27. Mai 2026
Hitzewelle - UNO-Klimasekretariat mahnt zu rascher Abkehr von fossilen Energieträgern
Weltnichtrauchertag 2026: Tabakstopp fördern statt Schwarzmarkt stärken
Berlin (ots)
Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai fordert das Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) eine sachliche Debatte über Schadensminimierung ("Harm Reduction") und die Rolle der E-Zigarette beim Tabakstopp. Während die Raucherquote in Deutschland seit Jahren auf hohem Niveau stagniert, geraten ausgerechnet weniger schädliche Alternativen zunehmend unter politischen Druck.
"Millionen Menschen rauchen weiterhin Tabakzigaretten. Wer den Weltnichtrauchertag ernst nimmt, darf erfolgreiche Alternativen für erwachsene Raucher nicht verdrängen, sondern muss sie fördern", erklärt Dustin Dahlmann, Vorsitzender des BfTG.
Besonders kritisch sieht der Verband Forderungen nach Verboten von Aromen und Kühlstoffen in E-Zigaretten. Internationale Erfahrungen zeigen laut BfTG deutlich die negativen Folgen solcher Maßnahmen. In den Niederlanden, wo seit 2024 nahezu alle Aromen verboten sind, greifen laut einem Bericht der niederländischen Regierung inzwischen 87 Prozent der Dampfer zu illegalen Produkten. Besonders alarmierend: 98 Prozent der jugendlichen Dampfer und 95 Prozent der 18- bis 25-Jährigen konsumieren dort Schwarzmarktprodukte. [1]
Zugleich zeigen Studien aus den Niederlanden, dass ehemalige Dampfer infolge des Verbots wieder häufiger Tabak konsumieren. 27 Prozent rauchen seit dem Verbot mehr oder haben wieder mit dem Tabakrauchen angefangen. [2]
"Aromen sind für viele erwachsene Raucher entscheidend, um dauerhaft von der Zigarette wegzukommen", so Dahlmann. "Verbote verdrängen Konsumenten nicht aus dem Nikotinkonsum, sondern häufig in den Schwarzmarkt oder zurück zur Tabakzigarette."
Das BfTG warnt zudem davor, Jugend- und Verbraucherschutz mit immer strengeren Verboten erreichen zu wollen. Jugendliche kaufen problematische Produkte nach Einschätzung des Verbandes gerade nicht im regulierten Fachhandel mit Alterskontrollen, sondern über illegale Vertriebswege und soziale Netzwerke.
Auch die DEBRA-Studie zeigt seit Jahren eine weiterhin hohe Raucherquote in Deutschland. Rund jeder dritte Bundesbürger raucht. [3] Statt ideologischer Verbote brauche es deshalb eine pragmatische Politik mit wirksamen Alterskontrollen, konsequenter Bekämpfung des illegalen Handels und realistischen Strategien zur Schadensminimierung.
"Eine moderne Gesundheitspolitik muss zwischen Rauchen und deutlich weniger schädlichen Alternativen unterscheiden", erklärt Dahlmann. "Wer legale Produkte verdrängt, stärkt am Ende nur den Schwarzmarkt und gefährdet den Verbraucherschutz."
Quellen:
[1] Rijksoverheid: Pressemitteilung vom 10.04.2026. Link ; Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport: Donkere wolken. Een eerste verkenning van illegale vapehandel in Nederland, 2026. Link
[2] Prohibition Does Not Work: Pressemitteilung vom 14.04.2026. Link
[3] DEBRA study - Deutsche Befragung zum Rauchverhalten. Link
AXA: Lasst euch nichts von Trump sagen!
Trumps Vergeltungsmaßnahme war bösartig: Er setzte den Richter auf die schwarze Liste, zusammen mit Drogenbaronen und Terroristen der Al-Qaida. Doch der wahre Verrat findet im eigenen Land, Frankreich, statt: Der Versicherungsriese AXA hat die Erstattungen für die medizinischen Kosten des Richters eingefroren.
Es handelt sich hierbei um einen europäischen Richter, der in Europa bei einem französischen Unternehmen versichert ist. Keine US-Dollar. Keine Verletzung von US-Gesetzen. AXA beugt sich einfach Trumps Schikanen -- und lässt die Gesundheit eines Mannes im Kreuzfeuer zurück.
AXA’s Ruf ist ihre größte Schwäche. Wir haben sie bereits zuvor in die Knie gezwungen -- und sie dazu gebracht, keine Geschäfte mit Unternehmen zu machen die mit der Besatzung und dem Völkermord in Palästina in Verbindung stehen. Wenn wir ihren Vorstand heute mit Tausenden von Unterschriften überschütten, machen wir ihren vorauseilenden Gehorsam (gegenüber Trump) zu einem Risiko, das sie sich nicht leisten kann.
Fordern Sie AXA auf, Richter Guillou unverzüglich die Kosten zu erstatten!
26. Mai 2026
▶︎ Varietas | Diego Tedesco | New Focus Recordings
Das Album dokumentiert seine lebhafte, farbenreiche und gestische Kompositionsweise sowie einige seiner langjährigen Kooperationen. Als Schüler des bedeutenden argentinischen Komponisten Mario Davidovsky legte Tedescos Teilnahme an Davidovskys Komponistenkonferenz in der Nähe von Boston den Grundstein für viele der hier zu hörenden Werke. Obwohl Davidovskys Einfluss sowohl musikalisch als auch durch die gemeinsamen Verbindungen der Schlüsselfiguren auf dieser Aufnahme spürbar ist, ist Tedescos Kompositionsstil einzigartig und unverwechselbar.
Tedesco lernte die Geigerin Miranda Cuckson 2014 auf der Komponistenkonferenz kennen, wo sie in seinen Varietas für fünfzehn Musiker mitwirkte (die hier zu hören sind). Anschließend komponierte er für sie sein Werk Capriccio für Solovioline und Ensemble, das 2017 aufgeführt werden sollte .