Gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hat Deutschlands größte Energiegenossenschaft Green Planet Energy bei der EU-Kommission Beschwerde gegen das Stromversorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz eingereicht (StromVKG). Das Gesetz ermöglicht für neue Kraftwerkskapazitäten, insbesondere Gaskraftwerke, Zahlungen von rechnerisch bis zu 33 Milliarden Euro über 15 Jahre. Bezahlt wird dabei nicht die tatsächlich erzeugte Strommenge, sondern allein die Bereitstellung von Leistung. Wie die Förderung finanziert wird, ist noch nicht abschließend geregelt. Eine Umlage könnte Haushalte und Unternehmen zusätzlich belasten. Das Gesetz ist wettbewerbsrechtlich umstritten. Darüber hinaus widerspricht es dem Ziel des AccelerateEU-Pakets, das als Reaktion auf den Nahostkonflikt Europas Abhängigkeit von fossilen Märkten und Energien in der Stromerzeugung verringern will.
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