28. Oktober 2017

Bepreisung des klimaschädlichen CO2 zwingend erforderlich



Eine Bepreisung des klimaschädlichen CO2 ist die entscheidende Voraussetzung, um in wettbewerblich geprägten Marktmechanismen die Vereinbarungen zum Klimaschutz umzusetzen und den Pfad der Dekarbonisierung bis 2050 fortzuschreiben.

Deshalb braucht es flankierend zu einer Weiterentwicklung des EU-Emissionshandels eine nachhaltig wirksame CO2-Bepreisung, die einen national fairen Marktplatz für Energie sichert“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie und Vizepräsident Bundesverband  Erneuerbare Energie anlässlich der heutigen Diskussionsveranstaltung des Vereins für eine nationale CO2 Abgabe e.V. in Berlin.

„Mindestens ist es erforderlich, die konventionelle Stromerzeugung mit einem CO2-Preis zu belegen und damit die Stromsteuer zu ersetzen. Bis zu 1,7 Cent pro Kilowattstunde könnte Strom schon bei einem CO2-Preis von 25 Euro und gleichzeitigem Wegfall der Stromsteuer preiswerter werden. Es gibt einen breiten Konsens in Wissenschaft, Energiewirtschaft und Umweltverbänden, dass eine Bepreisung des klimaschädlichen CO2 erforderlich ist. Die künftige Bundesregierung hat es in der Hand hier ggf. auch gemeinsam mit Frankreich die entscheidende Weichenstellung vorzunehmen, um dem Klimaabkommen von Paris realpolitisch Rechnung zu tragen“, so Hermann Albers.

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