„Das
vorgestellte Gesetz ist handwerklich schlecht gemacht und finanziell
bei weitem nicht ausreichend“, erklärt Norbert Müller, kinder- und
jugendpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zum heute im Kabinett
verabschiedeten Gute-KiTa-Gesetz. Müller weiter:
"Jahrelang
hat sich der Bund in Sachen KiTa-Ausbau einen schlanken Fuß gemacht und
dabei Eltern, Länder und Kommunen allein gelassen. Nun wird ein
Kraftakt vorgetäuscht, der gemessen an den großen Aufgaben keiner ist.
Dass die Länder je nach Bedarf über die Verwendung der Mittel
entscheiden können ist gut, dass sie die Mittel im Endeffekt auch für
alles andere verwenden können, ist schlecht. Denn leider sieht das
Gesetz keinerlei Kontrolle über die zugewiesenen Mittel vor.
Auch
ist es ist schön, dass Ministerin Giffey gerne langfristig eine
Beteiligung des Bundes erreichen möchte, aber warum findet sich das
nicht im Gesetzesentwurf wieder?
Die bis einschließlich 2022
veranschlagten 5,5 Milliarden bräuchte es jährlich, um den KiTa- Ausbau
vernünftig zu bewerkstelligen. In der jetzigen Form wird das Gesetz
verpuffen.“
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