Mit komplett neuen Arrangements von Musik von Aphex Twin und SOPHIE sowie direkten Kollaborationen mit King Britt, Jlin, Lucrecia Dalt und anderen verkörpert die Aufnahme eine völlig neue und unkonventionelle Sichtweise auf die Interpretationskraft von Musik im modernen klassischen Bereich. Wenn es darum geht, elektronische Klänge neu zu gestalten und zu erfinden und wie sie von akustischen Instrumenten gespielt werden können, verschiebt AWS immer wieder Grenzen, die andere Ensembles noch nicht in Betracht gezogen haben.
22. September 2026
▶︎ New Acoustica | Alarm Will Sound
Mit komplett neuen Arrangements von Musik von Aphex Twin und SOPHIE sowie direkten Kollaborationen mit King Britt, Jlin, Lucrecia Dalt und anderen verkörpert die Aufnahme eine völlig neue und unkonventionelle Sichtweise auf die Interpretationskraft von Musik im modernen klassischen Bereich. Wenn es darum geht, elektronische Klänge neu zu gestalten und zu erfinden und wie sie von akustischen Instrumenten gespielt werden können, verschiebt AWS immer wieder Grenzen, die andere Ensembles noch nicht in Betracht gezogen haben.
21. September 2026
Ziemlich cool, dieser Stockhausen | Monopol
Umberto Eco
Wir sind alle Mitglieder einer Gattung, die fähig ist, den Himmel zu entwerfen und die Hölle zu bauen.
Umberto Eco
Die, die schon dort sind – Bad Blog Of Musick - nmz Klassik-Blog
20. September 2026
Theodor Fontane
Es ist merkwürdig: Die Menschen, die am wenigsten Zeit haben, sind meist die, die am meisten davon verschwenden.
Theodor Fontane
19. September 2026
Immanuel Kant
Das Licht der Vernunft ist schwach, aber es ist das einzige Licht, das wir haben – und es genügt, wenn wir es nicht absichtlich auslöschen.
Immanuel Kant
Demonstration: Bündnis Erneuerbare Energien: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
Erneuerbare Energien sind der Garant für eine günstige und zuverlässige Energieversorgung – und für Wertschöpfung in unserer Heimat. Sie machen uns unabhängig von Öl- und Gasimporten und auch von unberechenbaren internationalen Partnern. Sie liefern die Energie, mit der wir Wärme, Mobilität und Industrie elektrifizieren und über 436.000 Arbeitsplätze sichern. Sie sind Deutschlands beste Antwort auf die Klimakrise – und eine der prosperierendsten Wachstumsbranchen unseres Landes.
Diese Erfolgsgeschichte ist in Gefahr. Mit den Gesetzesvorhaben, die im Juli das Kabinett passiert haben, droht ein erheblicher Einbruch beim Ausbau der Erneuerbaren. Als Beschäftigte und Unternehmer der Erneuerbaren-Branche, und als Menschen aus der ganzen Breite der Gesellschaft, sagen wir: Wer den Ausbau der Erneuerbaren ausbremst, bedroht die Modernisierung unseres Landes.
Die Folgen sind schon jetzt gravierend. Die Ankündigungen haben so viel Unsicherheit in den Markt gebracht, dass die Investitionsbereitschaft bereits eingebrochen ist, Milliardeninvestitionen auf Eis liegen. Banken finanzieren Projekte nicht mehr und Menschen verlieren ihre Arbeitsplätze. Deutsche Technologieführerschaft wandert einmal mehr ins Ausland ab.
Deshalb rufen wir für Freitag, den 9. Oktober, zu einer gemeinsamen Demonstration in Berlin auf. Wir fordern die Abgeordneten des Bundestags auf, Netzpaket und Erneuerbare-Energien-Gesetz so zu ändern, dass sie keine Investitionshemmnisse schaffen.
Um die Energiewende voranzubringen, brauchen wir:
- einen gesetzlichen Rahmen, der Planungssicherheit, Investitionsanreize und Wirtschaftlichkeit der Erneuerbaren sichert – und für mehr Tempo beim Ausbau von Sonne und Wind an Land und auf See sorgt und den bestehenden Betrieben für Bioenergie und Wasserkraft eine Perspektive bietet.
- eine Ausbauoffensive für Verteilnetze, Stromspeicher und die Digitalisierung des Energiesystems. Wer teures fossiles Gas durch Erneuerbare ersetzt, senkt die Strompreise für alle.
- europäische Unabhängigkeit durch eine eigene Herstellerindustrie – und ihren Schutz vor unfairem Wettbewerb.
- eine niedrigere Stromsteuer für alle, damit E-Autos und Wärmepumpen attraktiver werden und die Strompreise für alle sinken.
Die Erneuerbaren Energien sind Grundlage für Wohlstand, Sicherheit und einen enkeltauglichen Planeten – gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass das auch so bleibt! Komm am Freitag, den 9. Oktober, mit uns nach Berlin!
Datum: 9. Oktober 2026, 14 Uhr
Ort: Berlin, Reichstagswiese
18. September 2026
Albert Camus
Wir sind alle Fremde in einer Welt, die wir nicht gewählt haben – und doch müssen wir so leben, als ob sie uns gehörte.
Albert Camus
CCS mit Augenmaß: Umweltverträglichkeit, Raumkonflikte und gesellschaftliche Akzeptanz - pv magazine Deutschland
CCS mit Augenmaß: Umweltverträglichkeit, Raumkonflikte und gesellschaftliche Akzeptanz
„CCS kann nur dann einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn sein Einsatz verantwortungsbewusst, begrenzt und möglichst sicher erfolgt“, fasst Dr. Florian Krob, CCS-Experte am Öko-Institut, zusammen. „Klar sollte sein, dass vor allem solche Emissionen im Untergrund gespeichert werden, die wir nicht mit anderen Möglichkeiten vermeiden können.“
Geologisch möglich, praktisch begrenzt
Rein geologisch betrachtet, scheint die Nordsee zunächst vielversprechend für die Speicherung von CO2 zu sein. Doch ein Blick auf bestehende Raumordnungspläne zeigt: Nur ein kleiner Teil der theoretischen Speicherpotenziale wird tatsächlich nutzbar sein, da viele Flächen bereits für Naturschutz, Windenergie oder militärische Zwecke reserviert sind.
„Es zeichnet sich immer mehr ab, dass ernstzunehmende Nutzungskonflikte bestehen. Der Meeresschutz muss weiterhin unantastbar sein. Werden keine Vereinbarkeiten und Konzepte zur Mehrfachnutzung von Flächen der Windenergie und der Verteidigung gefunden, wird die geologische Speicherung von CO2 in der deutschen Nordsee überhaupt nur schwer umsetzbar sein“, so Krob.
Zudem bestehen erhebliche technische Risiken und Ungewissheiten. Erfahrungen zeigen, dass sich vermeintlich geeignete Speicher im Betrieb oft als deutlich weniger geeignet erweisen. „Bislang erfolgen rein theoretische Abschätzungen von Speicherpotenzialen“, erklärt Krob, „die Politik muss damit rechnen, dass am Ende nur ein Bruchteil dieser Potenziale tatsächlich nutzbar sein könnte.“
CCS nur für unvermeidbare Restemissionen
Die Folge: Es würde deutlich weniger CO2 gespeichert werden können als heute angenommen. Die Studie betont deshalb: CCS sollte lediglich als ergänzende Klimaschutzmaßnahme dienen. Es darf ausschließlich zur Vermeidung technisch unvermeidbarer Restemissionen beispielsweise aus der Industrie eingesetzt werden oder zur langfristigen Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre. Ein breiter Einsatz über die unvermeidbaren Emissionen hinaus würde die Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Akzeptanz von CCS in der Bevölkerung gefährden.
Umweltverträglichkeit nach dem Prinzip „je weniger, desto besser“
Eine umweltverträgliche CO2 -Speicherung muss Belastungen für Mensch und Umwelt entlang der Wertschöpfungskette vermeiden. Neben direkten Risiken, wie Leckagen oder Problemen bei der Einspeicherung sind auch indirekte Umweltauswirkungen relevant. So können etwa durch Erkundung, Pipelinebau oder seismische Überwachungsmaßnahmen sensible Arten wie Schweinswale beeinträchtigt werden.
Angesichts der drohenden Übernutzung räumlicher Kapazitäten und potenzieller Umweltrisiken gilt das Prinzip: „Je weniger, desto besser.“ Umweltverträglichkeit wird am ehesten mit einem moderaten, verantwortungsvoll geplanten Hochlauf erreicht, der ausreichend Sicherheitsreserven bietet und Fehlentwicklungen vorbeugt.
Umweltverträglichkeit: klare Kriterien und öffentliche Beteiligung
„Umweltverträglichkeit entsteht bereits zu einem großen Teil durch Langzeitsicherheit“, betont Krob. Für eine möglichst sichere CO2-Speicherung in geologischen Formationen sind deshalb klare Ausschlusskriterien und verbindliche Mindestanforderungen notwendig, die bei der Standortauswahl berücksichtigt werden sollten.
Das Ende 2025 beschlossene Gesetz zur dauerhaften Speicherung und zum Transport von Kohlendioxid (KSpTG) setzt hier jedoch zu spät an, da es eine vertiefte Prüfung der Speicher erst nach Geländeuntersuchungen durch die Betreiber vorsieht. Ein Verfahren, das vor Beginn der Erkundung ansetzt, könnte dagegen frühzeitig festlegen, welche Speicher aus Umwelt- oder Sicherheitsgründen gar nicht erst infrage kommen.
„Erfahrungen aus anderen Ländern wie Dänemark zeigen, dass frühzeitige, systematische und transparente Verfahren die Umweltverträglichkeit und gesellschaftliche Akzeptanz von CCS deutlich erhöhen können“, sagt Krob. „Raum ist ein sensibles und knappes Gut, an dem die Öffentlichkeit intensiv Anteil nimmt – wie die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle zeigt. Deshalb ist es entscheidend, die Bevölkerung frühzeitig einzubeziehen und kontinuierlich zu beteiligen, um Vertrauen in den Prozess zu schaffen.
Originalpublikation:
Studie „Anforderungen an ein Verfahren zur Identifikation umweltverträglicher CO2 -Speicher“ des Öko-Instituts [https://www.oeko.de/publikation/anforderungen-an-verfahren-zur-identifikation-um…]
"Die demokratische Infrastruktur steht auf dem Spiel" | Monopol
▶︎ Realms | Meredith Monk, Phaedra Ensemble | Phaedra Ensemble
Das Album vereint erstmals Monks einziges eigenständiges Streichquartett (Stringsongs) mit einem ihrer selten aufgeführten Instrumentalwerke für kleines Ensemble (Backlight) sowie den vielschichtigen Realm Variations für sechs Stimmen und gemischtes Ensemble.
EU: Keine genmanipulierten Bakterien und Viren in Europa!
EU: Keine genmanipulierten Bakterien und Viren in Europa!
Sehr bald könnten Bayers Gentechnik-Bakterien und Viren in Europa zugelassen werden. Wir Menschen und die Natur sollen als lebendes Testlabor für Konzerne dienen, die mithilfe von KI „neue Lebensformen“ erschaffen.
Erste Zustimmungen der EU-Regierungen wurden schon ausgesprochen – trotz enormer Risiken.
Sind Gentechnik-Mikroben erst einmal freigesetzt, gibt es keine Möglichkeit, sie zu kontrollieren: Sie vermehren sich schnell und mutieren immer weiter. Es gibt keinen Aus-Knopf für den Notfall, wenn etwas schiefgehen sollte. Und es kann vieles schief gehen.
Doch es gibt Hoffnung, denn in der EU herrschen weiterhin strenge Gesetze zu gentechnisch veränderten Organismen (GVO) – und bislang sind weder die Freisetzung gentechnisch veränderter Mikroben in die Umwelt noch deren Verkauf zugelassen. Und das muss so bleiben!
Die Zeit läuft: im November werden EU-Politiker*innen darüber entscheiden, ob die Vorschriften geschwächt werden sollen. Mit einer massiven Welle öffentlichen Drucks können wir sie überwältigen und dazu bringen, Mensch und Natur vor unabsehbaren Folgen zu schützen. Machen Sie mit:
EU: Gentechnisch veränderte Bakterien und Viren aus Europa fernhalten!
Befürworter gentechnisch veränderter Mikroorganismen argumentieren, dass diese landwirtschaftliche Pflanzen und Tiere schützen, unsere Gesundheit verbessern und die Abhängigkeit von synthetischen Chemikalien verringern würden. Doch das ist bestenfalls nur die halbe Wahrheit.
Die gleiche Technologie, die zur Entwicklung gentechnisch veränderter Bakterien für landwirtschaftliche Zwecke eingesetzt wird, kann auch zur Herstellung gefährlicher biologischer Waffen genutzt werden. Und was noch beängstigender ist: KI-Unternehmen versuchen bereits, die Lücken in den KI-Vorschriften der EU zu umgehen und so „Rezepte“ für Biowaffen – darunter Viren, die so tödlich sind wie COVID oder sogar noch schlimmer – an jeden mit einer Internetverbindung zugänglich zu machen.
Agrartechnologiekonzerne wie Bayer und Co. versuchen, Risiko- und Schutzmaßnahmen zu verwässern, um unter dem Deckmantel des „ökologischen Fortschritts“ auf den Markt zu drängen. Aber wir können sie aufhalten, bevor es zu spät ist:
EU: Keine genmanipulierten Bakterien und Viren in Europa!
Gemeinsam können wir uns und unsere Umwelt schützen und eins klar machen: Die Natur ist kein Testlabor für gierige Konzerne!
▶︎ Marc Mellits: Warp & Weft | Jeff Anderle | New Focus Recordings
Man könnte Marc Mellits' Musik als formbaren Postminimalismus bezeichnen. Wir hören wiederkehrende Motive, die auch in einem Stück von Steve Reich zu finden wären, doch in Mellits' Händen werden sie elastisch, dehnen und komprimieren sich wie Knete. Das Metrum ist sein bevorzugtes Mittel zur Motiventwicklung; seine metrische Organisation ist modular und akkordeonartig und lädt zum Hinzufügen und Weglassen ein. Jede neue Kontextualisierung einer musikalischen Zelle verändert ihre semantische Bedeutung im rhythmischen Gefüge. In diesen beiden Ensemblewerken, in denen Jeff Anderle an der Bassklarinette besonders präsent ist, erleben wir dieses charakteristische Merkmal von Mellits' Stil, übertragen auf zwei unterschiedliche Instrumentierungen, wodurch jeweils eigene harmonische und expressive Welten entstehen.
„Tight Sweater“ für Bassklarinette, Marimba und Klavier ist ein sechssätziges Werk, das das Trio als einen komplexen Organismus behandelt und in jedem Satz neue, voneinander abhängige Klangtexturen entwickelt. In „Exposed ... mehr