24. Juli 2026

Alle Banken: Kein Geld für KEPCOs Kohlegeschäfte.

Alle Banken: Kein Geld für KEPCOs Kohlegeschäfte.

Sehr bald werden einige der weltweit größten Banken entscheiden, ob sie einem der größten Kohleverschmutzer Asiens weitere Millionen geben werden, um weiterhin fossile Brennstoffe zu verbrennen.


Ende dieses Monats muss KEPCO bestehende Schulden in Millionenhöhe zurückzahlen. Ohne neue Finanzmittel beginnt seine stark auf Kohle ausgerichtete Strategie zu bröckeln.

Um an dieses Geld zu kommen, wendet sich der staatliche südkoreanische Energieriese an große Banken wie Citi, Crédit Agricole, Mizuho, UBS und Bank of America.

Wenn diese Banken zustimmen, tragen sie dazu bei, dass KEPCOs schmutzige Kohlegeschäfte noch viele Jahre weiterlaufen. Aber wir können ihnen einen Strich durch die Rechnung machen – dafür braucht es uns alle. Machen Sie mit:

Citi, Crédit Agricole, Mizuho, UBS und Co.: Kein Geld für KEPCOs Kohlegeschäfte.

Trotz zunehmender Klimawarnungen setzt KEPCO nach wie vor überwiegend auf Kohle und fossiles Gas, während erneuerbare Energien nur 3,5 % seiner Stromerzeugung ausmachen!

Anstatt den Übergang zu sauberer Energie zu beschleunigen, unterstützt das Unternehmen weiterhin Kohleprojekte, wirbt für Scheinlösungen wie die Mitverbrennung von Ammoniak und hat sogar auf eine nachhaltigkeitsgebundene Finanzierung verzichtet, die es zur Einhaltung von Umweltzielen verpflichtet hätte. Was für ein Armutszeugnis!

Nun stehen die Banken vor einer Entscheidung: Sie können weiterhin Geld in einen der größten Kohleverschmutzer Asiens pumpen – oder dazu beitragen, das Unternehmen in eine sauberere Zukunft zu führen.

Und wir haben gesehen, dass öffentlicher Druck wirkt: BNP Paribas hat sich bereits von KEPCO distanziert. Große Pensionsfonds, darunter APG und AP7, haben ihre Anteile veräußert. Im vergangenen Jahr zwangen Mobilisierungsaktionen, darunter auch die von Ekō-Mitgliedern, KEPCO sogar dazu, 1 Milliarde US-Dollar vorzeitig an Investor*innen zurückzuzahlen!

Banken ziehen sich aus dem Kohlegeschäft zurück – und die Unternehmen sind gezwungen, darauf zu reagieren. Mit genügend Druck können wir dies zu einem weiteren Wendepunkt machen.

Citi, Crédit Agricole, Mizuho, UBS und Co.: Kein Geld für KEPCOs Kohlegeschäfte.

Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen hat KEPCO bereits mit enormen Schulden belastet und dem Schwankungsrisiko bei Kohle- und Gaspreisen ausgesetzt. Das Unternehmen benötigt nun frisches Kapital von Banken, um weiter bestehen zu können.

Wenn die Banken dieses Geld bereitstellen, tragen sie dazu bei, dass die Umweltverschmutzung durch Kohle und irreparable Klimaschäden noch für viele Jahre fortbestehen.

Wenn sich jedoch genügend Banken weigern, können sie ein starkes Signal senden, dass Kohle keine Zukunft mehr hat – und KEPCO dazu zwingen, seine Umstellung auf saubere Energie zu beschleunigen.

Wir haben Banken schon früher dazu gedrängt, ihren Kurs zu ändern – und haben gewonnen. Dies ist ein weiterer Moment, in dem öffentlicher Druck den Ausschlag geben kann.

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