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29. März 2017

Irak: Hunderte Zivilisten bei Luftangriffen in Mossul getötet


Amnesty International dokumentiert, dass im Kampf um Mossul hunderte von Zivilistinnen und Zivilisten bei Luftschlägen in ihren Häusern oder an vermeintlich sicheren Orten getötet wurden. Die irakische Regierung hatte sie zuvor aufgefordert, an Ort und Stelle zu bleiben und nicht zu fliehen, wie Überlebende und Augenzeugen  berichten. In zahlreichen Fällen erzählten Überlebende und Nachbarn, dass sich IS-Kämpfer in oder in der Nähe der zerstörten Häuser befanden – meist auf dem Dach oder im Garten – oder sich in benachbarten Gebäuden verschanzt hatten, die nicht Ziel der Angriffe waren. 

Sowohl die Luftangriffe der US-geführten Koalition als auch die Gefechte am Boden zwischen der irakischen Armee und IS-Kämpfern haben in den letzten Monaten zu einer erschütternden Zunahme an zivilen Opfern geführt: Bei einem der tödlichsten Luftschläge der US-geführten Koalition seit Jahren starben am 17. März laut Berichten 150 Menschen im Jadida-Viertel in West-Mossul. Die Koalition hat sich bereiterklärt, den Vorfall zu untersuchen. 

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