Das Ende des weltweiten Kohlebooms, das sich in den vergangenen Jahren abzeichnete, wurde offenbar zu früh ausgerufen. Zwar haben große Kohleländer wie China und Indien ihre Ausbaupläne für neue Kraftwerke stark zusammengestrichen. Der Effekt verpufft jedoch, da andere schnell wachsende Schwellenländer ihre Kohlekapazitäten kräftig ausbauen. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin, die nun in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht wurde und dort frei zugänglich ist.
Abschied von der Kohle: Zu früh gefreut - klimaretter.info
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