18. Juli 2026

(1832) Danger Dan - Die meisten meiner Freunde - YouTube

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TEXT Auf der Suche nach mir selbst Da durchquerte ich die Welt Doch von Paris bis Singapur Fand ich von mir keine Spur Ich ging Wanderschuhe kaufen Bin den Jakobsweg gelaufen Knie schmerzten, mir war kalt Gottverlassen in nem Wald Hab die Wohnung aufgeräumt Bei nem Liebesfilm geweint Und saß so lange an der Bar Bis ich mit ihr verschmolzen war Hab optimiert und hart trainiert Ich hab alles ausprobiert Doch das änderte nichts dran Bei mir selbst kam ich nie an Denn egal, wo ich auch bin Ich hab immer das Gefühl, hier gehöre ich nicht hin Und die meisten meiner Freunde haben dasselbe Problem Das ist irgendwie schön Zusammen ist das irgendwie schön Hab das Sockenloch genäht Hab ein Tabakdampfgerät Ausprobiert, doch nicht für gut Befunden, es gab keine Glut Als ich arbeitsloser Punk War, da machte mich das krank Jetzt habe ich zwar Renommee Aber vermiss meine WG Fühl mich nirgendwo daheim Wo ich bin, will ich nicht sein Erst im Blick darauf zurück Da bemerke ich mein Glück Wenn ich keine Therapie Machen würde, würde ich die Mir ja selber auch empfehlen Aber da geh ich schon hin Doch egal, wo ich auch bin... Wer mit sich selbst im Reinen ist Der ist ganz bestimmt verrückt Wer inneren Frieden spürt Hat einfach resigniert Wer verzweifelt und zerbricht Ja, der ist aus meiner Sicht Noch gesünder im Gehirn Als jene, die funktionieren Wer an diesem schlechten Ort Heimat findet, ist verloren Wer sein Land liebt, der weiß nicht Was die Liebe wirklich ist Ich such lieber lebenslang Und komm nirgends richtig an Guck für immer in die Fern Als hier dazuzugehören


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