Wohin sie im Anschluss gebracht werden, ist bisher unbekannt.
Bei der Auslagerung werden ständig Rostfässer entdeckt. Seit langem kritisiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI), dass eine Überwachung des nuklearen Inventars im Zwischenlager nicht daraus bestehen darf, dass man nur die ersten Reihen einsehen kann. Das niedersächsische Umweltministerium hat reagiert und fordert ein Video gestütztes Überwachungssystem. Es geht auch um die Feuchte im Lager, das an die Castor-Halle mit den 113 Behältern angrenzt. Doch die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) klagt dagegen, bis zum 7. September will sie beim Verwaltungsgericht Lüneburg die Klage begründen.
BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: “Wir fordern von der GNS die Rücknahme ihrer Klage und vom Umweltministerium einen absoluten Einlagerungstopp!”
Im Anschluss an die Veranstaltung mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und seinem Kabinettskollegen, dem Umweltminister Stefan Wenzel, will die BI symbolträchtig um fünf nach zwölf vor dem Zwischenlagertor für diese Forderungen demonstrieren. Kurz und knackig.
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