Das Konzert „The Horror of the Avant-Garde(s)“ des australischen Komponisten Joseph Franklin für Klavier (Marc Hannaford), Schlagzeug (Satoshi Takeishi) und 13 weitere Musiker übertrifft die Erwartungen an das Genre bei Weitem. Es integriert verschiedene Improvisationsformen in einen vollständig strukturierten Rahmen und eine vielschichtige musikalische Sprache. Die Uraufführung fand in Melbourne im Rahmen einer interdisziplinären Präsentation statt, die Butoh-Tanztheater, bildende Kunst und kulinarische „Horror“-Elemente umfasste. Franklin hat eine Art Gesamtkunstwerk für unsere collageartige Zeit geschaffen, und diese Veröffentlichung feiert die US-Premiere im Jahr 2026.
Franklin und seine Mitwirkenden haben die Aufnahme klugerweise unmittelbar nach der Premiere angefertigt und so die kreative Energie des Werkes in ihrer Frische eingefangen.
Klaviersolist Marc Hannaford, Schlagzeugsolist Satoshi Takeishi und Franklin selbst sind allesamt versierte Improvisatoren. Die Integration der Improvisation in ein modernistisches Kompositionsvokabular ist sorgfältig und nahtlos umgesetzt und zeugt von einem Künstler, der die potenziellen Schnittpunkte beider Elemente sowie deren gegenseitige Ergänzung versteht. Franklins Ansatz erweitert Konzepte der AACM und von Gunther ... mehr
Franklin und seine Mitwirkenden haben die Aufnahme klugerweise unmittelbar nach der Premiere angefertigt und so die kreative Energie des Werkes in ihrer Frische eingefangen.
Klaviersolist Marc Hannaford, Schlagzeugsolist Satoshi Takeishi und Franklin selbst sind allesamt versierte Improvisatoren. Die Integration der Improvisation in ein modernistisches Kompositionsvokabular ist sorgfältig und nahtlos umgesetzt und zeugt von einem Künstler, der die potenziellen Schnittpunkte beider Elemente sowie deren gegenseitige Ergänzung versteht. Franklins Ansatz erweitert Konzepte der AACM und von Gunther ... mehr
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