNG-Versicherungsgeschäfte in den USA eingereicht. Kurz vor der diesjährigen Hauptversammlung der Allianz am Donnerstag lenkt die Beschwerde den Blick auf die vielfältigen Gefahren des LNG-Sektors auch für die Reputation des Versicherers. 

Konkret geht es um geschäftliche Verbindungen zum umstrittenen Konzern Venture Global, der aktuell das LNG-Terminal CP2 in Louisiana bauen lässt. Nach jüngsten Recherchen von RAN hält die Allianz-Tochtergesellschaft AGCS Marine eine Versicherungspolice in Höhe von 1 Million US-Dollar eines für das Terminal CP2 beauftragten Bauunternehmens, Callan Marine, welche am 1. Oktober dieses Jahres ausläuft bzw. zur Verlängerung ansteht. 

Callan Marine betreibt vor Ort Bagger, die auch zum Einsatz kamen, als sich im August 2025 im Zusammenhang mit den Bauarbeiten eine großflächige Verschmutzung eines örtlichen Sees durch abgebaggerten Schlick ereignete. [1] Dies verringerte die Fangzahlen für Krabben und Austern stark und schädigte die lokalen Fischer*innen. 

Beschwerde zum Download: https://www.ran.org/wp-content/uploads/2026/05/May-2026-Allianz-Human-Rights-Grievance.pdf 

Zum Thema standen Fachleute von RAN und urgewald wiederholt im Austausch mit der Allianz, die ebenfalls an der Versicherung des älteren LNG-Terminals Calcasieu Pass (CP) beteiligt war, das sich in direkter Nähe zu CP2 befindet. Die vorliegende Versicherungspolice zeigt, dass der Versicherer dennoch an den Geschäften zu Gunsten von Venture Global festhält. 

Ethan Nuss, Energie- und Finanzexperte bei RAN, sagt: „Was nützen die Menschenrechtsverpflichtungen der Allianz, wenn sie gleichzeitig menschenrechtsverletzende Aktivitäten versichert? Die LNG-Verschmutzung hat schwere Schäden für die Lebensgrundlagen und die Gesundheit der lokalen Fischerfamilien verursacht. Sie haben Anspruch auf Wiedergutmachung. Die Allianz muss ihren Versicherungsschutz für die LNG-Terminals von Venture Global beenden.“

Kapitän Ray Mallet, lokaler Garnelenfischer und Mitglied der Vereinigung FACTS beim regionalen Habitat Recovery Project, sagt: „Der Unfall reiht sich in eine Serie von Umweltverstößen ein, die uns unsere Lebensgrundlage nehmen. CP2 entwickelt sich zu einem Industrieprojekt, das Gemeinden, Gesundheit, Klima, lokale Wirtschaft und Gerechtigkeit für kurzfristigen Profit opfert. Aber um es ganz klar zu sagen: Venture Global ist nicht das einzige Unternehmen, das aus unserem Leid Profit schlägt. Keine Finanzinstitution sollte in CP2 investieren. Keine Versicherungsgesellschaft sollte CP2 versichern. Unsere Regierung muss alle Genehmigungen im Zusammenhang mit diesem Projekt widerrufen oder deren Erteilung verweigern.“

urgewald weist darüber hinaus auf die anhaltenden Schwächen in der Energierichtlinie der Allianz hin: Trotz aller positiver Aspekte in der Richtlinie im Bereich Öl- und Gasförderung bleibt die Allianz global ein wichtiger Versicherer insbesondere für den schädlichen Ausbau von Gasinfrastruktur, etwa für LNG-Terminals. 

Regine Richter, Finanz-Campaignerin bei urgewald, sagt: „Wenn der Fall in Louisiana eines zeigt, dann welchen vielfältigen Gefahren der LNG-Sektor Mensch und Umwelt aussetzt. Dabei reicht schon ein Blick auf jüngste Klimadaten, um zu verstehen, dass kein einziges neues LNG-Terminal in Betrieb gehen darf. Hier spielt die Allianz als global einflussreicher Industrieversicherer eine zentrale Rolle. Sie muss ihrer Verantwortung gerecht werden und Geschäfte mit Gasinfrastruktur konsequent beenden.“

Weitere Informationen:

2. Juni 2026

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Nur knapp drei Meter - statt rund vier wie gewöhnlich um diese Jahreszeit: Der Wasserpegel am Bodensee ist aktuell extrem niedrig. Das hat spürbare Folgen für Menschen und Tiere.

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In ihrem satirischen Instagram-Account macht sich die US-Amerikanerin Jerry Gogosian mit Memes und Esprit über die Auswüchse des Kunstmarkts lustig. Sieht so die Zukunft der Kunstkritik aus?

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Mit ihrem Instagram-Account "Jerry Gogosian" hielt Hilde Lynn Helphenstein dem Kunstmarkt jahrelang den Spiegel vor. Nun ist die Künstlerin, Kuratorin und scharfzüngige Kommentatorin im Alter von 40 Jahren in São Paulo gestorben. Die Umstände ihres Todes werden untersucht

1. Juni 2026

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Gutes Morgen Festival 2026 - GLS Gutes Morgenfestival

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Was Dich bei uns erwartet

Am 6. und 7. Juni 2026 verwandelt sich die Jahrhunderthalle Bochum in einen Ort voller Ideen, Musik und Begegnung. Beim Gutes Morgen Festival feiern wir Menschen und Projekte, die zeigen, wie ein gutes Morgen aussehen kann – sozial, ökologisch und gemeinsam. 

Genau das haben wir schon vor zwei Jahren zum 50. Geburtstag der GLS Bank gemacht. Das war so erfolgreich, dass wir es jetzt noch größer machen werden: Wir machen ein Festival daraus! Für Dich. Für Euch. Für alle!

Das Gutes Morgen Festival ist Deutschlands neuer Ort für Zukunftsmut. Sei dabei!

Geht es eigentlich noch um die Musik? – Bad Blog Of Musick - nmz Klassik-Blog

Geht es eigentlich noch um die Musik? – Bad Blog Of Musick - nmz Klassik-Blog

Wie jedes Jahr wurden bei der Verleihung der Ernst-von-Siemens-Musikpreise die Förderpreisträger in schön und ästhetisch ansprechenden Filmbeiträgen gewürdigt. Man zeigt die Preisträger bei der Arbeit (was bei Komponisten vorm Computer nie sehr spannend ausschaut), beim Proben mit Musikern, vielleicht aber auch beim Spazierengehen mit dem Hund oder beim Einkaufen von Gemüse auf dem Markt. Die Preisträger sollen damit nahbar und erfahrbar werden, man lernt sie als Menschen ein bisschen kennen, denn leider (oder nach Ansicht vieler: gottseidank!) ist ja keine Zeit mehr, ihre Musik bei der Preisverleihung zu hören, also muss das Videoportrait genügen.

▶︎ The Vesna Tour (2026). | Vesna Pisarović, Noël Akchoté & Tony Buck | Noël Akchoté

▶︎ The Vesna Tour (2026). | Vesna Pisarović, Noël Akchoté & Tony Buck | Noël Akchoté


released June 1, 2026

The Vesna Tour (2026). - TVPT-0526 –
Noël Akchoté Downloads (2026).

Vesna Pisarović Trio:
Vesna Pisarović (Vocals)
Tony Buck (Drums)
Noël Akchoté (Guitar)
w.
Špela Cvetko (Tour Manager)

Dates & Locations:
(1) 14.5. Krak (Centar za savremenu kulturu), Bihać (Bosnia, BiH).
www.krak.ba
(2) 15.5. Beton Kino, Split (Croatia, HR).
mkcsplit.hr/novosti/sevdah-u-jazz-improvizaciji-vesna-pisarovic-uzivo-u-beton-kinu/
(3) 16.5. Etno Festival, Krk (Croatia, HR).
(4) 17.5. Cankarjev Dom, Vrhnika (Slovenia, SI).
visitvrhnika.si/dogodki/rojisce-99/
(5) 18.5. Gibanja, (Kontejner), Zagreb (Croatia, HR).
www.kontejner.org/en/projekti/gibanja/gibanja-2026
(6) 20.5. Morosini (Grimani Castle), Svetvinčenat (Croatia, HR).
(7) 21.5. RingRing Festival, Beograd (Serbia, RS).
ringring.rs/en/ring-ring-festival/

Special Thanks to Ozren, Davorka, Suzana, Tsvetan, Claire & Julien.

Répertoire:
Aj Pita Fata
Vrbas vodo, što se često
Vozilam'se
Ako želiš razgovora
Vrbas voda nosila ja lance 
Dunjaluče
I Zmaj prileti
Na Ophođji prema Bakhijama 
Mujo gleda u mahali Zlatu
Pokraj Save bagrem drvo raste

www.vesnapisarovic.me


(788) C̤a̤pt̤a̤i̤n̤ B̤e̤e̤f̤h̤e̤a̤r̤t̤ and the Ma̤gic Ba̤nd - Doc At The Radar Station *** full album *** - YouTube

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31. Mai 2026

Designwerk lädt Elektro-Lkw erstmals mit über 1,1 Megawatt Leistung

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Das Schweizer Unternehmen Designwerk hat unter realen Bedingungen erfolgreich eine Ladeleistung von über einem Megawatt für Elektro-Lkw erzielt. Im Rahmen eines vom hiesigen Bundesamt für Energie unterstützten Demonstrationsprojekts wurde ein E-Lkw-Prototyp mit einer Spitzenleistung von 1.140 kW geladen.

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Hamburg ist raus aus dem Rennen um eine Olympia-Bewerbung. "NOlympia"-Sprecher Eckart Maudrich im Interview.

30. Mai 2026

Gutachten zur Wirkungsabschätzung von Einzelmaßnahmen des Klimaschutzprogramms mit Bezug zu CCS/CCU - FragDenStaat

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Gaswechsel 2026

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Viele Haushalte heizen oder kochen mit Gas – und wollen trotzdem Teil der Wärmewende sein. Unser Gastarif macht das möglich: Schon heute besteht er zu 75 % aus erneuerbaren Gasen, vor allem aus hochwertigen Biogasen.
Bis 2027 stellen wir den Tarif vollständig auf erneuerbare Gase um. Auf diese Weise heizen Sie sofort klimafreundlicher und gehen den nächsten Schritt Richtung fossilfreie Wärmeversorgung. Änderungen an einer bestehenden Gasheizung sind dafür nicht nötig.

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Bis zum 30. Juni 2026 wechseln und der Bonus über 150 € wird Ihnen nach einer Versorgungsdauer von einem Jahr auf der nächsten Jahresrechnung gutgeschrieben.

Gewinnspiele | Green Planet Energy

Gewinnspiele | Green Planet Energy

Solarenergie neu gedacht

1x Balkonkraftwerk von Panelretter

Laut Fraunhofer Institut wurden 2022 etwa 3 Millionen Solarpanels verschrottet - und das nur in Deutschland. Viele von ihnen noch voll funktionsfähig. Das Team von Panelretter hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese wertvollen Solarmodule zu retten und in Balkonkraftwerke zu verwandeln. Das Ziel ist klar: Weniger Elektroschrott und mehr erneuerbare Energien. 

Jetzt mitmachen und ein Balkonkraftwerk von Panelretter gewinnen. Stichwort: Panelretter. Einsendeschluss ist der 24.06.2026.

Solarstrom und Speicher für 435 Wohnungen: NRW-weit einzigartiges Mieterstromprojekt startet in Köln

 Hamburg/Köln, 18. Mai 2026 – Baustart für Kölns größtes Mieterstromprojekt: In den Ossendorfer Gartenhöfen beginnt die Energiegenossenschaft Green Planet Energy gemeinsam mit der Kölner Wohnungsgenossenschaft Die Ehrenfelder eG mit dem Bau einer großflächigen Photovoltaik‑ und Speicherlösung für ein komplettes Quartier. Auf 55 Wohngebäuden, aufgeteilt auf zehn Gebäuderiegel, entstehen Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 750 Kilowatt-Peak, ergänzt durch Batteriespeicher mit insgesamt 670 Kilowattstunden Kapazität. Künftig sollen die 435 Wohnungen mit lokal erzeugtem Solarstrom versorgt werden.

Mieterstromprojekt in den Ossendorfer Gartenhöfen. Copyright: heimwatt

Das Quartier in Köln-Ossendorf wurde zwischen 2018 und 2022 errichtet. Mit dem Mieterstromprojekt wird nun ein zentraler Baustein der lokalen Energiewende umgesetzt: Der Solarstrom wird dort erzeugt, wo er verbraucht wird. Das entlastet die Netze, senkt Kosten und lässt Mieter:innen direkt von der Energiewende profitieren.Die Energiewende darf keine Frage von Eigentum sein. Mit diesem Mieterstromprojekt ermöglichen wir hunderten Haushalten den Zugang zu sauberem Solarstrom und stärken ihre Unabhängigkeit von fossilen Energien“, sagt Nils Müller, Co‑Vorstand von Green Planet Energy.  
 
Großprojekt mit Speicher und intelligenter Infrastruktur  
 
Gemeinsam mit dem Kölner Installationsbetrieb heimWatt entstehen in den nächsten Monaten 42 Photovoltaikanlagen auf den 55 Gebäuden. Zusätzliche Batteriespeicher an jedem Hausanschluss erhöhen den Eigenverbrauch des vor Ort erzeugten Solarstroms. Die Photovoltaikanlagen erzeugen jährlich rund 690.000 Kilowattstunden Strom. Damit können die Haushalte in den Ossendorfer Gartenhöfen etwa die Hälfte ihres Strombedarfs selbst decken. Wenn die Sonne nicht scheint und die Speicher leer sind, übernimmt Green Planet Energy die Versorgung mit 100 Prozent echtem Ökostrom.  
 
Bewährte Kooperation der beiden Genossenschaften  

Für Green Planet Energy und Die Ehrenfelder eG ist es bereits das achte gemeinsame Mieterstromprojekt. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Vorhabens liegt bei über 1,28 Millionen Euro. Die Bauarbeiten starten abschnittsweise, die Inbetriebnahme des Projekts erfolgt dementsprechend und ist im Gesamten bis Jahresende geplant.  
 
„Wir wollen unseren Mitgliedern nicht nur bezahlbaren Wohnraum bieten, sondern auch eine bezahlbare, klimafreundliche Energieversorgung“, sagt Martin Bündgens, Vorstand der Ehrenfelder eG. „Die Ossendorfer Gartenhöfe sind ein starkes Beispiel dafür, welches Potenzial in Mieterstrom steckt, gerade für große Wohnquartiere“, ergänzt Sira Müller, Prokuristin und Leitung der Abteilung Nachhaltigkeit & Projekte. 
 
Mieterstrom hat großes Potenzial 

Laut einer aktuellen Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln könnten bundesweit bis zu 20 Millionen Haushalte mit Mieterstrom versorgt werden. Tatsächlich sind in Deutschland bislang jedoch nur rund 5.400 Mieterstromanlagen realisiert. Auch Nordrhein-Westfalen will den Ausbau von Photovoltaik auf Mehrparteienhäusern beschleunigen. Das Projekt in den Ossendorfer Gartenhöfen zeigt, wie dieser Anspruch konkret umgesetzt werden kann. Es wird von der Stadt Köln gefördert und erschließt das Mieterstrom‑Potenzial erstmals im Quartiersmaßstab. 

Über uns

Green Planet Energy, 1999 von Greenpeace gegründet, gehört ihren mehr als 50.000 Mitgliedern und ist damit Deutschlands größte Energiegenossenschaft. Sie versorgt rund 200.000 Haushalte und Geschäftskund:innen mit innovativen Ökostrom- und Gasprodukten. Dabei setzt Green Planet Energy auf Stromerzeugung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien: Die Genossenschaft betreibt Wind- und Solarparks sowie Elektrolyseure zur Produktion von grünem Wasserstoff (Windgas) und bezieht Strom ausschließlich aus Direktlieferverträgen – garantiert ohne Kohle- oder Atomstrom. Green Planet Energy unterstützt Kund:innen, Unternehmen und Kommunen bei ihrer Energiewende - von der eigenen Wärmepumpe über PV-Anlagen und Mieterstromprojekte bis hin zur kommunalen Wärmeplanung. Als nicht profitmaximierende Genossenschaft engagiert sich Green Planet Energy auch politisch für eine nachhaltige und sozial gerechte Energiewende. green-planet-energy.de 

Die 1899 gegründete gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft DIE EHRENFELDER eG zählt heute rund 5.000 Mitglieder und verfügt über einen Bestand von mehr als 4.000 Wohneinheiten in über 600 Wohnhäusern. Unabhängig von den steigenden Energiekosten und der anstehenden CO2-Bepreisung hat sich die Genossenschaft auch in der Vergangenheit bereits stark mit den Themen Energieeinsparung und -effizienz befasst. Sie sieht es als zentrale Herausforderung der Wohnungswirtschaft, die eigenen Gebäude energetisch zu verbessern und weiterhin bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. 

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