28. Oktober 2017

Wachstumsfinanzierung Bürgerwerke eG - wiwin

Wachstumsfinanzierung Bürgerwerke eG - wiwin



GEMEINSAM DIE ENERGIEWENDE IN BÜRGERHAND UMSETZEN

Deutschland als Vorreiter der Energiewende? Das war einmal.
Auch im Jahr 2017 produzieren wir den größten Teil unseres Stroms in Atom- und Kohlekraftwerken. Engagierte Bürgerinnen und Bürger wollen das ändern – und haben dafür mit den Bürgerwerken ihren eigenen Energieversorger gegründet.
Gemeinsam verfolgen sie die Vision, dass Bürgerinnen und Bürger die zentrale Säule der Energieversorgung der Zukunft werden: erneuerbar, regional und unabhängig.

Fossile Restlast verringern und Sektorenkopplung mutig voranbringen



Es ist längst nachgewiesen, dass die starre fossile Restlast die Netze verstopft und damit zu unnötig hohen Redispatch- und Einspeisemanagement-Kosten beiträgt.Trotz des gesetzlichen Einspeisungsvorrangs für Erneuerbare Energien werden u.a.Windenergieanlagen heruntergeregelt, während konventionelle Kraftwerke weiter Strom in die Netze drücken.

Dabei ist nur ein geringer Teil der starren fossilen Restlast für den sicheren Netzbetrieb notwendig. Für den Klimaschutz und zur Kostenentlastung in der Energieerzeugung ist es dringend erforderlich, die fossilen Überkapazitäten abzubauen. [Link zu BEE Papier]

"Die letzten vier Jahre hat die noch amtierende  Bundesregierung viel über mehr Markt geredet, gleichzeitig aber der absolut preiswerten Windenergie den direkten Zugang in Mobilität, Wärme und Industrie verweigert. Das muss sich in der neuen Legislaturperiode ändern. Zusätzlich ist es erforderlich, strukturiert konventionelle Überkapazitäten aus dem Markt zu nehmen", so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

Zuletzt hatte eine Studie des Energie-Forschungszentrum Niedersachsen [Link zu Gutachten]  gezeigt, dass fast permanent 25 GW Braunkohle- und Atomkraftwerke nicht in der Lage sind auf Lastschwankungen zu reagieren. Sie blockieren dadurch nicht nur den Zugang von Windstrom ins Netz, sondern führen auch zu Engpässen im Stromnetz, steigenden Kosten für die Verbraucher und zu unnötig hohen CO2-Emmissionen. 

"Unsere Branche ist bereit Verantwortung zu übernehmen und einen stärkeren Beitrag für die Versorgungssicherheit zu leisten.  Die Politik muss dafür den Weg frei machen. Nicht nur der Einspeisevorrang muss durchgesetzt werden. Es braucht auch den diskriminierungsfreien Zugang in alle Infrastrukturen im Energiesektor. Vor allem das Potenzial der vorhandenen Gasinfrastruktur als Langzeitspeicher muss in den Blick genommen werden", forderte Hermann Albers mit Blick auf die laufenden Sondierungsgespräche.

Länder haben Schlüssel für erfolgreiche Energiewende



„Im Bund sind die Partner der künftigen Koalition aufgerufen, einen für alle Akteure fairen Rahmen zur Weiterentwicklung der Energiewende zu schaffen. Aber auch die Länder sind in der Verantwortung. Sie halten den Schlüssel in der Hand, um der wettbewerbsfähigen Windenergie ausreichend Raum zu geben“, so Dr. Sandra Hook, Vizepräsidentin im Bundesverband WindEnergie anlässlich die heutigen Eröffnung des größten Wald-Windparks im Freistaat Bayern. 

Der Windpark wurde heute im Raittenbucher Forst zwischen Eichstätt und Weißenburg eröffnet. Die insgesamt 16 Windenergieanlagen des deutschen Herstellers Nordex unterstreichen die Innovationsstärke und Leistungskraft der deutschen Windbranche. Dezentral und vor Ort ist die Energiewende in ganz Deutschland erfolgreich möglich.

" Nach wie vor zehrt der Freistaat von alten Genehmigungsanträgen, die vor der Beschränkung der Fläche durch die so genannte 10h-Regelung gestellt wurden. Zur Jahresmitte standen in Bayern 1.127 Windkraftanlagen. Das selbstgesteckte Ziel von 1.500 Anlagen bis 2021 wird sich nicht erreichen lassen, wenn die Flächenrestriktionen stehen bleiben. Erlauben Sie dem Freistaat Bayern weiter an der Energiewende teilzunehmen. Nicht nur Photovoltaik und Biogas sind dafür wichtig, sondern - gerade um die mittelständische Industrie im Freistaat mit erneuerbarer Energie zu versorgen - auch die Windenergie. Die starre 10h-Regelung gehört daher noch einmal auf den Prüfstand", so Hook.

"Im Bund werben wir für eine Überarbeitung des Ausschreibungsdesigns, welches aktuell zu einer regionalen Fehlsteuerung führt. Energiewirtschaftlich bleibt es wichtig, die Windenergie in allen Regionen, gerade auch im verbrauchsstarken Süden, auszubauen. Wir treten weiterhin für eine Überarbeitung der Referenzertragskurve ein, wovon der Süden sicher stärker profitiert als von einer starren Quotenregelung. Der BWE wirbt zusätzlich dafür, dass für die Betreiber der Anlagen eine neue Form der sonstigen Direktvermarktung geschaffen wird, um direkte Lieferbeziehungen zu Gewerbe und Industrie schließen zu können. Dies würde in den verbrauchsstarken Wirtschaftszentren helfen und der Energiewende vor Ort - Lokal und Regional - einen neuen starken Impuls geben", machte Hook deutlich. 

"Die Energiewende ist ein Projekt aller. Die Chancen sind riesig. Kosten sind nach den Ausschreibungen nicht mehr die wirkliche Herausforderung. Jetzt geht es um die Umsetzung vor Ort. Mein Appell an die Politik und Bund und Ländern: Gehen Sie nicht zögerlich, sondern mutig an die Themen heran. Geben Sie uns Raum. Lassen Sie uns gemeinsam die besten Lösungen erarbeiten."

Bepreisung des klimaschädlichen CO2 zwingend erforderlich



Eine Bepreisung des klimaschädlichen CO2 ist die entscheidende Voraussetzung, um in wettbewerblich geprägten Marktmechanismen die Vereinbarungen zum Klimaschutz umzusetzen und den Pfad der Dekarbonisierung bis 2050 fortzuschreiben.

Deshalb braucht es flankierend zu einer Weiterentwicklung des EU-Emissionshandels eine nachhaltig wirksame CO2-Bepreisung, die einen national fairen Marktplatz für Energie sichert“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie und Vizepräsident Bundesverband  Erneuerbare Energie anlässlich der heutigen Diskussionsveranstaltung des Vereins für eine nationale CO2 Abgabe e.V. in Berlin.

„Mindestens ist es erforderlich, die konventionelle Stromerzeugung mit einem CO2-Preis zu belegen und damit die Stromsteuer zu ersetzen. Bis zu 1,7 Cent pro Kilowattstunde könnte Strom schon bei einem CO2-Preis von 25 Euro und gleichzeitigem Wegfall der Stromsteuer preiswerter werden. Es gibt einen breiten Konsens in Wissenschaft, Energiewirtschaft und Umweltverbänden, dass eine Bepreisung des klimaschädlichen CO2 erforderlich ist. Die künftige Bundesregierung hat es in der Hand hier ggf. auch gemeinsam mit Frankreich die entscheidende Weichenstellung vorzunehmen, um dem Klimaabkommen von Paris realpolitisch Rechnung zu tragen“, so Hermann Albers.

Durchbruch für Mini-Solarmodule: Mieter dürfen mit Balkon-PV-Anlagen Strom jetzt selbst erzeugen und im eigenen Haushalt nutzen


Hamburg/Berlin (ots) - Verbraucher dürfen steckbare Solarmodule zur privaten Stromerzeugung künftig direkt an normale Haushaltsstromkreise anschließen. Dies ist das zentrale Ergebnis eines gerade abgeschlossenen Normierungsverfahrens beim Verband der Elektrotechnik (VDE) und der Deutschen Kommission Elektrotechnik (DKE), welche die in Deutschland geltenden Sicherheitsbestimmungen für elektrotechnische Geräte erarbeiten. Die Neuregelung der technisch überholten Norm VDE 0100-551 macht die Nutzung von Mini-Solaranlagen nun erheblich einfacher.

"Das ist ein längst überfälliger Durchbruch für die Solarenergie in deutschen Städten", sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Greenpeace Energy. "Die Einigung macht den Weg frei für die massenhafte Nutzung solcher kleinen PV-Anlagen, die Mieter von nun an problemlos auf ihrem Balkon anschließen und damit eigenen Solarstrom ernten können."

"Die überarbeitete Norm ist endlich zeitgemäßer. Denn steckbare Solarmodule mit modernen Wechselrichtern erfüllen seit Jahren sämtliche Sicherheitsstandards", sagt Bernhard Weyres-Borchert, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS). "Jetzt fehlt noch eine eigene Produktnorm für solche laienbedienbaren Geräte. Daran arbeiten wir gerade." Mit einer Veröffentlichung dieser Norm durch VDE und DKE wird erst für Anfang 2019 gerechnet.

Die DGS und Greenpeace Energy, aber auch renommierte Forschungsinstitute wie das Fraunhofer ISE hatten die Sicherheit moderner Mini-Solaranlagen wiederholt durch Gutachten belegt und so die Arbeit an den Normen angeregt. Die Energiegenossenschaft klagt zudem am Landgericht Hamburg gegen den Netzbetreiber Stromnetz Hamburg, weil dieser ihr die Nutzung eines modernen steckbaren Solarmoduls untersagt. "Das Ergebnis des jetzt abgeschlossenen Normverfahrens bedeutet: Netzbetreiber müssen nun zügig unkomplizierte Anmeldeverfahren etablieren und ihre Blockade beenden. Das gilt auch für Stromnetz Hamburg", fordert Vorstand Tangermann.

Es bleiben aber noch Fragen zur Nutzung von Stecker-PV-Geräten. So muss geklärt werden, ob solche Module künftig spezielle Einspeisesteckdosen benötigen oder einfach per Schutzkontakt-Stecker (Schuko-Stecker) ans häusliche Stromnetz angeschlossen werden können. "Wenn das Solargerät die vom DGS genannten Sicherheitsstandard erfüllt, reicht eine Schuko-Steckdose völlig aus", sagt Marcus Vietzke, Koordinator der DGS-Arbeitsgruppe zu Stecker-PV, "da moderne Solar-Geräte über Wechselrichter verfügen, die denselben Schutz vor Stromschlag oder ähnlichen Gefahren bieten wie andere Haushaltsgeräte."

In europäischen Staaten wie der Schweiz, Portugal und Österreich ist die Nutzung von Stecker-Solargeräten schon länger unkompliziert möglich - und erfolgt bei rund 200.000 genutzten Geräten problemlos. In Deutschland sollen geschätzt bereits 20.000 davon im Einsatz sein.

Weitere Informationen: Der DGS-Sicherheitsstandard für steckbare Solarmodule: www.pvplug.de/standard/

Über Greenpeace Energy:

Die Energiegenossenschaft wurde 1999 von Greenpeace gegründet und ist rechtlich wie wirtschaftlich unabhängig von der Umweltschutzorganisation. Sie versorgt ihre inzwischen 135.000 Kunden mit Strom aus Wasserkraft, Wind- und Solarenergie und bietet zudem das innovative Gasprodukt proWindgas mit einem Anteil von erneuerbar erzeugtem Wasserstoff an. Ziel von Greenpeace Energy ist eine rasche Energiewende hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien. Seit 2015 engagieren wir uns für Stecker-PV und die Energiewende in den Städten.

Über die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie:

Die DGS ist als Fachverband für Solartechnik zugleich eine anerkannte Organisation für Belange des Verbraucherschutzes in diesem Bereich. Die DGS-Arbeitsgruppe PV-Plug hat auf der Basis umfangreicher Sicherheitsanalysen und unterstützt von weiteren Experten und Institutionen einen Standard erarbeitet, der den sicheren Betrieb von steckbaren Wechselstrom-Solarmodulen in normalen Haushaltsstromkreisen ermöglicht.

Deutsche Umwelthilfe stellt Überschreitung der Abgasgrenzwerte von bis zu 760 Prozent bei Motorsägen und Freischneidern fest


Berlin (ots) - Fast 50 Prozent der getesteten handgeführten Maschinen belasten die Gesundheit der Nutzerinnen und Nutzer durch zum Teil deutlich erhöhte Abgaskonzentrationen - DUH erinnert Handel an seine neuen Pflichten - Bundesumweltministerium muss endlich angemessenen Sanktionskatalog für eine erfolgreiche Marktüberwachung erarbeiten

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat 2017 nunmehr das vierte Jahr in Folge Untersuchungen zum Abgasverhalten motorgetriebener, handgeführter Maschinen durchgeführt. Es handelt sich dabei um Geräte, die sowohl von Verbrauchern im Garten als auch in bestimmten Berufszweigen verwendet werden und ohne weiteres in Baumärkten oder online erworben werden können. Dabei sind erneut neun der 21 getesteten Geräte aus Deutschland, Schweden, Dänemark und Frankreich wegen zu hoher Emissionen durchgefallen. Die europaweit geltenden Schadstoffgrenzwerte wurden eingeführt, um die Gesundheit derjenigen, die als Nutzerinnen und Nutzer den Emissionen ausgesetzt sind, zu schützen und die Luftverschmutzung zu reduzieren. Der TÜV NORD untersuchte im Auftrag der DUH die Konzentration von Kohlenmonoxid, Stickoxid und Kohlenwasserstoff im Abgas.

"Mit einer Grenzwertüberschreitung von 760 Prozent haben wir dieses Jahr einen weiteren traurigen Rekord festgestellt. Noch nie haben wir eine Maschine mit höheren Emissionen gemessen. Diese Maschinen müssen umgehend vom Markt genommen und gegen die Hersteller, Händler und Importeure empfindliche Strafen verhängt werden. Die Überschreitung von Emissionsgrenzwerten darf nicht länger von den Marktüberwachungs-Behörden wie ein Kavaliersdelikt behandelt werden", so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Diese extrem hohe Grenzwertüberschreitung weist ein Freischneider der Marke Atika auf, der im Online-Shop von Westfalia gekauft wurde. Gemessen wurde der Ausstoß an Kohlenmonoxid, Stickoxid und Kohlenwasserstoff. Diese Schadstoffe können Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen und die Atemwege angreifen. Da jedes Jahr alleine in Deutschland tausende Menschen vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung sterben, gelten seit Jahren EU-weite Grenzwerte für diese Schadstoffe. Die meisten der Maschinen, die Grenzwerte überschreiten, wurden auf dem deutschen Markt entdeckt - so auch die Maschine mit der höchsten Überschreitung.

Die Untersuchung umfasst zudem Maschinen des französischen, schwedischen und dänischen Markts. Alle getesteten Maschinen, die auf dem französischen Markt erworben wurden, halten den Grenzwert ein. Eine in einer Filiale einer französischen Baumarktkette gekaufte Motorsäge der Marke Hyundai überhitzte jedoch auf dem Prüfstand und erlitt einen Motorschaden. Das über einen deutschen Online-Shop beschaffte Ersatzgerät gleichen Typs fiel bei der Messung mit einer Überschreitung von 139 Prozent durch. Die DUH hat bereits mit den betroffenen Unternehmen Kontakt aufgenommen und wird die Untersuchungsergebnisse auch den verantwortlichen Behörden und dem Handel zur weiteren Veranlassung übergeben.

"In meinen Augen ist es ein Skandal, wie der Staat hier versagt. Die gesundheitlichen Schäden für die Nutzer und die Umwelt werden von Billigherstellern ignoriert und der Gesetzesverstoß vom Staat stillschweigend hingenommen", so Axel Friedrich, Internationaler Berater.

"Unsere Untersuchungen zeigen deutlich, dass die derzeit stattfindende behördliche Marktüberwachung nicht ausreicht, um Verbraucher vor hochemittierenden Produkten auf dem Markt zu schützen" ergänzt Agnes Sauter, Leiterin des Bereichs Marktüberwachung und Verbraucher bei der DUH. Ein Grund dafür ist nach Auffassung der DUH, dass die verantwortlichen Behörden bisher nicht mit ausreichend abschreckenden Sanktionsmöglichkeiten ausgestattet sind. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) muss diesen Sanktionskatalog endlich erstellen und den Ländern zur Verfügung stellen. Dies ist dringend notwendig, damit die behördliche Marktüberwachung gestärkt wird und effektiv funktionieren kann.

Links:

Das Hintergrundpapier "Abgasemissionen aus handgeführten mobilen Maschinen" finden Sie unter: http://l.duh.de/p171027

Mehr Informationen unter: http://www.duh.de/projekte/abgase-handgefuehrter-maschinen/

Die Ess-Kastanie ist Baum des Jahres 2018

Die Ess-Kastanie ist Baum des Jahres 2018
Die Ess-Kastanie (Castanea sativa) ist Baum des Jahres 2018. / Weitere Fotos der Veranstaltung auf Anfrage +++ Kastanie, Baum des Jahres, Baumkönigin, Ess-Kastanie, Edel-Kastanie, Baumschulen, Bund deutscher Baumschulen, BdB, Grün ist Leben +++.
Quellenangabe: "obs/Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V./Andreas Roloff"


Berlin (ots) - Die Ausrufung mit Baumpflanzung fand heute traditionsgemäß im Zoologischen Garten Berlin statt. Die Ess-Kastanie setzte sich gegenüber dem Amberbaum und der Kornelkirsche durch, die ebenfalls vom Kuratorium Baum des Jahres (KBJ) vorgeschlagen wurden.

Initiator der Aktion ist Dr. Silvius Wodarz (Dr. Silvius Wodarz Stiftung), der seit 28 Jahren den Baum des Jahres ausruft. Die in Deutschland eher selten vorkommende Baumart - die Ess-Kastanie - war bisher jedoch noch nicht dabei. Warum das Kuratorium sie dieses Jahr gewählt hat, hat gute Gründe: Sie gilt zwar nicht als heimische Baumart und hat in unseren Breiten eine recht junge Geschichte, gehört aber - zumindest in Südwestdeutschland - längst in die über Jahrtausende entstandene Kulturlandschaft.

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist Mitglied im KBJ und freut sich mit diesem über die aktuelle Wahl. "Wie schön, dass in diesem Jahr ein Baum aus der Gruppe der Gehölze zur Fruchterzeugung das Rennen gemacht hat, der Zier- und kulinarischen Wert auf attraktive Weise verbindet. Die Ess-Kastanie kommt in Deutschland in der Stadt, in Parks und in privaten Gärten vor. Zu ihrer Art gehört ein breites Spektrum an Sorten, die vor allem in Südeuropa auch im kommerziellen Anbau eine Rolle spielen. Die deutschen Baumschulen haben die Ess-Kastanie im Angebot. Auch die heute hier gepflanzte Castanea sativa kommt aus einem unserer Mitgliedsbetriebe und wurde von uns gespendet", so Markus Guhl, BdB-Hauptgeschäftsführer.

Die Ess-Kastanie gedeiht auf warmen Standorten. Sie ist anpassungsfähig und wärmeresistent. Das Wurzelsystem ist kräftig ausgeprägt, sie bildet eine Pfahlwurzel, die jedoch nicht sehr tief reicht. Junge Bäume weisen eine glatte, gräuliche Rinde auf, die im Alter tief zerfurcht und borkig wird. Die knapp 20 Zentimeter langen Blätter sind elliptisch geformt und haben einen feinen Stachelkranz. Obwohl der Name es zunächst nahelegt, haben Ess- und Rosskastanie wenig gemeinsam: Während die Ess-Kastanie eng mit Buchen und Eichen verwandt ist, gehört die Rosskastanie zu den Seifenbaumgewächsen. Die fälschlich vermutete Verwandtschaft begründet sich wohl darin, dass beide Arten im Herbst zunächst von stacheligen Kugeln umhüllte, mahagonibraune Früchte hervorbringen. Diejenigen der Ess-Kastanie finden besonders in der Naturheilkunde Anwendung. Weitere Informationen finden Sie unter: www.baum-des-jahres.de

Bitte beachten Sie: Baum des Jahres ist sowohl als Bild - (Logo), wie als Wortmarke patent-rechtlich geschützt. Rechteinhaber ist der Förderverein der Baum des Jahres Stiftung, der Verein Baum des Jahres e.V.

27. Oktober 2017

Kritik an Aufklärungskampagne: Sieben Lügen, an die kein Flüchtling glaubt - Politik - Stuttgarter Zeitung

Kritik an Aufklärungskampagne: Sieben Lügen, an die kein Flüchtling glaubt - Politik - Stuttgarter Zeitung



Das Auswärtige Amt hat mit einer Netzkampagne Aufsehen erregt, in dem es mit Gerüchten aufräumt, dass etwa jeder Flüchtling ein Haus bekommt, wenn er die deutsche Grenze überschreitet. Wir haben mit Flüchtlingen gesprochen und gefragt, wie groß die Enttäuschung war.

Bundesregierung klärt "Lügen" für Flüchtlinge auf, die kaum jemand kennt



Werde ein Naivling ► http://bit.ly/1A3Gt6E PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv Habt ihr schon gehört, dass die Bundesregierung nun "aufklären" will und Behauptungen, die Flüchtlinge aus aller Welt angeblich über Deutschland hören, als Lügen entlarven möchte? Menschen sollen zB "Deutschland schenkt jedem Flüchting ein Haus" hören und deshalb nach fliehen. Nur: Woher stammen diese Behauptungen eigentlich? Wer bringt diese Lügen in die Welt und wo? Das Auswärtiges Amt, das für die Gegenpropaganda verantwortlich ist, weiß es nicht. Man habe diese Gerüchte irgendwo gehört oder so. Auch die Antworten variieren. Manchmal heißt es "Unsinn!" und manchmal "Völliger Unsinn!" - was ist der Unterschied? Auch das wird nicht beantwortet. Halten wir fest: Die Bundesregierung "enttarnt" Lügen an Flüchtlinge, an die kein Flüchtling glaubt und kaum einer je gehört hat... Absurd! Mehr dazu bei der StZ: Sieben Lügen, an die kein Flüchtling glaubt http://www.stuttgarter-zeitung.de/inh... Ausschnitt aus der BPK vom 27. Oktober 2017 - Komplett hier: (Link folgt) Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Tilo Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: BPK PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv Fanshop ► http://fanshop-jungundnaiv.de/

Cary Smith: New Paintings and Drawings at FREDRICKS & FREISER



James Kalm enjoys watching the careers of painters as they develop over time. For decades now, Cary Smith has maintained an austere compositional approach to abstraction, developing themes that he expounds on as if they were Euclidian axioms. Though this might sound dry and overly intellectual, Smith is also a sensitive and playful colorist, and by combining these two impulses, his works can perform a delicate balancing act between the cerebral and the whimsical. Smith gives viewers a brief explanation on the use of color, his technical practice, and the construction of composition. This program was recorded October 19, 2017, in Chelsea.

Stadel oder Supermarkt? Aufstand gegen Denkmalschutz | quer vom BR



Geht es nach einem Eigentümer, einem Investor und dem Bürgermeister, soll der historische Stadel in der Ortsmitte von Bernbeuren abgerissen werden – und Platz machen für einen Supermarkt. Dafür stimmten im Juli auch 97 Prozent der Bernbeurer in einem Bürgerentscheid – und damit gegen die Sichtweise des Denkmalschutzes, der den Stadel erhalten will. Doch seitdem ist nichts mehr passiert. Und während alle auf eine Entscheidung aus dem Landratsamt warten, verwandelt sich der zarte Hauch direkter Demokratie in puren Zorn. Mehr von quer: Homepage: http://www.br.de/quer Facebook: https://www.facebook.com/quer Twitter: https://twitter.com/BR_quer

Thomas Niederreuther

„Wer kein schlechtes Gewissen hat, hat überhaupt keins.“

Thomas Niederreuther 

foodwatch verklagt Edeka-Online-Shop wegen fehlender Nährwertangaben - zahllose Produkte ohne Kennzeichnung von Zucker, Fett oder Salz verkauft

Berlin, 27. Oktober 2017. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat einen Online-Lebensmittelshop von Edeka wegen fehlender Nährwertangaben verklagt. Der Betreiber der Seite www.edeka-lebensmittel.de verkauft zahlreiche Produkte, ohne Informationen etwa zum Zucker-, Fett- oder Kaloriengehalt anzugeben - ein klarer Verstoß gegen europäisches Lebensmittelrecht.

"Online-Supermärkte liegen im Trend. Aber auch beim Einkauf im Internet muss sichergestellt sein, dass Verbraucherinnen und Verbraucher die Zucker- oder Fettgehalte von Lebensmitteln erkennen können", sagte Luise Molling von foodwatch. "Hersteller und Händler sind verpflichtet, die Nährwerte anzugeben - direkt auf den Verpackungen, aber auch im Online-Shop. Es ist nicht nur ärgerlich, sondern schlichtweg rechtswidrig, wenn den Verbraucherinnen und Verbrauchern diese Pflichtangaben vorenthalten werden."

foodwatch hatte den Betreiber des Online-Shops, den in Hamburg ansässigen Lebensmittelhändler Edeka Bleise, im September wegen fehlender Pflichtangaben abgemahnt. Nachdem das Unternehmen - trotz mehrfacher Fristverlängerungen - die Unterlassungserklärung nicht unterzeichnete und weiterhin etliche Lebensmittel ohne Nährwertangaben auf seiner Webseite listet, reichte foodwatch diese Woche Klage beim Landgericht Hamburg ein. Der Edeka-Verbund betreibt eine eigene Seite (edeka24.de), die selbständigen Edeka-Kaufleute haben teilweise aber auch selbst Online-Shops eingerichtet. Edeka-lebensmittel.de ist dabei nach eigenen Angaben der "größte Onlineshop für Lebensmittel und den täglichen Bedarf" und liefert seine Produkte europaweit. Im Gegensatz zu Edeka Bleise hatte der Lebensmittelhändler Rewe im August dieses Jahres nach einer Abmahnung durch foodwatch fehlende Pflichtangaben in seinem Online-Shop nachgetragen und eine entsprechende Unterlassungserklärung abgegeben. foodwatch hatte kritisiert, dass Rewe verschiedene Produkte seiner Eigenmarken "ja!", "Feine Welt" und "Beste Wahl" ohne Nährwertinformationen auf der Seite bewarb.

Seit Ende 2016 schreibt die "EU-Lebensmittel-Informationsverordnung" Herstellern eine verbindliche Nährwertkennzeichnung auf der Verpackung von Lebensmitteln vor. Werden Lebensmittel im Internet angeboten, gilt diese Informationspflicht auch für die Shop-Seiten der Online-Händler. Die sieben Pflichtangaben der Nährwertkennzeichnung umfassen den Brennwert sowie die Gehalte an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz. Diese Werte müssen sich auf 100 Gramm oder 100 Milliliter des Lebensmittels beziehen.

Hagen Rether über Fleisch, Milch & Co ... und über uns alle!

Richtig heizen | Umweltbundesamt

Richtig heizen | Umweltbundesamt



Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs im Bereich Wohnen verbraucht das Heizen, der Anteil des CO2-Ausstoßes für diesen Bereich liegt bei knapp 60 Prozent (Stand 2013). Neben baulichen Maßnahmen wie Wärmedämmung kann auch bewusstes Heizen und Lüften helfen, den Energieverbrauch zu senken. Die Tipps unserer UBA-Experten zeigen, wie es geht.

Der Postillon: Typ, der einst illegal 100.000 DM annahm, überwacht künftig ordnungsgemäße Parteispendenpraxis

Der Postillon: Typ, der einst illegal 100.000 DM annahm, überwacht künftig ordnungsgemäße Parteispendenpraxis



Berlin (dpo) - Ein Typ (75), der zu Zeiten der Kohl-Regierung eine illegale Barspende in Höhe von 100.000 DM von einem umstrittenen Waffenhändler annahm, ist am Montag von einer großen Mehrheit der Abgeordneten zum Bundestagspräsidenten gewählt worden und hat somit künftig die Aufgabe, die ordnungsgemäße Durchführung von Parteispenden zu überwachen.

Italien beschließt Kohleausstieg - klimaretter.info

Italien beschließt Kohleausstieg - klimaretter.info



Italien will bis zum Jahr 2025 aus der Kohle aussteigen. Das kündigte Industrieminister Carlo Calenda am heutigen Dienstag im italienischen Parlament an, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Im Entwurf einer neuen Energiestrategie, den der Minister heute vorlegte, ist demnach auch der Kohleausstieg enthalten. Das Dokument soll Anfang November von der Regierung beschlossen werden. In Italien kommen 15 Prozent des Stroms aus Kohlekraftwerken. Insgesamt ist Italien stark von anderen Ländern abhängig: Fast 80 Prozent der Energie werden importiert.

Resolution – Taten statt Warten: Energiewende durch Ausstieg aus der Kohle und solare Transformation – Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz (BAAK)

Resolution – Taten statt Warten: Energiewende durch Ausstieg aus der Kohle und solare Transformation – Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz (BAAK)



Taten statt Warten: Energiewende durch Ausstieg aus der Kohle und solare Transformation
Gemeinsame Resolution von mehreren Umweltorganisationen mit insgesamt mehr als 30.000 Mitgliedern und über 500.000 Unterstützern für Bürgerenergie
Heute und in den kommenden Tagen werden sich Vertreter von CDU/CSU, FDP und den Grünen in Koalitionsgesprächen mit der Klima- und Energiepolitik einer künftigen Regierung beschäftigen.
Mehrere Umweltorganisationen fordern eindringlich, die Energiewende durch einen Ausstieg aus der Kohle und bei gleichzeitiger solarer Transformation schnellstmöglich auf
einen sicheren Kurs zu bringen.
Wir bitten um Verbreitung und Mitzeichnung weiterer Organisationen.

Darstellung der G20-Krawalle nicht beweisbar | FR.de

Darstellung der G20-Krawalle nicht beweisbar | FR.de



Das Hick-Hack um den G20-Gipfel in Hamburg ist noch lange nicht zu Ende. Die Innenbehörde räumt ein, dass sich ihre Darstellung der G20-Krawalle in wesentlichen Punkten nicht beweisen lasse.

A las barricadas original



a las barricadas himno anarcosindicalista
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